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Fatale Auswirkungen einer verdeckt narzisstischen Mutter im gesamten Familiensystem

Aurelia15

Neues Mitglied
Salut-hallo-hi!

Leider habe ich eine recht intelligente verdeckt narzisstische Mutter, die im Alter noch kontrollierender und manipulativer wird.
Ich bin in folgender Situation gefangen:

Mein 90-jähriger Vater ist kriegstraumatisiert, aber im tiefsten Kern immer ein gutmütiger Mensch gewesen, er ist im Alter milder und richtig fürsorglich und liebevoll geworden.
Ich bin die Älteste und bin sensibel und konnte immer Dinge früh durchschauen, ich wurde zum Sündenbock- Kind, meine nächstgeborenen Schwester zum goldenen Kind und die jüngste zum unsichtbaren Kind---
das System tickt leider bis heute so, nur ich habe die Familie mit Anfang bis Mitte 20 verlassen( müssen) um zuerst zu überleben und dann zu heilen zu beginnen( meine Mutter hat sogar mehrfach versucht mich emotional und körperlich umzubringen).
Nun zum heutigen Dilema:
Mein Vater ist 10 Jahre älter als meine Mutter und sie untersagt mir jeglichen Kontakt zu ihm, sie fängt Briefe ab, manipuliert den
Anrufbeantworter und bestellte beim letzten persönlichem Besuchsversuch die bewaffnete Polizei wegen Hausfriedensbruch,
obwohl ich nur mit meinem Vater völlig friedvoll in gegenseitigem Einvernehmen reden wollte.....

Wer hat bitte kreative und umsetzbare Ideen wie ich aus dem Elsass, wo ich gerade lebe einen persönlichen Brief an ihn senden kann, der auch ankommt( auch Einschreieben klappte nicht) oder ihn gar noch einmal besuchen kann?

Bin um jeden Vorschlag, der praktikabel ist, dankbar----

kann gern auch brauchbare Tipps zum Heilen geben.

Dankeschön vorab schon einmal.
 
Wer hat bitte kreative und umsetzbare Ideen wie ich aus dem Elsass, wo ich gerade lebe einen persönlichen Brief an ihn senden kann, der auch ankommt( auch Einschreieben klappte nicht) oder ihn gar noch einmal besuchen kann?
Hallo Aurelia15,
gibt es vielleicht jemand, der mit deinem Vater in persönlichem Kontakt steht, ihn auch besuchen darf und mit dem du dich für dein Anliegen verbünden könntest? Wenn jemand ihn sowieso besucht und der/die den Brief mitnimmt, wäre ja die Mutter umgangen.

Zum Stichwort "Heilung" kann ich nur schreiben, was mir selbst geholfen hat, die "Schatten der Kindheit" hinter mir zu lassen: Ich habe meinen (schon lange verstorbenen) Eltern gedankt, dass sie ihr Bestes für mich gegeben haben – das war ja nicht wenig – und ihnen ihre Unzulänglichkeiten verziehen. Mir wurde irgendwann klar, wie jung sie waren, als ich ein Kind war – und wie "unzulänglich" auch ich selbst in diesem Alter noch war. Ich habe mir eingestanden, dass Eltern keine "unfehlbar-perfekten Götter" sind, sondern einfach Menschen im Werden, dass sie Fehler machen dürfen, auch grobe, dass sie trotzdem gute Menschen waren, die eben "ihr Bestes" gaben und weitergaben. Das hat mir gut geholfen, gleichzeitig respektvoll-dankbar zu sein, aber mich auch abzugrenzen und mein eigenes Leben zu gestalten.

Alles Gute!
 

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