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Nasenbärin

Neues Mitglied
Hallo,

ich bin noch neu und werde die Vorstellung bald nachholen, sorry macht man ja eher andersherum, aber naja...

So jetzt zu meinem Problem:
Ich bin 20 Jhre alt und es geht mir immer schlechter. Ich wohne noch zu Hause und meine Eltern, die beide sehr krank sind.
Mein Vater ist auch sehr depressiv und darunter leidet die ganze Familie, da er dadurch teilweise echt eklig sein kann.
Ich selbst bin seit Beginn der Pubertät nicht mehr richtig glücklich. Zeitweise ist es so schlimm, dass ich zu Autoagressionen neige und auch Suizidgedanken habe. (Gleich vorweg, ich weiß dass das nicht gut ist und ich es nicht tun soll, aber die Gedanken kreisen halt...)
Seit ich im August meine Ausbildung zur MFA begonnen habe geht es mir immer schlechter. Zu dem schon bestehendem Chaos kommt dort noch sehr großer Stress hinzu. Es ist so heftig, dass ich nicht mehr schlafe, ständig Magenschmerzen habe und regelrecht Panikattacken bekomme.
Ich sehe momentan auch keine optimale Lösung, da ich unter großem Erwartungsdruck stehe. Alle wollen, dass ich gut bin und anschließend studiere.
Ich kann aber einfach nciht mehr.

Ich habe für kommende Woche einen Arzttermin bei dem ich alles besprechen möchte, denn ohne Hilfe schaff ich es nicht.
Dort würde ich auch gerne ansprechen, dass ich freiwillig wenigstens für eine Zeit in eine Klinik möchte, da sich viele Probleme aus meinem direkten Umfeld ergeben, aus dem ich einfach nicht ausbrechen kann.

Ich hoffe, dass ich ein paar Antworten bekommen kann.

Liebe Grüße Nasenbärin, die sich gleich ganz brav vorstellen geht...😱
 
Ob man dich einweist, kann ich dir nicht sagen. Ich kann mir vorstellen, dass stationäre Therapieplätze begrenzt sind. Aber vielleicht hast du ja Glück.

Was ich auf jeden Fall für bald noch wichtiger halte, ist die Frage, wie du aus diesem offensichtlich schädlichen Umfeld (deinem Elternhaus) rauskommst. Dazu solltest du dich beraten lassen. Da du noch relativ jung bist, suche mal bei google ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst)+ den Namen deiner Stadt. Auch wenn die nicht mehr für dich zuständig sein sollten, so können sie dir sicher Adressen nennen, an die du dich wenden kannst. Ich denke, Unterstützung durch einen Sozialarbeiter wäre in deinem Fall nicht verkehrt.
 
Hallo Nasenbärin,
es ist gut, dass Du Deine Probleme angehen möchtest, damit hast Du schon den ersten Schritt gemacht. Dein Arzt kann Dir sicher weiterhelfen und mit Dir zusammen überlegen, welche Therapieart die richtige für Dich ist.

Den Erwartungdruck, den Du spürst, haben heute viele. Damit muss man lernen umzugehen, auch dabei kann Dir ein Therapeut sicher helfen. Häufig macht man sich den größten Druck aber selbst, weil man GLAUBT, dass alle große Erwartungen an einen haben. Dabei erwarten die Menschen, die einen lieben, häufiger nicht mehr, als das man so lebt, wie man es selbst für richtig hält. Redet Ihr darüber in Deiner Familie?
 

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