Gerade in der Buchhaltung muss das Anschreiben nicht besonders kreativ sein sondern eher gut strukturiert, ist ja im Prinzip auch mit Standard erreichbar.
Bei einer Werbeagentur oder in der PR-Abteilung ist das wohl anders.
Genau - vor allem auch, da
@baltar pupsnormale Sachbearbeiterpöstchen anstrebt. Bei Managementfunktionen, einmal mehr mit Projektleitungs- oder auch Personalleitungsfunktionen sieht das ganz anders aus.
Trotzdem kann chat gpt helfen, indem man es bittet, dem Schreiben eine gute Struktur mit rotem Faden zu geben, so dass es zum Lebenslauf passt und auch genau so zu formulieren, dass die in der Ausschreibung geforderten Skills nicht einfach nur tumb wiederholt werden.
@baltar: Du kannst sogar per link sagen, dass du dich auf genau diese Stelle bewerben willst, dann dein Anschreiben plus Lebenslauf anhängen und chat gpt mal um Bewertung bitten ("Wenn du Personaler wärst: Was denkst du, wenn du solch eine Bewerbung auf den Tisch bekommen würdest?). Und dann aus der Antwort passende Schlüsse ziehen und modifizieren.
Ich habe übrigens jüngst wieder gelesen, dass sich der Arbeitsmart stark verändert hat: Konnten noch vor kurzem auch Bewerber mit größeren Mängeln punkten, sind die einzelnen Stellen mittlerweile wieder umkämpfter und es gibt mehr Bewerber. Gute Noten, aber auch gutes Benehmen oder soziale Skills werden wieder wichtiger. Für Leute, die dem autistischen Spektrum zuzuordnen sind (
@baltar: war da nicht etwas oder vertue ich mich jetzt?) könnte die Luft tatsächlich dünner werden.
Und es ist wohl auch so, dass nicht jede Stelle, die ausgeschrieben ist, tatsächlich existiert - das sind dann eher taktische Ausschreibungen. Ob das auch in der Buchhaltung zutrifft weiß ich nicht; bei angehenden Ärzten ist das aber z. B. so. Bevor du dich mehrfach auf Positionen bewirbst, ruf doch dort mal an und frag, ob eine erneute Bewerbung überhaupt Sinn macht.
Ich würde auch den Suchradius ausdehnen. Zur Not musst du eben anfangs länger pendeln oder du nimmst dir erstmal ein Zimmer bis du weißt, ob es etwas wird mit dem Job. Ach ja, und nicht endlos lang auf Rückmeldungen der Unternehmen zu offenen Bewerbungen warten - manchmal kommt da nämlich nichts. Stattdessen in der Menge weitere Bewerbungen raushauen. Ansonsten findest du dich über kurz oder lang bei den Langzeitarbeitslosen wieder, bist noch unmotivierter (wenn sich deine Motivation so ausdrückt, wie du hier zum Besten gibst, dann gute Nacht, Marie!) und gerätst in einen Kreislauf hinein, aus dem es umso schwerer hinauszukommen ist.