_Tsunami_
Urgestein
Wahrheit. Dass es keinerlei Wahrheit gäbe, sondern alles nur Meinung ist, ist ein altbekanntes und ziemlich inkompetentes Totschlagargument. Kommt natürlich ganz darauf, worum es geht, über was man diskutiert. Gehe es bspw. um die Lieblingsfarbe, das Lieblingsessen, die bevorzugte Religion, Politik oder Philosophie, gibt es da natürlich keine absolute Wahrheit, bei der man zu einem gemeinsamen Konsens finden könnte, oder nur sehr schwierig. Natürlich kann man über alles diskutieren, wenn man das denn möchte.
Andererseits gibt es auch immer wieder und überall Dinge, die mit einer gewissen Präzision zutreffend bzw. beweisbar sind, nur bedingt oder gar nicht widerlegt werden können. Da sprechen wir dann bspw. über Mathematik, Physik, Astrophysik oder Ingenieurswesen. Ein bisschen Gefühl oder Meinung reichen ja nicht aus, um bspw. erfolgreich eine medizinische OP durchzuführen, ein solides Haus zu bauen, ein Flugzeug zum Fliegen zu bringen oder eine Waschmaschine zum Laufen, etc., etc.
In diesem Sinne sind aus meiner Sicht bspw. Naturwissenschaften zuverlässiger als Geisteswissenschaften. Etwas weniger Interpretationsspielraum, würde ich sagen.
~~~
Wenn es um Erkenntnisgewinnung bzw. Wahrheitsfindung im Bereich der Philosophie geht, ist wohl der Begriff bzw. das Mittel der Dialektik ganz interessant.
Zur Philosophie gehört es also wohl auch, verschiedene Positionen bzw. Einstellungen in Frage zu stellen, also auch die eigene.
Andererseits gibt es auch immer wieder und überall Dinge, die mit einer gewissen Präzision zutreffend bzw. beweisbar sind, nur bedingt oder gar nicht widerlegt werden können. Da sprechen wir dann bspw. über Mathematik, Physik, Astrophysik oder Ingenieurswesen. Ein bisschen Gefühl oder Meinung reichen ja nicht aus, um bspw. erfolgreich eine medizinische OP durchzuführen, ein solides Haus zu bauen, ein Flugzeug zum Fliegen zu bringen oder eine Waschmaschine zum Laufen, etc., etc.
In diesem Sinne sind aus meiner Sicht bspw. Naturwissenschaften zuverlässiger als Geisteswissenschaften. Etwas weniger Interpretationsspielraum, würde ich sagen.
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Wenn es um Erkenntnisgewinnung bzw. Wahrheitsfindung im Bereich der Philosophie geht, ist wohl der Begriff bzw. das Mittel der Dialektik ganz interessant.
Zur Philosophie gehört es also wohl auch, verschiedene Positionen bzw. Einstellungen in Frage zu stellen, also auch die eigene.
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