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Gebärmutterhalskrebs

Face01

Mitglied
Hallo,
eine gute Freundin von mir hatte Gebärmutterhalskrebs. Ihr wurde die Gebärmutter entfernt, es war bösartig, aber nachdem das Ergebnis der Pathologie da war, sagte man ihr, sie bräuchte keine Chemo und auch keine Bestrahlung. Jetzt 6 Wochen nach der OP sagt man ihr, sie soll doch vorsichtshalber eine Bestrahlung machen lassen. Man kann ihr nicht garantieren, dass es nicht trotz Bestrahlung wiederkommt.Die Entscheidung, Bestrahlung ja oder nein,läge bei ihr. Nun ist sie völlig durcheinander. Hat jemand von Euch Erfahrung damit? Was soll sie nun tun?
 

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Artemisia

Aktives Mitglied
Bei der Gesellschaft für Biologische Krebsbekämpfung kann man anrufen und bekommt innerhalb 24 stunden einen Rückruf von einem Arzt, der selbst in der Onkologie arbeitet. Dem kann man dann seinen Befund vorlesen und bekommt Ratschläge, welche Therapien - schulmedizinisch und alternativmedizinisch sinnvoll sind. Sehr empfehlenswert! Man kann sich auch schriftliche Unterlagen und Adressen von entsprechend ausgebildeteten Ärzten und von Kliniken schicken lassen. Unter www.bio-krebs.de kann man sich die Telefonnummern raussuchen.

Die Ärzte empfehlen oft eine Zusatzbehandlung, weil sie nicht die Verantwortung dafür übernehmen wollen/ können, wenn es wider Erwarten doch zu einem Rezidiv kommt, auch wenn die Befunde des Pathologen ergeben haben, dass der Krebs ganz entfernt werden konnte.

Bei einer Bestrahlung ist nur zu bedenken, dass das umliegende Gewebe vernarbt. Sollte es DANN zu einem Rezidiv kommen, ist der Weg in die Chemotherapie versperrt, weil ja die Wirkstoffe durch das vernarbte Gewebe nicht mehr an den Ort des Geschehens kommen können. Sie sollte also wirklich mindestens eine zweite Meinung eines erfahrenen Onkologen einholen.

Letzten Endes hängt es auch davon ab, wie sehr sich deine Freundin gedanklich von "ihrem Krebs" befreien kann. Denkt sie nurnoch mit Angst und Schrecken daran und hat Angst, dass er wiederkehrt, wird sie immer das Gefühl haben, etwas versäumt zu haben, wenn sie die Bestrahlungen ablehnt.
Ist sie psychisch stark, kommt sie damit sicher besser klar. Das wäre sicher auch zu bedenken bei der Entscheidung.

WENN sie sich für eine Bestrahlung entscheidet, sollte sie versuchen, diese Behandlung positiv anzunehmen und sich auch nicht mehr mit kritischen Stimmen auseinander setzen und es nicht mehr diskutieren!

Schön, dass du dir Sorgen machst und dich damit auch sicher um sie und für sie sorgst. Von solchen Freunden kann man sie genug haben!
 

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