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Fehler meines gesamten Lebens?

  • Starter*in Starter*in cora1234
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cora1234

Gast
Aufgrund meiner Jobwahl und der Pflege eines Familienangehörigen bin ich nach anderthalb Jahren Master an eine andere Uni gegangen und habe den Standort gewechselt.

Nach einem weiteren Semester stellte ich fest, dass sich die Anforderungsniveaus massiv unterscheiden. Während ich an Uni 1 einen Schnitt von 1,5 hatte, habe ich plötzlich einen Schnitt von 3,0 und komme derzeit kaum hinterher.


Jede Prüfungsleistung ist ein Kampf. Kein Vergleich mit Uni 1.

Zeitgleich ist der Familienangehörige, für den ich zuvor die Pflegestufe hatte schwer erkrankt, sodass die Pflege nun entfällt.

Nun überlege ich wieder an Uni 1 zu gehen, da ich mir mit dem Wechsel wohl ein großes Ei gelegt habe. Zwar arbeite ich immer noch in der Nähe, aber ein schlechter Masterschnitt bringt ja auch niemandem etwas.

Ich zweifle allerdings sehr.

Sollte ich dennoch durchziehen und den schlechten Schnitt in Kauf nehmen oder doch wieder wechseln und damit verbunden ggf. dem Arbeitgeber den holprigen Lebenslauf erklären?
 
Mir fehlen noch mehr Infos. SPONTAN WÜRDE ich die leichtere uni bevorzugen. Ein gut begründbarer Wechsel sollte keinem Lebenslauf schaden.
 
Liebe Cora,

das wichtigste Kriterium eines Studiums ist nach meiner Meinung ein guter Notenschnitt. Ob Du während des Gesamtstudiums mal die Uni wechseltest, wird vermutlich nie Gegenstand eines Vorstellungsgespräches sein. Und wenn - so lässt sich das leicht damit erklären, dass Du auch andere Professoren hören wolltest.

Viel Erfolg, Nordrheiner
 
Ich muss ausholen.
Ich habe anderthalb Jahre an einer Uni studiert, zu der ich immer pendeln musste, habe aber woanders gewohnt.
Zeitgleich wurde meine Oma sehr pflegebedrüftig und ich habe an meinem Wohnort gearbeitet und mich um sie gekümmert und bin dann 3 Mal die Woche 100 km zur Uni gefahren.

Meine Noten waren ziemlich passabel, aber es hat zu sehr geschlaucht. Umso größer war die Freude, dass ich endlich einen Studienplatz in der Nähe hatte.


Derzeit fange ich aber eine schlechte Note nach der anderen. Gerade wieder eine 3,7 was dafür das ich zuvor nur einser und zweier hatte extrem schlecht ist.

An der Uni mit dem Schnitt von 1,5 war ich 3 Semester. An der aktuellen Uni bin ich erst eins und mein Notenschnitt liegt dort nur bei 3,0.

Meine Oma wird (wenn sie es überlebt) ins Pflegeheim kommen.

Ich überlege daher, ob ich zwecks gutem Notenschnitt nicht wieder an die Uni gehe, die 100 km weg ist.
Allerdings wird es dann wieder mit dem Nebenjob schwierig.

Dennoch muss ich sagen, dass mich die schlechten Noten doch sehr belasten.

Ich begreife es einfach nicht. Ich bin doch in den 6 Monaten nicht blöder geworden als ich vorher war.

Fakt ist wohl eher, dass sich die Anforderungsniveaus an den Unis zu krass unterscheiden.


An der jetzigen ist der Master viel schwerer als an der vorherigen Uni.

Was mache ich nur?
 
Danke für die ausführlichere Antwort! Ich würde immer noch spontan zu der leichteren Uni raten.

Man sieht auch mal wieder, welche Aussagekraft Noten mitunter haben.
 
Ich würde auch zur Uni 1 raten.

Du könntest Dir ja in der Nähe von Uni 1 einen neuen Nebenjob suchen.
 
Das ließe sich zeitlich nicht vereinbaren, weil ich mir dann dort auch Wohnraum nehmen müsste und mir diesen schlichtweg nicht leisten kann.

Wohnraum ist dort sehr, sehr teuer.

Ich müsste dann dort hin fahren und an den Tagen wo es nicht so ist, zu Hause arbeiten.
Anders ginge es nicht.
 
Wenn ich das richtige verstehe hast du 3 Semester vom Master an der Uni A absolviert und nun ein Semester an der Uni B.

Uni B scheint zwar schwerer zu sein, weswegen ein Wechsel in erster Linie erstmal besser klingt aber wie viele Klausuren hättest du denn noch offen?

Nach 4 Semestern ohne MA können es ja wahrscheinlich nicht mehr so viele sein? Für 2-3 Klausuren würde ich mir den Stress nicht antun, die MA selber ist dann ja wieder ein anderes Thema. Je nach Fachrichtung darf man die auch oft nicht U​niintern schreiben 🙂
 

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