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FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

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AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Und nochmal an WILLY.
Erklärung bitte.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Es gibt schon Länder die begriffen haben, dass Geld nicht Alles ist. Man schaue mal nach Südamerika. Kostenlose Krankenversorgung, sich gegenseitiges Helfen durch Austausch von Fähigkeiten. In Punkto Hilfe für Notleidende stehen sie ebenfalls ganz oben.

m-hm....
korruktion, drogenkriege (in mexiko und brasilien) und ein weiterhin tiefes soziales gefälle. muss wunderbar sein 🙄
sicher, die meisten länder dort haben sich inzw. gut gemacht (v.a. brasilien), aber was soll die latino-romantik?
wenn geld dort so sekundär wäre wie du behaptest, dürfte doch korruption dort nur ein marginales problem darstellen 😉

Und immer wieder muss ich auf Bhutan verweisen, das zwar von einem König regiert wird,

bhutan ist inzw. eine konstitutionelle monarchie, d.h. der könig regiert nicht, sondern ist lediglich staatsoberhaupt.

All das ist praktikabel, wenn Mensch endlich mal über die eigene Nasenspitze hinausschauen würde.

er kann. aber anscheinend nicht lange 😉

Schämte ich mich früher wegen der Weltkriege eine Deutsch zu sein, so schäme ich mich heute für die Ignoranz und Dummheit meiner Landsleute.

ja, gut, dass wir dich haben. können wir wenigstens weiterhin dumm und ignorant bleiben, so lange du es nicht bist 😀😀😀
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Hohe Arbeitslosenzahlen gibt es seit vielen Jahren, ich kann
mich nicht erinnern , dass jemals so gegen Arbeitslose gehetzt wurde wurde wie in der heutigen Zeit.
Diese Menschen haben ihre Arbeitslosigkeit/Wirtschaftskrisen nicht selbst verursacht.

Gründe sind in folgender Aufstellung 1950 - 2005 zu finden.

Eine Chronologie zur Entwicklung der Arbeitsmarktlage seit Bestehen der Bundesrepublik:

1950: Im Nachkriegsdeutschland sind Anfang 1950 fast 2,3 Millionen Erwerbslose registriert.

1962: Wirtschaftswunder und Wiederaufbau lassen die Arbeitslosenzahl im Sommer auf unter 100.000 sinken. Die Quote erreicht mit 0,4 Prozent den historischen Tiefstand.

1973/74: Erste Ölkrise. Das Wirtschaftswachstum schrumpft um 4,7 Prozentpunkte. Die Arbeitslosenquote steigt innerhalb eines Jahres von 1,6 im Januar 1973 auf 2,7 Prozent im Januar 1974.

Januar 1975: In der zweiten Rezession suchen erstmals seit Februar 1959 mehr als eine Million Menschen Arbeit.

1982/83: Zweite Ölkrise. Die Ölpreisexplosion lässt das Wirtschaftswachstum 1981 auf praktisch Null und 1982 auf etwa minus ein Prozent sinken. Im November 1982 sind mehr als zwei Millionen Menschen arbeitslos.

1990: Die Wiedervereinigung bringt für den Westen einen vorübergehenden Boom und für den Osten einen beispiellosen Stellenabbau.

Januar 1992: Die Bundesanstalt für Arbeit meldet über drei Millionen Erwerbslose.

Januar 1994: Die Arbeitslosenmarke von vier Millionen wird übersprungen.

Januar 1998: Mit 4.823.200 Erwerbslosen wird der bislang höchste Arbeitslosenstand erreicht.

1998-2001: Der Neue Markt erlebt seinen Boom. Die Arbeitslosenquote sinkt von 11,1 im Jahresdurchschnitt 1998 auf 9,4 Prozent im Jahr 2001.

2001/02: Verschärft durch die Anschläge vom 11. September 2001 bekommt die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft die Folgen eines internationalen Konjunktureinbruchs zu spüren. Das im Vorjahr noch um fast drei Prozent gestiegene Bruttoinlandsprodukt nimmt 2001 lediglich um 0,6 Prozent zu.

Januar 2005: Die Arbeitslosenzahl steigt erstmals in der deutschen Nachkriegsgeschichte auf mehr als fünf Millionen.


Chronologie von 1950 - 2005: Entwicklung der Arbeitslosigkeit - n-tv.de
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Hallo Threadteilnehmer!

Es steht wirklich in keinem Verhältnis, wie sich Westerwelle gegen eine menschenwürdige finanzielle Unterstützung von HartzIVBeziehern wendet. Geld gibt es genug.

Nur ein Beispiel:
Es wird geschätzt, dass Deutsche 450 Milliarden Euro im Ausland gebunkert haben. Davon 150 bis 175 Milliarden in der Schweiz. Hier ein Link zu den Zahlen: Steueraffäre: Fiskus holt zum großen Schlag aus

Wenn man einer Million HartzIV-Empfängern 1000 Euro geben würde, wäre das 1 Milliarde. Das ist kein Vorschlag für eine 1000EuroGabe, sondern nur mal ein Rechenbeispiel, um darzustellen, wieviel allein an deutschem Schwarzgeld in der Welt herumgeistert und wie wenig im Verhältnis dazu eine Unterstützung von HartzIVMenschen ist. Und Leute mit Schwarzgeld auf ausländischen Konten sind in der Regel keine HartzIVEmpfänger, sondern gehören eher der "dekadenten" Oberschicht an.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

Hallo Threadteilnehmer!

Es steht wirklich in keinem Verhältnis, wie sich Westerwelle gegen eine menschenwürdige finanzielle Unterstützung von HartzIVBeziehern wendet. Geld gibt es genug.

Nur ein Beispiel:
Es wird geschätzt, dass Deutsche 450 Milliarden Euro im Ausland gebunkert haben. Davon 150 bis 175 Milliarden in der Schweiz. Hier ein Link zu den Zahlen: Steueraffäre: Fiskus holt zum großen Schlag aus

Wenn man einer Million HartzIV-Empfängern 1000 Euro geben würde, wäre das 1 Milliarde. Das ist kein Vorschlag für eine 1000EuroGabe, sondern nur mal ein Rechenbeispiel, um darzustellen, wieviel allein an deutschem Schwarzgeld in der Welt herumgeistert. Und Leute mit Schwarzgeld auf ausländischen Konten sind in der Regel keine HartzIVEmpfänger, sondern gehören eher der "dekadenten" Oberschicht an.
Es wäre eine dolle Sache, könntest du uns noch eine andere Quelle nennen, nicht gerade die Praktikantenseite der Telekom. Dass die gerne Mal liquide Geldmittel mit nicht-liquiden, also Besitzungen, verwechseln, ist bekannt.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

WENN, ja.

aber wer erwartet denn, dass ein arbeitsloser genauso viel haben muss wie ein arbeitender?
einige utopisten (die wenig bis gar kein gehör finden) vllt., aber von denen abgesehen.....

---
ich bin auch nicht sehr erfreut über die neue H4-debatte: und zwar, weil ich befürchte, dass über diese debatte hinweg die geringverdiener vergessen werden......
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

WENN, ja.
aber wer erwartet denn, dass ein arbeitsloser genauso viel haben muss wie ein arbeitender?
einige utopisten (die wenig bis gar kein gehör finden) vllt., aber von denen abgesehen.....
Gegen die hat sich Westerwelle in dem Zitat zumindest verteidigt, sein gutes Recht. Wer in diesem Sinne nichts damit zu tun hat, braucht sich auch nicht angesprochen fühlen.
ich bin auch nicht sehr erfreut über die neue H4-debatte: und zwar, weil ich befürchte, dass über diese debatte hinweg die geringverdiener vergessen werden......
Eben, ganz deiner Meinung.
 
AW: FDP-Westerwelles Verhältnis zu HartzIV-Beziehern und die "römische Dekadenz"

nenne das kind doch bitte beim namen....

Volksverhetzung!
 
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