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Fühle mich so Leer

  • Starter*in Starter*in vermisse-schorsch
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V

vermisse-schorsch

Gast
Hallo,
ich weiß gar nicht wie ich es beschreiben soll, aber nachdem mein geliebter Mann vor 20 Monaten gestorben ist, fühle ich mich nur noch leer.
Wir waren in den fast vier Jahren, in denen wir zusammen waren,insgesamt nur ca. 6 Wochen getrennt. Und da sind die Zeiten die er in der Klinik verbrachte schon mit eingerechnet.

Wir hatten auch Zeiten, in denen wir 24 Stunden, rund um die Uhr zusammen waren. Und jetzt? Jetzt ist nichts mehr da.
Er war bzw. ist die Große Liebe meines Lebens.
In seiner letzten Woche, die er auf Erden verbringen durfte, war ich beruflich unterwegs.Ich hatte ab 07. April einen neuen Job.Eigentlich wollte ich ihn nicht annehmen,da die bedingung war, 3 Wochen zur Einarbeitung wegzugehen.Aber mein süßer hat darauf bestanden, das ich diesen Job annehme.Was er da schon wusste, und ich nicht,war, das die Ärzte ihm gesagt hatten, das er nicht mehr allzuviel Zeit hat.
Er wollte mich einfach versorgt wissen.
Naja, ich kam dann Samstag abend nach Hause,und mein süßer war schon nicht mehr richtig da.Seine Tochter offenbarte mir dann,das er höchstens noch 2 wochen zu leben hätte.

Ich hab doch Mittag noch mit Ihm telefoniert!! Und jetzt sollte alles vorbei sein?
Mein Mann wurde noch einmal wach, er strahlte mich an, und nahm mich ganz fest in den Arm.Er flüstert mir noch ins Ohr, das er mich sehr Liebe.
Auch schenkte er mir noch eine Nacht mit Ihm.Wir lagen Händchenhaltent auf der couch.
Am Sonntag kämpfte er noch bis Abend.Ich konnte es nicht mehr mit ansehen, wie er sich Quälte. Ich musste Ihn gehen lassen.
Ich flüsterte Ihm ins Ohr, das er gehen könne, wenn er möchte.Das er sich keine Sorgen um mich machen sollte. Eine kurze Zeit später, öffnete er noch einmal seine Augen, lächelte mich an, und schlief für immer ein.

Es tut so weh.
Er hat jetzt keine Schmerzen mehr, und ihm geht es jetzt gut, das weiß ich, aber ich vermisse ihn so.
Mein Leben ist an diesem Tag stehengeblieben.
Ich stecke fest, und die Leere breitet sich immer weiter in mich aus.Als Trauerarbeit habe ich meinen Schatz eine Webseite gewidmet, es hilft auch ein bischen. Doch es bringt mir Ihn nicht wieder. Weinen kann ich seit einem Jahr nicht mehr. Irgendwie muss ich immer die "starke" spielen.

Danke das ich mich ausk... durfte.

vermisse-schorsch

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Ich wollte Nein sagen,als Du mich verlassen musstest,
den mein Herz gehört Dir.
Nein bitte geh nicht, ich Liebe Dich Doch.
Aber Du brauchtest mein Ja um gehen zu können,
um die Geborgenheit zu finden,
nach der Deine Seele sich sehnte.
 
AW: einen sinn finden im leben

hallo
ich habe zwar keinen todes fall hintermir aber eine schaidung nach 20 jahren ehe.durch die scheidung habe ich auch alles ver loren was für mich von bedeutung war.jetst sthe ich genauso vor dem nichts wie du .
wie ich deinen text verste wollte schortsch nicht das du dir zufiel sorgen um ihn machst. er hatte sich mit seinem tot abgefunden und hoffte das du wider von vorne anfangen wirst wen er gegangen ist.natürlich fehl er .ich versthe das gut ich war von meiner frau ,in den 20 haren nur 3monate getrennt das war die zeit nach den keiser schnitten für unsere beiden kinder und meiner 6 wöchigen krankheit.
freuhe dich darüber das du ihm deine liebe geben kontst bis er gehen muste.er ist in dem bewustsein gestorben gelibt zu werden.das mus für ihn sehr schön gewesen sein.
mehr konntest du ihm nicht geben.

nu sthest du mit deiner liebe zu ihm leider aleine da , wen ich jetst sage du must dir einen anderen sinn für dein leben suchen weis ich das du jetst nicht siest das es einen neuhen sinn geben kann.

deine leere wird nur durch eine neuhe liebe gefüllt werden können.alles ander ist nur ein abdecken des lochs und bei jeder gelegenheit bricht dieser deckel wider auf.
wärst du bereit eine neuhe liebe zu beginnen.

bis dann ralf.
 
@ Ralf
Danke für Deine Antwort.
Das mit Deiner Scheidung tut mir leid, aber ich denke es ist doch ein Unterschied ob man sich trennt, oder ob man getrennt wird.
Manchmal wünsche ich mir, Schorsch hätte mich einfach verlassen. Warum?
Dann könnte ich wenigstens wütend auf ihn sein, und ihn evtl. auch beschimpfen. Doch alles dies kann und will ich nicht, da er leben , und diese Welt noch nicht verlassen wollte.

Du schreibst, ich soll mir einen neuen Sinn im Leben suchen.Das versuche ich nun schon geraume Zeit, aber es klappt nicht.
Und das diese Leere nur durch eine neue Liebe gefüllt werden kann, ist für mich unvorstellbar.
Klar vielleicht kommt irgendwann mal wieder die Liebe in mein Leben, aber momentan bin ich weder drauf erpicht noch bereit für einen anderen Mann in meinem Leben.

Es heißt ja immer die Zeit heilt alle Wunden, aber aus Wunden werden Narben, und diese Schmerzen auch, zwar anders aber sie schmerzen.

Bis bald
vermisse-schorsch

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Ich wollte Nein sagen,als Du mich verlassen musstest,
den mein Herz gehört Dir.
Nein bitte geh nicht, ich Liebe Dich Doch.
Aber Du brauchtest mein Ja um gehen zu können,
um die Geborgenheit zu finden,
nach der Deine Seele sich sehnte.
 
hallo schorsch-vermissende,

ich hab irgendwie das bedürfnis dir zu antworten, dir irgendwas tröstendes zu sagen, das ist sooo traurig, die worte quälen sich aus mir raus, aber sie wollen doch..,

was ich sagen möchte, ist: mein tiefstes mitgefühl.

was er dir sagen würde, wäre sicher(wenn er dich sehen könnte/kann (wer weiß)):
he du, mir gehts gut, warum gehts dir so schlecht?
he du, es tut mir weh, dich so leidend zu sehen.
he du, es würde mich sehr freuen, wenn du es schaffst, dich wieder zu freuen.


ich hab schonmal von dir gelesen, dass du es dir nicht vorstellen kannst nochmal jemand so zu lieben. das ist so traurig, wie du das gesagt hast. das würde ihn auch traurig machen. klar kannst du niemand so wie ihn lieben, und ihn wirst du auch immer lieben, und das ist auch gut so. aber du wirst anders lieben können, wenn du es willst, auch für ihn. ihn würde es freuen, wenn du nicht dein herz vergräbst/verschließt.

es gibt keinen grund für vergleiche, du hast eine einmalige liebe erlebt und du wirst, wenn du willst, wieder eine einmalige liebe erleben. liebe hat nichts mit groß oder der größten zu tun, und auch nichts mit zeit, und es wird deine liebe für schorsch NIE kleiner machen, sie wird NIE kleiner wirken, im vergleich zu einer anderen liebe.

Trauer solange bist du das gefühl hast, jetzt ist er bei dir, ohne dass es dir weh tut.
und dann mach dich wieder glücklich. liebe wieder, für ihn und für dich. spüre ihn neben dir, wie er sich mitfreut wenn es dir gut geht.
lebe, liebe für ihn.
(nicht trotz seines fehlens)


du hast schon recht, es ist unglaublich viel schwerer wenn der andere gezwungen wird zum gehen, anstatt dass er selber geht.

(wollte nur sagen, die leute gehen teilweise auch "freiwillig" weg vom partner, trotz großer liebe, weil sie sich innerlich gezwungen fühlen, nicht mehr anders können; das ist dann für Beide sehr hart, und dennoch kann man nicht wirklich sauer sein.- ist nur ne anmerkung um dir "selbstgewählten" trennungsschmerz näher zu bringen)


Nimm dir zeit. 20 Monate ist keine Zeit
(blöde christliche tradition mit einem Trauerjahr, das ist für'n A***), ich hab jahrelang gebraucht um über den tod meines schwesterherz hinwegzukommen (und stundenlange gespräche, ausheulen bei bekannten/unbekannten)


erzähl doch mal ein bißßel über ihn, euch, wenn dir danach ist.
(Wie lange kanntet ihr euch bevor ihr geheiratet habt? wie habt ihr euch kennengelernt? Wie alt wart ihr? was war so besonders an ihm? Woran ist er gestorben?)

ich wünsch dir alles gute,
Max
 
Hallo Maximilian,
danke für Deine lieben worte.Sie haben mich sehr berührt.
Du hast sehr einfühlsam geschrieben, und das hat mir sehr gut getan.Das erste mal seit langer Zeit fühle ich mich in diesem Forum sehr geborgen.

Du hast recht das Liebe nicht´s mit nur groß zu tun hat. Bei uns war es trotzdem groß, es war eine große innigkeit, deshalb schreibe und sage ich immer ich habe meine große Liebe verloren.
Falls es wirklich Seelenverwandschaft gibt, wir hatten Sie.Wie oft ist es uns passiert, das wir beide das gleiche zur selben Zeit sagten.
Es war einfach was besonderes.

Gerne erzähle ich Dir was von uns.Es tut mir gut, das jemand zuhört.In meinen bekanntenkreis wird das Thema Schorsch totgeschwiegen.Sobald ich ihn ins Gespräch bringe, entsteht peinliches Schweigen,und das tut mir so wahnsinnig weh.

Als wir uns kennenlernten war Schorsch fast 48 und ich fast 23.Es war keine liebe auf den ersten Blick,vielleicht Sympathie aber mehr nicht.Naja jedenfalls sahen wir uns ab diesem Tag fast täglich und nach einiger Zeit wurde bei mir Liebe daraus,aber uns trennten ja 25 Jahre. Nach vielen Gesprächen schlug aber entgülduig der Blitz ein.Wir haben uns beide wegen dem Altersunterschied dagegen gesträubt,aber die Liebe gewann.
Wir waren fast drei Jahre zusammen, da bekam Schorsch die Diagnose Krebs.
Früher sagte er immer,(wir waren noch kein Paar), das er sich umbringt wenn er heute schwer krank werden würde.
So und nun wurde er schwer krank.
Er fragte mich am gleichen Abend ob ich ihn jetzt verlassen würde.Diese Frage tat mir irgendwie weh, aber Schorsch hatte einfach Angst.
Ich verneinte und machte ihm einen Heiratsantrag.
Mein Schatz wollte nicht das ich einen kranken Mann heirate.Aber als er merkte das er mir völlig Ernst ist, machte er mir einen Antrag.
An unserem 3jährigen gaben wir uns das ja wort.Und keine 10 Monate später schlief Schorsch in meinen Armen ein.

Du fragst was ihn besonders an ihm war.
Mein Schatz war ein einfühlsamer Mensch.Ein liebevoller Vater und ein liebevoller Ehemann.
Er sah in mir das,was ich wirklich war.Als wir uns kennenlernten lief ich für eine Frau untypisch in Jeans uns Sweaties rum.Mein Schatz ließ sich aber durch diese Ausserlichkeiten nicht abbringen in mein inneres zu sehen.Mein süßer gab mir auch selbstbewustsein.Er baute mich auf und gab mir die Kraft zu zeigen wer ich bin.
Er entführte mich in eine Welt, die ich nicht kannte, in die Welt der bedingungslosen Liebe.
Einmal sagte er zu mir."Da muss ich 48 Jahre werden um die Frau /die Liebe meines Lebens kennenzulernen"

Lieber Maximilian,
das war ein kleiner Einblick in unsere Liebe.
Danke für´s zuhören

Liebe Grüße vermisse-schorsch

P.S. Ich schicke dir noch eine PN


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Ich wollte Nein sagen,als Du mich verlassen musstest,
den mein Herz gehört Dir.
Nein bitte geh nicht, ich Liebe Dich Doch.
Aber Du brauchtest mein Ja um gehen zu können,
um die Geborgenheit zu finden,
nach der Deine Seele sich sehnte.
 
Hallo Ihr Lieben,
momentan erlebe bzw. fühle ich nur noch Schmerz.
Ich habe ein Deja Vu nach dem anderen.
Wir im Urlaub,unsere Hochzeit und das schlimmste Schorsch liegt im sterben,und ich kann nichts aber auch gar nichts für ihn tun.

Es tut so verdammt weh.
Ich vermisse meinen Schatz so!
Was soll ich nur machen?
Momentan bin ich echt soweit alles hin zu werfen.
Nichts kann schlimmer sein als die Leere und der Schmerz!

Mein Schatz Du fehlst mir so!
Hol mich bitte!!!
Ich Liebe Dich doch so sehr!

In ewiger Liebe
Dei Mäusla

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Ich wollte Nein sagen,als Du mich verlassen musstest,
den mein Herz gehört Dir.
Nein bitte geh nicht, ich Liebe Dich Doch.
Aber Du brauchtest mein Ja um gehen zu können,
um die Geborgenheit zu finden,
nach der Deine Seele sich sehnte.
 
Hallo vermisse-schorsch,

irgendwie kommt mir diese ganze Situation bekannt vor. Mir ging es vor 2 Jahren genauso. ich war noch in der Lehre und kurz vor den Gesellenprüfungen. Ich mußte zur Berufschule nach Nürnberg, blieb dort 2-3 Wochen je nachdem wie lang der Block ging. Gearbeitet habe ich in Hof und war erst spät abends zu Hause.
Es war November 2002 und ich hatte mal wieder Schule, da rief mich mein Vater abend an und sagte mir das mein Großvater im Krankenhaus, auf der Intensiv liegen würde. Ich kam mir vor als würde mir jemand ein Messer in die Brust rammen. Erschwerend kam für mich dazu das mein anderer Großvater 6 Wochen vorher starb. Ich fragte natürlich was passiert ist, er erzählte mir, er wäre beinahe ausgeblutet, und es wäre ein Wunder das er noch lebe, aber ihm ginge es wieder etwas besser. Am nächsten Tag fuhr ich direkt ins Krankenhaus und besuchte ihn. Mir wurde schlecht und schwindlig. Mein geliebter Großvater lag da, schwach, sah mich an und sagte immer wieder: "Nimm mich mit nach Hause, ich möchte nach Hause." Ich habe ihm versprochen ihn nach Hase zu bringen sobald sein Zustand stabil ist, ich habe ihm versprochen das ich ihn hier nicht liegenlasse. Ich hatte an diesem Tag wirklich gedacht das wird wieder, spätestens Morgen kann er wieder mit kommen, doch mein Gefühl sagte mir er kommt nicht mehr lebend nach Hause. Meine Oma und meine Mutter waren am Boden zerstört, mir krampfte sich das Herz zusammen, doch ich machte den beiden Mut, wenn ich allein war brach für mich eine Welt zusammen und ich fuhr oft Stundenlang draußen rum. Wenn ich wieder klar im Kopf war fuhr ich heim, zwingte mich zu lächeln und mir nicht anmerken zu lassen und verzog mich in mein Wohnung. Tags darauf ging ich nicht mit ins Krankenhaus, ich mußte arbeiten, als meine Mutter wieder kam sagte sie mir, er würde immer schwächer. Es war schlimm zu wissen er schafft es nicht mehr und doch meiner Mutter und meiner Großmutter irgendwie Halt zu geben. Am Sonntag abend dann bin ich noch einmal mit ins Krankenhaus gefahren. Er sah in die Leere, reagierte nicht auf Stimmen und war schon abwesend. Meine Großmutter bettelte ihn an, er solle nicht aufgeben, wir bräuchten ihn noch, er wolle doch noch soviel machen, aber nichts keine Reaktion. Ich nahm seine Hand, auch wenn er abwesend war er spürte meine Hand und erwiederte mit schwachem Druck. Meine Großmutter verließ die Intensiv, ich beugte mich über ihn, gab ihn einen Kuß auf die Stirn und sagte: "Ruh dich jetzt aus:" Dann ging ich zu meiner Großmuter um sie zu trösten, fuhr sie nach Hause, machte ihr mut, fuhr zurück und verschloss meine Tür. Es war ein schreckliches Gefühl zu wissen das dieser Mensch nun bald nicht mehr unter uns weilen würde. In der Nacht bin ich gegen viertel vier aufgewacht, ich hatte mal wieder schlimmes Herzstechen und konnte zum ersten mal meine komplette linke Seite nicht mehr bewegen, es war als würde etwas aus meinen inneren gerissen ohne das ich es hätte verhindern können. Früh ging ich nach unten und sagte, ich wolle nicht nach Nürnberg, ich wollte hierbleiben, aber meine Mutter überredete mich immerhin war es der letze Schulblock vor den Prüfungen. Am Nachmittag diesen Montags klingelte mein Handy mitten in der Stunde, mein Vater rief an und sagte mir, das mein Großvater gegen viertel vier morgends eingeschlafen sei. Mit meiner Selbstbeherrschung war es vorbei, ich schrieb nur eine SMS an meine Freundin die noch in der Klasse war mit dem Satz "Game over".Mein erster Gedanke war nur, waren das meine Worte? Sie kam sofort aus der Klasse, und ohne lang zu fragen wußte sie was los war. Ich war in dem Moment einfach nur dankbar das es mitten im Unterricht war und keiner weiter auf den Gängen war. Es war die Schlimmste Woche meines Lebends und als ich nach Hause kam, hatte ich auch nicht mehr die Möglichkeit zu trauern, man stellte mich einfach vor den Beisetzungstermin und fertig. Ich kam ganz gut damit zurecht, das dachte ich wenigstens. In den zwei Wochen bis zu Beisetzung ging es mir auch richtig gut, als der Tag dann aber gekommen war, brach diese "falsche" Welt vor mir zusammen, und die schmerzhaften Erinnerungen an seine letzen Stunden waren wieder da als wäre es eben geschehen. Auch heute noch, kann ich nicht über diesen Verlust reden ohne das mir die Tränen kommen und der innere Schmerz wieder so präsent wie am ersten Tag wird. Doch es hilft nichts ewig in der Vergangenheit zu leben und ewig zu trauern. ich spüre diese Schmerzen heute noch und solang ich sie spüre, weiß ich das mir dieser Mensch unheimlich viel bedeutet hat und ich ihn nicht vergessen habe und niemals vergessen werde, und ich bin mir sicher er würde nicht wollen das ich noch immer an diesem Punkt vor zwei Jahren stehe. Er würde wollen das sich neue Kraft schöpfe, meine Leben wieder gestalte und weitermache. Mein Großvater war ein Mensch der gerne Gelacht hat und er würde nicht wollen das ich oder meine Familie das Lachen verlernen. Ich bin ihn dankbar für die Jahre in den ich ihn erleben durfte, dankbar dafür das ich ihn kennen durfte.
Ich wünsche auch dir für deine Zukunft ganz viel Kraft und ganz viel Glück.
Liebe Grüße Jeanne
 
Hallo du liebe,

eure Herzen waren sehr miteinander verbunden. Und nun ist alles anders. Es ist schwer wieder einen Anfang nach einem Ende zu finden.
Doch den hast du schon gemacht indem du hier schreibst.
Dein Schorsch ist bestimmt sehr stolz auf dich wenn er eine so tapfere Frau vom Himmel aus sieht.
Den Schmerz kann dir keiner nehmen, auch das allein sein nicht - aber vielleicht können wir hier ein bisschen dazu beitragen das du nicht so einsam fühlst.
Sicher fragst du dich manches mal - was soll ich denn jetzt nur tuen? Höre auf deinen Bauch dort findest du deinen weiteren Weg.

Alles Gute für dich vom Teelichtlein die auch in trauer ist...
 

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