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Für wen sind Tiere auch ein Lichtblick ?

alleine2010

Mitglied
Hallo Ihrs

Hab letztes Jahr den Inhalt meines Lebens verloren ( bericht in Familie ) und nun frag ich mich, ist es ungewöhnlich, einen Lichtblick als tierischen Freund zu haben ?

Mein Lichtblick ist ein Pferd, mein Traumpferd, mein Freund hat mir einfach meinen Traum erfüllt, ein Traum nach über 15 Jahren.
Jeden Abend fahre ich hin und vergesse mal für kurze zeit meine Sorgen, sie bringt mir soviel Freude und auch Arbeit.....ich wüßte garnicht, was ich ohne meine beiden Schätze machen würde.
Gehts wem ähnlich ?

LG
 
Hallo,

uns geht es auch so.Mein Freund u.ich sind schon immer tierliebe Mebschen.
Wir haben uns vor zwei Jahren zwei Mietzen gekauft und die bedeuten uns sehr viel.
Wenn man von arbeit kommt möchten sie schmußen und man kann runter kommen von dem ganzen Stress.Sie merken auch wenn es einem nicht gut geht und traurig ist,da sind sie auch da u."muntern" einen auf.Oft bringen sie uns auch zum lachen.Für nichttierliebhaber klingt dass sicher alles bescheuert...
Tiere werden die Liebe zum Menschen immer zeigen und sind nie hinterhältig u.bösartig wie viele Menschen...
 
Ohne Hund bin ich schon seit Kindheit nur ein halber Mensch. *schmunzel*

Lichtblick?
Nun, für mich gehören Tiere zu meinem Leben dazu. Inzwischen schon länger verheiratet, habe ich meinen Mann wohl damit "angesteckt". 😉🙂
Ein Lichtblick ist ja oft nur ein Moment der Freude oder/und Erwartung. Für mich ist das eben mehr als Licht-Blick.
Deshalb die andere Seite:
Ich bekam ´mal als Trost meinen "Traumhund" geschenkt. *denk*(Ist ewig her.) - Das ging daneben.
Ich freute mich erst riesig, dann holte mein Leben mich ein. Meine Lebensbedingungen liessen es nicht zu, über die vielen Jahre für das Tier zu sorgen. Ich wusste das und sass wenige Tage nach der "Traumerfüllung" traurig dar. Ich sorgte dann dafür, dass mein mir geschenkter "Traumhund" in bessere Hände kam. Bitter!
Manchmal ist es gut, wenn Träume nicht in Erfüllung gebracht werden.
In meinem Fall hatte der, der mich beschenkte, zu kurz gedacht.

Du hast nun ein Pferd, dass Du Dir schon seit 15 Jahren gewünscht hast?

Habe nun spontan geschrieben. Werde mir jetzt erst einmal Dein Posting unter "Familie" durchlesen.


LG
Landkaffee
 
@ Landkaffee

es ist ein Pferd, aber nicht meins....das könnte es mal werden
für mich ist es schon ein traum, einfach mit diesen Tieren zu arbeiten und dachte nie, das sich das mal erfüllt, hat es aber dank meines schatzes nun
natürlich ersetzt dieses "hobby" nicht meine kinder, soll es auch garnicht, aber es hilft mir und ich bin nach der arbeit mit dem Pferd einfach entspannter 😱
 
Ich wüßte garnicht, was ich ohne meine beiden Schätze machen würde.
Gehts wem ähnlich ?

Allerdings , meine Katze ist beispielweise mein einziger Schatz da sie mich immer aufmuntert , zum lachen bringt , und sich als einzige knuddeln lässt.

Du solltest auf jeden Fall dafür sorgen das dass Pferd dein eigen wird denn scheinbar ist es für dich wie Balsam auf der Seele wenn du mit diesem Tier zusammen bist.
 
Jedes Tier hat halt seine Magie, damit es uns besser geht, vorallem enttäuschen sie uns nicht

Ob es dann meins wird komplett, da habe ich noch nen jahr zeit, also nichts übers knie brechen 🙂
 
Das erinnert mich sehr an meine Geschichte...ich wurde als Kind von den Kindern meines Dorfes gänzlich ausgeschlossen bzw. gequält, bis meine Eltern einen Schlussstrich zogen....Ich lebte dann allein...nur die Tiere in der Umgebung verstießen mich nicht. Besonders eine kleine Gruppe Nachbarskatzen hatte es mir angetan...ich folge ihnen jeden Tag und sie mir. Da war ich ca. 10-12 Jahre alt...Selbst die Erwachsenen nannten mich fortan das "Katzenmädchen"...weil ich mit sonst niemand spielen konnte...

Doch leider waren diese Katzen nunmal Freigänger...und alle 4 verstarben früh...ich gab mir damals die Schuld, dass ich einen Fluch auf mir hätte etc. Dann folgten ein paar Jahre weiteres Mobbing...ohne ein paar Tiere an meiner Seite...ich verfiel in schlimme Depressionen...hatte keine Kraft mehr zu leben...besonders schlimm war es, als ich 14-15 Jahre alt war....

Irgendwann schleppten mich meine Eltern zu einem Psychater...weil ich mir mittlerweile auch regelmäßig die Arme aufschnitt...Er stellt vorallem fest...dass ich eine überdurchschnittliche Bindung zu Tieren habe und das eine Besserung meiner Lage einzig und allein ein Haustier wäre, ganz allein für mich.

Nach einigen Disskussion war es soweit...ich bekam einen kleinen Welpen, einen Weissen Schäferhund...meine Hoffnung! Und siehe da...mein kleiner Schatz erwärmte mein erforenes, einsames Herz...das hätte ein Mensch bei mir niemals geschafft...ich hatte fortan keine Depressionen mehr....ich liebe ihn wie mein Leben....Und wenn ich nur daran denke, wie viel Wärme er mir gibt....kommen mir die Tränen...denn seit dem bin ich ein glücklicher Mensch...

Es tut gut mal darüber gesprochen zu haben 🙂
 
Für mich sind die Tiere auch nicht nur ein Licktblick sondern mein Leben.
Schon von Kleinkind an war ich mit Tieren zusammen. Kam und komme mit Menschen nie so klar. Mein Herz und meine Seele hing immer schon an den Tieren. Für die Menschen hatte ich nicht viel übrig. Sie mochten mich nicht und ich sie nicht. Und das war schon immer so. Meine Zeit habe ich dann immer mit meinen Tieren verbracht. Mein ganzes Herz habe ich ihnen geschenkt und alles für sie getan.
Dann kam irgendwann der Schock. Ich musste alle Tiere abgeben. Mein ganzes Leben brauch zusammen. Als der Augenblick kam hatte ich 2 Hunde, 3 Katzen und 4 Kaninchen. Alle Tiere mussten weg. Ich musste sie abgeben, da der Arzt zu meiner Mutter meinte, dass wenn die Tiere noch länger bei uns Leben, dass meine Lunge immer schlechter wird bis ich danach sterben werde. Ich zerbrach daran. War seelisch nur noch ein Wrack. Und das obwohl ich vorher psychisch schon krank war. Als die Tiere weg kamen war ich glaube ich 13 oder so.
Es war nicht das erste Mal, dass Tiere weg mussten von mir. Durch meine Eltern musste ich schon vorher zwei Hunde wieder abgeben. Und nach der zweiten Scheidung meiner Mutter (da war ich 6/7) verlor ich auch die Tiere die ich bei dem ExMann meiner Mutter hatte.
Ein halbes Jahr nach dem die zwei Hunde, 3 Katzen und Kaninchen weg waren bekamen wir einen Anruf von den zwei alten Leuten die einen HUnd von uns genommen haben. Sie wollten Charly nicht mehr. Nach langen hin und her ließ meine Mutter dann locker und ich bekam Charly zurück.
Seit dem Augenblick wurden es dann wieder ein paar Tiere.
Charly habe ich nun fast 9 Jahre. Wir sind unzertrennlich. ER ist mein Ein und Alles und ich will nicht mehr ohne ihn sein. Er begleitet mich fast überall hin und gibt mir so viel Kraft. Er hat mich auch schon einige Male davon abgehalten dass ich mir das Leben nehme. Hätte ich meine Tiere nicht (und vorallem Ihn) dann würde es mich schon gar nicht mehr geben. Da bin ich mir sicher. Er gibt mir so viel. Liebt mich bedingungslos und mag mich so wie ich bin. Außerdem ist er immer für mich da.
 
Katzen. Wenn ich Katzen sehe, dann geht es mir gut. Ich würde mir wünschen, ich könnte für Menschen empfinden was ich für Katzen empfinden kann. Oder eine Katze zu sein 🙂
 

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