Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Familienstreitereien überschatten Hochzeitsplanung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 123771
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Diese Bemerkungen über meiner Herkunft, sind extrem nervig für mich. Schon beim ersten aufeinandertreffen, haben sie mich gleich gefragt ob ich Polin bin.
Ich habe dies damals eher verneint, und habe gesagt, dass meine Familie aus Osteuropa kommt, wir aber schon seit 3 Generationen in Deutschland leben. Wir sprechen auch alle kein polnisch oder so.
Sie sind aber der Meinung, das ich genetisch Polin bin, und das ich deswegen nur auf das Geld von reichen Männern aus bin. Egal was ich sage, für sie bleibe ich einfach eine Betrügerin. Mein Freund gehören einige Immobilien, aber wir wollen einen Ehevertrag, und zwischen uns war da auch noch nie ein Problem. Seine Familie ist sehr konservativ, und findet es nicht gut wenn Frauen arbeiten oder Auto fahren etc. Ich arbeite als Architektin, und bin eigentlich sehr selbstständig, mein Partner übernimmt auch viele Aufgaben im Haushalt. Das scheint sie sehr zu stören, und sie lassen sich darüber regelmäßig aus. Sie meinten auch schon öfter das Architekten nur Verbrecher sind, und überall versuchen Geld klar zu machen. Mich nervt das einfach unglaublich. Ich kann hier garnicht aufzählen was da alles gesagt wurde.
 
Hallo Sophie,

ach Mist, das tut mir Leid. Für mich wäre so eine Situation auch super anstrengend und belastend.

Ich selbst nehme meine Grenzen bei sowas sehr ernst und würde es wohl "einfach" durchziehen, dass ich eine Oma, die mir rassistische Dinge an den Kopf wirft, ganz sicher nicht auf einer wichtigen Feier haben will. Ganz ehrlich, ich würde dann auf all diejenigen verzichten, die sich in die Planung einmischen und nicht kommen wollen, wenn die Oma nicht kommt. Aber mir ist klar, dass das leichter gesagt als getan ist, es ist schließlich die Familie deines Partners.

In meiner Familie hat in meiner Generation bisher nur meine Stiefschwester geheiratet, auch da gab es größere Konflikte bzgl. der Art und Weise zu feiern, der Essensauswahl etc. Sie wollte während des ersten Corona Sommers ganz klein und bescheiden heiraten und das hat einigen nicht gepasst. Ich war gar nicht eingeladen (für mich okay), mein Vater fand das daneben und hat sich bei mir darüber beschwert.
Ich hab das ganze nur aus der Ferne beobachtet und den Kopf geschüttelt. Hochzeit steht bei mir eher nicht auf dem Plan, aber falls doch, weiß ich, was mich evtl. erwartet und dass ich mit dickem Fell in die Sache reingehen werde und jede Einmischung von Anfang an abwürgen werde. Wer kommen mag, kommt, wer nicht, eben nicht. Die Hochzeit soll für euch ein schönes Event werden, es ist natürlich toll, wenn auch die Gäste einen tollen Tag haben, aber wer so egoistisch ist und damit beginnt Ansprüche zu stellen, hätte bei mir schlechte Karten.

Falls eure Planung noch völlig offen ist: Könnt ihr nochmal quasi auf Null stellen? Nochmal ganz von vorne, einen neuen Tag, eine kleinere Runde, eine möglichst offene Gestaltung á la "wer kommt, der kommt & wer nicht mag, dann halt nicht"?

Alles Gute & viel Kraft!
 
Oh man. Dabei widersprechen sie sich ja sogar. Da würde ich sie bei der nächsten Attacke ganz sachlich fragen: „Ihr meint also, weil meine Vorfahren mal in Polen gelebt haben, sei ich eine Polin und deshalb darauf aus, finanziell unterhalten zu werden. Das widerlege ich aber, denn ich arbeite als Architektin und verdiene dabei selbst gutes Geld. Das stört Euch aber wieder, weil eine Frau nicht arbeiten und sich von einem Mann aushalten lassen sollte. Das widerspricht sich. Ihr beklagt Euch, weil ich mich als Polin aushalten lasse und beklagt Euch gleichzeitig, dass ich mich als Architektin nicht aushalten lasse. Unlogisch.“
Ich bin mir sicher, daraus spricht der pure Neid. Sind vermutlich hässliche Bauernwachteln und dann kommst Du als „Polin“, die doch ALLE hübsch sind und nur Geld wollen. Und dann bist Du auch noch gebildeter als die beiden, die sicherlich keinen akademischen Hintergrund haben.
Oh man. Ich bin eigentlich kein Mensch, der andere von oben herab behandelt. Aber die schreien ja danach….
 
Hallo Sophie,

ach Mist, das tut mir Leid. Für mich wäre so eine Situation auch super anstrengend und belastend.

Ich selbst nehme meine Grenzen bei sowas sehr ernst und würde es wohl "einfach" durchziehen, dass ich eine Oma, die mir rassistische Dinge an den Kopf wirft, ganz sicher nicht auf einer wichtigen Feier haben will. Ganz ehrlich, ich würde dann auf all diejenigen verzichten, die sich in die Planung einmischen und nicht kommen wollen, wenn die Oma nicht kommt. Aber mir ist klar, dass das leichter gesagt als getan ist, es ist schließlich die Familie deines Partners.

In meiner Familie hat in meiner Generation bisher nur meine Stiefschwester geheiratet, auch da gab es größere Konflikte bzgl. der Art und Weise zu feiern, der Essensauswahl etc. Sie wollte während des ersten Corona Sommers ganz klein und bescheiden heiraten und das hat einigen nicht gepasst. Ich war gar nicht eingeladen (für mich okay), mein Vater fand das daneben und hat sich bei mir darüber beschwert.
Ich hab das ganze nur aus der Ferne beobachtet und den Kopf geschüttelt. Hochzeit steht bei mir eher nicht auf dem Plan, aber falls doch, weiß ich, was mich evtl. erwartet und dass ich mit dickem Fell in die Sache reingehen werde und jede Einmischung von Anfang an abwürgen werde. Wer kommen mag, kommt, wer nicht, eben nicht. Die Hochzeit soll für euch ein schönes Event werden, es ist natürlich toll, wenn auch die Gäste einen tollen Tag haben, aber wer so egoistisch ist und damit beginnt Ansprüche zu stellen, hätte bei mir schlechte Karten.

Falls eure Planung noch völlig offen ist: Könnt ihr nochmal quasi auf Null stellen? Nochmal ganz von vorne, einen neuen Tag, eine kleinere Runde, eine möglichst offene Gestaltung á la "wer kommt, der kommt & wer nicht mag, dann halt nicht"?

Alles Gute & viel Kraft!
Vielen Dank für deine lieben Worte, macht mir wirklich Mut. Ja bisher hatten wir aufgrund der Umstände kaum geplant, ich versuche wieder optimistischer zu sein, ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es ein schöner Tag wird, und sich alle zusammen nehmen.
 
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich von der Oma etc auf verschiedenen Ebenen stark beleidigt wurde. Ich wurde rasischtisch beleidigt, und immer wieder gedemütigt, es wurde geschrien, und ist zu Handgreiflichkeiten gekommen. Die Situation ist sehr aufgeladen, und man weigert sich von Anfang an mit mir zu sprechen, man möchte meinen Namen nicht sagen (schon beim ersten Treffen) und spricht meinen Partner an, wenn man mir eine Frage stellt. Ich möchte deswegen auch in Zukunft auf keinen Fall Kontakt, auch um mich selbst zu schützen

Ich verstehe, dass es dann sehr schwer ist, solche Leute zu seiner Hochzeit einzuladen.
Warum wollen solche Leute denn überhaupt dazu kommen.
 
Es ist doch klar, dass die anderen Verwandten frühzeitig wissen wollen, ob die Oma geschnitten wird.
Es ist doch nicht die Oma, die da eventuell geschnitten wird.
Es ist die TE, die von der Oma die ganze Zeit über boshaft geschnitten wird.
Warum sollte so jemand eingeladen werden?
Damit sie die TE dann auch noch während der Hochzeit boshaft schneiden kann?
 
Diese Bemerkungen über meiner Herkunft, sind extrem nervig für mich. Schon beim ersten aufeinandertreffen, haben sie mich gleich gefragt ob ich Polin bin.
Ich habe dies damals eher verneint, und habe gesagt, dass meine Familie aus Osteuropa kommt, wir aber schon seit 3 Generationen in Deutschland leben. Wir sprechen auch alle kein polnisch oder so.
Sie sind aber der Meinung, das ich genetisch Polin bin, und das ich deswegen nur auf das Geld von reichen Männern aus bin. Egal was ich sage, für sie bleibe ich einfach eine Betrügerin. Mein Freund gehören einige Immobilien, aber wir wollen einen Ehevertrag, und zwischen uns war da auch noch nie ein Problem. Seine Familie ist sehr konservativ, und findet es nicht gut wenn Frauen arbeiten oder Auto fahren etc. Ich arbeite als Architektin, und bin eigentlich sehr selbstständig, mein Partner übernimmt auch viele Aufgaben im Haushalt. Das scheint sie sehr zu stören, und sie lassen sich darüber regelmäßig aus. Sie meinten auch schon öfter das Architekten nur Verbrecher sind, und überall versuchen Geld klar zu machen. Mich nervt das einfach unglaublich. Ich kann hier garnicht aufzählen was da alles gesagt wurde.

Das sind ja echt schreckliche Leute - und dazu auch noch sehr dumm.
Solche Leute braucht man wirklich nicht bei seiner Hochzeit dabeihaben.
 
Hallo liebe Community, ich bin hier noch ganz neu, und würde gern ein paar Rückmeldungen einholen, wie sich andere in meiner Situation verhalten würden.
Mein Partner und ich, sind etwa 11 Jahre zusammen, und haben uns Anfang diesen Jahres verlobt.
Ich habe mich darüber unglaublich gefreut und wir freuen uns sehr auf die bevorstehende Hochzeit.
Leider geht seit der Verlobung alles schief, sodass das Thema so belastet ist, dass wir nichts planen wollen, und recht oft Streit haben.
Ich verstehe mich mit seinen Eltern und Verwandten eigentlich ganz gut, und es gibt eine recht harmonische Basis.
Es gibt allerdings große Probleme mit seiner Oma und deren Lebensgefährte sowie seiner Cousine.
Die Problem gab es leider schon von Anfang an, ich habe mich sehr bemüht, und auch über mehrere Jahre starke Grenzüberschreitungen hingenommen, jedoch vor 3 Jahren entschieden, dass ich zu diesen drei Personen keinen Kontakt haben möchte.
Unsere Beziehung hat das ab diesen Moment nicht weiter belastet, mein Freund konnte die Entscheidung verstehen, und ist ab da an alleine zu ohnehin seltenen Treffen gegangen. Mit den Rest der Familie habe ich immer noch guten und regelmäßigen Kontakt.
Doch ab den Zeitpunkt der Verlobung hat sich diese recht entspannte Situation verändert. Seine Cousine redet bei Treffen schlecht hinter meinen Rücken und erfinden Gerüchte.
Sie gehen davon aus, dass ich meinen Freund "verbieten" werde, seine Verwandten zur Hochzeit einzuladen. Das ich auch den weiteren Kontakt zur Familie verbieten werde, und ihn zunehmend isoliere.
Darüber hinaus stellen sie mich als nicht stabil da, und raten ihm mir psychologische Hilfe zu suchen.
Ich war darüber sehr wütend und kann diese Aussagen nicht verstehen, ich führe ein sehr normales Leben, und mein Partner und ich eine gesunde Beziehung, ohne das jemand den anderen was vorschreiben würde.
Ich habe daraufhin Kontakt gesucht und eine höfliche Mail geschrieben, um möglich Missverständnisse zu beseitigen. Darauf wollte allerdings niemand reagieren.
Weiter noch, haben mehrere Familienmitglieder druck aufgebaut, und gesagt sie würden nicht zu unserer Hochzeit kommen, wenn diese Gäste nicht eingeladen werden.
Erklärungen, dass es bisher noch keine Gästeliste gibt, wird kein Glaube geschenkt. Auch wurde schon von etwa 5 Leuten geraten, keine Hochzeitsfeier zu halten, sondern einfach alleine zu heiraten. Wir finden das unglaublich Schade, haben das Gefühl, dass keiner bereit ist, sich ein wenig zurück zu nehmen.
Beide haben wir dauerhaft diese Streitereien im Hinterkopf und es belastet die Beziehung stark.
Vielleicht hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir ein paar Tipps im Umgang geben, ich würde mich sehr über ein bisschen Austausch freuen

Ist für euch denn eine große Hochzektsfeier, wo die gesamte 'bucklchte Verwandtschaft' kommt, in irgendeiner Form wichtig?

Falls nicht: standesamtlicb in kleinsten Kreis (Kernfamilie und wirklich gute Freunde) feiern.

Gross nachgefeiert wird irgendwann. Wenn niemand mehr von Corona spricht, die Sterne günstig stehen, zur silbernen Hochzeit oder sonst irgendwann

Auf ein Theater wie du es beschreibst, hätte ich keine Lust.
 
Entweder überhörst du JEDE Feindseligkeit, wirkliche jede und lädtst alle ein, alle, schriftlich, normal, wie eben Hochzeitseinladungen formuliert werden
oder du sagst irgendwann, ihr habt letztes Jahr geheiratet. Ganz klein, nur du, dein Schatz mit Zeugen...eine Liebesheirat, kein Event.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben