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K

kossi

Gast
Hallo, ich habe über 30 Jahre Spiegel getrunken. Mit 2,5 Promille im Blut habe ich wie ein Uhrwerk funktioniert. War so gut wie nie krank, ich war immer Pünktlich. Habe immer die schweren Arbeiten gemacht, da ein Kollege mit dem Rücken Probleme hatte.
2004 wurde mir eine Bandscheibenprothese eingesetzt, seit dem funktioniere ich nicht mehr. Seit 3 Jahren bin ich trocken und ich war öffter krank. Nun zeigen viele Menschen ihr wahres Gesicht, mein Kollege will mich loswerden. Wenn man in dieser Arbeitswelt nicht mehr funktioniert, wird man abgeschoben. Es geht nur noch darum, immer schneller immer mehr, jeder gegen jeden.
Als kranker Mensch wird man nicht mehr respektiert, man ist nichts mehr wert.
Es ist traurig zu sehen wie Arbeitgeber ihre Mitarbeiter immer mehr ausnutzen und auch Kollegen die Ellenbogen ausfahren.
Unter den Arbeitnehmern herrscht keine Solidarität mehr.
Auch die Gesellschafft lässt die schwachen fallen.

LG Wolfgang
 
Hallo,

ich finde, du übertreibst etwas. Allein die Tatsache, dass du Spiegelalki warst, zeigt mir, dass du mit vielem überfordert zu sein scheinst.
Alles Gute,
Zitrönchen
 
Also ich bin nicht betroffen aber manchmal denk ich "nur die Harten kommen in den Garten!" Es ist nicht einfach, wenn man sensibel ist!
Ich will nicht wissen wieviele Menschen "nur funktionieren", weil sie Hilfsmittel nehmen ( Alk, Tabletten usw.)
Die Dunkelziffer ist höher als man glaubt! Besonders in Berufen, bei denen man mit Menschen und deren Problemen zu tun hat, sprich Lehrer, Ärzte oder so!
Am schwersten haben es die ehrlichen und sensiblen Leutchen!
Wär mal eine Überlegung, Kampfsport zu machen!
 
Oh man, du sucht Hilfe, gehst auf diese Seite und bekommst solche Antworten, pfff, hast du sicher nicht verdient. Tja, selbst hier finden sich Leute, die denken all das sei noch normal. Ich verstehe dein Problem. Leider sieht man die Dinge, wie sie einen erwischen. Hätte ich mehr Geld, weil gut bezahlter Job, würde ich wahrscheinlich eben solche Antworten geben. Das du getrunken hast, kommt ja auch nicht von irgendwoher. Sicher ist keiner zu dir gekommen und hat gemeint: "hier trink", aber genauso wenig: "trink nicht". Wir sind das Spiegelbild unserer Umgebung. Und heutzutage kann wohl kaum noch die Rede von: nur die Harten komm in Garten, sein. Heutzutage passt man oder nicht. Uns gibt die Natur so viele Dinge mit, die wir in unserem Beruf nicht brauchen können, das es wohl mehr mit Glück zutun haben dürfte, wenn man einen Job behält und wenn ja, was das denn für einer ist. Ich sage, lass sie doch funktionieren, lass sie arbeiten und lass sie sich ihr kleines, süßes Luftschloss bauen. Am Ende stehen wir auf festem Boden, wissen, was richtig ist, für was wir leben, nicht, was wir glauben sollten, und wenn wir noch da stehe im Grünen, fallen sie, dein Kollege, dein Chef und der Rest mit ihrem Luftschloss in die Tiefe=)
 
Aber man gestaltet doch seinen Arbeitsplatz mit. Ich bin. z.B. Lehrerin an einem Gymnasium und durch mein Auftreten und meinen Unterricht, meine Erziehung habe ich es mit in der Hand, ob die Kinder SPaß an einem Fach entwickeln, welchen Ruf mein Fach, die Schule genießt. Genauso wie es die Bäckereifachverkäuerin in der Hand hat, ob ich dort einkaufen gehe oder nicht.
 
Aber es ist doch schrecklich, wenn man gefrustet zur und gefrustet von der Arbeit kommt. Natürlich ist die Freizeit schöner.
Aber meine Arbeit macht mir Spaß - und deshalb erledige ich sie auch besser.
Dafür hatte ich ja nach dem Abi die Wahlfreiheit, was ich studiere/mache.
 
Die waren halt zu dumm oder doof.

Du dürftest wohl keine Ahnung haben von der wirklichen Arbeitswelt,manche jugendliche müssen in der Elternlichen Firma mitarbeiten,sie haben gar keine andere Wahl,ob sie wollen oder nicht.
Auch gibt es in manchen Ortschaften auch nicht die Möglichkeiten das zu erlernen was einen wirklich Spass macht man muss das nehmen was man kriegen kann und später das nachholen was man sich vorgestellt hat ist auch nicht immer einfach.
 
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