Hallo,
hab sowas auch mal gemacht, aus ähnlichen Gründen wie du.
Hab allerdings damals in einer Kindertagesstätte gearbeitet mit sehr humanen Zeiten (7.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit Pause dazwischen).
Der Job hatte Vorteile und Nachteile.
Vorteile: Fand die Kinder toll und kam super mit ihnen aus, angenehme Atmosphäre, durfte auch meist mit denen spielen oder was malen/basteln, feste Essenszeiten, also Frühstück und Mittag mit den Kindern zusammen, natürlich war das auch Arbeit, weil man die Kinder betreut beim Essen, aber man hatte meist auch Gelegenheit, selber ebenfalls in Ruhe zu frühstücken, war meist ne gemütliche Runde, relativ viele Freiheiten, Samstag und Sonntag immer frei.
Nachteile: Die Kindergärtnerinnen waren teilweise sehr zickig und ätzend, die Anfahrt war nervig und durch die Busverbindung mit zig Unwegen verknüpft und ja, auch Ausnutzung, leider. Irgendwie sollte ich auf einmal alles machen. Ich stand grundsätzlich beim Essen auf zum Windeln wechseln (Kinder waren zwischen 1-3 Jahren) oder bei jedem Zwischenfall, ich musste auch von draußen immer reingehen, um dies zu tun, ich hab fast immer abspülen müssen und aufräumen. Teilweise war das aber einfach nicht machbar, das war das Problem. Es war alles nicht mehr im Rahmen. Ich sollte auf ne Traube von Kindern aufpassen und gleichzeitig nen Berg Geschirr spülen, aufräumen, Windeln wechseln usw.
Meist blieb dann das Spülen liegen, aber statt dass die anderen es auch mal gemacht hätten, blieb es liegen bis nach meiner Pause und dazu kamen oft noch bissige Kommentare, was ich denken würde, wozu ich eigentlich hier sei usw...konnte mit dieser Art von Kritik damals rein gar nichts anfangen, traute mich aber noch nicht (ich war 17), mal Klartext zu reden.
Hätte mir gewünscht, dass man sich die Arbeit teilt, nicht dass ich IMMER renne und die anderen mit Kaffee sich unterhalten und mich alles machen lassen.
Die Seminare waren durchwachsen. Grundsätzlich angenehm, aber halt nur, so lang man sowas verträgt, aufeinanderhocken mit fremden Leuten, Gruppenzimmern und Gruppenduschen und so. Mein Fall ist es nicht, trotzdem muss ich sagen, dass die Seminare sehr locker waren und oft auch spaßig. Hatten Gruppendiskussionen, mussten meist Themen ausarbeiten und präsentieren, was mir damals auch nicht so leicht fiel, aber die Ausarbeitung war i.d.R sehr locker und man hatte viel Zeit. Außerdem gibt es ja auch keine Noten, also eigentlich können die einem nichts, wenn man mal nicht so ne tolle Leistung erbringt.
Fand auch, dass man viel Freizeit hatte und die Teamerinnen konnte man jederzeit ansprechen. Fand die Seminare immer wie nen kleinen Erholungsurlaub mit abendlichen Parties und Spaß, vor allem, als man die anderen Teilnehmer besser kannte.
Eigentlich kann dir während des FSJ nichts passieren, vor allem, wenn du sonst nicht in diesem Bereich arbeiten willst. Kannst da eigentlich schon mal üben, zur Not auf deine Rechte zu pochen, bin nämlich ständig Arbeitgebern begegnet in meiner bisherigen Laufbahn, die gern mal den eigenen Urlaub übergehen wollten oder es mit Ausgleich bei Überstunden nicht ganz so genau nahmen. Und wenn man schon der Praktikanten-, Auszubildenden- oder FSJ-Depp ist, der vergleichsweise schlecht bezahlt wird für gleiche Leistung, sollte man wenigstens seinen Urlaub auch irgendwann mal kriegen (wurde regelmäßig versucht, komplett unter den Tisch zu kehren).
hab sowas auch mal gemacht, aus ähnlichen Gründen wie du.
Hab allerdings damals in einer Kindertagesstätte gearbeitet mit sehr humanen Zeiten (7.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit Pause dazwischen).
Der Job hatte Vorteile und Nachteile.
Vorteile: Fand die Kinder toll und kam super mit ihnen aus, angenehme Atmosphäre, durfte auch meist mit denen spielen oder was malen/basteln, feste Essenszeiten, also Frühstück und Mittag mit den Kindern zusammen, natürlich war das auch Arbeit, weil man die Kinder betreut beim Essen, aber man hatte meist auch Gelegenheit, selber ebenfalls in Ruhe zu frühstücken, war meist ne gemütliche Runde, relativ viele Freiheiten, Samstag und Sonntag immer frei.
Nachteile: Die Kindergärtnerinnen waren teilweise sehr zickig und ätzend, die Anfahrt war nervig und durch die Busverbindung mit zig Unwegen verknüpft und ja, auch Ausnutzung, leider. Irgendwie sollte ich auf einmal alles machen. Ich stand grundsätzlich beim Essen auf zum Windeln wechseln (Kinder waren zwischen 1-3 Jahren) oder bei jedem Zwischenfall, ich musste auch von draußen immer reingehen, um dies zu tun, ich hab fast immer abspülen müssen und aufräumen. Teilweise war das aber einfach nicht machbar, das war das Problem. Es war alles nicht mehr im Rahmen. Ich sollte auf ne Traube von Kindern aufpassen und gleichzeitig nen Berg Geschirr spülen, aufräumen, Windeln wechseln usw.
Meist blieb dann das Spülen liegen, aber statt dass die anderen es auch mal gemacht hätten, blieb es liegen bis nach meiner Pause und dazu kamen oft noch bissige Kommentare, was ich denken würde, wozu ich eigentlich hier sei usw...konnte mit dieser Art von Kritik damals rein gar nichts anfangen, traute mich aber noch nicht (ich war 17), mal Klartext zu reden.
Hätte mir gewünscht, dass man sich die Arbeit teilt, nicht dass ich IMMER renne und die anderen mit Kaffee sich unterhalten und mich alles machen lassen.
Die Seminare waren durchwachsen. Grundsätzlich angenehm, aber halt nur, so lang man sowas verträgt, aufeinanderhocken mit fremden Leuten, Gruppenzimmern und Gruppenduschen und so. Mein Fall ist es nicht, trotzdem muss ich sagen, dass die Seminare sehr locker waren und oft auch spaßig. Hatten Gruppendiskussionen, mussten meist Themen ausarbeiten und präsentieren, was mir damals auch nicht so leicht fiel, aber die Ausarbeitung war i.d.R sehr locker und man hatte viel Zeit. Außerdem gibt es ja auch keine Noten, also eigentlich können die einem nichts, wenn man mal nicht so ne tolle Leistung erbringt.
Fand auch, dass man viel Freizeit hatte und die Teamerinnen konnte man jederzeit ansprechen. Fand die Seminare immer wie nen kleinen Erholungsurlaub mit abendlichen Parties und Spaß, vor allem, als man die anderen Teilnehmer besser kannte.
Eigentlich kann dir während des FSJ nichts passieren, vor allem, wenn du sonst nicht in diesem Bereich arbeiten willst. Kannst da eigentlich schon mal üben, zur Not auf deine Rechte zu pochen, bin nämlich ständig Arbeitgebern begegnet in meiner bisherigen Laufbahn, die gern mal den eigenen Urlaub übergehen wollten oder es mit Ausgleich bei Überstunden nicht ganz so genau nahmen. Und wenn man schon der Praktikanten-, Auszubildenden- oder FSJ-Depp ist, der vergleichsweise schlecht bezahlt wird für gleiche Leistung, sollte man wenigstens seinen Urlaub auch irgendwann mal kriegen (wurde regelmäßig versucht, komplett unter den Tisch zu kehren).