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Fetisch des Partners ekelhaft finden

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Sollte ich mich einfach überwinden und es einmal mit ihm so machen wie er es richtig geil findet mit den Fußsachen?

Das ist ein schmaler Grat... Theoretisch könnte man sagen: probiere es doch einfach mal aus, taste Dich langsam ran. Aber wenn das für Dich absolut unvorstellbar ist, warum solltest Du es dann versuchen? Auf jeden Fall solltest Du NICHTS tun, was Du als eklig empfindest, auch nicht, um Deinem Freund einen Gefallen zu tun. Sexuelle Varianten nur, wenn sie BEIDEN Spaß und Lust bereiten.
 
Vielleicht findet ihr da auch einen Kompromiss, der dich keine Überwindung kostet - Sexualität sollte für beide schön und erfüllend sein, da nützt es nichts, wenn du dich überwinden musst, liebe TE.

Entweder er lebt damit, dass er seinen Fetisch nur minimal (durch die Bilder) ausleben kann oder ihr müsstet eine andere Lösung finden, damit die Beziehung halten kann.

Auch hierfür gibt es Möglichkeiten, die euch beiden gefallen könnten - z.B. dass dein Freund dir eine schöne Ganzkörpermassage verpasst und am Ende deine Füße massieren darf, quasi als Vorspiel.
Oder das er dir ein schönes Fußbad mit Massage und allem drum und dran macht, oder das du ihm schöne Bilder von deinen Füßen machst, oder oder oder....wäre diese Art von Kompromiss für beide Seiten machbar?
 
wenn du seinen fetisch so ekelhaft findest, dann mach ihn nicht mit.

du musst dich nicht so dingen überwinden, die du eklig findest.
 
Hallo Gast,
sich überwinden wollen zu etwas, damit der andere es richtig geil findet, ist meiner Ansicht nach nicht der richtige Weg.

Verbiege Dich nicht für ihn. Lebe nur das an Sexualität, was Dir Spaß und Freude bereitet.

alles Liebe
gaestin

@Pepita
Diese Aussage - nur beispielsweise - wertet oder urteilt aber nicht und läßt Spielraum für eine sehr persönliche Sichtweise zu diesem Thema und Freiheit für das weitere Tun. Sie stülpt keine Meinung über und ist frei von Vorurteilen, bestärkt aber den TE in seinem eigenen Gefühl, ganz wichtig.
 
Eine Beziehung auf Augenhöhe kann ich nicht mit jemandem führen, der will (...)
Ich könnte auch einen Mann nicht ernstnehmen, der sich wickeln lässt oder nur scharf wird, wenn ich mich als Schulmädchen verkleide. Das Gefühl, was solche Wünsche in mir auslösen, ist tatsächlich Verachtung. Und das ist weder gut, noch schlecht. Sondern einfach ein Gefühl. Und das sollte man fühlen dürfen.
(Das kennen wir doch alle aus der Therapie - es gibt keine "bösen" Gefühle. Nur Handlungen können böse sein. Ich finde diesen shitstorm aufgrund einer ehrlichen Äußerung befremdlich)

Ich würde gerne noch einen dritten Begriff in den Raum werfen, neben Gefühlen und Handlungen. Und zwar den Begriff Ansicht oder Meinung. Es gibt vielleicht keine falschen Gefühle, aber falsche Ansichten. Und wenn ein Gefühl auf einer falschen Meinung beruht, dann kann es auch so was wie ein falsches Gefühl geben. Beispiel: Du hasst jemand, weil du denkst, er hat jemanden aus deiner Familie umgebracht. Tatsächlich war aber eine andere Person der Mörder. Dein Hass gegenüber der fälschlich verdächtigten Person ist also falsch.

Was deine Aussagen auf Widerspruch treffen lässt, ist meiner Meinung nach, dass deine Wortwahl ("Augenhöhe", "Verachtung") eher an eine Meinung über diesen Menschen denken lässt als an ein (spontanes) Gefühl. Wenn du schreiben würdest "so was ekelt mich an" oder "er ist dann kein richtiger Mann mehr für mich", dann könnte das, glaube ich, jeder verstehen. Aber verachten? Findest du einen Menschen mit einem Fetisch wirklich verachtenswert? Ist er für dich weniger wert oder generell weniger ernstzunehmen als ein sexuell "normalerer" Mensch? Er kann schließlich nichts für seinen Fetisch. Seine Praktiken mögen lächerlich rüberkommen, aber du bist sicher auch in anderen sozialen Situationen in der Lage, einen ersten Eindruck durch deinen Verstand zu korrigieren.
 
weil ich einen Fetischisten als Partner verachten würde

Du weichst der Frage aus, indem du dich unklar ausdrückst.
Der Ausdruck "als Partner verachten" ergibt keinen Sinn. Einen Menschen, den man verachtet, wählt man nicht zum Partner. Die Frage ist, ob du meinst "als Mensch verachten" oder ob du nur meinst "als Partner nicht akzeptieren können" oder von mir aus auch "mit ihm nicht mehr zusammen sein können, weil ich die Achtung vor ihm verlieren würde".

Und ja, wenn du Menschen mit einem Fetisch generell verachtest (vermutlich ein paar Millionen in Deutschland), wenn du sie generell für was Schlechteres als andere Menschen halten würdest, dann würde ich sagen, du hast eine falsche Ansicht. Nur bis jetzt weiss ich noch nicht, ob du das tust. Du hast dich bisher nicht klar dazu geäußert. Bisher wurde nur aneinander vorbei geredet und gestritten.

Übrigens hat es nichts mit "auf Linie bürsten" zu tun, wenn man sagt, ich halte deine Ansicht für falsch. Das bedeutet nur, dass ich eine andere Ansicht habe. Etwas anderes wäre es, wenn ich Macht über dich hätte und dir deine Meinungsäußerung verbieten wollte.
 
Okay. Ich wollte dich hier eigentlich nicht zu einer Klarstellung nötigen, mein Ziel war ursprünglich, zu vermitteln bzw. zu erklären, warum die Meinungen so aufeinanderprallen.
 
Füße? Ist ja langweilig. Wo sind die Hardcore-Fetische? 😀

Ich denke es ist möglich sich der Sache anzunähern. Manche Sachen sind einen zunächst zuwider, aber nachdem man es bisschen antestet kann es sich auch als etwas herausstellen, was einem vielleicht sogar auch gefällt oder zumindest nicht mehr so abstoßend vorkommt wie vorher.

Ich selbst sehe eigentlich nichts Abstoßendes an Füßen. Zudem kann man sie ja auch durchaus pflegen - wer das will - sodass sie eher elegant als eklig anmuten.

Ein Beispiel: Ich fand Urin zunächst eher unrein und ekelhaft. Bzw. konnte ich mir nicht vorstellen meinen eigenen Urin zu trinken. Anlässlich von Informationen zu einer Urintherapie und der Benefits, die daraus resultieren können, habe ich es aber mal versucht zu trinken und es schmeckte sehr annehmbar. Man muss auch bedenken, dass die Gesellschaft uns viele Meinungen und Ansichten vorbildet und wir kaum noch in der Lage sind selbst unsere eigenen Meinungen und Urteile zu bilden.
 
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