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Finanzelle Unterstützung in Beziehung

B

Bettina45

Gast
Ich würde gerne wissen, ob meine Erwartung angemessen ist:
Ich messe die Ernsthaftigkeit einer Beziehung auch an Unterstützung bei finanziellen Belangen. Mein Freund verdient deutlich mehr als ich bei weniger Ausgaben. Dass er sich bei einigen Anschaffungen nicht mal anteilig eingebracht hat, empfinde ich als abwertend. Ich muss dazu sagen, dass ich auch meinen Eltern nie viel wert war. Die Schulferien habe ich immer gearbeitet. Dass ich mir davon etwas besonders geleistet hätte, daran kann ich mich nicht erinnern. Für mich gehört zu einer echten Liebe dazu, dass der bessere Gestellte den anderen teilhaben lässt und nicht trennt. Wie ist Eure Meinung und Erfahrung dazu?
 

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Portion Control

Urgestein
Hallo,
ich finde getrennte Kassen auch innerhalb einer Beziehung grundsätzlich die richtige Wahl. Wenn derjenige mit mehr Einkommen fast alles bezahlt müsste man sich ja fragen, wo jetzt genau der Vorteil für diesen ist mehr oder länger zur Schule gegangen zu sein, im Berufsleben mehr erreicht zu haben.

Es ist aber natürlich auch eine Frage der Verhältnisse. Ich meine wenn wir jetzt eine Person mit Managergehalt nehmen und jemand der zum Mindestlohn arbeiten geht, sollte natürlich der Großteil vom besser verdienenden bezahlt werden. Wenn jemand so viel verdient das er die Mehr Ausgaben kaum bemerkt, ist das was anderes.

Für eine bessere Einschätzung fehlen also viele Informationen.
Wie groß ist die Einkommenslücke zwischen beiden?
Warum hat der besser verdienende sogar noch weniger Ausgaben als der andere?
Ich denke hierbei geht es nicht um gemeinsame Ausgaben, sondern um persönliche. Wenn das so ist, müsste man hier auch genauer draufschauen, wofür diese Dinge sind. Ich sags als Mann mal so: Wenn es der tausendste Deko Schrott ist den kein Mensch braucht, beteilige ich mich nicht - auch wenn es weitläufig zum gemeinsamen Haushalt gehört. Selbst wenn ich Rockefeller heisse.

Am Ende spielt auch eine Rolle ob man lediglich ein Lebensabschnittsgefährte ist oder der Ehepartner fürs Leben.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Für mich gehört zu einer echten Liebe dazu, dass der bessere Gestellte den anderen teilhaben lässt und nicht trennt. Wie ist Eure Meinung und Erfahrung dazu?
Für mich gehört sowas nicht zu einer echten Liebe, im Gegenteil, ich würde jemanden mit so einer Einstellung nicht zum Partner haben wollen. Hätte zu sehr Angst, dass der dann eben nur mit mir zusammen ist, weil ich mehr Geld habe und der Partner da bloß entsprechend Nutznießer sein will.
Bin da entsprechend geprägt. Ich komme aus einer Familie in der Frauen sich aus Prinzip besser gestellte Männer aussuchen und dann erwarten , dass der sie durchfüttert.
Von daher kommt für mich nur eine Beziehung mit getrennten Kassen infrage. Natürlich unabhängig davon, ob ich derjenige bin, der mehr oder weniger hat als der Partner.
 

momo28

Moderator
Teammitglied
Hallo,

du schreibst sehr wenig über eure Beziehung als solche.
Lebt ihr denn zusammen und wie lange schon?
Sind die Anschaffungen, die du gemacht hast für euch beide oder nur für dich?
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Sehe ich ähnlich, obwohl ich da bei dem Dekoschrott widerspreche, erstens kostet das Zeug nicht viel und wenn sie sich das anschaut und sich freut, freue ich mich auch.

Aber mal ganz grundsätzlich ist das ja ein völlig individuelles Ding, das doch nicht so das es da eine allgemeingültige Linie gäbe - oder eine Mehrheit und eine Minderheit , das ist individuell verschieden, Du findest Männer und Frauen, die Haus und Hof verlieren, wie welche, die es gewinnen.

Du solltest das mit Deinem Partner kommunizieren, geht es um gemeinschaftlich genutzte Anschaffungen für beide ?
Geht es um Prestige ?
Geht es um Wertschätzung?
geht es um das Dogma - Erfolg ist wenn man etwas bekommt ???

Das Pärchen das sich liebt, kauft sich 2 Motorräder und hat ne Menge Spaß ....

Der Geizhals kauft sich ne teure Harley und sucht sich " Schmuck " der hinten drauf sitzt.

Der Outlaw baut als erstes die Soziussitzbank runter .....

In Amerika gibts Kurse die Frauen besuchen können, da wird denen erklärt, wie die sich verhalten müssen, damit die Männer spendabler werden.
Da gehts nicht ums Gewerbe , sondern um die Rolle der Ehefrau / Partnerin ....

Da wird vor "Golddigger" Frauen gewarnt, weil die ja nur Kohle wollen, aber eben nur dann hinter dem Mann stehen, was wenn Kohle weg oder einer mehr hat ?

Da gehts dann darum so ein Eheteam zu werden, aber eher die klassische Verteilung - Geschäftsfrau , wenn keine Kinder, die den Mann unterstützt oder Ehefrau und Mutter , die Zuhause " alles regelt " .

Da wird der Traum verkauft, wenn Du ne gute Frau bist bekommst Du Wohlstand , weil Du einen guten Mann findest.

Andererseits hat das auch eine gewisse Berechtigung , denn das Rechtssystem ist ein anderes, da sehen Scheidungen ganz anders aus .

Es können ja so kleine " Aufmerksamkeiten " sein , die zur Wertschätzung beitragen, die einfach fehlen, weil das mit der Wertschätzung schon nicht erkannt wird oder ihm egal ist....

Kann aber auch sein, das es dann wenn es erkannt wird , Dich erfreut...weil er sagt - ach so ist das , ne das ändern wir sofort.

Wir sind ja nicht er und das aus einer mehrheitlichen Meinung abzuleiten, halte ich füpr den falschen Weg , es geht ja konkret um eine Person.
Die hat genauso wie Du ihre individuellen Vorstellungen und die müßt ihr zusammen bringen .
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Das wären jetzt auch meine Fragen gewesen. Lebt Ihr denn zusammen? Sind das Anschaffungen für Euer gemeinsames Zuhause?

Bei uns gibt es auch ein sehr deutliches Einkommensgefälle. Ich verdiene fast viermal so viel wie mein Partner. Wir leben zusammen, also bezahle ich alles rund um das gemeinsame Wohnen. Dinge, die mein Partner für sich selber wünscht, kauft er jedoch auch selbst vom eigenen Geld.
Wir werden auch bei getrennten Kassen bleiben. Wie ich mein Geld ausgebe, ist meine Sache.
Damit fahren wir sehr gut.
 

CabMan

Aktives Mitglied
Wie lange seid Ihr zusammen?
Habt Ihr einen gemeinsamen Haushalt?
Wie sind Eure Planungen?
Habt Ihr schonmal über Eure finanziellen Ansichten gesprochen?
Wie alt seid Ihr beiden?

Ich sehe es auch so, dass beide Partner den gleichen Lebensstil führen sollten. Manchmal fällt es mir aber schwer, wenn ich sehe wieviel Geld meine Partnerin für ihren missratenen erwachsenen Sohn verbrennt. Deshalb kommt für mich ein gemeinsames Konto nicht in Frage.
 
D

Die Queen

Gast
Ich glaub du projizierst deine Erfahrungen aus dem Elternhaus zu sehr auf dem Partner.

Nur weil deine Eltern geizig waren bzw. dich gering schätzten, trifft es nicht automatisch auf deinem Partner. Vielleicht denkt er, dass du selbständig genug bist es dir alleine zu finanzieren, weil er das ach früher musste. Eventuell ist es sogar auch eine Art von Wertschätzung, dass er dich nicht als abhängige Dummchen sieht, den er immer wieder was kaufen muss.
 

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