In der Sache müsstest Du meiner Ansicht nach etwas anders vorgehen.
Mit 14 bist Du komplett abhängig von Deiner Mutter; sie hat das Sorgerecht, die Finanzen und die Macht.
Entweder versteht sie was vorgeht und unterstützt Dich, oder Du bist auf andere angewiesen, die Dich gegen den Mann und auch gegen Deine Mutter unterstützen.
Die Grenze dessen was Du zulassen kannst, bestimmt sich darin, was alle Menschen dürfen.
Wenn der Mann zu Euch von der Mutter eingeladen wird, darf er am Tisch sitzen. Du darfst das auch. Du darfst aber auch nicht am Tisch sitzen.
Er darf rüber gucken. Ob er grinst oder frech grinst ist ein bisschen eine Sache der Wertung. Es kann aber sein dass Du nicht mitbekommst ob er grinst, wenn Du ihn gar nicht anschaust.
Was er Dir zu sagen hat, kannst du zunächst registrieren - und Dir merken, dann notieren.
Später wird die Notiz auszuwerten sein. Vielleicht nicht sofort. Du brauchst aber nicht zu antworten und kannst ihn ignorieren.
Der Mann kann Dich nicht anfassen wenn Du es ihm verbietest. Dass Du es ihm verboten hast, musst Du klar und deutlich und auch im Beisein der Mutter sagen. Und ebenfalls notieren.
Nach ein paar Tagen hat sich die Situation entweder geändert oder er verstößt gegen Regeln.
Gegen was er verstoßen hat, hast Du notiert.
Dann kommt die nächste Stufe, die bereits etwas offizielleren Charakter hat!
Die Notizenmüssen aber doppelt sein und ausserdem gut gesichert werden. Bestenfalls da, wo sie durch keinen anderen greifbar sind.
Handy, das man wegnehmen kann, eigene mailadresse auf dem PC, wo man das gespeicherte Passwort auslesen kann sind nicht so optimal. Im Zweifelsfall wird ja der Gegenseite nichts anderes übrig bleiben als alles abzustreiten.
Gut ist daher, wenn bis dahin schon Grenzen gesetzt wurden und nichts passiert ist, das man nicht mehr rückgängig machen kann.
Veröffentlichen ist...schwierig.
Als Opfer gerät man bei den falschen Leuten schnell in die Position der Schwäche, was sie dann ausnutzen, um sich über einen zu stellen.
So würde es mich nicht wundern, wenn Klassenkameraden Dich als "die da " betrachten, "der sowas passiert".
Was übrigens ab sofort sehr leicht umzusetzen ist, ist das Ansprechen mit "Sie".
Damit alleine äußerst Du bereits die Distanz, die zwischen Euch besteht.