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Fragen an die eher wenig bestückten Männer:

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@Shorn und @cucaracha, bitte den Beitrag #149 lesen.

@Ketos, ich kann den Wunsch nach eigener Befriedigung verstehen. Aber bei allem Verständnis für deine Behinderung finde ich, dass du deinem Wunsch auf eine merkwürdige Art Ausdruck verleiht. Männer, die ins Ausland fahren, um sich dort Mädchen "anvertrauen" zu lassen finde ich etwas schwierig, um es mal so zu formulieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gürkchen schrieb wie so oft einen sehr guten Beitrag.

Aber wenn man sich im Internet die Beiträge über eine Penis Transplantation durchliest.....würde ich davon abraten.
 
Wie sorgen grundsätzlich Menschen dafür dass der Partner kein Interesse an anderen entwickelt?

Welche Rolle spielt es, wie andere sich in einer Beziehung verhalten würden?
Entscheidend wäre, was du tun würdest.
Kannst du diese Frage nicht beantworten?

Wenn sie dann irgendwann an mir kein Interesse mehr hat, dann ist das halt eben so, verbiegen werde ich mich deswegen nicht.

Du setzt das sofort mit verbiegen gleich? Siehst du dich selbst und dein Verhalten gegenüber einem Partner als derart unsympathisch, dass dich nur 'verbogen' jemand länger mögen könnte?

Wenn die Beziehung auch nur ein Paar Jahre hält ist es trotzdem ein Gewinn, dann durfte ich immerhin auch in den Genuß einer Beziehung mit einer unbefleckten, ungezeichneten jungen Frau kommen.

Ist eine Frau lediglich ein Mittel zum Zweck für dich?

Was weiß ich, das liegt ja letztendlich auch im Auge des Betrachters.

Du hast keine Vorstellung davon?
Wow.

 
Ich möchte doch noch einmal den Rat aussprechen, sich professionelle Hilfe zu holen. Die Transplantation ist ein zu dünner Strohhalm, um sich daran zu klammern. Und auch andere Menschen, z.B. Querschnittsgelähmte müssen lernen, mit ähnlichen Situationen umzugehen. Es ist möglich, trotzdem ein erfülltes Leben zu leben. Aber daran muss man arbeiten und das schafft man nicht allein. Ein guter Therapeut weiß, wie so etwas geht und kann unterstützen.
 
Eine klassische Vergrößerung ist ausgeschlossen, mein Penis ist ja auch gar nicht mehr funktionstüchtig aufgrund des Unfalls, eine Verlängerung für den erigierten Penis gibt es ebenfalls nicht, mein Penis ist auch so extrem klein und vor allem dünn dass man ihn gar nicht sonderlich verdicken kann.
Nochmal die Frage: Ist das deine eigene Einschätzung oder die der Ärzte?
Ich will einen richtigen und zumindest normal proportionierten und funktionstüchtigen Penis.
Das verstehe ich. Doch ehrlich gesagt zeigt dein Verhalten doch, dass du im wesentlichen an den Komplexen leidest (Freundschaft nur zu Männern möglich, die dasselbe Problem haben - Unfähigkeit die Präsenz anderer Männer zu ertragen, die deiner Meinung nach vermeintlich gut bestückt sind - nur Jungfrauen als Sexualkontakte akzeptieren). Letztlich hast du aufgehört zu leben und harrst nur aus, in der Hoffnung irgendwann, nachdem deine Komplexe durch eine Operation verschwinden und du dich gleichwertig fühlst, dein sexuelles Leben auf dem Entwicklunggstand eines Teenagers fortführen zu können. Vielleicht einfach, um das Verpasste nachholen.
Und bezüglich Immunsuppressiva: Mittlerweile wird parallel zur Penistransplantation auch eine Knochenmarktransplantation seitens des Spenders durchgeführt, sodass im Nachhinein nur noch eine niedrige Dosis an Immunsuppressiva nötig sind.
Ja, das wird beim Johns Hopkins so gemacht und sieht vielversprechend aus. Nur führt niemand sonst solche OPs aktiv durch oder sucht nach Patienten. Auf das Thema Ischämiezeit bist du garnicht erst eingegangen.
 
Die sechs Punkte darin gefallen mir richtig gut! Das einzige, was ich mega zynisch finde, ist als Titelbild eine hochattraktive, junge Frau herzunehmen und darunter zu schreiben "Ob man attraktiv auf andere wirkt, hängt vor allem von Faktoren ab, die nichts mit dem Aussehen zu tun haben.".
 
Es gibt unglaublich viele Menschen mit einem ähnlichen Schicksal. Impotente Männer, Prostatakrebspatienten, Querschnittsgelähmte, sie alle müssen damit umgehen, dass ihr Sexleben nicht oder nur in einer völlig anderen Form möglich ist. Und auch viele Männer und Frauen ohne körperliche Besonderheiten haben häufig nicht das Sexleben, das sie sich wünschen.

Es hilft aber nichts, sich auf das zu fokussieren, was nicht geht. Seitenlang über kleine Penisse zu diskutieren, ist genau das, was dir nicht gut tut. Das Thema ist überlebensgroß bei dir geworden.

Ja, du darfst das alles blöd finden. Aber du brauchst ein zweites Gleis, auf dem du fährst. Etwas, das nichts mit Sex, Penissen oder Jungfrauen zu tun hat. Ich hatte schon gefragt, was du sonst für Leidenschaften hast. Heraus kam, du hängst mit Männern ab, die das gleiche Problem haben. Genau so geht es nicht!

Fang etwas an! Melde dich im lokalen Tierheim, die brauchen immer jemanden. Hunde ausführen, Reinigen, Reparaturen, es gibt viel zu tun. Und wenn du dann ein ganzes Wochenende bei einer Gemeinschaftsaktion dabei warst, ihr das neue Katzenhaus eingerichtet habt und du abends völlig fertig mit deinen Mitstreitern anstößt, dann wirst du merken, dass es sehr erfüllende Tätigkeiten gibt, bei denen das, was zwischen den Beinen ist, nicht die geringste Rolle spielt.
 
Oh man, es wird uns immer unverständlich sein und bleiben, in welch selbst aufgezwungenen Blasen sich Menschen selbst ruinieren.
Ein Finger kann zum Orgasmus stimulieren, warum sollte es ein Penis dieser Größe nicht können? Wäre doch unlogisch, aber ein Mann, dessen Penis eben Zeigefingermaß zeigt, blickt in Selbstmitleid an sich herunter und ertrinkt darin, weil doch dies das einzige Körperteil ist, das seinen Wert ausmacht. Wie armselig. Der Penis alleine vermag nichts, er braucht den Menschen an dem er hängt, um aktiv zu sein und daher auch Selbstbewusstsein dieses Mannes und Phantasie, damit es ein insgesamt bereicherndes Erlebnis wird, it’s as simple as that.
Jeder Mann ist anders, jede Frau ist anders und für jeden Menschen gibt es anatomisch und phantasietechnisch passende Gegenstücke, sonst wäre die Menschheit längst ausgestorben. Und jeder Mensch hat mal Erfolg und mal Misserfolg, das nennt sich Lebenserfahrung und nur dadurch identifizieren wir alle schlussendlich auch unsere sexuellen Bedürfnisse und finden dann hoffentlich den passenden Partnermensch, der einfach perfekt ist.
Am ehesten bleibt dies Menschen verwehrt, die nicht in sich selbstbewusst und selbstliebend sind, weil sie sich damit im Wege stehen und in der Wahrnehmung anderer unattraktiv bleiben. Die, aus der eigenen Persönlichkeit heraus, Attraktiven werden immer die Nase vorn haben, aber die Penisgrösse hat damit nichts zu tun, denn die sieht man in der bekleideten Begegnung nicht.
 
Wow, endlich mal eine Userin die meine Problematik logisch und verständnisvoll erfasst.

Danke schonmal vorab:
Hallo @Ketos,

Leider scheinen einige Deiner Aussagen viele User so zu triggern, dass Dein persönliches Leid vollständig in den HIntergrund tritt.
Du hast mehrfach unterstrichen, dass es Dir zunächst einmal um DEINE eigene Sexualität geht und nicht um die einer potentiellen Partnerin. Das finde ich in Deiner Lage auch vollkommen legitim.
Du hast -sehr mutig wie ich finde- offen dargestellt, dass weder penetrativer Sex, noch Oralsex, noch Befriedigung per Hand problemlos möglich sind, bei Erektions- und Orgasmusfähigkeit bestehen massive Einschränkungen.
Es gibt derzeit keine Sexualpraktik, die für Dich problemlos und befriedigend möglich ist. Du bist ein junger Mann und trägst keine Schuld an dieser Situation - ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie belastend das sein muss.
Warum Dir hier in epischer Breite erläutert wird, wie toll Du Frauen oral oder per Hand befriedigen könntest, bleibt mir schleierhaft.
Wenn ich als Frau jegliches Gefühl im Vaginalbereich verlieren würde und weder irgendeine Stimulation noch Penetration möglich wären, würde ich mir gelinde gesagt verarscht vorkommen, wenn man mich damit trösten wollte, dass ich doch immer noch tolle Blowjobs verteilen könnte...
Genau das ist der Punkt, mir würde es niemals in den Sinn kommen eine Frau die aufgrund eines Unfalls oder ein Fehlbildung nicht dazu fähig ist vaginale Stimulation/Penetration zu erfahren, damit "trösten" zu wollen dass sie sich ja stattdessen auf Oral/Analverkehr fokussieren kann um einen Mann zu befriedigen, oder sich gar ein Fleshlight zwischen die Beine klemmen könnte (äquivalent zu dem Vorschlag "na dann nutz doch einen strap-on") mal ganz zu schweigen von dem genialen Vorschlag sich einen asexuellen Partner zu suchen....

Derart einseitige "Lösungsvorschlage" kriegt man als Mann mit Mikropenis/Impotenz sogar von Sexualtherapeuten aufgetischt...

Und wenn man diese ablehnt wird einem allem ernstes noch ein gewisses Entitlement unterstellt...

Das Problem ist halt, dass diese Menschen ein doch sehr verträumtes und schlichtweg auch utopisches Bild von Sex haben.

Man möchte das Thema Sex so weit ent-primitivisieren wie nur möglich, Sex soll maximal inklusiv und variabel sein und eher einer geistig-spirituellen Disziplin gleichen anstelle eines physischen Aktes.

Das Sex letztendlich aber auch einer physiologischen und essenzialistischen Logik folgt und auch folgen muss, wird dabei gerne fast vollständig ignoriert.
Ja, sicher könnte ich das. Und es ist schön, dem Partner eine Freude machen zu können. Trotzdem dürfte ich daran verzweifeln, dass mir die eigenen sexuellen Empfindungen genommen worden sind und eine beidseits befriedigende Sexualität vielleicht unmöglich ist.

Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich vermutlich - so, wie Du es auch gerade tust- in Erfahrung bringen, was an Verbesserung möglich und realistisch ist. Ich fand die Ausführungen eines anderen Users bezügl. Zeitfenster für eine mögliche Transplantation z.B. sehr interessant - das wären genau die Dinge, die ich bei einem Spezialisten erfragen würde. Wie sich so ein Ablauf realistisch gestalten würde.
Was hast Du zu verlieren?
Wie gesagt, ich bin derzeit mit mehreren Spezialisten auf dem Gebiet der Genitaltransplantation in Kontakt.

Und ja ich weiß dass es sich hierbei um einen noch nicht standardgemäß etablierten und eher experimentellen Eingriff handelt der auch äußerst invasiv ist.

Dieses Verfahren kann sich aber auch nur weiterentwickeln und irgendwann etablieren, wenn überhaupt erste Eingriffe durchgeführt und entsprechende Erfahrungen gesammelt werden.

Und ich denke mir hierbei: Wieso sollte ich nicht zu denen gehören die den Anfang machen?
 
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