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Unregistriert Cindy
Gast
Was denkt ihr ist es feige in einer Situation bestehen zu bleiben ja sich ihr zu stellen und nicht davor wegzurennen? Ich selbst weiss dass das was oft als feige dargestellt wird mit viel Mut zu tun hat. Manche brauchen aber dieses Aburteil um sich selbst rechtfertigen zu können um ihr eigenes davonrennen als mutig für was neues oder wie immer auch zu etikettieren. Doch damit ihr dies besser beurteilen könnt möcht ich euch meine Geschichte schildern. Im vorraus möchte ich gerne die bitten die so gerne Zitate aus dem ganzen herausnehmen dies mit diesem Beitrag nicht zu tun. Denn dies hier muß als ganzes beurteilt werden und nicht einfach irgendwas rausnehmen um es irgendwie anders darzustellen und zu interpretieren. Manchmal ist man Situationen ausgesetzt wo man nichts machen kann weil man es eben nicht mit Menschen zu tun hat die alleine bestehen könnten?
Es fing alles damit an dass ich mich vor 15 Jahren in einen Mann verliebte.
Kennt ihr das Gefühl jemanden gesehen zu haben und sofort zu beginnen etwas zu vermissen wenn die Begegnung ausser Sichtweite ist. Nicht sehr romantisch aber wir sind uns in der Strassenbahn begegnet. Er saß mir gegenüber und sofort spürte ich seine Augen die in mich so tief hineinblickten dass ich diesem Blick nicht standhalten konnte wegschaute und ihm eigentlich eher signalisierte das ich nichts von ihm will. Er stieg aus und plötzlich spürte ich unsagbare Leere um mich. Es war als ob ich etwas endlich gefundenes wieder verloren habe. Plötzlich fühlte ich mich einsam, schon komisch obwohl ich bis dato wirklich nichts vermisste. Wir trafen uns wieder was ich auch so sehr erhoffte und wir lernten uns kennen und lieben. Wir heirateten und es war das was man sich unter glücklichsein vorstellt. Nach drei Jahren Ehe passierte etwas worauf ich mir keinen Reim machen konnte, er veränderte sich, er trank suchte nicht mehr meine Gesellschaft sondern die derer die ihn einluden. Na zu was brauch ich wohl nicht mehr zu sagen. Nach Jahren gestand er mir dass er eine Affäre hatte und er sich selbst nicht verzeihen konnte und deshalb diesen Weg ging. Ich wollte ihm sogern dabei helfen sich selbst zu verzeihen und das wir zu unserem Glück zurückfinden. Aber es war zu spät sein Körper war schon süchtig nach Alkohol. Er brauchte einen bestimmten Spiegel damit es ihm einigermaßen erträglich war. Das ging viereinhalb Jahre so bis der Unfall passierte. Sein Freund; oder Saufkumpan wie immer man das sieht, führte das Auto, beide haben getrunken. Es passierte was passieren mußte. Sein Freund war sofort tot. Und Uwe kam bewusstlos und mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.
Die Zeit dazwischen lass ich aus weil ich solange schon versuche diese Zeit zu vergessen und mich nicht auch gerne daran erinnern möchte.
Heute sitzt er auf alle Fälle im Rollstuhl, er kann nicht selber essen. Auch war die Sprachtherapie nicht sehr erfolgreich. Aber ich weiss dass er mein Mann ist und ich ihn nicht im Stich lassen kann. Auch wenn ich dem ganzen ziemlich müde bin und gerne davonlaufen würde. Aber wäre das fair? Sagt mir bin ich feige weil nicht auf mein Leben besteh?
Es fing alles damit an dass ich mich vor 15 Jahren in einen Mann verliebte.
Kennt ihr das Gefühl jemanden gesehen zu haben und sofort zu beginnen etwas zu vermissen wenn die Begegnung ausser Sichtweite ist. Nicht sehr romantisch aber wir sind uns in der Strassenbahn begegnet. Er saß mir gegenüber und sofort spürte ich seine Augen die in mich so tief hineinblickten dass ich diesem Blick nicht standhalten konnte wegschaute und ihm eigentlich eher signalisierte das ich nichts von ihm will. Er stieg aus und plötzlich spürte ich unsagbare Leere um mich. Es war als ob ich etwas endlich gefundenes wieder verloren habe. Plötzlich fühlte ich mich einsam, schon komisch obwohl ich bis dato wirklich nichts vermisste. Wir trafen uns wieder was ich auch so sehr erhoffte und wir lernten uns kennen und lieben. Wir heirateten und es war das was man sich unter glücklichsein vorstellt. Nach drei Jahren Ehe passierte etwas worauf ich mir keinen Reim machen konnte, er veränderte sich, er trank suchte nicht mehr meine Gesellschaft sondern die derer die ihn einluden. Na zu was brauch ich wohl nicht mehr zu sagen. Nach Jahren gestand er mir dass er eine Affäre hatte und er sich selbst nicht verzeihen konnte und deshalb diesen Weg ging. Ich wollte ihm sogern dabei helfen sich selbst zu verzeihen und das wir zu unserem Glück zurückfinden. Aber es war zu spät sein Körper war schon süchtig nach Alkohol. Er brauchte einen bestimmten Spiegel damit es ihm einigermaßen erträglich war. Das ging viereinhalb Jahre so bis der Unfall passierte. Sein Freund; oder Saufkumpan wie immer man das sieht, führte das Auto, beide haben getrunken. Es passierte was passieren mußte. Sein Freund war sofort tot. Und Uwe kam bewusstlos und mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.
Die Zeit dazwischen lass ich aus weil ich solange schon versuche diese Zeit zu vergessen und mich nicht auch gerne daran erinnern möchte.
Heute sitzt er auf alle Fälle im Rollstuhl, er kann nicht selber essen. Auch war die Sprachtherapie nicht sehr erfolgreich. Aber ich weiss dass er mein Mann ist und ich ihn nicht im Stich lassen kann. Auch wenn ich dem ganzen ziemlich müde bin und gerne davonlaufen würde. Aber wäre das fair? Sagt mir bin ich feige weil nicht auf mein Leben besteh?