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Frenemies im Freundeskreis

Finde ich persönlich sehr kontraproduktiv. Und, man ist dann letzten Endes nicht besser, als der Frenemie selbst, auch wenn es nur zur "Verteidigung" ist.
das sehe ich anders. auch wenn ich natürlich auch nur extrem ungern diese "Karte" würde "ausspielen" wollen.

man ist definitiv besser als derjenige der anfängt, denn man benutzt diese "Karte" zunächst ja nur um präventiv sein zu können.
also etwas anführt um etwas zu verhindern. während die Gegenseite dies aktiv als "Waffe" benutzt. ein extremer Unterschied.

manchmal kann man sich halt aufgrund der zugrunde liegenden Regeln nur mit den gleichen Mitteln verteidigen wie der Angreifer.
extrem unschön, aber ich persönlich wäre mir nicht zu schade dies bei entsprechenden Leuten zu tun.
und hätte dabei nicht den Hauch eines schlechten Gewissens, denn jeder hat das Recht sich zu verteidigen und sollte sie auch nutzen, da domiante Menschen dazu neigen immer weiter zu machen, solange sich der devotere nicht wehrt.

ich bin natürlich offen für konstruktive Gegenvorschläge, die es der TE ermöglichen aus der Sache rauszukommen, ohne ihren restlichen Freundeskreis aufgeben zu müssen, denn friedlichen Lösungen sind natürlich meistens die besseren.



Skynd
 
A

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Re: Frenemies im Freundeskreis
manchmal kann man sich halt aufgrund der zugrunde liegenden Regeln nur mit den gleichen Mitteln verteidigen wie der Angreifer.

Naja. Dann plauderst du Geheimnisse und intime Details des anderen aus und wirkst auf Außenstehende auch nicht besser. Dann verletzt dich die andere Person, die du dann wiederum auch verletzt, weil du dich mit den gleichen "Mitteln" wehrst. Das geht dann eventuell weiter und weiter und weiter ...

Dann darf man sich aber auch nicht über so ein Verhalten aufregen, wenn man selbst bereit ist, diese Karte auszuspielen und sich auf dieses Niveau herabzubegeben. Es geht ja weniger um "Kämpfen", sondern wie ich für mich möglicherweise langfristig unbeschadet aus der Nummer rauskomme. Deine sog. "Regeln" schreibt jeder für sich selbst. Wir sind hier nicht bei einem Strategiespiel, sondern im echten Leben, mit fühlenden Menschen.

da domiante Menschen dazu neigen immer weiter zu machen, solange sich der devotere nicht wehrt.

Genau aus dem Grund: Sauberer Schnitt. Wer nicht mehr im anderen Leben mit drin ist, hat irgendwann keine Munition mehr. Und gute Freunde finden so ein Verhalten auch ätzend und lösen sich von solchen unguten Personen. Mit deinem "Wehren" gibst du ja weiterhin ständig Feedback und gehst auf den anderen ein. Lässt ihn in dein Leben ...

Ist doch viel zu anstrengend. Dann verlasse ich mich lieber auf meine Freunde und dass sie wissen, wer ich bin und dass ich schon meine Gründe habe, ihnen bestimmte Details (noch) nicht zu erzählen und ziehe einen sauberen Schlussstrich, um einen unguten Menschen nicht mehr in mein Leben zu lassen. Wenn die Leute dann schlecht von mir denken - Pech. Dann habe ich aber zumindest die Wahrheit erfahren und erkannt, welche Leute ich wirklich als Freunde bezeichnen kann.

Verschwendet weniger Lebensenergie und man kann sich wichtigeren Dingen widmen, als dann auch noch so jemanden mit Racheaktionen oder "Verteidigungsmitteln" zu füttern. Möglicherweise frisst nämlich diese gleiche Karte einen bestimmten Teil der Persönlichkeit auf.

Ich bin auch ganz ehrlich. Wenn in meinem Freundeskreis jemand wäre, der sich so "verteidigt", würde ich mich von diesem Freund/in distanzieren. Weil man als Außenstehender nicht immer einschätzen kann, wo die Grenze ist. Wann der andere dann anfängt, vielleicht selbst so zu werden und private Sachen auszuplaudern. Würde mich auch darin hemmen, über private Probleme zu reden. Wirkt halt wie gesagt kontraproduktiv, wenn man zuerst bestürzt oder wütend erzählt, dass da jemand aus dem Freundeskreis Sachen ausplaudert und man es dann selbst tut, um sich zu "wehren".
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja. Dann plauderst du Geheimnisse und intime Details des anderen aus und wirkst auf Außenstehende auch nicht besser.
man kann doch einfach dazu sagen, warum man das erzählt. also den ganzen Hintergrund.
der Schaden wurde ja außerdem in dem Fall ja bei dir bereits angerichtet. (also der andere hat die privaten Sachen bereits ausgeplaudert)
ich persönlich würde jeden verstehen, der sich mir auf diese Weise erklärt. du nicht?

Dann verletzt dich die andere Person, die du dann wiederum auch verletzt, weil du dich mit den gleichen "Mitteln" wehrst. Das geht dann eventuell weiter und weiter und weiter ...
die Gefahr besteht immer. heißt das jetzt, dass man sich nicht mehr wehren darf?

Dann darf man sich aber auch nicht über so ein Verhalten aufregen, wenn man selbst bereit ist, diese Karte auszuspielen und sich auf dieses Niveau herabzubegeben.
wie gesagt sehe ich das nicht so wie du. ist es "das gleiche niedrige Niveau", wenn die Polizei zurückschießt, weil Bankräuber das Feuer eröffnen?

Es geht ja weniger um "Kämpfen", sondern wie ich für mich möglicherweise langfristig unbeschadet aus der Nummer rauskomme.
möglicherweise den Freundeskreis zu verlieren ist für dich kein möglicherweise langfristiger SChaden?

Deine sog. "Regeln" schreibt jeder für sich selbst.
schwachsinn. sie wird ja quasi indirekt erpresst. zumindest geht die TE davon aus. so nach dem Motto: "stell dich gegen mich und ich erzähl alles".
indem man andere erpresst, drückt man ihnen seine eigenen Regeln auf.

Wir sind hier nicht bei einem Strategiespiel, sondern im echten Leben, mit fühlenden Menschen.
das scheint dir anscheinend nicht klar zu sein. 🙄

Genau aus dem Grund: Sauberer Schnitt. Wer nicht mehr im anderen Leben mit drin ist, hat irgendwann keine Munition mehr. Und gute Freunde finden so ein Verhalten auch ätzend und lösen sich von solchen unguten Personen. Mit deinem "Wehren" gibst du ja weiterhin ständig Feedback und gehst auf den anderen ein. Lässt ihn in dein Leben ...
und wie macht man einen sauberen Schnitt, wenn der frenemy bei jeder Aktion des Freundschaftskreises ebenfalls auftaucht? die anderen Freunde nicht mehr sehen? ist das deine Alternative? 😕

Ich bin auch ganz ehrlich. Wenn in meinem Freundeskreis jemand wäre, der sich so "verteidigt", würde ich mich von diesem Freund/in distanzieren.
dann wüßte ich wenigstens, dass du nie ein Freund warst und kann dich beruhigt abhaken.


dir scheint nicht bewußt zu sein, wie problematisch/kompliziert die Situation des TE ist oder werden kann.
(wenns einfach wär, hätte sie wohl kaum hier geschrieben)
du kannst dem anderen in dieser Situation nicht einfach so mir nix dir nix ausm Weg gehen und einen saubereren Schlusstrich ziehen, außer der gesamte Freundeskreis tut das gleiche. anderenfalls wird man sich ständig begegnen und sie steht da wo sie jetzt steht, aber nicht stehen will.

die TE kennt die/den anderen so gut, dass sie sicher ist, dass unschöne private Dinge ans Tageslicht kommen, falls sie sich gegen sie stellen sollte.
sie kann sich also nicht einfach vor den Freundeskreis stellen und sie mit der Wahrheit konfrontieren.


darum war oben eine meiner Fragen, ob sie denn sicher ist, dass ihre privaten Dinge, die sonst keiner wissen soll, tatsächlich soooo schlimm sind, dass sie den ganzen Stress wert sind.



Skynd
 
Tja Skynd, du handelst das eben anders als ich. Ich betrachte Freundschaft anders. Da du einen Teil meiner Meinung als "Schwachsinn" abtust, oder mir absprichst, dass mir nicht klar ist, was das wahre Leben ist, nimmt mir ehrlich gesagt die Lust, mich genauer zu erklären. Ich finde auch, dass es mehr gegen dich spricht, wenn du nur eine einzige Regelung für die Handhabung siehst, wenn sowas passiert. Jeder geht anders damit um, also ergo setzt sich jeder andere "Regeln".

Wenn ich den ganzen Freundeskreis verliere, nur weil eine Person schlecht über mich redet - dann waren es die Freunde nicht wert. Dann ist das zwar traurig, aber mir ist es lieber, ich weiß, woran ich bin, als dass ich mit Freunden zu tun habe, die keine sind.

Du vergleichst hier allen ernstes Personen, die schlecht über einen Reden und Unruhe verbreiten, mit Polizisten, die auf einen Verbrecher schießen?

Gut. Du wehrst dich eben. Ich ziehe mich zurück und ziehe einen sauberen Schlussstrich. Mit meiner Familie ist mir das gleiche mal passiert. Nur noch viel schlimmer. Meine Freunde haben alle zu mir gehalten und mir vertraut. Und es waren schlimme Sachen, die da über mich verbreitet wurden und die überhaupt nicht gestimmt haben und oft nur reine Spekulationen waren. Ein paar Leute haben sich nicht mal die Mühe gemacht, mit mir über diese Spekulationen zu reden. Das ging dann außeinander. Im Nachhinein bin ich sehr froh, weil ich den Freundeskreis habe, der mich glücklich macht und wo ich mich sehr wohl fühle und nun auch erfahrungsgemäß weiß, dass die zu mir halten.

Für mich macht es einfach keinen Sinn, zurückzuschießen oder mich zu "wehren" indem ich genauso zu dem werde, was ich verabscheue. Klare Takte kann man trotzdem reden. Aber das ist nunmal für mich kein Kampf und es geht weniger um Gerechtigkeit oder was nicht fair ist, sondern einfach, einen Cut zu machen und seinen eigenen Weg weiterzugehen. Mit Menschen, die wirklich wertvoll sind.

Weiter werde ich nicht mit dir diskutieren.
 
Ich finde auch, dass es mehr gegen dich spricht, wenn du nur eine einzige Regelung für die Handhabung siehst, wenn sowas passiert.
du siehst doch auch nur eine einzige Regelung für die Handhabung. oder hab ich was überlesen?
spricht das jetzt auch gegen dich?

Wenn ich den ganzen Freundeskreis verliere, nur weil eine Person schlecht über mich redet -...
du reisst gern Sachen aus dem Zusammenhang, oder? es geht darum, dass sie wenn einfach klein bei gibt, gar nicht die Chance bekommt, die Freunde über die Situation urteilen zu lassen, da sie ja -um dem frenemy aus dem Weg zu gehen, ihre Freunde nicht mehr sehen kann.
sie verliert sie also quasi kampflos.

Du vergleichst hier allen ernstes Personen, die schlecht über einen Reden und Unruhe verbreiten, mit Polizisten, die auf einen Verbrecher schießen?
wieso? gleiches mit gleichem Vergelten siehst du als "auf niedriges Niveau" gehen an.
ist zwar ein extremes Beispiel , aber trifft voll den Kern der Sache.
bloss weil ein böser etwas macht, darf es der "gute" nicht machen, weil es den guten böse macht?
ganz großer Schwachsinn!

Gut. Du wehrst dich eben. Ich ziehe mich zurück und ziehe einen sauberen Schlussstrich. Mit meiner Familie ist mir das gleiche mal passiert. Nur noch viel schlimmer. Meine Freunde haben alle zu mir gehalten und mir vertraut. Und es waren schlimme Sachen, die da über mich verbreitet wurden und die überhaupt nicht gestimmt haben und oft nur reine Spekulationen waren. Ein paar Leute haben sich nicht mal die Mühe gemacht, mit mir über diese Spekulationen zu reden. Das ging dann außeinander. Im Nachhinein bin ich sehr froh, weil ich den Freundeskreis habe, der mich glücklich macht und wo ich mich sehr wohl fühle und nun auch erfahrungsgemäß weiß, dass die zu mir halten.

Für mich macht es einfach keinen Sinn, zurückzuschießen oder mich zu "wehren" indem ich genauso zu dem werde, was ich verabscheue. Klare Takte kann man trotzdem reden. Aber das ist nunmal für mich kein Kampf und es geht weniger um Gerechtigkeit oder was nicht fair ist, sondern einfach, einen Cut zu machen und seinen eigenen Weg weiterzugehen. Mit Menschen, die wirklich wertvoll sind.
mein Beileid, aber eine völlig andere Situation als die der TE.

frag dich doch mal, was du getan hättest, wenn es darum gegangen wäre: entweder um diese wertvollen Menschen kämpfen oder einen Cut machen und seinen eigenen Weg gehen - allein.
vielleicht verstehst du jetzt, worum es der TE geht.


Skynd
 
vielen lieben Dank, dass ihr euch über meine Situation so viele Gedanken gemacht habt. Ich weiß noch nicht genau wie ich weiter verfahren werde...vielleicht gehe ich wirklich in die Offensive...ist sehr schwierig das zu entscheiden....ich muss einfach mal über all das was ihr geschrieben habt nachdenken und abwägen.....

Danke euch nochmal recht herzlich.....🙂
 

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