Guten Morgen Karin,
deine Zeilen haben mich sehr berührt - geht es mir doch ähnlich ...
Ich habe vor 14 Monaten meinen damals 8 jährigen Kater Thun begraben. Ich musste ihn gehen lassen, nach über 3 Jahren Kampf um sein Leben. Es war so schrecklich damals zu entscheiden, dass er sterben soll. Die letzten 2 Tage, von der Entscheidung an den letzten Schritt zu tun, waren was ganz besonderes ... Er war ein wunderbarer Freund und ein großartiges tapferes Wesen ... Stolz und gelassen ist er gegangen und hat mir das Gefühl gegeben, dass richtige zu tun ... Er hat mich angesehen, so tief und ich empfand Trost.
Es vergeht bis heute kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke ... Wenn ich an seinem Grab stehe, können meine Tränen nicht aufhören. Ich erinnere mich an jede Sekunde, die ich ihn dort noch noch in den Armen hielt, bevor ich sein abgemagertes Körperchen in die Erde legte und ihn begraben habe. Ich weiß genau wie er liegt ... wo sein Köpfchen ist. Inzwischen gehe ich nur noch selten dort hin, weil mein Schmerz nicht aufhören will in diesem Garten ... Ich weiß, er ist bei mir und ist zu meinem kleinen Engel geworden, der unermüdlich Sonne in mein Herz schickt, damit es dort nicht zu dunkel wird ...
Ich hasse dieses Erlebnis und bin dennoch zutiefst dankbar dafür.
Verrückt, nicht wahr?
Liebes Miau an dich und deinen Mann und natürlich an den "Schmuseburger" ...
Rosarot