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Neues Mitglied
Hallo zusammen!

Ich bin seit knapp einem Dreivierteljahr mit meinen Freund zusammen. Wir beide sind uns sicher, dass wir für einander der Mann/die Frau fürs Leben sind.

Ich wohne derzeit ca. 150km entfernt von ihm, da ich hier noch studiere. Im Sommer bin ich aber fertig und hatte dann vor zurück in meine Heimatstadt zu ziehen, zur Familie. Da ich meine Zeit wegen des Studiums relevativ frei einteilen kann, war ich auch schon mehrfach für eine längere Zeit, drei bis vier Wochen am Stück bei ihm.
Wir haben uns ab und an aber auch nur alle zwei Wochen sehen können. Ich wusste schon immer, das Fernbeziehungen nichts für mich sind. Und diese zwei Wochen waren dann für uns beide sehr kräftezehrrend. Am liebesten möchte ich jeden Tag bei ihm sein.

Er hegt diesen Wunsch auch und hat mir vorgeschlagen, dass ich doch im Sommer, wenn ich mit allem durch bin, zu ihm ziehen soll.
Nun ist es so, dass ich ja ursprünglich zurück "nach Hause" wollte. Seine Heimatstadt ist ca. 70km entfernt von meiner Heimatstadt (in die ich wieder ziehen wollte).

Ich habe aber dennoch ein paar Bedenken. Es wäre wieder eine neue Stadt für mich, dann auch noch ein neuer Job, wenn ich dort einen finde (wovon ich mal ausgehe). Außerdem würde ich wieder nicht bei meiner Familie in der Stadt wohnen...
Hinzu kommt, dass er im Schichtdienst arbeitet und manchmal dann den ganzen Tag nicht da ist und ich dann ganz auf mich gestellt bin, was ich mir besonders in der Anfangszeit nicht so toll vorstelle. Zumal ich auf meine Unabhängigkeit viel Wert lege...

Er ist ortsgebunden. Er hat in seiner Stadt seinen Traumjob, verdient mehr als er woanders verdienen würde und muss nur 35 Stunden die Woche dafür arbeiten. Er hat sich in der Firma dort hochgearbeitet. Da er lediglich einen Hauptschulabschluss hat und keine Ausbildung oder ähnliches, wird er auch meiner Meinung nach einen so tollen Job nicht nochmal finden.

Insofern verstehe ich durchaus, dass er nicht umziehen kann/will. Andererseits habe ich das Gefühl, dass ich ja zum Teil meine Vorstellung von dem Leben in der gleichen Stadt wie meine Familie auch einen Stück weit aufgebe für ihn bzw. uns... und so gesehen ist das doch ein viel größeres Opfer als seinen JOb aufzugeben?
Vielleicht denke ich da auch falsch, aber irgendwie lässt mich dieser Gedanke nicht los.

Ein weiterer Punkt der mich zweifeln lässt, ist das Thema Kinder. Wir beiden wollen später welche haben.. Aber dann sitze ich irgendwann dort in seiner Stadt, er ist den ganzen Tag arbeien und ich habe niemanden dort und sitze dann mit einem Baby alleine den ganzen Tag da... und kann mich nicht mal eben mit meinen Geschwistern treffen etc. und die Kinder können so auch nicht zusammen spielen bzw. aufwachsen. Also die Kinder meiner Geschwister mit meinen ZUkunftskindern... Eigentlich hatte ich mir das so schon gewünscht.

Ach ja, ein Auto und Führerschein habe ich nicht. Den Führerschein möchte ich dieses JAhr aber in Angriff nehmen.

Ich möchte ihn wirklich sehr gerne jeden Tag bei mir haben. Ich sehe aber momentan irgendwie nur die "Probleme". Vielleicht ist es auch bloß die Angst, dass es nicht klappt. Es wäre für mich auch das erste Mal mit einem Mann zusammenzuziehen. Aber es war mir auch noch nie so ernst.

Ich werde morgen wieder zu ihm fahren und das ganze dann auch nochmal besprechen. Das haben wir auch schon öfters. Aber eine Lösung kam da leider nie bei raus.
 
Hallo.

Ich kann euch beide verstehen.

Deinem Freund würde sein Job mindestens wie dir deine Familie fehlen.

Ich finde Job eigentlich noch wichtiger. Weil wenn ihr beide arbeitet, hättest du auch wenig Zeit für deine Familie.

Allerdings könntest du doch jetzt schon anfangen dir einen Job zu suchen dort, dann bist du auch nicht tagelang allein daheim wenn dein Freund arbeitet.

Du bist jung und kannst auch jederzeit dort deine Zelte wieder abbrechen und zurück in deine Heimat ziehen.
 
Ein paar Dinge wirken auf mich ängstlich und konstruiert.

Einerseits betonst Du Deinen Wunsch nach Unabhängigkeit, andererseits erträgst Du es nicht, dass er wegen der Arbeit nicht zu Hause bist.

Du hast Angst vor einer neuen Arbeitsstelle. Suchst Du Dir nach dem Studium nicht so oder so eine neue Arbeitsstelle?

Du denkst jetzt bereits darüber nach, wie Du möglicherweise nach der Geburt eines in der Zukunft liegenden Kindes allein in einer Stadt sitzt, in der Du niemanden kennst. Bis dahin vergeht ja hoffentlich noch Zeit. Zeit, in der Du Leute kennenlernen wirst.

70 km Entfernung zur Herkunftsfamilie ist eine sehr übersichtliche Strecke.

Theoretisch könntet Ihr Euch was in der Mitte suchen und dann beide pendeln.
 
Hinzu kommt, dass er im Schichtdienst arbeitet und manchmal dann den ganzen Tag nicht da ist und ich dann ganz auf mich gestellt bin, was ich mir besonders in der Anfangszeit nicht so toll vorstelle. Zumal ich auf meine Unabhängigkeit viel Wert lege...

Der Satz irritiert mich. Willst du jetzt die ganze Zeit mit deinem Freund zusammensitzen oder unabhängig sein?

70 km Entfernung ist ja nicht viel. Könntet ihr nicht irgendwo in die Mitte ziehen, so dass dein Freund ca. 35 km zur Arbeit pendelt und du dieselbe Strecke zu deiner Familie?
 
Frage: Wie wichtig ist dir dein Freund wirklich? Denn sonst würde sich, da dein Freund seinen Festjob hat mit einem euch absichernden Einkommen, eigentlich nicht stellen.
 
Hallo zusammen!

Ich bin seit knapp einem Dreivierteljahr mit meinen Freund zusammen. Wir beide sind uns sicher, dass wir für einander der Mann/die Frau fürs Leben sind.

Ich wohne derzeit ca. 150km entfernt von ihm, da ich hier noch studiere. Im Sommer bin ich aber fertig und hatte dann vor zurück in meine Heimatstadt zu ziehen, zur Familie. Da ich meine Zeit wegen des Studiums relevativ frei einteilen kann, war ich auch schon mehrfach für eine längere Zeit, drei bis vier Wochen am Stück bei ihm.
Wir haben uns ab und an aber auch nur alle zwei Wochen sehen können. Ich wusste schon immer, das Fernbeziehungen nichts für mich sind. Und diese zwei Wochen waren dann für uns beide sehr kräftezehrrend. Am liebesten möchte ich jeden Tag bei ihm sein.

Er hegt diesen Wunsch auch und hat mir vorgeschlagen, dass ich doch im Sommer, wenn ich mit allem durch bin, zu ihm ziehen soll.
Nun ist es so, dass ich ja ursprünglich zurück "nach Hause" wollte. Seine Heimatstadt ist ca. 70km entfernt von meiner Heimatstadt (in die ich wieder ziehen wollte).

Ich habe aber dennoch ein paar Bedenken. Es wäre wieder eine neue Stadt für mich, dann auch noch ein neuer Job, wenn ich dort einen finde (wovon ich mal ausgehe). Außerdem würde ich wieder nicht bei meiner Familie in der Stadt wohnen...
Hinzu kommt, dass er im Schichtdienst arbeitet und manchmal dann den ganzen Tag nicht da ist und ich dann ganz auf mich gestellt bin, was ich mir besonders in der Anfangszeit nicht so toll vorstelle. Zumal ich auf meine Unabhängigkeit viel Wert lege...

Er ist ortsgebunden. Er hat in seiner Stadt seinen Traumjob, verdient mehr als er woanders verdienen würde und muss nur 35 Stunden die Woche dafür arbeiten. Er hat sich in der Firma dort hochgearbeitet. Da er lediglich einen Hauptschulabschluss hat und keine Ausbildung oder ähnliches, wird er auch meiner Meinung nach einen so tollen Job nicht nochmal finden.

Insofern verstehe ich durchaus, dass er nicht umziehen kann/will. Andererseits habe ich das Gefühl, dass ich ja zum Teil meine Vorstellung von dem Leben in der gleichen Stadt wie meine Familie auch einen Stück weit aufgebe für ihn bzw. uns... und so gesehen ist das doch ein viel größeres Opfer als seinen JOb aufzugeben?
Vielleicht denke ich da auch falsch, aber irgendwie lässt mich dieser Gedanke nicht los.

Ein weiterer Punkt der mich zweifeln lässt, ist das Thema Kinder. Wir beiden wollen später welche haben.. Aber dann sitze ich irgendwann dort in seiner Stadt, er ist den ganzen Tag arbeien und ich habe niemanden dort und sitze dann mit einem Baby alleine den ganzen Tag da... und kann mich nicht mal eben mit meinen Geschwistern treffen etc. und die Kinder können so auch nicht zusammen spielen bzw. aufwachsen. Also die Kinder meiner Geschwister mit meinen ZUkunftskindern... Eigentlich hatte ich mir das so schon gewünscht.

Ach ja, ein Auto und Führerschein habe ich nicht. Den Führerschein möchte ich dieses JAhr aber in Angriff nehmen.

Ich möchte ihn wirklich sehr gerne jeden Tag bei mir haben. Ich sehe aber momentan irgendwie nur die "Probleme". Vielleicht ist es auch bloß die Angst, dass es nicht klappt. Es wäre für mich auch das erste Mal mit einem Mann zusammenzuziehen. Aber es war mir auch noch nie so ernst.

Ich werde morgen wieder zu ihm fahren und das ganze dann auch nochmal besprechen. Das haben wir auch schon öfters. Aber eine Lösung kam da leider nie bei raus.

Ihr solltet miteinander reden und versuchen, Kompromisse zu finden. 70 km ist jetzt nicht wirklich eine extreme Entfernung. Man könnte sich auch eine gemeinsame Wohnung in der Mitte suchen und dann kann er ja auch pendeln. Er sollte da auch eine wenig flexibler sein.

Das mit dem Kind ist aus meiner Sicht Zukunftsmusik. Ich denke mal, du solltest dir einen Job suchen, mit dem du glücklich bist und dann überlegen, ob ihr zusammenziehen wollt. Du machst dir schon Gedanken darüber, wie schlimm das dann für dich in der neuen Stadt ist.

Dass die Familien so aufeinander kleben müssen, kenne ich hier bei uns nicht. Du kannst dir auch in einer fremden Stadt einen Freundeskreis aufbauen, vor allem auch mit anderen Familien. DAs ergibt sich doch von selbst, wenn Kinder da sind.

Aber wenn du jetzt schon so große Bedenken hast und dein Freund total unflexibel ist, dann passt es vielleicht mit euch nicht so toll.
 
Sie wird ja schon studiert haben um jetzt ein paar Jahre zumindest zu arbeiten?

Vielleicht mag die TE dazu noch was schreiben?

Über die Arbeit lernt man schon Leute kennen, aber die haben dann vielleicht keine Kinder. Ich habe die TE so verstanden, dass sie Sorge hat, im neuen Wohnort keine Kontakte mit Kindern zu finden. Und die findet man eben durch die Kinder, meiner Erfahrung nach.

Ich bin Einzelkind und hatte nie diesen Anspruch, dass meine Kinder Spielgefährten innerhalb der Familie finden sollen/müssen.

Meine Kinder haben ab der Spielgruppe (mit 6 Monaten) schnell Gefährten gefunden und ich Freundinnen.
Mit einer Mutter aus der Spielgruppe meiner Tochter (sie wird dieses Jahr 22) bin ich immer noch sehr gut befreundet und sie ist die Patentante meines Sohnes.
 

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