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Frauen............ doch das starke Geschlecht??????????

Was soll man dazu sagen? Es ist Unsinn.

Ohne die Männer, meine lieben Damen, würdet ihr heute noch in der Steinzeit sitzen. Wir sollten einfach zugeben, dass wir uns gegenseitig brauchen und nur zusammen am besten sind.
 
Auch wenn jede Regel eine Ausnahme kent und nicht jede Frau oder jeder Mann gleich ist, so gibt es eben doch Übereinstimmungen, die unter Männern oder eben Frauen häufiger zu finden sind, als wenn man Personen in gemischten Gruppen betrachtet.

Liegt zum einen an der Sozialisation, zum anderen an Hormonen.
Das soll niemanden seiner Individualität berauben und wie gesagt:
es sind beileibe nicht alle gleich, manche Gemeinsamkeit, wenn man das Gros der jeweiligen Geschlechtsgenossen betrachtet, ist aber schlichtweg auch erwiesen.

Trotzdem oder auch genau deswegen finde ich aber ausgesprochen wichtig, was Drr. House sagt: wenn wir ein wenig unterschiedlich ticken, dann habne wir auch unterschiedliche Fähigkeiten.
Wenn wir unterschiedliche Fähigkeiten haben, sollten wir das nutzen und uns ergänzen.
Es ist echt ein Jammer, wie viele Möglichkeiten und Potentiale ungenutzt bleiben, weil so viel Kraft für Rivalitäten verschwendet wird, statt sie zu erkunden und in gemeinsame Nutzen zu investieren.
 
Ich hab das nie verstanden...als kleines Kind hatte ich zwei Cartoonbücher gefunden, die zwar ziemlich lustig sind, deren Titel mich aber verwirrte..."Das Frauenhasserbuch" und "Das Männerhasserbuch"...zwar ist das nur lustig gemeint, aber irgendwie find ich das doch ziemlich krass ausgedrückt...und dann gibts einfach unglaublich viele frustrierte Menschen, die keinen Partner abkriegen und dann einen Hass auf alle Frauen/Männer schieben.
Ich würd nicht mal auf die Idee kommen, dass alle Männer gleich sein könnten und hab meine Unfähigkeit, Beziehungen einzugehen, nie auf Männer geschoben, sondern weiß ganz gut, dass ich selber da die größte Rolle spiele. Natürlich gibts die typischen Vertreter der Rollenklischees und klar gibt es da sicher Gemeinsamkeiten, gibt es nicht sogar messbare Unterschiede im Gehirn bei Männern und Frauen? Wenn ich mich von irgendwelchen Statistiken aber entferne, hab ich so viele verschiedene Typen kennengelernt, verschiedene Männer und Frauen, ich könnte die jetzt auf Anhieb nicht alle in Schubladen packen. Der eine kochte gern, der andere stand auf Autos, war aber ne Klatschtante, eine Bekannte spielt leidenschaftlich Counterstrike, ein Kumpel findets männlich, mitm Gaspedal zu spielen, Rosahasserinnen, Fußballgegner...also ich kenn echt keinen bei dem ich sagen könnte: BOAHR typisch Mann/Frau, weil ihre klischeehaften Charakterzüge viel seltener waren als alles andere, was sie eben auch noch prägte.

Oh doch, wenn ich nachdenke, ich kenne Leute, die wohl z.B. "typisch Mann" wären, aber ich muss zugeben, dass ich diese Leute nur oberflächlich kenne und mir nie die Mühe machte, mich mit ihnen zu unterhalten. Von daher kann ich mir da kein Urteil erlauben, es würde eh nur auf Unkenntnis und Oberflächlichkeit beruhen. Ich hab nicht mit den Leuten geredet, die in der Kneipe Fußball schauen, ich weiß nicht, ob sie wirklich dumm sind und Dieter Bohlen hören und Red! schauen. Und selbst wenn sie all das tun, ob sie nicht gute Gründe dafür haben und evtl. trotzdem tolle Menschen sind. Vielleicht sind das ja auch dann wieder ihre einzigen Klischeecharakterzüge, die man nach außen sieht (Kneipe, Fußball, Bohlen) und wenn man sie kennenlernte, erführe man so viel mehr über sie, dass die Klischeedinger einfach keine Gewichtung mehr hätten. Ich weiß es nicht.
 
So unangenehm Clichees auch sind, sie haben eine Ursache udn eine Funktion.
Im Grunde ist ein Clichee ja ein Vorurteil. Und ein solches beurteilt manchen vorschnell oder auch falsch, trifft aber auf die breite Masse zu.
Ohne Vorurteile wäre der Mensch nahezu lebensunfähig, weil er in jeder sich bietenden Situation komplett neu entscheiden müsste, was ihn im Endeffekt handlungsunfähig machen würde.

Bei all der sinnvollen Wirkung ist es natürlich unglaublich wichtig, im Einzelfall das Individuum zu sehen, und das eigene Bild im bedarfsfall zu korrigieren.

Es gibt wissenschaftlich betrachtet aber tatsächlich typisch männliche Verhaltensweisen.
Besonders im Gruppenverhalten kann man das gut nachvollziehen.
Manches ist schlichtweg älter als unsere aufgeklärte Zeit, die paar Zivilisation rotten all die Jahre vorher einfach nicht aus 🙂

(Mini-Beispiel, auf das du mal achten kannst: es gibt eine Geste, die signalisiert "Ich bin hier der Größte, ich bin hier ab sofort das Alpha-Tier, alles hört auf mich".
Die wird nahezu ausschließlich von Männern ausgeführt.

Geht folgendermaßen: Raum betreten, Achseln zeigen (Arme hoch, Arme hinter dem Kopf verschränken).
Hatten das mal in nem Seinar, seither fällt mir das immer wieder auf und bringt mich ein bisschen zum lachen.
Das ist halt so ne Gorilla-geste:: riech an meinem Achselhaar, ich bin größer und stärker als du)
 
nuja...ein klein wenig ist schon dran an der These dass das Klischee und die Differenzierung zwischen starkem Geschlecht und schwachem Geschlecht gewisse Machtaspekte in sich trägt.
Man redet ja oft vom Geschlechterkampf..ich denke der besteht tatsächlich manchmal...mal mehr oder mal weniger. Was den hier angesprochenen Energieaufwand angeht..nunja..die Evolution erfordert Selektion und survival of the fittest etc...und die Kultur als Fortsetzung der Natur nur mit anderen Mitteln (?) arbeitet ähnlich..auch hier geht es um Macht und darum wer an die fetten Sahnetöpfe (z.B die fetten Gehälter und besseren Berufe etc.) rankommt...damals im Mittelalter als der Arztberuf erfunden wurde mussten dafür viele Frauen die zuvor als Heilerinnen Macht und Ansehen hatten per Hexenverbannung oder -verbrennung dran glauben...hier sind Menschen genauso wenig zimperlich wie Löwenmännchen, die ein Neurudel Löwinnen erobert haben kurzerhand bzw. kurzermaul und -pranke sämtliche Jungtiere töten damit die Löwinnen schneller begattungsbereit sind.
Was dem Löwen der Infantizid das ist dem Menschen dann manchmal der Geschlechterkampf...so in der Art und im weitesten Sinne in Bezug auf (genetische, gesellschaftliche etc.) Vorteile für sich zu erlangen.

Unterm Strich sind weder Männer noch Frauen stark oder schwach sondern haben alle ihre Stärken und Schwächen...

Soulfires Achselzeigkiste fand ich lustig...also bei Menschen läuft das Dominanzverhalten dann doch oft eher subtiler und vorwiegend verbal ab....oder aber in etwas subtilerer GEstik, Mimik, Körperhaltung. Mit Achselhaaren könnte ich ohnehin für ca 1 Jahr nicht dienen, da ich gelasert bin...😉

Was das typisch männlich-typisch weiblich angeht sieht die Wissenschaft das höchst unterschiedlich. Eine Gruppe geht (immer noch) davon aus das geschlechtsspezifisches Verhalten genetisch festgelegt ist, die nächste Gruppe dass geschlechtsspezifisches Verhalten eher durch Erziehung geprägt ist und wieder ne andere Gruppe Wissenschaftler (zu der ich gehöre) geht von sonem Mitteldings aus...und sagt dass sowohl genetische als auch exogene (Erziehung) Faktoren ne Rolle spielen..womit sich dann wieder endlos drüber streiten läßt welche der beiden Faktoren überwiegt 😉

Für mich persönlich spielen Klischees an sich keine besondere Rolle..ich gucke da eher auf den einzelnen Menschen ...aber dennoch gibt es auch Situationen in denen ich durchaus mal stutenbissig ggü gleichgeschlechtlichen Konkurrentinnen reagiere..ich denke das ist ein stückweit menschliche Natur. Solange man sich dessen bewusst ist und alles einigermaßen kultiviert abläuft finde ich das auch in Ordnung.

Tyra
 
Geht folgendermaßen: Raum betreten, Achseln zeigen (Arme hoch, Arme hinter dem Kopf verschränken).
Hatten das mal in nem Seinar, seither fällt mir das immer wieder auf und bringt mich ein bisschen zum lachen.
Das ist halt so ne Gorilla-geste:: riech an meinem Achselhaar, ich bin größer und stärker als du)

Echt? Lustig. Wenn ich es so beobachten würde, würde ich es als Unsicherheits- oder Verlegenheitsgeste ansehen und evtl. sogar sympathisch finden. So ähnlich wie Kopf kratzen...und in Comics halten die Charakter auch den Arm immer so an den Kopf, wenn sie verlegen sind. Ist ja geschickt getarnt 🙂
 
spotan fällt mir dieses Zitat dazu ein

Der Traum der Männer wäre es , den Frauen in die Arme zu sinken, ohne ihnen gleichzeitig in die Hände zu fallen.😀

wir sind doch das starke Geschlecht 🙂
 
Solche Fälle gab es mehrmals. In Fällen, in denen äußerlich das Geschlecht eines Kindes nicht einwandfrei zu erkennen war, wurde oft einfach ...ein Mädchen draus gemacht (die Fälle waren nicht ohäufig, aber die Maßnahme, wenn der Fall eintrat).
Die ERziehung dieser Kinder entgegen dem genetischen Geschlecht hat in den allermeisten Fällen zu schweren psychischen Problemen geführt.
 

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