Das erinnert mich sehr an meine Geschichte...ich wurde als Kind von den Kindern meines Dorfes gänzlich ausgeschlossen bzw. gequält, bis meine Eltern einen Schlussstrich zogen....Ich lebte dann allein...nur die Tiere in der Umgebung verstießen mich nicht. Besonders eine kleine Gruppe Nachbarskatzen hatte es mir angetan...ich folge ihnen jeden Tag und sie mir. Da war ich ca. 10-12 Jahre alt...Selbst die Erwachsenen nannten mich fortan das "Katzenmädchen"...weil ich mit sonst niemand spielen konnte...
Doch leider waren diese Katzen nunmal Freigänger...und alle 4 verstarben früh...ich gab mir damals die Schuld, dass ich einen Fluch auf mir hätte etc. Dann folgten ein paar Jahre weiteres Mobbing...ohne ein paar Tiere an meiner Seite...ich verfiel in schlimme Depressionen...hatte keine Kraft mehr zu leben...besonders schlimm war es, als ich 14-15 Jahre alt war....
Irgendwann schleppten mich meine Eltern zu einem Psychater...weil ich mir mittlerweile auch regelmäßig die Arme aufschnitt...Er stellt vorallem fest...dass ich eine überdurchschnittliche Bindung zu Tieren habe und das eine Besserung meiner Lage einzig und allein ein Haustier wäre, ganz allein für mich.
Nach einigen Disskussion war es soweit...ich bekam einen kleinen Welpen, einen Weissen Schäferhund...meine Hoffnung! Und siehe da...mein kleiner Schatz erwärmte mein erforenes, einsames Herz...das hätte ein Mensch bei mir niemals geschafft...ich hatte fortan keine Depressionen mehr....ich liebe ihn wie mein Leben....Und wenn ich nur daran denke, wie viel Wärme er mir gibt....kommen mir die Tränen...denn seit dem bin ich ein glücklicher Mensch...
Es tut gut mal darüber gesprochen zu haben 🙂