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Freund im Leben ständig unzufrieden

Und genau aus diesem Grund sollte auch die Idee von sofia nicht abgewürgt werden, sich mit Diagnosen zurückzuhalten wenn man es nicht genau weiß. Wer klare Diagnosen und Bücher von Joyce Meier präsentiert sollte nicht etwas predigen, woran er sich selber nicht halten kann. Schnell landet man da in der Scheinheiligkeitsschublade!

Ich bin dafür, hier überhaupt keine ärztliche Diagnose zu stellen. Ohne nähere Erläuterung von sofia kann ihr Beitrag so verstanden werden, dass Ideen-Äußerungen in diesem Unterforum mit ärztlichen Diagnosen gleichgestellt werden. Und das ist n.m.M. nicht richtig.
Welche klare Diagnose soll ich denn präsentiert haben?? Oder wo habe ich denn welche Diagnose von JM präsentiert?



Dein Schubladenhinweis klingt wie eine Drohung. War er so gemeint?


 
Immer wieder die Suche nach dem "Warum" ein Mensch so ist...

Im Grunde ist das doch total unerheblich.
Die Ursache wird man meist eh nicht feststellen können.
Und selbst wenn, was dann?
Therapien und Verhaltensänderungen greifen nunmal nicht innerhalb eines halben Jahres, meist dauert es mehrere Jahre, wenn es überhaupt möglich ist. Und, es erfordert den Willen des Betroffenen, der häufig gar nicht daran interessiert ist.

Die Frage ist immer wieder ganz einfach. So einfach, dass man sie schlicht meiden möchte:
Mag ich mit einem Menschen, der sich so verhält, zusammen sein, oder nicht?
Mag ich das mitmachen, mir antun?

Alles andere ist doch im Grunde nur Humbug.
 
Hallo Diabolo,
natürlich können wir hier keine Ursache feststellen. Wir sammeln hier auch nur Ideen und betreiben „ brainstorming“.

Wenn Du Recht hättest – dann hätte Sheerie hier nicht geschrieben. Sie will ihrem Freund helfen… und das finde ich so wertvoll, dass Andere und ich gerne mit Ideen und Gedanken dazu so gut wie möglich beitragen.

 
Hallo Diabolo,
natürlich können wir hier keine Ursache feststellen. Wir sammeln hier auch nur Ideen und betreiben „ brainstorming“.

Wenn Du Recht hättest – dann hätte Sheerie hier nicht geschrieben. Sie will ihrem Freund helfen… und das finde ich so wertvoll, dass Andere und ich gerne mit Ideen und Gedanken dazu so gut wie möglich beitragen.

Sie möchte ihrem Freund helfen um sich den Wunsch nach einem passenderen Partner zu erfüllen.
Das ist Selbstbetrug - nicht mehr und nicht weniger.
Und, es tut weder ihr noch ihm gut. Ihr tut es nicht gut, weil sie nicht seine Therapeutin, sondern seine Partnerin ist, und damit schon mal in der vollkommen falschen Rolle.
Ihm tut es nicht gut, weil es seine unpassende Verhaltensweise unterstützt.

Aber man kann notwendige Schritte und Entscheidungen sicherlich lange hinauszögern mit der Frage nach dem Warum. Wenn das gewünscht ist...
 
Die Vorstellung einen passenden oder passenderen Partner zu finden und zu haben ist nicht ganz richtig, denn damit würde man leugnen, dass sich Menschen verändern und vor allem verändern können.

Auch die Vorstellung, ihm zu helfen ist problematisch, da es einseitig ist und die Beziehung in einseitigem helfen oder helfen lassen endet.

In jeder Beziehung findet eine Entwicklung statt. Diese Entwicklung kann man beeinflussen und muss es sogar. Im Fall von Sheerie wäre es doch gut, wenn beide beschliessen sich zusammen zu entwickeln, zu lernen, und sich gezielt zu verändern. Sie kann etwas von ihm lernen und er von ihr. Wenn er sich öffnet, dann können auch beide daran arbeiten, er kann sich entwickeln.

Die Konstellation, er hat ein Problem, dass er mehr mit sich ausmacht, es als sein Problem anschaut und dazu Sheerie, die versucht im zu helfen, das ist denkbar ungünstig.

Der Vorteil einer Beziehung ist doch gerade, dass man sich ohne Furcht intim öffnen kann und sich gemeinsam und zusammen entwickeln und lernen kann. Das Ziel ist nicht, sich gegenseitig passend zu machen oder einseitig Hilfe zu leisten oder nur füreinander da zu sein, sondern das beide reife, selbstständige und liebende Persönlichkeiten werden, die sich zusammen weiter entwickeln.
 
Die Vorstellung einen passenden oder passenderen Partner zu finden und zu haben ist nicht ganz richtig, denn damit würde man leugnen, dass sich Menschen verändern und vor allem verändern können.

Auch die Vorstellung, ihm zu helfen ist problematisch, da es einseitig ist und die Beziehung in einseitigem helfen oder helfen lassen endet.

In jeder Beziehung findet eine Entwicklung statt. Diese Entwicklung kann man beeinflussen und muss es sogar. Im Fall von Sheerie wäre es doch gut, wenn beide beschliessen sich zusammen zu entwickeln, zu lernen, und sich gezielt zu verändern. Sie kann etwas von ihm lernen und er von ihr. Wenn er sich öffnet, dann können auch beide daran arbeiten, er kann sich entwickeln.

Die Konstellation, er hat ein Problem, dass er mehr mit sich ausmacht, es als sein Problem anschaut und dazu Sheerie, die versucht im zu helfen, das ist denkbar ungünstig.

Der Vorteil einer Beziehung ist doch gerade, dass man sich ohne Furcht intim öffnen kann und sich gemeinsam und zusammen entwickeln und lernen kann. Das Ziel ist nicht, sich gegenseitig passend zu machen oder einseitig Hilfe zu leisten oder nur füreinander da zu sein, sondern das beide reife, selbstständige und liebende Persönlichkeiten werden, die sich zusammen weiter entwickeln.

Ich sehe das auch so, es gibt nie den "richtigen/perfekten" Partner. Aber ich glaube das ist genau das was viele heutzutage suchen und wollen. Lieber sollte man über Probleme reden und nach Ideen suchen, wie etwas besser wird.

Und Sheerie will ihren Partner unterstützen. Warum ist dass denn verboten? Er gibt ihr dafür viel Liebe zurück.

Ich hab so eine ähnliche Beziehung und ich habe meinen Freund bisher auch immer unterstützt, klar auch viel eingesteckt. Aber ihm ist das auch bewusst. Und es ergänzt sich dennoch gut 🙂

Guckmal wenn der Partner nach 5 Jahren auf einmal solche "Auffälligkeiten zeigt", sollte man ihm ja auch helfen und unterstützen. Oder wirft man dann die 5 Jahre einfach weg und sagt Tschüss? Für mich würde sowas nie in Frage kommen!!

Außerdem, Sie ist Glücklich!!!
 
Ja, tatsächlich habe ich mit dem Gedanken gespielt ihn so zu nehmen, wie er ist. Im Grunde sind seine traurigen, nachdenklichen Phasen nichts, womit ich nicht leben könnte. Er lässt seine Laune ja nicht mal an mir aus, sondern zieht sich von Zeit zu Zeit etwas zurück. Ich habe kein Problem ihm da etwas Raum zu lassen, aber er weiß auch, dass ich für ihn da bin, falls er eben reden will. Was mich daran "stört" ist jedoch, dass er mir sagt, dass er sich selbst wünschst aus aus dieser Launenhaftigkeit und Nachdenklichkeit heraus zu kommen. Da bekomme ich natürlich den Wunsch ihm zu helfen.

Ich glaube, daß dies die einzige und beste Lösung ist.

Hat er Dir genau gesagt: Helfe mir?

Oftmals denkt man das der andere Hilfe möchte und dabei ist es gar nicht so.

Dein Freund nimmt schon mit seiner Launenhaftigkeit/Traurigkeit or whatever einen großen Raum in Deinem Leben ein, gel? Du denkst oft darüber nach, was das sein könnte?

Ob Depression oder Bipolare Störung oder eine schlechte Angewohnheit: die Ursache ist im Grunde genommen egal. Benötigt er Hilfe, wird er sich sicherlich darum kümmern und trifft er für sich die Entscheidung, sein Leben zu ändern, wird er es tun und die dafür notwendigen Schritte einleiten.

Früher war ich auch so, daß ich helfen wollte und überlegt habe, welcher Grund, welches Kindheitserlebnis dahinter sich verbirgt. Das ist aber im Grunde genommen egal! Wirklich!

Nehme ihn so wie er ist. Ändern wirst Du ihn nicht. Außerdem gibt es Menschen, die introvertierter sind. Im Laufe der Jahre bin ich es auch geworden und manchmal traurig. Wenn noch mein Partner sozusagen von außen an mir zerren würde, damit ich jetzt nicht traurig bin, würde es mich extrem nerven. Ich bin nachdenklich, weil ich nachdenklich bin und traurig wenn ich traurig bin, manchmal bin ich wütend. So sind wir Menschen halt. Ich bin so wie ich bin und nicht, wie mich jemand haben möchte: Nämlich glücklich nach den Maßstäben anderer.

Akzeptanz bedeutet auch Respekt vor den anderen, jmd verändern wollen, grenzt irgenwie auch an Überheblichkeit. Nur er weiß was er braucht und möchte, nicht Du.

Will er nach Schweden, dann will er nach Schweden und dann werdet ihr auch das hinkriegen. Deine Ausbildung dauert auch nicht länger als andere Ausbildungen. Da finden sich Wege. Was ist für ihn denn in Schweden anders als in Deutschland? Ist er da nicht traurig, nachdenklich, launenhaft oder wie man das immer beschreiben will? Laß Dich nicht unter Druck setzen. Reisende kann man nicht aufhalten und wenn er ohne Dich geht, ist er nicht der Richtige.

w.
 
Guckmal wenn der Partner nach 5 Jahren auf einmal solche "Auffälligkeiten zeigt", sollte man ihm ja auch helfen und unterstützen. Oder wirft man dann die 5 Jahre einfach weg und sagt Tschüss? Für mich würde sowas nie in Frage kommen!!

Welche Auffälligkeiten? Die kennen sich seit 8 Monate. Die erste Zeit ist immer geprägt von 6 Hochsprüngen, Frühling, Schmetterlingen. Dann ist jeder wieder so, wie er ist.

IHR macht daraus Auffälligkeiten, die ihr "weg haben" wollt. Denke ich darüber nach: doch es ist egoistisch und wie gesagt, wenn mein Freund immer von mir verlangen würde, daß ich immer überglücklich bin, nie heulen dürfte oder schlecht gelaunt oder nachdenklich, müde, wütend, dann würde ich ihm eine Marionette kaufen. Ganz ehrlich. Warum immer diese Zerrerei an einem Menschen? Laß ihn doch so sein, wie es seinem Naturell entspricht. Er läßt doch nciht seine Laune an ihr aus, wie sie sagt.

Ich kenne kaum einen Menschen, der nicht mal nachdenklich oder traurig ist.

w.
 
Du darum geht es auch nicht. Klar ist jeder mal traurig / schlecht gelaunt.
Es ist einfach die Art... ich kanns schlecht erklären.

Mein Freund z.b. wenn er nachdenkt, traurig oder schelcht gelaunt ist, dann will er seine Ruhe (redet kein Wort mit mir, ist wie in Trance, wehrt alles ab!!), kann ich verstehen wenns mal kurz ist, aber er steigert sich dann so rein und wenn ich nicht auf ihn zu gehen würde, würde das ewig (mehrere Tage) anhalten. Wenn ich mal traurig/Sclecht gelaunt etc. bin, dann lass ich das aber nicht an meinem Partner aus. Er heitert mich dann sogar auf und dann ist schnell wieder alles gut.

Ich nehme meinen Freund auch so wie er ist. Aber er wusste ja indirekt auch, dass er alleine nicht rauskommt. Er nimmt nicht aus Spass AD. Da es nur phasenweise ist, ist es verdammt schwer sich das einzugestehen. Es hat lang genug gedauert, aber ich hab ihn DANN auch unterstützt und würde es immer wieder tun, wenn es nötig ist.

Selbst wenn es immer so sein wird, dann ist es halt so, ist kein Grund für mich zu gehen, aber ich möchte ihn einfach nur aus dem "Loch" ziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach und nach habe ich aber erfahren, dass er zur Zeit sehr pessimistisch und nachdenklich gestimmt ist...
Er habe ständig damit zu kämpfen in seinem Leben Zufriedenheit zu finden. Nichts füllt ihn wirklich aus. Und ihm fällt auch nichts ein, was ihn ausfüllen könnte. Es gäbe keinen Ort, wo er sich vollkommen zufrieden oder zu Hause fühle.

Macht gemeinsam etwas Sinnvolles, das Euch beide berührt ..... schaut einfach mal wo es in Eurer Gegend ein Montagsmahnwache gibt und geht gemeinsam hin.
 

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