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Fremdgehen/Betrug oder wie seht ihr das?

Caleb

Mitglied
Hallo Ladies und Gentlemen :)

Hoffe es geht euch gut. Ich sitze hier gerade und komm aus dem Grübeln nicht raus, eine für mich interessante Frage beschäftigt mich. Da dachte ich mir spontan... Warum frage ich euch nicht mal wie ihr das seht? Immerhin kann man in diesem Forum wohl die vielfältigsten Meinungen einfahren. Ich werde nun eine nicht allzu fiktive Begebenheit vortragen. Stellt euch einfach vor ihr würdet eine oder mehre (Sind ohnehin nur 3 :p) Personen kennen die darin vorkommen.

Nach langjähriger Beziehung trennt sich Partnerin X von Partner Y aus heiterem Himmel, tatsächlich von einem Tag auf den anderen. Partner Y sucht noch am selben Tag das Gespräch und ihm wird erzählt das es leider nichtmehr genügend Gefühle für eine Beziehung gibt. Er fragt ob ein anderer Mensch der Grund für die Trennung sei - Was von Partnerin Y verneint wird. Generell behandelt Miss Y Mister X (Langsam wirds verwirrend :)) sehr kalt an diesem Abend. Nun stellt sich aber am nächsten Tag durch einen Zufall heraus das es sehr wohl einen anderen gibt an dem Partnerin Y interessiert ist. Und diese Beiden haben bereits seit einer Woche heimlich Kontakt. Partnerin Y hat anderen Personen (Für die ich mir nun nicht extra weitere Buchstaben ausdenken werde :p) gegenüber eindeutig klar gemacht das sie neu verliebt ist. Um es also abzukürzen...

Partnerin Y verneint in der folgenden Zeit ständig (Im Unwissen darüber das Partner X darüber bescheid weiss) Gefühle zu jemand anderem und sagt ständig "Gib mir Zeit und Ruhe, dann wird das mit uns schon wieder". Währendessen trifft sich Partnerin Y heimlich mit dem Anderen und versucht dort Fuss zu fassen und ihn zu erobern. Da der Andere aber in einer festen Beziehung lebt läuft alles auf eine Affäre von seiner Seite hinaus. Irgendwann wirds dem Guten zu bunt da er wohl merkt das Partnerin Y mehr will als nur Sex und beendet das Ganze bevor es überhaupt zum Sex kommen konnte. Partnerin Y bleibt in dem Fall natürlich nicht viel anderes übrig als dies zu akzeptieren und kommt daraufhin wenig später reumütig zu Partner X zurück und beichtet "eingeredete" Gefühle zu einem Anderen.

Meine Frage an euch ist folgende: Ist das für euch Fremdgehen? Besteht da ein Unterschied? Ist dieses Verhalten moralisch verwerflich? Gut, ihr seht es sind sogar mehrere Fragen. Es interessiert mich in der Tat brennend was ihr von solch einer Geschichte haltet. Ich freue mich schon auf eure Antworten und vielleicht erleuchtet mich ja die ein oder andere :)

Bis dahin, eine angenehme Nacht!
 

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Sophie285

Mitglied
Hallo!

Für mich sieht die Sache folgendermaßen aus: Partnerin X hat einen vermeintlich Besseren gefunden, hat aber nicht genug Mumm um Partner Y die Wahrheit zu sagen. Als Plan B hält sie sich Partner Y aber noch warm. Plan A scheitert also wird schnell zu Plan B zurückgekehrt.

Ich würde die Alte in den Wind schießen, für die Rolle des Lückenbüßer wäre ich mir definitiv zu schade!

LG
 
M

Manuel+

Gast
Caleb,

das hört sich nach einer recht unreifen jungen Frau an. Lügen ist fast immer ganz schlecht.

Ich sehe wirklich nicht, dass eine Fortsetzung der Beziehung mit dieser Frau Sinn machen würde. Sie wollte "Sex und mehr" von dem anderen Typen. Wenn das nicht reicht...!

Der Typ, an den die sich rangemacht hat, scheint aber auch nicht der angenehmste zu sein: er bemerkte, dass sie mehr als Sex von ihm wollte obwohl er sich selbst in einer anderen Beziehung befand...??!!!
 

Espoire1988

Mitglied
aus objektiver Sicht ist es aufgrund der vorausgegangen Trennung kein Fremdgehen!!!
Moralisch falsch aber in jedem Falle!!!
Es gibt imme zwei Seiten der Medallie...
Sie kümmert es kaum wie Er sich fühlt, wenn Sie kurz nach der Trennung mit nem neuen in die Kiste will und mehr..
Ich meine das Bett war noch halb warm und schon lag ein anderer drin...
Das ist menschlich einfach nur SCh*** und Egoistisch!!!

Die Krönung ist dann die reumütige Rückkehr... Sie beichtet ihm das es "eingeredet" war lügt ihn also wiedereinmal an... Im Endeffekt ist dies absolut Menschenverachtent!!!

Der arme Kerl... Wenn der dann noch eine Abhängigkeit zu Ihr aufgebaut hat, dann prost Mahlzeit.. ohne Psychologen geht dann gar nichts mehr und das nur, weil Sie nicht den A*** in der Hose hatte fair zu sein und die Wahrheit zu sagen...

Einfach traurig soetwas... aber hier spreche ich aus Erfahrung...

Lauf und schau nicht zurück..

War doch hoffentlich ein erfundenes Szenario :D

lgEspoire
 

Gelinda

Sehr aktives Mitglied
Ich stimme Espoire 1988s Meinung vollkommen zu!

Ich bin auch der Meinung, daß der Angebetete insofern anständig gehandelt hat, daß er keine sexuelle Beziehung zu ihr begonnen hat, weil er (lt. deiner Geschichte) gemerkt hat, daß sie mehr will.

Im übrigen: ein gesatteltes Pferd will geritten sein. :D

Manch Mann will ja auch ein Menschenfreund sein.;)

FG Gelinda

Nachtrag: so wie du es erzählst, gäbe es für mich als Mann auch kein Verzeihen in dieser Situation für diese Frau. Da müßte sie auf Knien krauchen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Caleb

Mitglied
Guten morgen zusammen!

Faszinierend, im Grunde sind bis jetzt alle in dieselbe Richtung gerudert was ich auch absolut nachvollziehen kann. Also rein technisch gesehen ist es kein Fremdgehen... Wobei es moralisch gesehen dann doch als fast solches angepriesen wird. Ist dann da wirklich ein solch grosser Unterschied?

Es ist ja beängstigend wenn man sich solch eine Situation mal vor Augen führt. Im Grunde hat es Partnerin Y ja so gehandhabt, da war wohl in ihren Augen jemand "besseres" und sie lotete ihre Chancen aus. Als klar wurde das zumindest sehr starkes körperliches Interesse beim männlichen Part besteht, beendete sie ihre Beziehung um somit freie Bahn zu haben und sich des Fremdgehens freizusprechen. Interessant ist dabei ja das man das Gefühl bekommt jeder könnte zu jedem Zeitpunkt einfach von heute auf morgen eine Beziehung beenden sobald etwas augenscheinlich Besseres in Sicht und Reichweite ist - Eine für mich sehr schockierende Tatsache.

Lügen und Intrigen sind immer eine moralisch verwerfliche Sache. Mir stellt sich die Frage ob jemand einfach von der Menschlichkeit her schlecht sein kann. Wie genau? Nun, ich würde das folgendermassen definieren: Jemand der über Leichen geht um seine eigenen Egoistischen Triebe und Ziele zu befriedigen. Und sich wenn möglich noch alle anderen "zweitrangigen" Optionen offen halten will. Damit alleine stuft sich ja die Person schon als nicht konsequent und in meinen Augen unreif ein.

Amüsanterweise ist es (Wenn auch wenig überraschend) keine frei erfundene Geschichte. Unreife ist eine Sache aber ich denke das man doch ab eines gewissen Alters sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst sein sollte und somit in meinen Augen aus purer Berechnung und schamlosem Egoismus handelt. Genau das ist für mich in dem Moment die Schlechtigkeit im Menschen.

Liebe ist etwas das sich nicht steuern lässt. Aber man sollte doch versuchen immer so fair wie möglich allen Beteiligten gegenüber zu sein wie nur irgendwie möglich.

Was die Ausreden und Rechtfertigungen angeht bin ich ebenfalls verwirrt und ich hoffte sogar auf Antworten die etwas näher auf diesen Bereich eingehen. Eventuell sogar jemand mit ähnlichen Erfahrungen. Kann man sich Gefühle denn einreden weil man von jemandem loskommen möchte der einem aus eigener Sicht nicht gut tut?

Und warum dann überhaupt wieder zum Ex-Partner zurückkommen? Man kann doch dann gleich da weiter machen wo man aufgehört hat. Ist ja nicht so das es nicht genügend Angebote auf dem freien Markt geben würde. Ich z.B. könnte nicht mit jemandem zusammen sein den ich nicht liebe. Dazu kann ich mich nicht zwingen. Sympathie kann man spielen aber eine ganze Beziehung vortäuschen? Hm.
 

digitus

Aktives Mitglied
Meine Frage an euch ist folgende: Ist das für euch Fremdgehen? Besteht da ein Unterschied? Ist dieses Verhalten moralisch verwerflich?
Ich denke, dass das ziemlich nutzlose Fragen sind. Ist doch letztendlich völlig egal wie man das nennen will und moralische Erwägungen sind in Liebensfragen auch nur von sehr bedingtem Nutzwert.

Viel interessanter scheint mir die Frage, ob X nicht "besser" gehandelt hätte, wenn sie nicht mit Y Schluss gemacht hätte sondern zuerst ihr Glück bei Z versucht hätte und sich nur im "Erfolgsfall" von Y getrennt hätte. Der common sense hier schein zu sein, dass dies noch verwerflicher gewesen wäre.

Ich gebe allerdings zu bedenken, dass Y dabei in jedem Fall besser gestellt wäre: klappts mit Z nicht, dann bleibt ihm die demütigende Erfahrung nur Plan B zu sein erspart. Und klappt es mit Z, dann kann Y immerhin einen nachvollziehbaren Grund für die Trennung nennen, der es Y deutlich erleichtern sollte, über X hinwegzukommen.

Ich denke, die Beurteilung hängt letztendlich davon ab, ob für einen das Verhalten der Partners in oder außerhalb der Beziehung entscheidend ist. Ich stelle dabei allerdings die Hyopthese in den Raum, dass das Verhalten außerhalb der Beziehung (also Treue, etc.) nur dann als entscheidend wahrgenommen wird, wenn das Verhalten in der Beziehung (insb. das Sexualleben, aber auch ein liebevoller Umgang, etc.) schon sehr im argen liegt.

Das Motiv auf diese Änderung des Fokus wäre letztendlich Neid resp. die Forderung, er andere möge sich dem mitverschuldetem und gegenseitig zugefügtem Leid gefälligst nicht einseitig entziehen, indem er seinen Leidensdruck mithilfe Dritter mindert. Ich denke z.B. dass viele eine Affäre des Partners erheblich schlimmer empfinden würden, wenn es in der Beziehung kaum noch Sex gibt während sie eher geneigt wären sie zu verzeihen oder sogar zu akzeptieren, wenn der Partner die eigenen Bedürfnisse immer vollumfänglich erfüllt, das Fremdgehen also "nur" zusätzlich zum und nicht anstelle des Verhehrs mit dem Partner tritt.

Die Frage die sich stellt ist, ob es nicht klüger wäre, den Partner ausschließlich am Verhalten zu einem selber und nicht gegenüber Dritten zu messen? (jetzt mal ganz unabhängig davon, ob man das auch emotional "durchziehen" kann)

digitus
 

Caleb

Mitglied
Interessant ist ja das im ersten Moment (meistens jedenfalls) für den Verlassenen Part die zurückgewinnung des Ex-Partners absolut oberste Priorität hat. Man möchte wohl das Schlimmste abwenden bevor man selbst nichtmehr in der Lage ist "zurückzunehmen".

Der wirklich haarsträubende Teil beginnt meiner Meinung erst ab dann - Man kommt zur Ruhe und fängt an wieder in der Realität zu denken. Einem fangen an Sachen wehzutun die man vorher aus Selbstschutz und unter berücksichtigung der zu erreichenden persönlichen Ziele ignoriert und verdrängt hat. Man wird sich darüber klar wie man vorgeführt wurde. Nun hat man sein Ziel erreicht und stellt sich auf einmal die Frage mit wem man da eigentlich all die Jahre zusammen war.

Neugierig macht mich vor allem ob es tatsächlich möglich ist nach solch einem Vorkommnis eine glückliche Beziehung (Von beiden Seiten aus) zu führen. Ich habe mal irgendwo gehört, fragt mich nciht wo, das wenn man nach solch einer Geschichte wieder zueinander findet einen so gut wie nichts mehr auseinander bringen kann. Ich persönlich halte das für Schwachsinn. Vielleicht steckt aber ja doch etwas Wahrheit drin.

Ich möchte ehrlich sein, es ist natürlich klar das ich nicht völlig uneigennützig dieses Thema eröffnet habe. So ähnlich ist es mir letztes Jahr mit meiner Freundin ergangen. Wir sind mittlerweile wieder liiert und seitdem habe ich ein ausgesprochenes Interesse für dieses Thema generell entwickelt. Wer etwas schmunzeln will (Ich habe diesen Beitrag damals bewusst etwas lockerer verfasst :p) : http://www.hilferuf.de/forum/liebe/139685-schlimmer-als-jede-soap-thats-life.html Have fun :)

Ich denke das es in diesem Fall mehr auf eine Analyse des Menschen selbst hinausläuft. Es gibt welche die handeln aus purer egoistischer Lust und es gibt wiederrum Menschen die überhaupt nicht wissen was sie tun und etliche andere Variationen.

Ich will gerne verstehen. Und zwar nicht nur ansatzweise sondern völlig. Es geht hierbei nicht primär um eine persönliche Verarbeitung meiner Geschichte sondern vielmehr um eine interessante Diskussion mit etlichen unterschiedlichen Sichtweisen und Meinungen.

Übrigens, danke für die rege Teilnahme :)
 
M

Mary22

Gast
Interessant ist ja das im ersten Moment (meistens jedenfalls) für den Verlassenen Part die zurückgewinnung des Ex-Partners absolut oberste Priorität hat. Man möchte wohl das Schlimmste abwenden bevor man selbst nichtmehr in der Lage ist "zurückzunehmen".

Der wirklich haarsträubende Teil beginnt meiner Meinung erst ab dann - Man kommt zur Ruhe und fängt an wieder in der Realität zu denken. Einem fangen an Sachen wehzutun die man vorher aus Selbstschutz und unter berücksichtigung der zu erreichenden persönlichen Ziele ignoriert und verdrängt hat. Man wird sich darüber klar wie man vorgeführt wurde. Nun hat man sein Ziel erreicht und stellt sich auf einmal die Frage mit wem man da eigentlich all die Jahre zusammen war.

Neugierig macht mich vor allem ob es tatsächlich möglich ist nach solch einem Vorkommnis eine glückliche Beziehung (Von beiden Seiten aus) zu führen. Ich habe mal irgendwo gehört, fragt mich nicht wo, das wenn man nach solch einer Geschichte wieder zueinander findet einen so gut wie nichts mehr auseinander bringen kann. Ich persönlich halte das für Schwachsinn. Vielleicht steckt aber ja doch etwas Wahrheit drin.

Ich möchte ehrlich sein, es ist natürlich klar das ich nicht völlig uneigennützig dieses Thema eröffnet habe. So ähnlich ist es mir letztes Jahr mit meiner Freundin ergangen. Wir sind mittlerweile wieder liiert und seitdem habe ich ein ausgesprochenes Interesse für dieses Thema generell entwickelt. Wer etwas schmunzeln will (Ich habe diesen Beitrag damals bewusst etwas lockerer verfasst :p) : http://www.hilferuf.de/forum/liebe/139685-schlimmer-als-jede-soap-thats-life.html Have fun :)

Ich denke das es in diesem Fall mehr auf eine Analyse des Menschen selbst hinausläuft. Es gibt welche die handeln aus purer egoistischer Lust und es gibt wiederrum Menschen die überhaupt nicht wissen was sie tun und etliche andere Variationen.

Ich will gerne verstehen. Und zwar nicht nur ansatzweise sondern völlig. Es geht hierbei nicht primär um eine persönliche Verarbeitung meiner Geschichte sondern vielmehr um eine interessante Diskussion mit etlichen unterschiedlichen Sichtweisen und Meinungen.

Übrigens, danke für die rege Teilnahme :)
Hallo Caleb,

ich würde mich selbst nicht als schlechten Menschen bezeichnen und auch keine "Fremdgeherin", aber irgendwie habe ich mich in Deinem Thread ein wenig wiedergefunden. Ich bin mit meinem Partner seit Ewigkeiten zusammen und muss sagen das es eine sehr glückliche Beziehung war und immer noch sein könnte. Wenn da nicht meine "Ausbruchversuche" immer wieder wären. Ich bin nie fremdgegangen, hatte aber diese Verliebtheitsanfälle mindestens 2 mal. Es waren die falschen Männer und ich wusste es von Anfang an, aber es passiert trotzdem. Irgendwie liebe ich es mich selbst so zu quälen, so dumm es sich auch anhört. Da ja auch nix weiteres passiert, gehen die Gefühle auch weg und ich bin wieder mit ihm glücklich. Bitte nicht falsch verstehen, es ist kein Dauerzustand. Es passierte vor 4 Jahren das letzte mal.
Ich hätte auch gern ein paar Meinungen dazu, da es mich beschäftigt was das Ganze soll. Vielleicht sind wir einfach füreinander bestimmt und ich versuche mich ständig zu befreien...wer weiß...gerade ist wieder so eine Phase...:( Leider ist es diesmal irgendwie anders, tiefer und ich habe Schluss gemacht, aber er lässt mich nicht gehen.

Ich glaube auch das solche Beziehungen wohl ewig dauern. Man kann nicht ohne einander und auch nicht zusammen irgendwie...Wie fühlst Du Dich denn dabei?
 

Caleb

Mitglied
Hallo Caleb,

ich würde mich selbst nicht als schlechten Menschen bezeichnen und auch keine "Fremdgeherin", aber irgendwie habe ich mich in Deinem Thread ein wenig wiedergefunden. Ich bin mit meinem Partner seit Ewigkeiten zusammen und muss sagen das es eine sehr glückliche Beziehung war und immer noch sein könnte. Wenn da nicht meine "Ausbruchversuche" immer wieder wären. Ich bin nie fremdgegangen, hatte aber diese Verliebtheitsanfälle mindestens 2 mal. Es waren die falschen Männer und ich wusste es von Anfang an, aber es passiert trotzdem. Irgendwie liebe ich es mich selbst so zu quälen, so dumm es sich auch anhört. Da ja auch nix weiteres passiert, gehen die Gefühle auch weg und ich bin wieder mit ihm glücklich. Bitte nicht falsch verstehen, es ist kein Dauerzustand. Es passierte vor 4 Jahren das letzte mal.
Ich hätte auch gern ein paar Meinungen dazu, da es mich beschäftigt was das Ganze soll. Vielleicht sind wir einfach füreinander bestimmt und ich versuche mich ständig zu befreien...wer weiß...gerade ist wieder so eine Phase...:( Leider ist es diesmal irgendwie anders, tiefer und ich habe Schluss gemacht, aber er lässt mich nicht gehen.

Ich glaube auch das solche Beziehungen wohl ewig dauern. Man kann nicht ohne einander und auch nicht zusammen irgendwie...Wie fühlst Du Dich denn dabei?

Huhu Mary :)

Hey keine Angst, ich meine ja nicht gleich das Menschen die sich aus langen Beziehungen trennen automatisch böse oder der Teufel sind :) Man tut das was man für richtig hält. Das mag vielleicht eigentlich falsch für einen selbst sein aber man lernt ja daraus. Zumindest nimmt man dadurch ja IRGENDWAS mit. Was ich jedoch verurteile ist die Handhabung des ganzen Prozesses. Warum nicht gleich von Anfang an mit offenen Karten spielen? Warum wird (Manchmal) gelogen und verarscht was das Zeug hält? Das du dies getan hast kann ich deinem Text nirgends entnehmen. Meine Freundin hat mich damals WEGEN einem Anderen verlassen und hatte nicht die Eier in der Hose (Ja ich weiss... Seht es einfach sinnbildlich :)) mich darüber zu informieren. Stattdessen hielt sie mich hin und versuchte insgeheim bei ihm zu landen ohne mich eben komplett aus den Augen zu verlieren. Sie hat über mich gelogen. Sie hat alle anderen angelogen. Und vermutlich sich selbst auch. DAS und nur das ist für mich das Schlechte in diesem Zusammenhang. Gegen Gefühle kann man nichts tun, wenn sie kommen dann kommen sie und man muss für sich selbst überlegen was der nächste Schritt, die Konsequenz ist. Und je nachdem wie man sich entscheidet muss man aber auch ehrlich zu sich selbst und zu allen anderen Betroffenen sein. Wunschdenken meinerseits, ich weiss es läuft heute nur selten so.

In deinem Fall denke ich das du einfach neugierig bist. Wenn du schon solange mit deinem (Ex) partner zusammen warst/bist dann kann es natürlich gut möglich sein das du dich fragst wie es denn wohl mit jemand anderem wäre den du ebenfalls weitaus mehr als nur interessant findest. Aber irgendwann merkst du dann das es bei weitem nicht so vertraut und frei ist wie zuvor angenommen und du "wachst auf". Das kann diesmal natürlich anders sein weil du dich immerhin getrennt hast. Du bist dir deiner Sache wohl sehr sicher. Und auf deinen vorletzten Satz bezogen... Ja. Genau so sehe ich das momentan auch. Es geht nicht so Recht mit und auch nicht Ohne. Zumindest nichtmehr nach dieser Geschichte. :)



Faszinierend. :D

Was mich nun interessieren würde, mit welchen Gedanken/Gefühlen konntest Du Dich wieder auf sie einlassen, wieviel Zeit hat es gebraucht und/oder was hat sie dazu beigetragen?
In der Tat! :)

Ich konnte mich ohne mich grossartig damit beschäftigen zu müssen wieder mit ihr in eine Beziehung starten weil ich zu diesem Zeitpunkt noch bei WEITEM nicht alles wusste. Und selbst da brauchte ich meine gut 2 - 3 Monate Bedenkzeit. Alles was ich wusste war das sie wohl Gefühlswirrwarr hatte und nicht so Recht wusste was sie wollte. Ich wusste auch das die beiden (Und das war mir sehr wichtig) nicht miteinander geschlafen haben. Es kam also nicht zum Äussersten. Ich hätte sie danach nichtmehr anfassen können. Ich denke es hat sehr viel mit Wunschdenken meinerseits zutun. Ich hatte schon immer so eine Ahnung das ich bei weitem nicht alles wusste aber als sich mir dann durch einen zufall der gesamte "Verlauf" dieser seltsamen noch nichtmal gestarteten Affäre offenbarte... Sagen wir einfach das erschütterte die Grundfesten meines Glaubens und Vertrauens.

Und genau aus diesem Grund beschäftige ich mich so eingehend mit diesem Thema. Ich WILL das ich wieder in der Lage bin sie als meine vollwertige Partnerin zu sehen. Es gibt Phasen in denen es mir gut geht. Und dann solche in denen ich nachdenklich bin. Es geht mir nichtmehr schlecht deswegen. Ich habe akzeptiert mit dem verletzten männlichen Egos meiner Seite klarzukommen, was ich aber nicht nachvollziehen kann sind die Lügen und diese Dreistigkeit. Ironischerweise bin ich mir trotz allem einer Sache sicher: Ich habe nach wie vor starke Gefühle für diese Frau. Ich gehe nicht soweit zu behaupten das es Liebe ist. Denn um Lieben zu können muss man auch zu 100% vertrauen können und das kann ich bis dato nicht. Sie gibt sich Mühe aber... Ich kann leider nicht hellsehen :)

Primär versuche ich wie gesagt die Psyche bzw. die Intention eines solchen Menschen zu verstehen. Da hat mir Marys Beitrag schon sehr gut gefallen, es war... aufschlussreich.
 

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