Ich hab darüber mal eine kleine Geschichte geschrieben... bitte schön:
Mein 3. September…
Es war ein Honig brauner Septembermorgen. Die Welt strahlte mit mir um die Wette. Ich hatte gerade 6 wunderschöne Wochen Sommerferien hinter mir. 6 Wochen voller Liebe, Nervenkitzel, Angst, Glück und Romantik. Ich hatte einen Kerl kennen gelernt.
Nein, wir waren nicht zusammen. Aber wir taten gerne so. Wir küssten uns. Gerne auch eine ganze Nacht lang. Wir tanzten, wir tranken, wir feierten unser Leben. Doch er war der beste Kumpel von meinem Bruder. Und wie ich ihn anhimmelte… Doch jeden Morgen gegen 5-7Uhr verabschiedete er sich mit einem Kuss und begrüßte mich jeden Abend mit einer Umarmung. Wir fingen also jeden Tag bei Null an.
Doch dieser wunderschöne Septembertag, ja dieser Tag sollte neues bringen. Es war der Tag einer großen Party. Ich brauchte Stunden um mich fertig zu machen, denn er war schließlich auch dort. Viel besser noch, er holte mich sogar ab.
Wir gingen in die Abendsonne hinein und redeten. Wir sprachen über den Sommer und Gott und die Welt. Es machte einfach Spaß, denn er verstand mich genau so, wie ich war. Selbst ohne Worte war ein blindes Verständnis da. Der perfekte Mann. An meiner Seite. In meinem Leben!
An diesem Septemberabend fingen wir wie immer an. Wir tanzten, tranken und sprachen. Sobald ein Ex von mir oder von ihm auftauchte fing es richtig an. Eine zurückhaltende Umarmung, ein schüchterner Kuss. Doch es wurde feuriger, desto später der Abend wurde. Die Leidenschaft hielt uns zusammen. Nur das wichtigste Bedürfnis konnte uns auseinander bringen.
Aber irgendwelche Gefühle offen eingestehen? Nein, das konnten wir nicht. Es war ja alles nur „Show“ – so heiß wir auch wurden. Doch niemand konnte diese Leidenschaft übersehen. Alle spürten es im Raum. Die zwei sind wie füreinander geschaffen. Eine Person packte sich ans Herz und sprach mit jedem von uns einzeln. Entlockte unsere tiefsten Gefühle. Formte sie auf einem Teller zusammen und knallte die Teller zusammen.
„Sebi, sag Eila endlich was du empfindest“, sprach sie.
Er stand nur da. Sein Herz tanzte auf seiner Zunge. Nervös wippte er hin und her… hin und her. Er schaute mir in die Augen. Angst sprang aus meinen Augen heraus. Er guckte zu Boden. Nahm meine Hand. Schaut wieder hoch. Tief in meine Augen. Es lies alles drum herum vergessen. Vergessen das ich existierte. Dieser Blick!
Seine Lippen öffneten sich. Ich fühlte mich nackt. Wie auf einem Teller präsentiert. Langsam formten sich die Worte:
„Eila, ich liebe dich.“
Und ein Feuerwerk explodierte