Wahrscheinlich wirst du gleich noch schreiben, dass die TE da mehr reininterpretiert als in Wirklichkeit da ist.
So weit hergeholt finde ich das gar nicht. Die TE schreibt, dass es sie extrem nervt, dass:
1. sie extrem freundlich von den männlichen Kollegen behandelt wird
2. der Chef ihr neuerdings immer die Tür aufhält
3. Kollegen mit einem Kaffee zur ihr an den Arbeitsplatz kommen
4. Mitarbeiter, wenn sie alleine sind, mal in der Küche oder im Flur singen und summen
5. die Kollegen überdurchschnittlich viel helfen
6. die Kollegen sie in Schutz nehmen
7. Kollegen ihr besessen in die Augen und auf die Figur schauen.
Das einzige, was nicht OK ist, ist, dass die Kollegen sie anstarren und ausmustern. Das muss sich wirklich keiner geben. Da hilft sicherlich das direkte Gespräch mit dem jeweiligen Kollegen. Und wenn das nicht hilft, dann muss man über den Vorgesetzten oder dem Betriebsrat gehen.
Aber die Punkte 1-6 sind doch überhaupt nicht schlimm. Und dass gerade solche Argumente genannt werden, um den Vorwurf der Belästigung zu untermauern, wirkt für mich sehr erzwungen und gibt mir dass Gefühl, dass die TE wirklich viel hineininterpretiert.
Nichtsdestotrotz ist es ihr gutes Recht, das alles nicht zu wollen. Wenn sie Punkt 1-6 nicht möchte. dann muss sie halt ihren Kollegen sagen, dass diese sie nicht mehr so freundlich behandeln sollen. Oder dem Chef sagen, dass sie selber eine Tür aufmachen kann. Vielleicht soll sie dem in der Küche singenden Kollegen auch mal sagen, dass er ruhig sein soll...