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filme machen gewalttätig

  • Starter*in Starter*in schloenie_666
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schloenie_666

Gast
Vor kurzem habe ich den Film "fight club" gesehen. Der Film handelt darum, das sich zwei männer aus Spaß heraus Prügeln und dann später Fight Clubs auf der ganzen Welt erbauen Es sind illegale Schlägereien.... Wahrscheinlich hat mir der Film das Gehirn manipuliert... den seitdem bin ich voll auf Schlägereien aus und sagte letztesmal zu meinem besten Freund: "Du kannst bei mir schafen, aber nur wenn du mich schlägst und zwar so hart wie du nur kannst"! Das ist doch krank oder??? Bitte helft mir! Ich will nicht zu tief absinken...

Danke
 
Hi

ich würds mir mal nicht so einfach mit dieser Erklärung machen...du bist letztlich allein verantwortlich dafür wie du über Filme denkst und ob du einfach stumpf nachmachst, was dort vorgemacht wird. Kein Film kann einen manipulieren..Manipulation funktioniert nur wenn der Manipulierte sich halt manipulieren lassen will und ne Ausrede dazu sucht warum er handelt wie er handelt...

Es geht hier um Abgrenzungsvermögen..ich selber liebe Actionfilme, kenne den Film Fight Club selbstredend auch, mache selber Kampfsport aber bin NICHT auf Gewalt oder Schlägereien aus.

Filme sind Fiktion...also ERfindung und die Wirklichkeit ist die Wirklichkeit und ein vollkommen anderes Ding. In der Wirklichkeit wirst du zurecht für gewalttätiges Verhalten eingesperrt und bestraft. Und wer von einem Freund verlangt, dass er ihn schlägt der ist an sich sehr unsozial und unmoralisch, überhaupt kein Freund..nur weil du einen in die Fresse haben willst soll dein Freund sich im Grunde strafbar machen? Kopfschüttel...

Helfen kann dir an sich nur ne gute Therapie...vielleicht bist du ja auch Masochist..dann kannst du zuner Domina gehen und dich nach allen Regeln der Kunst mal vermöbeln lassen. Damit würdest du auch deine "Freunde" entlasten.
Ich denke dein Problem ist das eines verwöhnten postmodernen Menschen oder Medienjunkies der denkt, dass er sich selber nur spüren oder finden kann indem er zurück zu archaischen Gewaltritualen findet. Und der den Weg des geringsten Widerstandes geht, Eigenverantwortung wegschiebt um die Grenzen zwischen Wunsch/Fiktion und Wirklichkeit aufzuheben. Ist allerdings ne Sackgasse und haut auf Dauer nicht hin.

Mach doch Boxtraining..da kriegst du auch genug Kloppe...allerdings könnte dir dann wie Muhammed Ali das Schicksal vorzeitiger GEhirnerkrankung drohen..jeder Schlag vor den Kopp ist ein Spiel mit dem Leben...durch das ruckartige Aufschlagtrauma reißt oft an einigen Stellen die Spinnwebhaut vom Hirn ab..Folge: Durchblutungsstörungen, ggf. Verblödung...Es können auch Hirnblutungen auftreten...also wenn du drauf stehst...es gibt ja auch unter Menschen sowas wie Lemminge, die freiwillig über die Klippe springen.

Falls du also HIlfe brauchst rate ich dir: mach mal ne Verhaltenstherapie oder ein paar kurse in Sozialverhalten...trainier mal bevor du dir den schädel einhauen lässt die Denkfähigkeit um so was wie den Unterschied von Wirklichkeit und Filmfiktion erkennen zu können oder auch ein wenig Ethik des richtigen Umgangs mit einem Freund.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Tach,

😵

Kann mich Tyra nur anschließen.

Einfach mal die möglichen Konsequenzen überlegen. Schwerwiegende Verletzungen bei dir oder deinem Freund. Kannst du das verantworten?
Im Film passiert ja nicht viel...aber in echt kann es schief gehn. Sicher der menschliche Körper ist nicht einfach zu beschädigen, aber im Adreanalinrausch bemerkt man vielleicht nicht das was kaputt geht.

Ich könnte es nicht verantworten.
 
Ich lieebe Actionfilme... aber ich hasse Gewalt

Ich glaube nicht, dass man Gewaltbereiter nur durch einen Actionfilm wird... da muss noch mehr dahinterstecken. Schließ mich Tyra und Karsten total an: Die Verletzungen... und mit der Zeit werden sie wahrscheinlich heftiger... sind nicht unbedingt gut für Dich und Kumpel....
Besser damit aufhören oder sich nen Boxsack kaufen und da mal ordendlich draufschlagen... wenn der dann zurückkommt wird man auch vermöbelt😉 .

Sonst kenn ich des von den 8 Klässlern an unsrer Schule... die prügeln sich auch ständig... aber so dass keiner zu Schaden kommt... Wahrscheinlich einfach mal dir eigene Kraft austesten...
Aber wenn des mal ausartet... dann steht der Direx auf der Matte, find ich auch gut so. Gewalt is keine Lösung. Weder sich prügeln noch sich prügeln lasse. Nützt niemanden was.
 
Wegen einem wie dir war ich ich 6 Jahre im Loch!

Meine ganze Kindheit war von Gewalt geprägt. Der letzte der mich seit meinem 16 Lebensjahr geschlagen hat war mein Alter. Das ging so seit meiner Kindheit. Dann habe ich das erst Mal zurückgeschlagen und er musste für 2 Wochen in die Klinik. Seit dieser Zeit habe ich auf jede Provokation sofort ohne jeden Skrupel solange auf meine Gegner eingeprügelt bis die sich nicht mehr gerührt haben. Mit 17 Jahren war ich zum ersten Mal im Knast wegen schwerster Körperverletzung. Dies ging sogar im Knast so weiter bis ich in eine Antiagrressiongruppe gekommen bin. Es hat fast 8 Monate gedauert bis ich meine Gewalt so im Griff hatte daß man mich sogar 3 Monate vor Ende der Haftstrafe vorzeigig entlassen hat.

Ich habe 2 Jahre keine Probleme mehr gehabt und habe es echt unter Kontrolle gehabt auch verbale Sachen die halt mal so vorkommen wegzustecken ohne so wie früher gleich auszurasten. Bis ich eines Tages an so einen Spinner wie dich geraten bin. Anfangs hatte ich seine Nörgeleien noch nicht mal wahr genommen und dachte mir wie ich es gelernt hatte. Lass ihn doch quatschen. Das ganze ging schon fast über 1 Stunde und der wurde immer wütender wegen meiner coolen Reaktion. Dann wollten wir schon gehen und ich suchte noch die Toilette auf. Als ich in den Toilettenvorraum zurückkam und mir gerade die Hände wusch, stand er auf einmal auch im Raum und machte den fatalen Fehler mit anzufassen. Was dann passierte kann man kaum mit Worten beschreiben. Ich bin so durchgeknallt und ich habe mir den Trottel so zur Brust genommen bis er sich nicht mehr gerührt hat. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Ich wurde festgenommen und wanderte für 6 Jahre in den Knast. Alles wegen so einem wie dir. Du wirst deinen Gegner noch finden mein Freund glaube es mir.
 
Hi Gast,

Da sieht man es. Wo führt Gewalt hin? Nirgendwo wo ein vernünftig denkender Mensch hinwill.

Und da ist es egal ob man das eigene Kind schlägt oder einen Fremden beleidigt. Bei der möglichen Eskalation enden beide, im Besten Fall nur traumatisiert, als Verlierer.
Ob man nun selbst an den 'falschen' gerät, oder der andere an den 'falschen'. Es gibt in unserem Rechtssystem da glücklicherweise KEINEN Gewinner. Beide verlieren! Und zurecht!

Karsten
 
Wegen einem wie dir war ich ich 6 Jahre im Loch!

Meine ganze Kindheit war von Gewalt geprägt. Der letzte der mich seit meinem 16 Lebensjahr geschlagen hat war mein Alter. Das ging so seit meiner Kindheit. Dann habe ich das erst Mal zurückgeschlagen und er musste für 2 Wochen in die Klinik. Seit dieser Zeit habe ich auf jede Provokation sofort ohne jeden Skrupel solange auf meine Gegner eingeprügelt bis die sich nicht mehr gerührt haben. Mit 17 Jahren war ich zum ersten Mal im Knast wegen schwerster Körperverletzung. Dies ging sogar im Knast so weiter bis ich in eine Antiagrressiongruppe gekommen bin. Es hat fast 8 Monate gedauert bis ich meine Gewalt so im Griff hatte daß man mich sogar 3 Monate vor Ende der Haftstrafe vorzeigig entlassen hat.

Ich habe 2 Jahre keine Probleme mehr gehabt und habe es echt unter Kontrolle gehabt auch verbale Sachen die halt mal so vorkommen wegzustecken ohne so wie früher gleich auszurasten. Bis ich eines Tages an so einen Spinner wie dich geraten bin. Anfangs hatte ich seine Nörgeleien noch nicht mal wahr genommen und dachte mir wie ich es gelernt hatte. Lass ihn doch quatschen. Das ganze ging schon fast über 1 Stunde und der wurde immer wütender wegen meiner coolen Reaktion. Dann wollten wir schon gehen und ich suchte noch die Toilette auf. Als ich in den Toilettenvorraum zurückkam und mir gerade die Hände wusch, stand er auf einmal auch im Raum und machte den fatalen Fehler mit anzufassen. Was dann passierte kann man kaum mit Worten beschreiben. Ich bin so durchgeknallt und ich habe mir den Trottel so zur Brust genommen bis er sich nicht mehr gerührt hat. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Ich wurde festgenommen und wanderte für 6 Jahre in den Knast. Alles wegen so einem wie dir. Du wirst deinen Gegner noch finden mein Freund glaube es mir.

Ich glaube, Du hast schlichtweg nicht mehr alle Latten am Zaun und das meine ich noch nicht mal als beleidigung.


Du hast wirklich einen ernstzunehmenden Webfehler in deiner Denkstruktur und Persönlichkeit, der behandelbar ist oder auch nicht.

Aber wenigstens das könntest Du mittlerweile erkannt haben.

Wenn nicht, dann lies Dir die einfach Deine Argumentation nochmals durch:

Der Totgeschlagene war schließlich selber schuld an seinem Unglück.

Er hat schließlich nicht Mund nicht halten können und dich auch noch angefasst, nicht wahr?

Und es war Dir natürlich nicht möglich, als Du gemerkt hast wie es Dir zuviel wurde, einfach zu gehen?

Natürlich nicht, einfach gehen, was für eine Möglichkeit.

Nein, lieber ihn totschlagen und dann war wenigsten jemand Schuld, nämlich das Opfer selber.

Besuch lieber deinen Anti-Aggressionskurs nochmal - aber bei einem anderen Lehrer - der erste hat Dir offensichtlicht nichts gebracht.

Gruß. kasiopaja
 
Da kann ich mich nur anschliessen, Kasiopeia.

Gibt es in der Psyche soetwas wie einen Point-of-no-Return, d.h. einen Auslöser (z.B. so einen Film, oder selbst erfahrene Gewalt), der einen alle Hemmungen vergessen lässt ?? Und dann ist man auch die Eigenverantwortung los - Opfer ist selber schuld ??

Mir fällt dazu ein Liedtext von Hannes Wader ein, den er auf seinen Onkel bezieht, den Kriegserlebnisse zum Schläger hätten werden lassen..

Dagegen - mein Vater muss als Jugendlicher sehr jähzornig gewesen sein, nach dem ersten Weltkrieg gabs in seiner Heimat eine Grenze zwischen französischer und englischer Besatzung - die Jugendlichen haben geschmuggelt, er ist von den Engländern erwischt worden, hat beim Verhör einen Offizier zusammengeschlagen, und darauf dreimal Prügel bis zur Besinnungslosigkeit bekommen.
Entwickelt hat er sich zu einem ruhigen, ausgeglichenen Menschen, wo der Jähzorn nur noch selten durchkam. Jedenfalls habe ich in der Schule wesentlich mehr Prügel bekommen als von ihm. Und ich muss dazu noch sagen - meine Mutter war eine echte Prüfung für ihn - es gab dauernd Streit bei uns, und der ging von ihr aus.

Nein - man "wird" nicht durch einen Film oder eigene Erlebnisse zum Gewalttäter, nicht ohne es selbst zuzulassen.
Und schon garnicht ist dann das Opfer auch noch verantwortlich..
Vielleicht findet der Gast - ähnlich wie mein Vater - ja auch mal einen Gegner der ihm gewachsen ist.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
@darkside

Ich geb dir mal nen kleinen Auszug aus meiner heutigen Lektüre. Sächsische Zeitung.

Fall 1:
Ein 65jähriger zu 4,5Jahren Knast verurteilt. Warum? Ein 46jähriger wollte ihn schlagen. Und der 65jährige hat ihn erstochen. Muss man dazu sagen das der 65jährige zu DDR-Zeiten Kampfschwimmer war. Und das er vorher einen Einkaufswagen deskalierend dazwischenschieben wollte.

Fall 2:
50jähriger Hundebesitzer sticht auf 22 jährigen ein nachdem der seinen Hund beleidgt hat. Da hat der 22jährige doch Katzengeräusche gemacht, als er den Hund sah. Und der 50jährige sticht ihn in der Bauch.

Siehst du denn nicht das Gewalt, völliger Gleich welcher art, sich jederzeit völlig unwillkürlich zu einer Art Lawine entwickeln kann?
Wenn ich auf die Kacke haue, dann muss ich damit rechnen das sie mir aufs Gesicht oder Kleidung spritzt. Und wenn ich innerlich ja zur Gewalt sage, muss ich mit dem eigenen Tod, den Tod von anderen im Extremfall rechnen. Das kann doch unmöglich sein, was du willst?
Wer bewusst auf Notwehr spekuliert ist in meinen Augen sowieso ein Mörder. Das ist ein eiskalt geplanter Mord.

Klar kann man nun meine beiden Beispiele als 4 Komplette Vollidioten abtun, oder draus lernen. Jeder von den 4 Leuten hat sich mehr oder weniger falsch verhalten. Der Stich in den Bauch hätte genausogut lebenswichtige Organe zerstören können. Oder den 22 Jährigen dazu animieren den 50jährigen Hundebesitzer platt zu machen.

Das ist eine Spirale die zu absolut nichts anstrebenswertem führt.
 
Hi,

in dem Zusammenhang würd mich mal interessieren, wie ihr solche Filmemacher seht - wie den beschriebenen, aber da gibts so viele, mir fällt da "natural born killers" von oliver stone ein.
Was soll sowas ???
Kranke Filmemacher, die aus ihren Gewaltphantasien einen Streifen drehen ??
Haben die Filme irgendeinen Nutzen - vielleicht die eigene Hemmschwelle zu definieren, zu sagen sowas krankes schau ich mir nicht an, der herr stone hat einen an der waffel, oder schau ich mir schonmal gerne an, tangiert mich aber nicht, oder ich fahr voll drauf ab, möchte auch so sein ??

Peter
 

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