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Finanzielle Unterschiede der Kinder machen Probleme

spätervielleicht

Neues Mitglied
Hallo Forum,
in meiner Familie hat sich imvergangenen Jahr ein Problem entwickelt und ich weiß nicht wie iches lösen kann.
Ich bin Mutter von drei leiblichenKindern und zwei Stiefkindern. Die beiden ältesten meiner Kinderstammen aus meiner ersten Ehe.


Das Problem ist folgendes, der Vatermeiner beiden großen ist sehr vermögend. Er ist der Meinung, dassseine Kinder von seinem Reichtum profitieren sollen. Zum einen stellter uns ein Haus zur Verfügung mit der Vorgabe, dass seine Kinderimmer ein Zimmer für sich alleine haben sollen. Mit der Geburt desgemeinsamen Kindes von mir und meinem zweiten Mann wurde es etwas engund die Kinder meines Mannes aus erster Ehe mussten sich trotzPubertät und verschiedenen Geschlechtern ein Zimmer teilen.


Mein Mann überhäuft seine Kinder mitGeschenken. Ständig bringt er neue Sachen, wir haben mindestens 50Spiele für die Playstation, alle Apple Produkte,Fußballausrüstungen, meine Tochter bekommt nun auch noch Roller undFührerschein. Meine beiden ältesten bekommen ein sehr hohesTaschengeld von ihrem Vater und dessen Eltern.
Die Kinder meines Mannes aus erster Ehekönnen in allen belangen nicht mehr mithalten. Sie bekommen ein„normales“ Taschengeld und für größere Wünsche muss aufWeihnachten oder Geburtstag gewartet werden und dennoch ist es dannnicht so toll wie das ihrer Stiefgeschwister. Es gibt deswegen immerwieder Streit. Ich versuche als Puffer zu wirken aber es gelingt mirnicht immer. Mein Ex und meine Kinder stehen auf dem Standpunkt, dassich mir den „armen Schlucker“ ausgesucht hätte und das nicht ihrProblem sei.


Heute morgen war es mal wiederbesonders schlimm. Meine Kinder waren am Wochenende bei ihrenGroßeltern und waren wohl am Samstag mit ihnen groß Einkaufen. Diebeiden hatten heute Morgen am Frühstückstisch plötzlich vollkommenneue Sachen an. Neue Hosen, neue Pullis und ne neue Jacke. Dazu nochne neue Uhr für meine Tochter. Alles Sachen, die sich meineStiefkindern nicht leisten können zumal sie keine Großeltern habendie etwas beisteuern könnten.


Mittlerweile belastet der Konflikt auchmeine Ehe mit meinem zweiten Mann, der meinen Exmann nicht ausstehenkann und ihm eine bewusste Agenda unterstellt.
Ich bin mittlerweile ratlos.
 
So ganz verstehe ich glaube ich das Problem nicht.

Dürfen die "armen" Kinder nicht mit den Playstationsachen spielen, die die anderen geschenkt bekommen haben?

Oder ist das Problem der Neid? So wie es sich bisher für mich liest, können doch alle sehr froh sein, daß alle etwas von dem Reichtum profitieren. Immerhin wird das bezahlte Haus euch von vielen Kosten fernhalten, so daß ihr dann doch wieder viel mehr Geld für die Kinder übrig habt.
Reiche Großeltern haben nunmal nicht alle Menschen, damit müssen sie auch lernen zu leben. Das müssen sehr sehr viele.
Du muß den Kindern beibringen, daß in der Welt nunmal Privilegien ungleich verteilt sind, und daß es vielleicht ungünstig ist das direkt vor den Augen zu sehen, aber man ganz einfach lernen muß gut damit umzugehen. Man kann sich ja trotzdem gut verstehen, das sollte doch kein Problem sein. Dann können alle davon profitieren.

Daß dein Mann seinen Ex nicht leiden kann, ist aber sein eigenes Problem. Das darf er die Kinder nicht merken lassen. Weder seine eigenen, noch die des Exes. Selbst wenn er recht hat, was ich ja überhaupt nicht beurteilen kann, dann ist es so und ihr müßt das Beste draus machen - gemeinsam.
 
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das für Dich und Deine jetzige Familie ein Problem ist.

Darf ich Dich fragen, wie alt die Kinder sind, die alle bei Euch in der Familie leben?
 
@CHOcell

Die meisten Sachen dürfen die "armen Kinder" mitbenutzen. Ist gibt aber auch Sachen die in den Zimmern meiner Kinder sind und somit nicht allgemein zugänglich.
Die Playstation war ein Geburtstaggeschenk an meinen Sohn und steht auch in seinem Zimmer. Sein Stiefbruder kann also nicht dran wenn ihm danach ist sondern muss sich mit meinem Sohn arrangieren. Ich moderiere das ganze wenn ich zu Hause bin aber ich kann mich da nicht immer einmischen. Wenn mein Sohn gerade etwas anderes macht und nicht will oder Besuch hat, dann kann eben mein Stiefsohn keine Play Station spielen.
Genauso bei meiner Tochter und ihrer Stiefschwester. Die teuren Kosmetika und Klamotten sind im Zimmer meiner Tochter. Meine Stieftochter muss fragen, wenn sie nen Essie Nagellack haben will oder vom Parfüm will. Manchmal sagt meine Tochter auch nein, und dann ist die Enttäuschung groß. Besonders wenn die Sachen neu sind wollen meine Kinder ihre Sachen erstmal nicht teilen.

@Eisenherz Meine Tochter ist in wenigen Wochen 16 und mein Sohn ist 13. Mein Stiefsohn ist 15 und die Stieftochter 13. Das gemeinsame Kind ist vier Jahre alt.
 
Das ist ja wirklich eine verzwickte Situation.

So, wie man dem Ex schlecht verbieten kann, seine Kinder nach seinen Verhältnissen zu beschenken, kann man genauso wenig erwarten, dass er die anderen Kinder in gleichem Maße beschenkt.

Hier wäre es toll, wenn man gemeinsam eine vernünftige Lösung fände. Es muss ihm doch klar sein, dass ein solches Gefälle in der Familie für Unfrieden sorgt und dass Du das eben nicht ausgleichen kannst. Ist ihm das egal?
 
Ich kann das Problem verstehen. Ich bin in keiner "reichen" Umgebung aufgewachsen und habe gelernt, damit zu leben. Auch ich hatte immer irgendwelche "priviligierteren" Menschen vor meiner Nase rumtanzen😉. Mit der Zeit habe ich erkannt, dass es schöner ist, für das gute im Leben zu arbeiten. Natürlich habe ich auch hin- und wieder etwas größeres geschenkt bekommen, aber das meiste kaufe ich mir selbst.
Zu dieser Ansicht kam ich, als ich sah, dass alle Klassenkammeraden usw. ihre Führerscheine bezahlt bekamen. Sie ließen sich massenhaft Zeit, sind z.T 3-Mal durch die Prüfung gefallen, weil sie scheinbar den Wert nicht erkannt haben. Ich habe meinen Führerschein selbst bezahlt, habe mich richtig ins Zeug gelegt, weil ich nicht nochmal Unsummen in etwas investieren wollte, was schon längst abbezahlt sein könnte.

Natürlich ist das ziemlich ungünstig, mit Menschen unter einem Dach zu wohnen, die in der Hinsicht kein Verständnis haben.
Ist es möglich, den "armen" Kindern in anderer Weise einen "Vorteil" zu verschaffen? (Ist jetzt blöd ausgedrückt, mir fällt kein anderes Wort ein).
Spendiere den beiden "armen" (auch ein blödes Wort, aber du weißt, was gemeint ist) vlt. einmal öfter einen Kinobesuch, eine Kugel Eis mehr o.ä.
Zeig ihnen, dass viele Dinge in Maßen schöner sind, man sie dafür aber besser genießen kann.

Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht. -Peter Rosegger-

Liebe Grüße und viel Erfolg,
der SternSucher
 
Hallo spätervielleicht,
Nach längeren Überlegen über dein Problem und eure Familiensituation, dachte ich mir so, eine Erziehungsberatung mit dem vorrausichtlichen Gedanken einer Familientherapie, wäre das Richtige.
Falls es sich in deinen Alltag einbauen lässt!
Zuerst natürlich benötigst du einen Termin, in dem du deine Probleme schilderst, und in etwa das Ziel beschreibst, wo du hin möchtest.
Zwei Termine mit deinen Stiefkindern, und zwei Termine mit deinen leiblichen Kindern.
Ich denke, es sind noch mehr Probleme die da anstehen.
Du und dein jetztiger Mann ihr seid bestimmt schon vier-fünf Jahre zusammen, da war deine Tochter 11-12 und dein Sohn 8-9 Jahre alt.
Kannst mich ja korrigieren.
Ich denke, in dieser Zeit ist einiges Gefühlsmäßig in die verkehrte Richtung gelaufen.
Gewisse Werte haben sich verschoben, klar es waren 3 Menschen mehr in der Familie, das sorgt für Turbulenzen. Und ein Kleines unterwegs.

Habt ihr zusammen damals Familiengespräche geführt?
Das ist nicht so leicht, weil die Zeit meist grade so reicht um den Alltag zu meistern.
Aber grade diese Gespräche, wie fühlst du dich was hast du erlebt heute, was war besonders Schön, dafür sollte man sich Zeit nehmen.

Ich denke, wenn ihr eure Wertevorstellungen mal unter die Lupe nehmt, kommen ganz andere Infos raus.
Darüber ich möchte ich jetzt nicht zu ausführlich spekulieren, weil ich euch ja noch nicht mal vom Charakter her kenne.

Eins weiß ich, Menschen, tauschen Zuneigung gegen ich sag mal Reichtum oder Konsumgüter gerne, wenn es von der Zuneigung nicht genügend gibt.
Für deine Kinder lässt sich das einfach umsetzen, nur für deine Stiefkinder nicht ganz so.
Nun fordere ich dich nicht auf deinen Stiefkindern mehr Zuneigung zu geben, weil die kein Geld kostet. Das wäre verkehrt. Oder versuchst du das schon?
Nein eher sollte das Augenmerk grundsätzlich auf mehr miteinander Machen gelegt werden. Darum mein Vorschlag mit der Erziehungsberatungsstelle. Es wäre gut wenn dort Familiensystemisch gearbeitet würde.
Das erfordert einen Weitblich des Therapeuten. Frag doch mal nach.

Denn wichtig ist das die Gefühle zueinander stimmig werden.
Den Reichtum des Vaters und somit der Kinder, kann man nicht ändern, und ist ja auch gut so.
Auch wenn man reich ist kann man das Herz an dem richtigen Fleck haben.
Dafür sind dein Mann und vermutlich besonders du zuständig.
Und es muß auch kein Neid herrschen, seitens der Stiefkinder oder des Halbgeschwisterchens. Das könnt ihr den gesamten Kindern beibringen. Doch glaube ich nicht das ihr es ohne Hilfe hinbekommt, denn es sind dabei so viele Bereiche zu betrachten und zu beachten.
Deshalb mein Vorschlag Erziehungsberatungsstelle.
Noch ist deine Tochter 16, und in Zwei Jahren kann man viel erarbeiten in so einer Therapie.
Rufe am besten sofort an, weil man ja auch noch Wartezeit hat wegen dem Termin.

Liebe Grüße Pecky
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Forum,
in meiner Familie hat sich imvergangenen Jahr ein Problem entwickelt und ich weiß nicht wie iches lösen kann.
Ich bin Mutter von drei leiblichenKindern und zwei Stiefkindern. Die beiden ältesten meiner Kinderstammen aus meiner ersten Ehe.


Das Problem ist folgendes, der Vatermeiner beiden großen ist sehr vermögend. Er ist der Meinung, dassseine Kinder von seinem Reichtum profitieren sollen. Zum einen stellter uns ein Haus zur Verfügung mit der Vorgabe, dass seine Kinderimmer ein Zimmer für sich alleine haben sollen. Mit der Geburt desgemeinsamen Kindes von mir und meinem zweiten Mann wurde es etwas engund die Kinder meines Mannes aus erster Ehe mussten sich trotzPubertät und verschiedenen Geschlechtern ein Zimmer teilen.


Mein Mann überhäuft seine Kinder mitGeschenken. Ständig bringt er neue Sachen, wir haben mindestens 50Spiele für die Playstation, alle Apple Produkte,Fußballausrüstungen, meine Tochter bekommt nun auch noch Roller undFührerschein. Meine beiden ältesten bekommen ein sehr hohesTaschengeld von ihrem Vater und dessen Eltern.
Die Kinder meines Mannes aus erster Ehekönnen in allen belangen nicht mehr mithalten. Sie bekommen ein„normales“ Taschengeld und für größere Wünsche muss aufWeihnachten oder Geburtstag gewartet werden und dennoch ist es dannnicht so toll wie das ihrer Stiefgeschwister. Es gibt deswegen immerwieder Streit. Ich versuche als Puffer zu wirken aber es gelingt mirnicht immer. Mein Ex und meine Kinder stehen auf dem Standpunkt, dassich mir den „armen Schlucker“ ausgesucht hätte und das nicht ihrProblem sei.


Heute morgen war es mal wiederbesonders schlimm. Meine Kinder waren am Wochenende bei ihrenGroßeltern und waren wohl am Samstag mit ihnen groß Einkaufen. Diebeiden hatten heute Morgen am Frühstückstisch plötzlich vollkommenneue Sachen an. Neue Hosen, neue Pullis und ne neue Jacke. Dazu nochne neue Uhr für meine Tochter. Alles Sachen, die sich meineStiefkindern nicht leisten können zumal sie keine Großeltern habendie etwas beisteuern könnten.


Mittlerweile belastet der Konflikt auchmeine Ehe mit meinem zweiten Mann, der meinen Exmann nicht ausstehenkann und ihm eine bewusste Agenda unterstellt.
Ich bin mittlerweile ratlos.

Hallo,

ich empfinde das Verhalten deines Exmannes als unverschämt und unsozial, weil er in eure Familie hineinregiert und Neid und Missgunst fördert.
Er unterläuft damit einen Erziehungsgedanken und schadet eine soziale Entwicklung.

Ich würde gegen diese Regelung angehen und zuerst einmal mit einem Anwalt sprechen.
Er muss nämlich seinen Unterhalt in der Höhe leisten, wie es ihm zuzumuten ist.
Also mehr, als nach dem Mindestunterhalt.
Ich vermute, er setzt das ja auch von der Steuer ab.

Der Unterhalt steht dir dann als Erziehungsberechtigte in der Verwaltungs- und Verfügungsgewalt zu.

Es kann mit Ernst in einer Familie kein Armutsgefälle oder ein Aschenputtel-Verhältnis geben, dass verbietet schon die Erziehung zur Sozialverantwortlichkeit.
Kindern muss man klar machen, dass eine Familie eine gleichberechtigte Gemeinschaft ist. Wo Geld und evtl. Vorteile herstammen, interessiert dabei nur zweitrangig.

Zudem würde ich mir nicht in ein Weisungsrecht, wie ein Haus aufzuteilen ist, reinreden lassen.

Also einen Anwalt um Rat fragen oder Termin zur Beratung beim Jugendamt machen.
Denn es kann sogar eine Sittenwidrigkeit vorliegen, womit diese Absprache hinfällig werden könnte.

Doch bedenke, das Jugendamt wird vermutlich einer Regelung der gemischtgeschlechtlichen Unterbringung in einem Zimmer, widersprechen.
Das solltest du bedenken! Aber das kann ja durchaus auch ein Druckmittel gegen den Vater sein, so zu verfahren, wie du es für richtig hältst.

Und bedenke. Wenn du es für richtig hältst, kannst du auch eine Erziehung zur Bescheidenheit in deiner Familie für ALLE durchsetzen...
Das kostet etwas Kraft, doch es ist dir gestattet!
Hilfe ist dabei, das Sozialgesetzbuch (SGB) unter dem Begriff „Bedarfsgemeinschaft“, die eine gegenseitige Unterstützung innerhalb dieser Gemeinschaft vorschreibt.
Viel Kraft und viel Glück!
 
Ist es möglich, den "armen" Kindern in anderer Weise einen "Vorteil" zu verschaffen? (Ist jetzt blöd ausgedrückt, mir fällt kein anderes Wort ein).

Meiner Meinung nach haben die "armen" Kinder einen unschätzbaren Vorteil gegenüber den "reichen": sie können mit ihren beiden Eltern zusammenleben, sehen ihren Vater jeden Tag und haben ihn in ihrem Alltag.

Ich kann das Problem auch verstehen. Aber ich glaube nicht, dass sich das mit mehr Geld oder weniger Geld lösen lässt. Ich persönlich würde es wohl als Gelegenheit für meine Kinder ansehen, etwas über das Leben zu lernen.
 
@rhenus Mein Mann zahlt seinen gerichtlichen Unterhalt und stellt uns unentgeltlich ein Haus zur Verfügung. Es geht hier um Geschenke die er und seine Eltern unseren gemeinsamen Kindern neben der Reihe noch macht.
 

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