Naja, wenn ich einen Menschen wie eine Maschine betrachte, ist es nicht sonderlich erstaunlich, dass diese Sichtweise am Ende eine Maschine zeigt. So etwas wie ein Wille ist kein Konzept, dass sich dann überhaupt ausdrücken lässt.
Wenn man nun den Menschen als Ganzes betrachtet, als Mitglied einer Gesellschaft, dann hat das Konzept eines freien Willens seine Berechtigung im Rahmen dieses Blickwinkels.
Anderes Beispiel: Rein physikalisch ist eine Wasserstoffbombenexplosion weder gut noch schlecht. Es ist lediglich eine Reihe von physikalischen Vorgängen, u.a. Kernfusion, die zB. durhc Hitze physikalisch auf andere Materie wirkt, die wiederum z.B. rumläuft, ihren Energieverlust durch Wärmestrahlung durch Oxidation von Kohlenstoffverbindungen ausgleicht,
usw.
Und die finden das nun schrecklich, grausam. Aber eigentlich, so distanziert betrachtet, ist das doch nur eine Veränderung des elektrischen Zustandes eines relativ eng abgegrenzten Areals, das man Gehirn nennt. Diese Veränderung besitzt möglicherweise ein mathematisch identifizierbares Muster.
Aber ich habe gerade eine Katastrophe beschrieben. Nur ist das kein Gegenstand wenn man nur physikalische und chemische Vorgänge betrachtet. Aber ist es deswegen nicht schrecklich? Ist es bedeutungslos? Ist der Schrecken nur Illusion? Eine Selbsttäuschung des Gehirns?