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Freundin ist mir Fremdgegangen :,(

Dann ist ja alles gut. Klang zu Beginn so dramatisch...
letzten Sonntag ist ein kleiner Teil von mir gestorben. Meine Freundin hat mir unter tränen gebeichtet mir mit einem Typen fremd gegangen zu sein. Mehr als einmal,aber ohne zu sagen wie oft.
 
Mir ist unklar, weshalb man jetzt unbedingt ein "Warum" aus hier herausquetschen möchte. Sie ist bereits gefragt worden und hat keine Antwort dazu. Mit anderen Worten, es liegt nicht an Unzulänglichkeiten in der aktuellen Beziehung. Dann bleibt eben nur eines: Sie ist eben nicht Monogam. Was soll sie da bitte erklären? Ein normales, menschliches Verhalten und dafür ist die Konsequenz daraus dann jedesmal Teeren und Federn. Man muss sich verantworten wie ein Schwerverbrecher und das einfach nur aus Gründen des sexuellen Triebes. Erbärmliche Menschheit...
 
Führt ihr eine Fernbeziehung oder warum war ihr Besuch am Montag so ein High Light für dich?

Wenn keine Gründe für ihren Seitensprung vorliegen, dann gilt bei ihr wohl das Sprichwort
" Wenn's dem Esel zu gut geht..."
Da hilft auch kein Bohren nach dem warum und weshalb. Vielleicht braucht sie die Abwechslung und hat keine Befürchtungen, weil sie weiß wie vernarrt du in sie bist.
 
Mir ist unklar, weshalb man jetzt unbedingt ein "Warum" aus hier herausquetschen möchte. Sie ist bereits gefragt worden und hat keine Antwort dazu. Mit anderen Worten, es liegt nicht an Unzulänglichkeiten in der aktuellen Beziehung. Dann bleibt eben nur eines: Sie ist eben nicht Monogam. Was soll sie da bitte erklären? Ein normales, menschliches Verhalten und dafür ist die Konsequenz daraus dann jedesmal Teeren und Federn. Man muss sich verantworten wie ein Schwerverbrecher und das einfach nur aus Gründen des sexuellen Triebes. Erbärmliche Menschheit...

Für mich klingt da ein Eigeninteresse raus, wenn man die Verantwortungslosigkeit im Umgang miteinander einfordert.
Es sind gerade diejenigen Handlungen, die nicht strafbar sind, auf welche wir besonders achten sollten, da wir uns in ihnen zu frei und verantwortungslos fühlen. Aus diesem Grunde wird sehr viel Leid gestiftet, das ganz simpel zu verhindern wäre.

Doch wir sind nicht frei in unserem Tun, weil wir durch die Handlungsfreiheit in die Freiheit durch Unversehrtheit eingeschränkt werden würden. Demnach kann es nur eine passive Freiheit, wie ich sie nenne, geben. Eine Freiheit, die besagt, dass niemand erleiden muss, was er nicht erleiden will. Und diese Freiheit auf das menschliche Miteinander bezogen gibt deutlich zum Ausdruck, dass ein respektvolles und aufrichtiges Miteinander geboten ist. Aufgrund niederer Instinkte und Triebe einen Menschen, dessen Herz und Unversehrtheit man in den Händen hält, zu betrügen und zu ersetzen, ist in meinen Augen ein Verbrechen, ganz gleich, ob es im Strafgesetzbuch so definiert ist oder nicht. Und die Unversehrtheit eines anderen Menschen wird nicht beschädigt, wenn man die eigene Unversehrtheit, aufgrund Unglücklichkeit, schützen möchte und sich von seinem Partner trennt. Doch jemanden zu betrügen, ehe man ihn verlässt, weil nur die Unzufriedenheit den Betrug erklären kann, ist falsch und ein Einschnitt in die passive Freiheit und Unversehrtheit eines anderen Menschen.

Eine Freiheit des Tuns, ohne eine Freiheit durch Unversehrtheit, wäre fatal. Jeder könnte tun, was er möchte und mit anderen Menschen anstellen, sofern dies nicht im Strafgesetz verboten ist. Deshalb kann es nur eine sinnvolle Freiheit geben, die Freiheit durch Unversehrtheit, die Aufrichtigkeit, Respekt, Ehrlichkeit und Mitgefühl gebietet, unabhängig von den bestehenden Gesetzen. Rousseau hat das, könnte man meinen, schon früh erkannt, indem er sagte:

"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will."

Und Leid zu ertragen ist auch Tun und Handlung.

Und aus Unversehrtheit wachsen Kräfte, die für das Tun unerlässlich sind. Somit hängen die Möglichkeiten zum Tun auch von der Freiheit durch Unversehrtheit ab. Eine Handlungsfreiheit darf es nicht geben, nur Handlungsmöglichkeiten, weil eine generelle Handlungsfreiheit immer andere fühlende Lebewesen betreffen würde und die Handlungsfreiheit uns zum Herren über diese werden ließe, es sei denn, man gibt die Freiheit durch Unversehrtheit auf, was völlig indiskutabel ist. Lieber bleibt man unversehrt und darf nicht alles mit anderen Menschen tun, als dass man nicht unversehrt bleibt und alles mit anderen Menschen tun darf.
 
Doch wir sind nicht frei in unserem Tun, weil wir durch die Handlungsfreiheit in die Freiheit durch Unversehrtheit eingeschränkt werden würden. Demnach kann es nur eine passive Freiheit, wie ich sie nenne, geben. Eine Freiheit, die besagt, dass niemand erleiden muss, was er nicht erleiden will. Und diese Freiheit auf das menschliche Miteinander bezogen gibt deutlich zum Ausdruck, dass ein respektvolles und aufrichtiges Miteinander geboten ist. Aufgrund niederer Instinkte und Triebe einen Menschen, dessen Herz und Unversehrtheit man in den Händen hält, zu betrügen und zu ersetzen, ist in meinen Augen ein Verbrechen, ganz gleich, ob es im Strafgesetzbuch so definiert ist oder nicht.
omg, geht's noch einen ticken melodramatischer? Übrigens, was nicht in deinem Strafgesetzbuch steht, ist also salopp gesagt: Ansichtssache. Und wie etwas jeder wirklich sieht, kann nur in einem offenen Gespräch erörtert werden. Aber wer führt dies schon zu Beginn einer Beziehung? Lieber wird die eigene Vorstellung, sexuelle Treue bis in den Tod, einfach mal zum Dogma erklärt. Und ich möchte Leute wie dich sehen die verkraften sollen wenn die Partnerin im vorhinein Schluss machen würde aufgrund der Tatsache dass sie nicht mehr sicher wäre, ob sie auch morgen noch sexuell Treu sein könnte. Dann würde deine heile Welt nicht minder zusammenbrechen! Aber diese Diskussion darüber hatten wir schon einmal und wurde mit off Topic ermahnt. Von daher lassen wir es. Bringt auch dem TE nichts. Hierzu gibt es nunmal verschiedene Einstellungen.
 
Sie hatte widerrum vor dem eine 3jahres Beziehung in der Sie betrogen wurde, wo sie gemerkt hat,wie S**** Fremdgehen ist, worauf es bei denen dann zu ende war.

Das ist etwas, was ich persönlich nicht verstehe: Sie wurde selbst schon mal betrogen und weiß wie S**** es ist, macht jetzt aber genau dasselbe. Wenn ihr die Treue doch auch wichtig ist und sie von ihrem Partner erwartet, dass er nicht fremdgeht, dann sollte sie sich auch selbst daran halten.

Entweder man hat eine monogame Beziehung, wo beide Partner es so wollen und ist dann auch treu oder eben nicht. Was dazwischen gibt es einfach nicht.

Deswegen finde ich dein plötzliches Verharmlosen fragwürdig. Erst bricht für dich sozusagen eine Welt zusammen, jetzt ist das Fremdgehen aber doch nicht mehr so schlimm, nach dem Motto: "Ein mal ist kein Mal". Vielleicht solltet ihr für euch mal klären, welchen Stellenwert denn die Treue in eurer Beziehung wirklich hat.
 
Meine Meinung ist eindeutig: Sie wird immer wieder fremdgehen.

Du musst eigentlich nur für dich entscheiden, ob du damit leben kannst oder nicht. Manche können das ja, wenn sie es innerlich verdrängen.

Und seine Freundin zu fragen ob man gut im Bett ist, das ist doch lächerlich. Was soll sie denn sagen? Nein? Also bitte...
 

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