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Ganz und heil werden

Kurti

Aktives Mitglied
Hallo,

ich dachte, dass dieses Thema am besten in diesen Bereich hier passt. Wenn es die Moderation anders sieht, dann bitte verschieben.

Dieser Faden richtet sich an Alle, die ganz und heil werden möchten. 🙂

In meiner Kindheit zerbarst ich wie ein Spiegel, den man auf Beton fallen lässt, in viele kleine Einzelteile. Der Druck auf mich war einfach zu groß.

Mit der Zeit kam in mir der Wunsch auf, wieder ganz und heil zu werden und ich begann meine Reise, die mich inzwischen ganz werden ließ. Mein zerborstener Spiegel ist wieder ganz, obwohl ich noch immer nicht heil bin, aber das wird kommen, denke ich, mit der Zeit. 🙂

Mein Weg bis hier her war schwer und schmerzhaft, aber er hat sich gelohnt, ich würde ihn immer wieder gehen.

Ich kann euch Interessierten nicht vorschreiben, was ihr zu tun habt, um ganz und heil zu werden, aber ich kann euch Hinweise geben, Übungen und Erkenntnisse, Erfahrungen, die mir geholfen haben, erst ein Mal wieder ganz zu werden.

Dieser Faden hier wird somit aus euren und meinen Erfahrungen wachsen und sich auch weiter entwickeln. Das ist gewollt und notwendig. 🙂

Also lasst uns anfangen...

Eine der für mich wichtigsten Übungen war, bei mir zu bleiben, egal, was um mich herum geschieht.

Lasst mich das erklären:
Oft fand ich mich in Gedanken bei anderen wieder... vor allem bei jenen, die mir Leid angetan haben, aber auch bei jenen, mit denen ich näher bekannt war...
Doch diese Gedanken bei anderen brachten mich weit weg von mir selbst, führten mich in Depressionen und Angst.

Mein letzter Hausarzt sagte einst zu mir:
Bleiben Sie bei sich.

Diesen Satz habe ich mir immer wieder gesagt und ich stieß dabei auf ein Problem, denn ich musste zunächst klären, wer dieses "ich" überhaupt war. Das ist wichtig, denn nur, wenn ihr wisst, wer ihr seid, könnt ihr bei euch bleiben.

Dies ist also meine erste Übung für alle Interessierten: Bleibt bei euch und findet heraus, wer ihr seid. 🙂

LG
 
A

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Re: Ganz und heil werden
Es gibt in Japan die Kunstform des Wabi Sabi, Wabi bedeutet soviel wie einsam, und Sabi altsein. Doch erst in Verbindung zueinander "Weisheit im Einfachen" - eine Kunstform die sich im Kuntsugi wiederspiegelt, die zerbrochene Teetassen der Zeremonien mit vermischtem Lehm mit Goldstaub wieder zusammenklebt.

Etwas zerbrochenes kann nie ganz sein. Es kann neu werden. Und dadurch eine neue Form gewinnen, eine Wertschätzung der Fehlerhaftigkeit.
Ein Mensch ist nicht makelfrei, und die zerbrochenen Stellen sichtbar, wenn auch nicht von jeder Perspektive. Aber sie können den Mensch umrunden und von einem Betrachter, der seine "Kunstform" versteht, wertgeschätzt werden.

Etwas was mir irgendwann bewusst wurde. Meine Fehler SIND mein, BIN ich aber meine Fehler? Ich habe Makel, bin ich makelhaft? Ich habe Kanten, bin ich kantig?
Ich denke es gab mal eine Zeit, in der ich alles wieder gut machen wollte, etwas anstrebte, den Erfolg des "ganz sein". Aber bin ich das je? Kann ich das je werden? Ich habe mir die Menschen angesehen, die die ich sehen konnte. Waren sie alle ganz? Die Menschen die mir begegneten, haben sie das ganz sein erreicht? Gibt es auch nur einen, der dies je erreichen konnte? Ich habe keinen gefunden. Nun, es kann sein, dass es vielleicht so etwas gibt. Aber aus meiner Sicht heraus, würde ich weiterhin einem Schatten hinterherjagen, der immer hinter mir liegt.

Stattdessen ganz SEIN. So SEIN wie es ist. Denn so wie ich das sehe, pfeift das Leben ob man sich "geheilt" fühlt, es stellt dich immer wieder auf die Probe "Ist es denn wirklich so? Finden wir das doch mal heraus." und man stellt fest, dass man sich geirrt hat. So jage ich nicht mehr meinem eigenen Schatten hinterher. Denn nur mein Schatten ist ganz. Ohne Ecken, makellos und blickdicht. Aber auch nur das, ein Schatten, eindimensional. Ganz sein wäre für mich das selbe, eindimensional und blickdicht. Erst mit Zweifel kommt Erkenntnis, und dafür braucht man einen Blick in andere Richtungen, mag es auch nicht immer das sein was man sich wünscht.
 
Kurti, ich freue mich, dass du diesen Faden hier eröffnet hast.

Das mit dem bei-sich-bleiben kann ich nur bestätigen.

Gerade jetzt bin ich dabei, eine wichtige Entscheidung für mich zu fällen.

Und ich habe gemerkt, wie innerlich alles an mir zieht und reißt.

Die Erwartung der anderen, ihre möglichen Bedenken, und all das, was sie sagen könnten - das belastet mich sehr.

Und ich will keine Entscheidungen mehr für andere treffen. Noch will ich mich für meine Entscheidung rechtfertigen. Weil keiner von außen ernsthaft beurteilen kann.

Ich denke, das ist ein guter Weg.


Also: viel Segen für diesen Thread! :blume:
 
Hallo whateverest,

Etwas zerbrochenes kann nie ganz sein.
Wenn es sich um etwas anderes, als einen Menschen handelt, so gebe ich dir Recht, aber Menschen sind andere Wesen, bei denen das möglich ist. 🙂

Gibt es auch nur einen, der dies je erreichen konnte? Ich habe keinen gefunden. Nun, es kann sein, dass es vielleicht so etwas gibt. Aber aus meiner Sicht heraus, würde ich weiterhin einem Schatten hinterherjagen, der immer hinter mir liegt.
Das gibt es.

Alle Schatten verschwinden, wenn du ganz bist.

Stattdessen ganz SEIN. So SEIN wie es ist.
Das bedeutet ganz sein, eins sein. 🙂

Hallo Red Blue Sky,

Kurti, ich freue mich, dass du diesen Faden hier eröffnet hast.
Danke. 🙂

Die Erwartung der anderen, ihre möglichen Bedenken, und all das, was sie sagen könnten - das belastet mich sehr.
Warum?

Und ich will keine Entscheidungen mehr für andere treffen. Noch will ich mich für meine Entscheidung rechtfertigen. Weil keiner von außen ernsthaft beurteilen kann.
Genau, mach es nicht mehr allen Recht, denn damit respektieren sie dich nicht, nur, wenn du respektvoll mit dir umgehst. 🙂

Also: viel Segen für diesen Thread! :blume:
Danke. 🙂

Hallo grisou,

ergänzend dazu ist für mich eine wichtige übung: im hier und jetzt bleiben.
Oh, sicher, ich finde sie nur so schwer, dass sie später genannt hätte. Aber danke, denn das geht in die selbe Richtung. 🙂

einfach sein. die dinge nehmen wie sie kommen.
Ja, das ist ganz sein, eins sein.

was heißt schon ganz sein, geheilt sein? ich will nur einfach ich sein. im hier und jetzt.
Das ist ganz sein, eins sein. Das heil werden bedeutet, die Mahnungen des Körpers an zu nehmen, zu verstehen und sich dementsprechend zu verhalten, denn dann verschwinden im Laufe des Lebens erworbene Krankheiten wieder, als wären sie nie da gewesen, habe ich schon selbst erlebt und es ging dabei um eine Lungenembolie, an der ich fast gestorben wäre, aber eben nur fast. Es geht nicht um angeborene Krankheiten und Behinderungen, die kann der Körper nicht zurück nehmen, alles andere schon.

angenommen werden.
Wenn du dich selbst annehmen kannst, wie du gerade bist, dann kannst du auch von anderen angenommen werden. 🙂

--------------

Nachdem mein Arzt mir gesagt hatte, dass ich bei mir bleiben sollte und ich herausgefunden hatte, wer "ich" überhaupt bin, kam bei mir die Frage auf, wie ich das mit dem bei mir bleiben überhaupt anstellen sollte, denn z.B. meine Noch-Ehefrau zieht mich ständig auf so genannte "Nebenkriegsschauplätze" und beschäftigt mich damit rund um die Uhr.

Ich habe viele Bücher gelesen, manches, was ich hier aufschreibe, stammt aus diesen Büchern, manches habe ich selbst entwickelt. Aus Datenschutzgründen werde ich hier aber nur Satzteile benutzen, die so auch jeder andere hätte benutzt haben können. Ich habe mich da mal mit einer Psychologin, die auch Autorin ist, ausgetauscht.


Um eine Veränderung herbei zu führen, ist es ein guter Anfang, wenn man dies mit den folgenden Worten beginnt:
Ich bin bereit...

Damit sagt man seinem Körper und seiner Seele, dass man bereit für eine Veränderung ist, diese aber noch nicht beherrscht. Dadurch freuen sich Körper und Seele und werden nachsichtiger. 🙂

Dieses "ich bin bereit..." kann mit allem fortgeführt werden, was man verändern möchte, z.B. "ich bin bereit, weniger Schokolade zu essen" oder "ich bin bereit, ein Mal in der Woche schwimmen zu gehen" oder "ich bin bereit, zu lächeln, wenn ich mich ärgere" usw.

Mit diesen 3 Worten habe ich eine Menge an mir, meinem Denken und meinem Handeln verändert und ich benutze es immer noch, wenn ich dafür bereit bin, etwas in meinem Leben zu verändern.

Diese Worte haben aber noch einen positiven Effekt, denn sie nehmen einem selbst den Druck, etwas unbedingt schaffen zu müssen. Denn genau darum geht es hier nicht, etwas zu müssen, denn das wäre Zwang und Zwänge und Druck sind wieder Gewalt und mit Gewalt kommt man nicht mich sich in liebevollen Umgang.

Wer Fragen hat, darf sie gern stellen. 🙂

LG
 
Hallo Kurti,


Gern geschen 🙂


Ich bin da jetzt innerlich einen Schritt weiter gekommen.

Im Prinzip bin ich bei meiner Wahrnehmung oft zu sehr im Außen, was mich dann zwangsläuig irritiert.
Ich habe erkannt, dass bei mir ein abhängiges Beziehungsmuster aufliegt, welches dazu führt, dass ich unbewusst die Wünsche und Bedürfnisse meines Gegenübers zu erahnen und zu erfüllen versuche.

Oder anders ausgedrückt: ich versuche, zu gefallen.

Unmöglich, wie ich jetzt schmerzhaft erkennen musste.
Und das Scheitern war vorprogrammiert.

Außerdem bringt es mich ständig in einen inneren Konflikt.

Naja, zumindest kann ich mir damit im Nachhinein so einiges erklären.

Und es in Zukunft anders machen.

Hab Dank für die Anregung 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Um Ganz und Heil zu werden, ist es von Vorteil, sich seiner inneren Anteile bewusst zu werden und auf ihr Wesentliches zu konzentrieren.

In meinem Innern gibt es nur noch den Verstand, das Herz, den Körper und die Seele. Das waren einst viel mehr Teile und sie alle zurück zu führen war eine Menge Arbeit, die sich lohnt. 🙂

Wenn es in der Arbeit nicht weiter geht, empfehle ich gern das Buch "The Tools". Man muss nicht alles glauben, was darin steht, aber es ist so, wie mit allen Büchern, am Besten fischt man sich nur das heraus, was für einen Selbst passt. 🙂

Die "Elfenhelfer-Büchlein" sind ebenfalls gut geeignet für den Einstieg ins Innere Selbst. Durch die einfachen, aber tiefgründigen Sätze, verbunden mit einer schönen Zeichnung, kann man der Botschaft gut folgen und auf sich selbst anwenden. 🙂

Sich all seine Wege, Stationen, Weisheiten und Erkenntnisse aufzuschreiben, schafft ebenso eine gute Basis, um an sich selbst zu reifen.

LG
 
Um Ganz und Heil zu werden, ist es von Vorteil, sich seiner inneren Anteile bewusst zu werden und auf ihr Wesentliches zu konzentrieren.

In meinem Innern gibt es nur noch den Verstand, das Herz, den Körper und die Seele. Das waren einst viel mehr Teile und sie alle zurück zu führen war eine Menge Arbeit, die sich lohnt. 🙂

Wenn es in der Arbeit nicht weiter geht, empfehle ich gern das Buch "The Tools". Man muss nicht alles glauben, was darin steht, aber es ist so, wie mit allen Büchern, am Besten fischt man sich nur das heraus, was für einen Selbst passt. 🙂

Die "Elfenhelfer-Büchlein" sind ebenfalls gut geeignet für den Einstieg ins Innere Selbst. Durch die einfachen, aber tiefgründigen Sätze, verbunden mit einer schönen Zeichnung, kann man der Botschaft gut folgen und auf sich selbst anwenden. 🙂

Sich all seine Wege, Stationen, Weisheiten und Erkenntnisse aufzuschreiben, schafft ebenso eine gute Basis, um an sich selbst zu reifen.

LG


Ich bin gerade an dem Thema "wichtiges von unwichtigem trennen" oder auch die Frage: "was ist meins und was gehört nicht zu mir?"

das deshalb, weil ich ebenfalls bestimmte Anteile meiner Selbst (wieder) integrieren will.
und es gleichzeitig als notwendig ersehe, auch eine gesunde Abgrenzung zu bewerkstelligen.
Diesen Punkt habe ich innerlich viel zu lange vernachlässigt und verdrängt.
Doch die Quittung kam 😉

Kurti, was genau meinst du denn mit "In meinem Innern gibt es nur noch den Verstand, das Herz, den Körper und die Seele"? Wenn du das vielleicht erläutern magst?
 
"In meinem Innern gibt es nur noch den Verstand, das Herz, den Körper und die Seele"? Wenn du das vielleicht erläutern magst?

Das bin ich, wir sind eins:
Mein Körper, der direkt mit der Seele verbunden ist und nur die Möglichkeit von Krankheiten und Störungen besitzt, um mit meinem Verstand (Gehirn, Geist) zu kommunizieren, damit dieser sein Denken ändert. Ich bin dabei, die "Sprache" meines Körpers verstehen zu lernen, ihm zu vertrauen, denn mein Körper weiß immer, wie ich mich fühle und sagt immer die Wahrheit und ihm zu glauben, dass er mir nicht schaden, sondern nur helfen will, zu dem zu werden, der ich zu sein gedacht bin, also mich zu meinem eigenen Mythos zurück zu führen, welches mir hilft, eins zu sein. Deswegen glaube ich auch, dass mein Körper mir alle zugefügten Krankheiten wieder zurück nehmen kann.

MeinVerstand, mein Gehirn, mein Geist, in dem meine Denkprozesse ablaufen, der Entscheidungen fällt, der aber auch liebt (das Herz) und glaubt und Hoffnung hat. In meiner inneren Welt löst er die Probleme, die ich in der äußeren Welt habe und "sagt" mir dann, was ich zu tun und wie ich mich zu verhalten habe. Mein Verstand ist männlich.

Mein Herz , meine Liebe, meine Gefühle, die sanfte, weibliche Seite meiner Selbst, die aber auch einen messerscharfen Verstand hat und die den Verstand in mir liebt und auf ihn aufpasst.

Meine Seele , das Licht Gottes, mein inneres Kind, der Teil Gottes, der mich als Mensch erst zu dem macht, der ich bin. Die unsterbliche und unendliche Seele, die von Gott kommt und zu ihm zurückkehrt, wenn der Körper, der Geist und das Herz sterben. Meine Seele ist die Quelle meiner Fantasie. Ich hatte sie lange versteckt gehalten, sie dann aber befreit, da ich ohne sie nicht wirklich ganz leben kann.

Zu all meinen Anteilen spreche ich jeden Tag Folgendes:

Hallo mein Körper, schön, dass du da bist.
Ich bin du und du bist ich und was ich fühl, das fühlst auch du und was du fühlst, das fühl auch ich, ich liebe dich, weil du liebenswert bist.
Ich glaube dir, dass du mir helfen und nicht schaden willst.
Ich glaube an dich und deine Macht, alle mir zugefügten Krankheiten wieder zurück zu nehmen.
Ich vertraue dir, denn du bist vertrauenswürdig.
Ich brauche dir keine Fehler zu verzeihen, da du keine Fehler machst, mich nie anlügst und immer die Wahrheit sagst.

Hallo mein Verstand, mein Geist, schön, dass du da bist.
Ich bin du und du bist ich und was ich fühl, das fühlst auch du und was du fühlst, das fühl auch ich, ich liebe dich, weil du liebenswert bist.
Ich glaube dir, weil du glaubwürdig bist.
Ich glaube an dich und deine Existenz in mir.
Ich vertraue dir, weil du vertrauenswürdig bist.
Und ich verzeihe dir deine kleinen und großen Fehler, denn jeder Mensch hat und macht kleine und große Fehler.

Hallo mein Herz, schön, dass du da bist.
Ich bin du und du bist ich und was ich fühl, das fühlst auch du und was du fühlst, das fühl auch ich, ich liebe dich, weil du liebenswert bist.
Ich glaube dir, denn du bist glaubwürdig.
Ich glaube an die bedingungslose Liebe als die größte Macht auf der Welt. Liebe kann alles heilen und verwandelt Gift in kristallklares Wasser.
Ich vertraue dir, denn du bist vertrauenswürdig.
Ich brauche dir keine Fehler zu verzeihen, da die bedingungslose Liebe keine Fehler macht.
Und die bedingungslose Liebe verjagt alle Schatten.

Die Seele spreche ich mit Gott an.
Hallo Gott, mein Vater, schön, dass du da bist.
Ich bin du und du bist ich und was ich fühl, das fühlst auch du und was du fühlst, das fühl auch ich.
Ich liebe dich, Gott, der du mein wirklicher und einziger Vater bist.
Ich glaube dir, dass ich dich als meine Seele in mir trage.
Ich glaube an dich und deine Existenz außerhalb unserer Erde und innerhalb in jedem Menschen.
Ich vertraue dir und deiner Macht, dass alles so kommt, wie es kommen soll, so dass du aus uns und wir aus dir lernen können.
Ich verzeihe dir deine kleinen und großen Fehler, denn auch du hast und machst Fehler. Schließlich konntest du vorher nicht wissen, was Menschen aus dem machen, was du ihnen gegeben hast.

Und zum Schluss...
Hallo ... (mein richtiger Name), schön, dass ich da bin.
Ich liebe mich, weil ich liebenswert bin.
Ich glaube mir, weil ich glaubwürdig bin.
Ich glaube an mich und meinen Erfolg.
Ich vertraue mir, weil ich vertrauenswürdig bin.
Und ich verzeihe mir meine kleinen und großen Fehler, denn jeder Mensch, Gottes Kind, hat und macht kleine und große Fehler, so, wie Gott auch, denn nur aus Fehlern können wir alle lernen.

Das habe ich mir aufgeschrieben, damit ich es immer bei mir habe. 🙂

LG
 
Wenn man noch nicht ganz und heil ist, sind Licht und Schatten noch vermischt. Doch mit der Arbeit an sich, werden Licht und Schatten aus dem Unterbewusstsein ins Bewusstsein geholt und können dort getrennt werden.

Das Licht ist die Seele, denn an Gott kommt man nicht vorbei, wenn man ganz werden will. 😉

Der Schatten besteht aus allen negativen Erfahrungen und schlechten Meinungen anderer, die man noch nicht verarbeitet hat. So hat der Schatten bei jedem eine andere Gestalt und Größe.

Mein Schatten war einst ein über 3 Meter großes, schwarzes Teermonster, ohne Augen und Ohren, aber mit langen Armen und einer Stimme, die mir Angst machte. Mit der Zeit wurde es immer kleiner, obwohl es sich anfangs sehr geschickt anstellte und sich als das Licht ausgab, was ich erst bemerkte, als ich ganz ins Licht eintauchte. Da konnte ich den Unterschied fühlen, danach konnte ich Licht und Schatten trennen.

Der Schatten sagt einem andauernd, wie schlecht, wie dumm, wie blöde man doch sei und dass man es nie im Leben schaffen würde, aber der Schatten lügt, weil es die Stimmen derer sind, die einem nichts zutrauen, weil sie sich selbst nichts zutrauen.

Von meinem Schatten ist nun nur noch ein ganz kleines schwarzes Staubkorn übrig, aber es hat kaum noch Macht über mich. Und jedes Mal, wenn mich reale Leute zu Boden drücken und ich ein wenig liegen bleibe, glaubt der Schatten, im Recht zu sein, doch er kann mich nicht mehr erschrecken, denn in meinem Leben ist zu viel Licht.

Der Schatten will einem auch glauben machen (er ist wirklich sehr raffiniert), dass er nur da wäre, weil es das Licht gäbe, aber das stimmt nicht, denn wenn ich ganz im Licht bin, existiert kein Schatten mehr. Alles Schatten verschwinden im Licht, so wie es auch keinen Schatten gibt, wenn die Sonne im Zenit über einem steht. Der Schatten entsteht nicht durch das Licht, er entsteht durch die nicht verarbeiteten Hindernisse.

---------

Als Vater (Gott) mir die Möglichkeit gab, länger als nur ein paar Minuten, sondern gar Tage im Licht zu sein, eins zu sein mit mir und ihm, so war das der Anfang meines spirituellen Weges, denn als ich das erlebt hatte, wollte ich einfach mehr davon, weil es so schön ist, dass Worte nicht ein Mal annähernd beschreiben können, wie sich das anfühlt. Als ich im Licht war, war ich eins und ganz und das ist mein Ziel, immer im Licht zu sein. 🙂

Das Licht wohnt in der Seele, ist unantastbar und unendlich. Es kann nicht sterben und nicht verletzt werden oder hast du es schon mal geschafft Licht zu schneiden? 😉

Wenn also von seelischen Krankheiten gesprochen wird, so ist diese Bezeichnung falsch, denn die Seele kann nicht erkranken, das ist dann die Psyche, die erkrankt. Die Seele in jedem Menschen ist am Ende seines Lebens noch genauso strahlend und schön, wie am Anfang des Lebens. Einzig an Erfahrung hat sie gewonnen. 🙂

Ghandi hat mal gesagt, dass der spirituelle Weg vor allem Mut erfordere und da muss ich ihm zustimmen, denn um ins Licht zu kommen, muss man sich auch seinen Schatten und dunklen Ecken stellen, muss die Leichen aus dem eigenen Keller räumen und sich alles verzeihen können. Das erfordert vor allem Mut.

Nun ja, mutig war ich ja immer schon, aber ich glaube und hoffe, dass ich nicht der Einzige bin, der mutig ist. 🙂

LG
 
Was das Licht betrifft, so kann ich nur sagen, dass es eben weder verletzt, noch gestört sein kann, aber es kann verdunkelt, versteckt und innerlich vergraben werden und dann hat der Mensch keinen Zugang mehr dazu, keinen Zugang zu sich selbst, zu seiner Seele und zu Gott.

Dies hat Folgen in Form von Depressionen, perverser Narzissmus, Borderline, andere Psychosen und Psychopathie.

Wer nach seinem Licht sucht, der wird es auch finden und zu sich selbst kommen, aber das Finden kann nicht erzwungen werden. Ein guter Helfer für diesen Weg sind Runen, die man sich selbst legt. Ich habe damit so viel gelernt und bin oft vorgewarnt. 🙂

LG
 

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