Hallo Zusammen,
zunächst einmal Danke für Eure Antworten. Es ist schon erstaunlich wie viel hier hinein interpretiert wird. Wahnsinn.
Ich wünsche den Vor-Verurteilern, dass sie ebenfalls mal in so eine Lage kommen. Fahrt einfach mal 60 bis 80TKM p.a. dann könnt Ihr mit reden. Auf 600km ca. 20 bis 30 Radarfallen und mehr sind keine Seltenheit, jede Kommune hat mittlerweile die Lizenz zum Geld drucken für sich entdeckt. Und dann kein Chance mehr zu haben, selbst über einen Gutachter was beweisen zu können. Das ist das eigentlich Verwerfliche an der ganzen Sache.
Geschäftlich=Privat (1% Regelung) fahre ich einen VW Passat, der Leihwagen war ein Audi Q2. Der letzte Punkt war Herbst 2001, gerade nach gesehen. D.h. 22 Jahre ohne Punkte.
Es waren km/h, keine mp/h und ja, mir pers. sind das mittlerweile auch zu viele Knöpfe im Auto und am Lenkrad. Braucht kein Mensch den ganzen Quatsch.
Zu den 16h Tagen...tja...ich bin Aussertariflich, ich schulde meinem AG einen Erfolg, wie ich das mache, muss ich mir selber einteilen. Mir sind an dem Tag ein paar Termine geplatzt, andere vor gezogen, 100km hier, 100km da, hier Stau, da Stau...und zack hat man 16h, das geht raz faz.
Reue oder fehlende Einsicht? Habe ich bzw. in dem Fall würde ich das haben, wenn es denn korrekt wäre. Ich kann 85 von 140km/h durchaus unterscheiden. Ja, es war zu schnell. Keine Frage, das streite ich nicht ab. Aber eben nicht so schnell wie angeblich gemessen. Niemals.
Und zu meinem AG...sagen wir mal so...ich wäre momentan nicht Böse drum wenn er mich kündigen würde, dann gebe ich in Ruhe meinen Schein ab und suche mir einen schönen gemütlichen Bürojob mit geregelten Arbeitszeiten, da ist schon was dran, auch wenn das Salär sicherlich weniger ist. Oder mache erst mal eine Zeit lang gar nichts, weil ich einfach die Schnauze gestrichen voll habe. Man macht sich auf der Straße nur die Nerven kaputt, stehst nur im Stau und alle 10km eine Radarfalle zum abkassieren. Für was? Der Stress lohnt sich einfach nicht mehr. Da kann man auch stressfreier sein Geld verdienen.
Fakt ist - und das ist unstrittig: Viele Messungen sind schlichtweg falsch. Gerät falsch aufgestellt, falscher Winkel des Radarkegels, Eichung veraltet, Lichtreflexionen, Bedienfehler, falsch geschultes Personal, alte Software und und und. Einfach mal nachlesen, dann schreien. Das erfinde nicht ich, das ist leider Realität.
Ein Beispiel? Der sog. "Enforcement Anhänger Blitzer". Da wenn ein LKW vorbei fährt und durch Vibration oder Luftdruck der sich um 1 Grad(!) verschoben wird, verändert sich der Streuwinkel des Radarkegels und es kommt zu Fehlmessungen um bis zu 30(!) km/h. Andere Lichtschranken reagieren auf die neuen LEDs bei den SUVs und es gibt massive Fehlmessungen. Wer mir nicht glaubt --> Google. Einfach mal nachlesen. Das sage nicht ich, das sagen Physiker und Gutachter,
Habe nach Pfingsten wieder Termin beim Anwalt, habe eine Rechtschutz. Ich schreibe dann wie es gelaufen ist und wie es weiter geht. Dann schauen wir weiter, wie die Taktik ist. Sozialstunden wären für mich ok, meinetwegen, aber bitte kein Essen ausfahren oder sowas, nichts mehr mit fahren ;-)
Und bitte interpretiert nicht in etwas rein, was ich so nicht behauptet habe.
vg
Hannes