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fragwürdige Fantasie (Mann)

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Anonym

Registrierter Nutzer, anonym
Ich bin männlich.Gerade Anfang 30 und hetero. Es ist komisch. Aber ich habe eine ganz komische Fantasie, die mich total anmacht.

Es geht darum, dass ich hilflos, schwach bin. Und dann von einer Frau umsorgt werde. Wobei sie liebevoll und nett ist, dann aber auch wieder streng und gemein.
Es driftet schon leicht in die SM Szene ab.
Ich stelle mir manchmal vor, dass ich in einem Wald einen Unfall hatte und bewusstlos bin, dann werde ich von einer Frau gefunden, die im Wald lebt. Sie ist wunderschön und kümmert sich um mich, aber gleichzeitig nimmt sie mir die Kontrolle und fesselt meine Hände, damit ich hilflos werde. Und so geht das Ganze dann weiter. Nach und nach, werde ich immer hilfloser und ich bin ihr ausgeliefert. Dann bringt sie mich an meine Grenzen. Da wird es dann für mich schon komisch, wenn ich mir vorstelle wie sie mir kontrolliert einen Runterholt und mich damit quält, dass ich nicht kommen darf und dann umarmt sie mich wieder und küsst mich auf die Wange und ist unglaublich liebevoll etc.
Dazu muss ich sagen, dass ich mir selten vorstelle wie ich mit einer Frau schlafe, das erregt mich bei weitem nicht so stark wie hier das. Echten Sex hatte ich auch noch nicht

Ich möchte es nicht weiter ausführen, es geht mir nicht darum die Fantasien hier zu offenbaren. Ich frage mich woher das kommt und eigentlich würde ich es gerne loswerden, weil ich es doch seltsam selbst finde. Ich empfinde es als pure Geborgenheit ihr so ausgeliefert zu sein und es erregt mich. Dazu mag ich es, dass sie die Kontrolle übernimmt und mich weiter an meine Grenzen bringt und ich ihr mehr und mehr ausgeliefert bin.

Hat das mit meiner Kindheit zu tun und meiner Mutter, oder wo könnte das herkommen?
 
Ich möchte es nicht weiter ausführen, es geht mir nicht darum die Fantasien hier zu offenbaren. Ich frage mich woher das kommt und eigentlich würde ich es gerne loswerden, weil ich es doch seltsam selbst finde. Ich empfinde es als pure Geborgenheit ihr so ausgeliefert zu sein und es erregt mich. Dazu mag ich es, dass sie die Kontrolle übernimmt und mich weiter an meine Grenzen bringt und ich ihr mehr und mehr ausgeliefert bin.

Hat das mit meiner Kindheit zu tun und meiner Mutter, oder wo könnte das herkommen?

Ich glaube, dass man in den seltensten Fällen wirklich herausfinden kann, woher genau Fantasien oder Neigungen kommen. Die Ursachen für Denkmuster, Verhaltensweisen, Neigungen und vieles mehr sind eher komplex. Aber so wichtig ist das eigentlich auch nicht. Klar könnte es irgendetwas mit einer Kompensation zu tun haben, genauso gut kann es aber auch sein, dass du einfach ein Mensch bist, der sich in der Sexualität die Freiheit erlaubt, Elemente zu erotisieren, wo andere schon viel früher "iiih, bäh, stopp" sagen und die Grenzen nie überschreiten. ;-) Wenn du sonst ein Mensch bist, der auch bei anderen Themen eher auffallend viel "weiter" denkt, anstatt Meinungen und Ansichten schnell zu übernehmen, könnte zum Beispiel auch das dir irgendwann den Weg in diese Richtung geebnet haben. Andere schieben so etwas sogar auf die Gene. ;-)

Pure Geborgenheit und die Abgabe von Kontrolle (also mal nichts tun zu müssen, nicht verantwortlich zu sein etc.) hören doch nicht auf, schön zu sein, nur weil man erwachsen ist. An die Grenzen gebracht zu werden und auch das Strenge und Gemeine passen da genau so (positiv) dazu, wie das liebevolle und fürsorgliche. Erst recht, wenn das in einem so sicheren Rahmen geschieht, wie einer erotischen Fantasie. Immerhin kontrollierst DU deine Fantasie. Selbst wenn du richtig krasse Erlebnisse zusammen fantasierst, muss das nichts schlimmes sein. Manchmal sind das lediglich "Verstärker".

Im Grunde wäre es nicht einmal etwas negatives, wenn es sich um irgendeine Art Kompensation handeln würde oder ursprünglich mal aus einer entstanden ist. Kompensation ist etwas gesundes. Wenn du die Fantasie gerne genießen würdest, dann "versöhne" dich mit ihr. 🙂

Ganz unabhängig vom loswerden wollen oder vom genießen wollen kannst du natürlich mal dein aktuelles Leben betrachten. Fällt es dir z.B. schwer, dich fallen zu lassen? Fühlst du dich schnell verantwortlich oder sogar schuldig? Machst du dir schnell Vorwürfe, bist schnell überfordert oder ist es gar ganz das Gegenteil? Du übernimmst Verantwortung und genießt das auch, ignorierst aber vielleicht ganz andere Aspekte in deinem Leben? Gibt es etwas, was dir deine Fantasien geben, was du aber im realen Leben vermisst? Oder ganz anders: Willst du manchmal zu viel und kriegst es nicht, bzw. traust du dich nicht etwas dafür zu tun und es ist schön für dich, dir vorzustellen, dass es dir sogar aufgedrängt wird? Schau nicht unbedingt nur nach dem Offensichtlichen, sondern versuche auch zu abstrahieren. Und verteufle dabei nicht deine Fantasien. Versteife dich nicht auf irgendetwas sondern nimm das ganze lieber als Denkanreiz oder wie ein Brainstorming, das dich in manchen Punkten weiter bringen kann.

Ich sage nicht, dass solche Fantasien ein Hinweis darauf sind, dass im Leben etwas nicht stimmt! Aber dass du nicht mit der Fantasie im Reinen bist und sie gerne loswerden würdest, wirkt auf mich so, als ob irgendetwas nicht passt.

Übrigens bist du nicht alleine. Ich kenne sogar mehrere Personen, die wirklich ähnliche Fantasien haben (männlich, wie weiblich). Sogar ausleben ist durchaus drin. Das was du schilderst, also wo die Frau sowohl liebevoll, als auch streng und gemein ist, den Mann an die Grenzen bringt, er ihr ausgeliefert ist, etc. gibt es sogar auf weiblicher Seite als dominante Fantasie und wird auch ganz in der Realität liebevoll ausgelebt. Dabei finde ich es ganz gut, dass du dir die Fantasie erst mal anschauen willst. Andere stürmen in die SM-Szene und denken, dass ihr Seelenheil davon abhängt, jemanden zu finden, der ihnen genau diese Szenen umsetzt...

Nun denn... ich würde schauen, ob ich mir im realen Leben irgendwelche Verhaltens- oder Denkweisen angeeignet habe, die nicht gut sind. "Einfach" mal das Leben aufräumen. Mal sehen, wie das dann mit den Fantasien weiter geht. Vielleicht sind sie irgendwann dann einfach nicht mehr interessant oder sie dürfen Fantasien bleiben oder aber du bemerkst, dass du ähnliches auch in der Realität erleben möchtest. Mit 30 bist du noch irre jung und kannst gespannt noch viele Veränderungen erwarten. 🙂
 
Klar könnte es irgendetwas mit einer Kompensation zu tun haben, genauso gut kann es aber auch sein, dass du einfach ein Mensch bist, der sich in der Sexualität die Freiheit erlaubt, Elemente zu erotisieren.

Ich stimme dir zu, es ist nicht wichtig woher genau es kommt. Ich denke es ist beides. Ich hab in meinem ganzen Leben bis her nur 3 Mädchen geküsst. Ich hab mir immer eine Freundin gewünscht, aber ich hatte und habe keine. Das ist wohl die Kompensation. Und die Freiheit kommt bei mir wohl, weil ich sowieso alleine bin und irgendwann reicht das alte nicht mehr im Kopf, wobei ich mich erinnern kann, dass ich in der 4ten Klasse unter der Dusche mir auch vorgestellt hatte, wie ich von den Mädchen umringt werde und ich ihnen quasi ausgeliefert war. Zu dieser Zeit hatte ich noch nicht wirklich ein starkes Bedürfnis nach einer Freundin. Aber solche Fantasien hatte ich manchmal. Deshalb stimmt beides und dann wieder doch nicht.

Für mich ist viel wichtiger, ob ich das ganze brauch und will. Ich genieße die Fantasie, aber gleichzeitig empfinde ich sie als Falsch und übertrieben. Zudem habe ich das Gefühl, die Fantasie versperrt mir den Weg zu einer echten Frau. Ich wünschte ich könnte so etwas in der Art erleben. Vielleicht nicht so krass mit Fesseln etc, aber doch in gewisserweise, dieses ausgeliefert sein und keine Kontrolle und gleichzeitig ganz viel Nähe und auch viel Sex zu bekommen.

Ich möchte, aber so etwas nicht bei einer ausleben wo ich Geld bezahlen muss. Lieber würde ich dann eine normale Beziehung führen mit viel Nähe und Zuneigung.


Pure Geborgenheit und die Abgabe von Kontrolle (also mal nichts tun zu müssen, nicht verantwortlich zu sein etc.) hören doch nicht auf, schön zu sein, nur weil man erwachsen ist. An die Grenzen gebracht zu werden und auch das Strenge und Gemeine passen da genau so (positiv) dazu, wie das liebevolle und fürsorgliche

Nein nicht unbedingt schlecht, aber ich kann es ja in keinster Weise ausleben. Ich habe ja kein Sexualleben. Ich beneide Homosexuelle, weil sie ihre Sexualität ausleben können. Ich bin hetero, aber habe gar kein Sexualleben. SO gar keins.

Ich frag mich ja selber, ob die Fantasien sich normalisieren würden, wenn ich eine Freundin hätte und Zuneigung und Liebe von ihr bekommen würde.
Gleichzeitig habe ich Angst, dass sie mir das nicht geben kann und es so ist wie jetzt nur, dass ich dann noch verzweifelter bin.
Ich hab dazu auch noch Angst, eine Frau an mich ranzulassen und mit ihr Nackt zu sein. Davor hab ich am allermeisten Angst.

Allerding muss ich sagen, als ich damals mit 16 das zweite Mädchen küsste, tanzten wir davor auf einer Feier unserer Schule und wir tanzen eng miteinander und es hatte sich so gut angefühlt, als sie mich umarmte und ich sie. Es war wie der Himmel auf Erden. Vielleicht fehlt mir nur die körperliche Nähe. Nur wie soll ich sie bekommen. Ich stelle mich immer so doof an und habe Angst. Daraus füge ich auch etwas die Hilflosigkeit in der Fantasie raus. Dort habe ich keine Wahl und das gefällt mir gut. Ich werde einfach genommen und kann es nur genießen.


Im Grunde wäre es nicht einmal etwas negatives, wenn es sich um irgendeine Art Kompensation handeln würde oder ursprünglich mal aus einer entstanden ist.

Ich würde es gerne mal erleben. Diese bedingslose Zuneigung und die Kontrolle mal wirklich komplett ab zu geben. Warum ich sie los werden will, weil ich denke sie hindert mich daran ein natürliches Sex Leben zu haben. Ich glaub nicht, dass jemand so etwas mit mir machen würde ohne dafür Geld zu nehmen und selbst wenn wie sollte ich diese Frau finden… Deshalb denke ich muss ich die Fantasie loswerden, dass ich einfach eine normale Beziehung mit einer Frau haben will. Dann würde das nicht mehr im Weg stehen.
Wobei mir gerade auffällt, dass sich die Fanatasien wohl auflösen würden, wenn ich mal mit einer Frau zusammen wäre. Es ist ein Teufelskreis.


Ganz unabhängig vom loswerden wollen oder vom genießen wollen kannst du natürlich mal dein aktuelles Leben betrachten. Fällt es dir z.B. schwer, dich fallen zu lassen? Fühlst du dich schnell verantwortlich oder sogar schuldig? Machst du dir schnell Vorwürfe, bist schnell überfordert oder ist es gar ganz das Gegenteil? Du übernimmst Verantwortung und genießt das auch, ignorierst aber vielleicht ganz andere Aspekte in deinem Leben? Gibt es etwas, was dir deine Fantasien geben, was du aber im realen Leben vermisst? Oder ganz anders: Willst du manchmal zu viel und kriegst es nicht, bzw. traust du dich nicht etwas dafür zu tun und es ist schön für dich, dir vorzustellen, dass es dir sogar aufgedrängt wird? Schau nicht unbedingt nur nach dem Offensichtlichen, sondern versuche auch zu abstrahieren. Und verteufle dabei nicht deine Fantasien. Versteife dich nicht auf irgendetwas sondern nimm das ganze lieber als Denkanreiz oder wie ein Brainstorming, das dich in manchen Punkten weiter bringen kann.

Bei Frauen gelingt es mir so gut wie gar nicht zu entspannen. Da fühl ich mich nur unwohl, wenn es um Sexualität geht. Da bin ich wie ein Jugendlicher, der keine Ahnung hat. Überfordert bin ich sowieso, ich versteh nicht wie das „Flirt Spiel“ funktioniert bzw. ich kann es nicht spielen. Mich blockiert da was.

Die Fantasien geben mir Zuneigung, Wärme, bedingungslose Liebe, Geborgenheit, eine Sexualität.
Ja, es ist eine tolle Vorstellung es aufgedrängt zu bekommen. Ich möchte es bekommen ohne, dass ich die Wahl habe. Das hört sich doof an. Aber ich wünsche mir, dass ich von einer Frau genommen werde. Aber das ist unglaublich selten… und mich nimmt auch so keine Frau. Dann will sie wohl noch weniger jemanden der umsorgt werden will.


Ich sage nicht, dass solche Fantasien ein Hinweis darauf sind, dass im Leben etwas nicht stimmt! Aber dass du nicht mit der Fantasie im Reinen bist und sie gerne loswerden würdest, wirkt auf mich so, als ob irgendetwas nicht passt.

Ja, ich habe ja auch kein Sex Leben. Ich glaub das hat damit was zu tun.
Ich kann noch so viele Flirt Ratgeber lesen in keinem steht etwas über mein Problem. Ich hab das Gefühl, als wäre ich gar nicht fähig für eine erwachsene Beziehung.
Wenn ich junge Mütter mit ihren Kindern sehe, dann strahlen die Mütter so etwas Fürsorgliches aus. Das hab ich noch bei keiner Frau ohne Kind gesehen… Aber so was würde ich mir wünschen.

Ich weiß nicht, ich war mein ganzes Leben alleine und außer SB habe ich keine Sexualität...
 
Hi lieber Treatsteller

ich habe sehr ähnliche Fantasien wie du und wollte eigentlich ein eigenes Thema dazu erstellen. Bin ehrlich gesagt erleichtert, dass ich nicht ganz alleine mit meinen seltsamen Fantasien dastehe.
Ähnlich wie du stelle ich mir vor von einer einerseits sehr leibevollen und andererseits aber dominanten und geradezu gemeinen äußerst attraktiven Frau verwöhnt und hingehalten zu werden. Teilweise stelle ich mir vor sie tage und wochenlang zu verwöhnen und ihr einen Orgasmus nach dem anderen zu bescheren, während sie mich immer nur an den Rand eines solchen bringt, aber mich lange Zeit nicht "erlößt"...
Aber ich würde in echt niemals mit so einer Frau zusammen sein wollen.
Bei mir ist es so, dass mich diese Vorstellung während ich erregt bin noch viel schärfer macht, ABER nachdem ich gekommen bin total abstößt und ich mich geradezu dafür hasse wieder so eine Fantasie gehabt zu haben.
Und ich glaube es liegt auch an meinem Orgasmus. - Dieser ist bei mir häufig ziemlich enttäuschend und von einer sehr langen Lustloßigkeit gefolgt. Damit meine ich, dass ich zwar recht schnell kommen kann, aber dann schon am Beginn des Höhepunktes die Lust verliere, das heißt für mich ist zwar der Orgasmus immer noch der Höhepunkt, aber gleichzeitig eben auch das Ende der Lust für die nächsten Stunden. Das macht mich ziemlich fertig um ehrlich zu sein und ich beneide Frauen so sehr dafür, die Lust nach dem Orgasmus nicht oder weniger zu verlieren.
Ein psychischer Aspekt ist für mich, dass sowieso niemanden in unserer Gesellschaft die Sexualität des Mannes interessiert. Alle reden nur darüber wie Frauen bessere, schnellere, intensivere, häufigere und erfüllendere Orgasmen erleben können. Ich habe noch fast nirgens darüber gelesen wie Männer Sexualität mehr genießen können.
Noch dazu könnte es bei mir an meiner ersten Liebe (die nie erwiedert wurde) liegen. Sie war äußerlich meine absolute Traumfrau: schlank mit einer sehr weiblichen Figur, immer sexy gekleidet und ... meine beste Freundin. Mit ihr habe ich meine Fantasie sozusagen über ein Jahr lang gelebt. Ich war in ihrer Gegenwart eigentlich immer sehr erregt und sie hat immer wieder Anspielungen gemacht sich etwas mit mir vorstellen zu können, später aber immer gemeint wir sind nur Freunde (aber vielleicht doch irgendwann mehr). 3 Mal ist zwischen uns sogar etwas gelaufen - aber nur küssen und anfassen (wobei sie auch mal gekommen ist). Auf jeden Fall wollte sie dabei mich nie anfassen oder dass ich mich selbst stimuliere. (mit der Ausrede, sie nimmt keine Pille und will nicht riskieren schwanger zu werden)
Ich habe dann nach 1,5 Jahren die Freunschaft abgebrochen, weil ich das nicht mehr ausgehalten habe...

Auf jeden Fall bist du nicht ganz alleine Mmit deiner Fantasie
 
Hat das mit meiner Kindheit zu tun und meiner Mutter, oder wo könnte das herkommen?

Nein. Klar kann man das jetzt so nicht sagen. Aber vieles wird immer auf die Kindheit geschoben. Aber oft hat sie sehr wenig Einfluss auf uns.

Ich denke vielleicht bist du ein sehr verspannter Kontrollfreak und dein inneres Sehnt sich einfach in erotischer Form danach das dir jemand mal diese Kontrolle nimmt.

Jeder hat so seine Sexfantasien. Träume und genieße sie.
Es ist nichts schlimmes. Ich würde sie nur nicht gleich beim ersten Date ausposaunen.
 
Als erstes dachte ich so

Misery von Stephen King geschaut, hm?

Als zweites denke ich, lebe deine Phantasien aus. Suche dir eine Frau, die deine Neigung teilt und genieße es, denn nur wer zu sich selbst steht ist auch mit sich selbst zufrieden. Alles andere, wäre für meine Begriffe so als würde man sich zum Wohle eines anderen verstellen und sich zu verstellen halte ich persönlich nicht für sonderlich menschlich.
 
Als erstes dachte ich so

Misery von Stephen King geschaut, hm?

Als zweites denke ich, lebe deine Phantasien aus. Suche dir eine Frau, die deine Neigung teilt und genieße es, denn nur wer zu sich selbst steht ist auch mit sich selbst zufrieden. Alles andere, wäre für meine Begriffe so als würde man sich zum Wohle eines anderen verstellen und sich zu verstellen halte ich persönlich nicht für sonderlich menschlich.

Da dachte ich auch schon dran, doch schön ist die Dame ja nicht gerade...😉

Dann gäb das doch eher etwas her:

Pink - Please Don't Leave Me Offical - YouTube

Aber ernsthaft.
Lieber TE sprich mal mit einem Psychologen, es kann aus deiner Kindheit kommen.

 
Nein, den Film oder das Buch hab ich nie gelesen. Ich hab so etwas mal geträumt. Ich war im Wald inlineskaten, auch wenn das eher schwierig geht. Ich stand auf einem Berg an einer Lichtung. Nach unten war eine Wiese und ich bin den Berg runter über die wiese mit den Inlineskatern gefahren, irgendwann verlor ich die Kontrolle und flog nur noch rum. Dann krachte ich an einen Baum und verletzte mich am Bein. Ich wurde bewusstlos und eine hübsche Frau fand mich und verarztete mein Bein und nahm mich mit. Das bekam ich alles nur halb mit, weil ich nur bruchstücke mitbekam. Das war der Traum. Mit der Zeit wurde dann diese Fantasie daraus. Ab und zu hatte ich dann noch andere Träume. Einmal wurde ich von Frauen verfolgt und ich rannte vor ihnen weg, bis ich mich einen Abhang hinunter warf und in dornenbüschen landete. Sie fanden mich dann.
Wobei mir fällt gerade auf, dass ich als Kind die Tv Serie sah: Als die Tiere den Wald verließen. Da gab es eine Folge wo der Fuchs, sich am Bein verletzte und von der Füchsin so halb getragen wurde, also sie half ihm beim vorwärtskommen. Das hat mich damals als Kind erregt. Das weiß ich noch. Da kommt wohl auch der Traum her. Und mit der Zeit wurde in meiner Fantasie aus der liebevollen Zuneigung, diese halbe liebe Zuneigung und auch Boshaftigkeit.
Dazu muss ich sagen, dass ich auch immer nur Frauen kennengelernt habe, die mir schöne Augen gemacht haben, aber nie an mir sexuell interessiert waren. Im Gegenteil einige waren sogar ziemlich gemein zu mir und haben mich verarscht.
Im Alltag merke ich öfters, dass ich Sehnsucht nach einem Kontrollverlust habe und nach Hilflosigkeit. Danach ausgeliefert zu sein. Ich wünsche mir oft einfach mal wirklich loslassen zu können. Ich denke manchmal daran das Kiffen auszuprobieren um in einen Zustand des Loslassen zu gelangen. Aber als sich vor 2 Jahren die Möglichkeit ergab hab ich es nicht gemacht. Ich würde es wohl auch heute nicht machen. Aber der wunsch ist da wirklich einmal loslassen zu können. Manchmal liege ich im Bett und stelle mir vor wie ich komplett loslasse, dann schlaf ich einfach ein. Und am nächsten Morgen bin ich enttäuscht. Ich weiß auch nicht.

Ja, fast schon verletzt, schwach und abhängig von einer schönen und liebevollen Frau. Anscheinend hat mich diese Zeichentrick serie geprägt.
Früher hatte ich nach dem Kommen immer starke hass gefühle gegen mich selbst. Ich habe mich als abnormal gesehen, da hatte ich Fantasien in die andere Richtung, das ich die Macht hätte. Meine Hassattacken gingen weg, als ich von einem Sexualtherapeuten gelesen hatte, dass solche Fantasien normal seien.

Ja, ich habe gleichzeitig auch diese Sehnsucht nach einem starken Orgasmus, aber sie sind immer nur kurz und lahm. Ich setze auch etwas auf dieses ausgeliefert sein und von der Frau hingehalten werden mit der erlebten Ektase gleich. Ich stell mir vor, dass sie mich so lange geil macht, bis ich aus jeder Pore ja schon vor geilheit überquelle und meinen Verstand dadurch verliere und mir so vieles egal ist, bis sie mich dann irgendwann erlöst und ich einen krassen Orgasmus habe. Aber in der Realität macht mich der Gedanke, nicht kommen zu können an und dadurch komme ich. Alles etwas wirr.

Ich hätte einfach gerne mal eine Frau als Sexualpartner und würde gerne meine Sexualität leben, aber ich bin da total bescheuert wenn es darum geht, jemanden kennen zu lernen. Ich kann das einfach so gar nicht. So absolut gar nicht.

Ich denke mein ja fast schon Kontrollzwang kommt daher, dass ich mein ganzes Leben alleine bin. Ich kann so gesehen alles selbst kontrollieren, was meine Sexualität angeht. Wenn ich bock hab, mach ich s mir 3 mal am Tag. Früher hab ich es sogar 4 mal geschafft. In letzter zeit mach ich es sehr viel weniger. Aber dennoch kontrolliere ich den kompletten vorgang. ich kann entscheiden ob und wann ich komme. es frustriert mich irgendwie. ich weiß auch nicht.
Ich weiß auch nicht, aber diese Szene aus der Zeichentrick serie macht mich heute immer noch an. Einfach mal meine Schwäche preisgeben. Einer Frau und sie nimmt mich dennoch als Sexuell war. Aber soetwas will doch keine Frau. Die wollen alle einen starken mann, der stark ist. Aber ich würde gerne kontrolliert werden, was meine Sexualität angeht. Das komische ist, ich kontrolliere mich ja selbst. Ich verbiete es mir zu einer H*** zu gehen und wenn ich eine Frau kennen lerne, verbiete ich mir die Gedanke, dass ich mit ihr Sex haben könnte. ICh verdränge diese Gedanken. Die Gedanken kommen sehr schnell, wenn ich nur ein paar Gespräche mit einer attraktiven Frau wechsele. Aber ich verdränge es. Ich fühl mich selbst als Kind, das keinen Sex haben darf oder eher noch, das keinen Sex bekommen wird. Ich fühl mich gegenüber Frauen asexuell und als kleiner Junge, wenn man das so ausdrücken will. Ich hab dann keine Sexualität. Ich muss das alles verdrängen, wenn ich halb wegs stark sein will. Sonst hätte ich das Bedürfnis von ihr in den Arm genommen zu werden und ich würde am liebsten einfach nur heulen, wenn sie mich dann noch an meinem P*nis berühren würde, wäre ich soo glücklich. Ich hätte eine Sexualität. aber das wird wohl nie passieren.

Dazu muss ich sagen, dass ich das wiederum krank finde. Die Vorstellung mich würde eine Frau freiwillig daunten anfassen wollen, wenn ich so bin wie ich bin. Ich find das wirklich abstößend und gleichzeitig wünsch ich es mir.
 
Schenk dir zu Weihnachten einen Ausflug ins Bordell.

Irgendwas Nettes, kein anonymer Puff.
 
Davor hab ich zuviel schiss und ich wollte mein erstes Mal mit einer Frau haben, der ich kein Geld dafür geben muss. Ich will nicht entjungfert werden durch eine Prostituierte. ICh denke danach würde ich nur in ein tiefes Loch fallen und mich noch wiederlicher finden, da mir jeder sagt, zu Nutten zu gehen wäre abartig. So verbleibe ich bei meiner nicht vorhandenen Sexualität. Aber ich muss das doch irgendwie ändern können. Aber wie?
 
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