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Fehlentscheidungen

Pepe

Mitglied
Seit Anfang des Jahres habe ich ständig das Gefühl von einer Fehlentscheidung in die nächste zu rutschen. Erst Umzug von Mietswohnung in ein Haus, was ein weiterer Weg zur Arbeit bedeutet mit dem Fahrrad .Dann die Überlegung den Job zu kündigen bis hin zu mehr Freizeit bzw überhaupt nicht mehr arbeiten zu gehen. Ich denke zu viel nach und werde depressiv.
 
Ich fürchte, ich kann dich mehr als gut verstehen.....
Hallo Pepe.
Denn mein schon langes Leben ist geprägt von Entscheidungen, wo ich immer wieder an der entscheidenden Stelle "falsch abgebogen" bin.
Da hilft nur Gottvertrauen, dass Er aus diesem Zerbruch noch etwas Gutes macht.
 
Und bei was genau können wir dir helfen?
Ich lese aus deinem (kurzen) Text heraus, das du zuviel nachdenkst und dich in den eigenen Grübeleien verstrickst. Kann das sein? Solche Phasen im Leben gibt es.
Egal was man tut, es scheint immer falsch zu sein.
Manchmal hat man aber keine bessere Möglichkeit, das Gewünschte zu erreichen.
Da nutzen dann Ratschläge wie tu doch dies, tu doch das auch nicht viel, wenn es die persönliche Situation nicht zulässt. Waren jetzt nur so meine Gedanken dazu, ohne Genaueres von dir zu wissen.
 
Ja Pepe, da hast du wohl Recht ..du denkst zuviel nach.^^

Wir haben Vergangenheit-Gegenwart und Zukunft.
Wenn du Gedankenlich zuviel in der Zukunft nach Verbesserungen suchst, wird man Nervös und verpasst / überfliegt die Gegenwart.
Und denke es bringt mehr Frieden , wenn du mehr in der Gegenward lebst.
Fange wieder an deinen Körper zurück zu holen ins jetzt, spüre dich in den Füssen wo du gehst und stehst , dann auf den Hintern wo du sitzt,oder den Rücken wo du liegst, atme direkt ins Herz und hole dich immer wieder ins Hier und Jetzt zurück. Spüre dich selbst wieder mehr.
Und wenn du dir die Freude machst, die Dinge die du machst- ganz ruhig und Bewusst zu machen,
geht es dir bald wieder besser, weil du eine innere Zufriedenheit und Dankbarkeit
in den kleinen Dingen findest. Und immer schön tief einatmen.

Einfach nur, weil du dich und die Dinge um dich herum wieder voll Wahr nimmmst.
Nimm dir deine Zeit undTrinke und Esse ganz bewusst, schaue abends in eine Kerze bevor du schlafen gehst, bereite dich auf die Nacht vor, kommen Gedanken lasse sie durchfleissen oder sage dir , so genug jetzt und wenn doch, dann suche dir schöne Gedanken.
Es tut Gut und zieht dich aus deinen unruhigen Geist.
Wir leben immer heute, nicht im Morgen und nicht mehr im Gestern,
und ent-spannt das Beste aus dem Heute zu machen, macht auch noch Spaß und Freude.

Allerdings muss man da erst wieder hin trainieren ,also kleine Schritte der Achtsamkeit.
Und wenn du so weit bist, kannst du den etwas weiteren Weg zur Arbeit auch im Moment genießen,
ohne Stress als deine Frei-Zeit zur Arbeit, wo du noch genug denken musst.
Ich verstehe natürlich Pläne für die Zukunft, aber was willst du damit Plagen, wenn du noch nicht voll vor Ort bist.
Vielleicht hilft es dir ein bisschen Umzudenken.
Lieben Gruß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Huhu,

keine Entscheidung - das wird dann auch zu einer Fehlentscheidung.
Eine Technik zum Zurückdrehen gibt es nicht. Ist auch besser so.
Aber man sollte zu seiner Entscheidung stehen auch wenn davon ein Fehl steht.

Aber wenn man lernfähig ist, dann kann man an sich feilen.
 
Seit Anfang des Jahres habe ich ständig das Gefühl von einer Fehlentscheidung in die nächste zu rutschen. Erst Umzug von Mietswohnung in ein Haus, was ein weiterer Weg zur Arbeit bedeutet mit dem Fahrrad .Dann die Überlegung den Job zu kündigen bis hin zu mehr Freizeit bzw überhaupt nicht mehr arbeiten zu gehen. Ich denke zu viel nach und werde depressiv.
Und was war daran eine Fehlentscheidung?
Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Die Frage ist halt immer, was überwiegt.
 
Ich bin nicht sicher, worum es hier geht. Welche Entscheidung war deiner Meinung nach falsch und wieso hast du es zu diesem Zeitpunkt so entschieden? Welche Entscheidung steht aktuell an? Wie schon jemand hier schreibt: Alles hat Vor- und Nachteile. Immer. Hättest du es anders gemacht, würdest du dich vielleicht ebenso ärgern, aber über andere Dinge.
 
Hast du schliesslich den Job gekündigt oder das nur überlegt?
Jeder macht mal Fehlentscheidungen , aber meist kann man die rückgängig machen, oder wenn nicht, etwas verändern, dass es wieder besser wird.
Den Job habe ich nicht gekündigt.Davon hängt meine Existenz ab . Jobs gibt es nicht wie Sand am Meer. Gesucht habe ich aber schon nebenbei, nur ich will mich nicht verschlechtern. Augen zu und durch .
 

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