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Frauenmangel in Deutschland - Ein Tabuthema!

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Ja, Eltern können (aus welchen Gründen ist hier erst mal unwichtig) schon ihre "Spuren" bei den Kindern hinterlassen, keine Frage. Aber kann man sich als erwachsener Mensch immer nur darauf berufen und sagen, man hatte quasi nie eine richtige Chance im Leben gehabt, weil man schon so früh "verkorkst" wurde?
Ohne die zweifellos bestehenden Probleme in so einem Fall vernachlässigen zu wollen denke ich aber, dass man es sich mit dieser Einstellung zu leicht macht.
 
Ja, Eltern können (aus welchen Gründen ist hier erst mal unwichtig) schon ihre "Spuren" bei den Kindern hinterlassen, keine Frage. Aber kann man sich als erwachsener Mensch immer nur darauf berufen und sagen, man hatte quasi nie eine richtige Chance im Leben gehabt, weil man schon so früh "verkorkst" wurde?
Ohne die zweifellos bestehenden Probleme in so einem Fall vernachlässigen zu wollen denke ich aber, dass man es sich mit dieser Einstellung zu leicht macht.

Naja, die Prägung ist das entscheidende Problem: Wenn ein Mensch von Klein auf nicht lernt Probleme zu bewältigen, Kritik zu ertragen und Misserfolge zu durchstehen, fehlen ihm diese Fähigkeiten auch als Erwachsener. Sie haben, wenn auch unbewusst, immer noch die Erwartungshaltung, dass "Mami und Papi es schon richten werden".

Sicherlich gibt es Ausnahmen, wo Menschen trotz der Verkorksung die notwendige innere Reife besitzt den Absprung schaffen, nur scheint es nach meinen Beobachtungen nicht wirklich die Regel zu sein...
 
Naja, die Prägung ist das entscheidende Problem: Wenn ein Mensch von Klein auf nicht lernt Probleme zu bewältigen, Kritik zu ertragen und Misserfolge zu durchstehen, fehlen ihm diese Fähigkeiten auch als Erwachsener. Sie haben, wenn auch unbewusst, immer noch die Erwartungshaltung, dass "Mami und Papi es schon richten werden".

Dann ist es wohl entscheidend, ob man später merkt bzw. einsieht, dass einem diese Eigenschaften fehlen und ob man bereit ist, daran zu arbeiten bzw. sich helfen zu lassen. Beides sehr schwierige Entscheidungen, weil man sich zunächst einmal seine eigene "Schwäche" eingestehen muss.

Sicherlich gibt es Ausnahmen, wo Menschen trotz der Verkorksung die notwendige innere Reife besitzt den Absprung schaffen, nur scheint es nach meinen Beobachtungen nicht wirklich die Regel zu sein...

Dann ist hier die Frage erlaubt, ob man denjenigen denn überhaupt einen Vorwurf machen kann.
 
Dann ist es wohl entscheidend, ob man später merkt bzw. einsieht, dass einem diese Eigenschaften fehlen und ob man bereit ist, daran zu arbeiten bzw. sich helfen zu lassen. Beides sehr schwierige Entscheidungen, weil man sich zunächst einmal seine eigene "Schwäche" eingestehen muss.

Definitiv. Ich selbst bin definitiv ein Spätzünder mit negativen elterlichen Einfluss, die jedoch auch sehr lange in der Opferrolle befand. Hätte meine damalige Freundin nicht als Schocktherapie mir die Polizei auf den Hals gehetzt aufgrund meiner stärker aufdrängenden Suizidgedanken, hätte wahrscheinlich nie ein Umdenken und Handeln stattgefunden und eher ein unschönes Ende genommen.

Ich denke genau das fehlt den meisten Menschen, insbesondere Incels, heutzutage: Ein starker äußerer Impuls, der sie mit Gewalt zwingt etwas zu ändern. Solang man mit vollen Bauch und Internetanschluss im warmen Zimmern jammern kann, wird sich natürlich nichts ändern.


Dann ist hier die Frage erlaubt, ob man denjenigen denn überhaupt einen Vorwurf machen kann.

Schwer zu sagen. Mir kann man ruhig Vorwürfe machen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.
 
Hallo? Aussehen ist egal. Warum vergesst ihr das hier immer wieder?

Egal nicht.
Aber Durchschnitt reicht.
Ich kenne glücklich verheiratete Männer mit Plautze und Halbglatze, kleinen Äuglein und Wurstfingern, die überhaupt nicht darüber nachdenken, ob man sie attraktiv findet.
Anders verhält es sich sicher, wenn man Frauen in Tanzhäusern abschleppen will. Da hat man als überdurchschnittlich Attraktiver deutlich bessere Karten.
(Natürlich ist es eine super Ausrede für eigenes Scheitern, ALLES auf eine mäßige Optik zu schieben. Und das ist auch in Ordnung, denn man muss sein Leben ja irgendwie leben.)
 
Wow, wie kann man das nur sagen..

Das kann man sagen wenn man mit offenen Augen durch das Leben geht und den Shitstorm nach so einer politisch nicht korrekten Aussage aushält 😉

Mit Anfang 20 war ich mit dem ein oder anderen Kilo zu viel ein armer Student. Mit Mitte 30 sind die Kilos runter und das Konto voller. Trotz Freundin merke ich schon was heute für mich machbar wäre, was damals bei Weitem nicht ging.

Wobei ich das auch für menschlich halte. Da verurteile ich niemanden. Aber jeder kann was machen aus sich.
 
Johnny, kannst du deine persönliche Frustration nicht in DEINEM dazu errichteten Faden ausagieren und hier einfach beim Thema bleiben?
 
@Sil

Toll, dass Du das geschafft hast, Respekt! Zeigt auch wunderbar, was wahre Freundschaft bedeuten kann.
Ja, manche Menschen muss man manchmal zu ihrem Glück "zwingen", ich gehöre da aber auch zu denjenigen, die sich damit eher schwertun.

Das war in meinem Fall nicht so dramatisch. Meine Eltern haben mich geliebt, waren aber selten für mich da (monatelange Auslandsaufenthalte). Sie sind dann auch gestorben, als ich 14 war. Das hat natürlich seine "Wunden" hinterlassen, die nie richtig verheilt sind, aber ich denke ich bin noch ganz gut weggekommen (keine "schiefe Bahn" usw).
 
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