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Familienstreit - Polizeieinsatz! Bin nervlich kaputt!

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Hallo miteinander!


Mir geht es zurzeit psychisch extrem schlecht, bin nur noch am heulen und bin nervlich ein Häufchen Elend. Ich bin wütend, enttäuscht, traurig.......es ist einfach alles zu viel.
Zu meiner Person: Ich bin weiblich, 23 Jahre alt, habe einen Lebensgefährten und einen 3-jährigen Sohn. Mein Lebensgefährte, mein Sohn und ich wohnen gemeinsam mit meinen Eltern in einem gemeinsamen Haushalt. Umzug ins Erdgeschoß ist für heuer geplant. Sanierungsmaßnahmen sind in vollem Gange, also werden mein Lebensgefährte, unser Sohn und ich Ende des Jahres unsere EIGENE! Wohnung haben (endlich!!!!)

Auf alle Fälle bin ich noch immer sehr traumatisiert von dem Vorfall, der sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignet hat. Meine Mutter und ich hatten so einen extremen Streit. Es ging nur um Kleinigkeiten, darum dass sie zu wenig Geld bekommt (sie bekommt aber 1244 Euro Rente plus 200 Euro Kostgeld von meinem Lebensgefährten, das sind 1444 Euro im Monat, andere müssen mit sehr viel weniger auskommen), dann ging es darum dass wir immer bei ihr Mittagessen, dann dass wir nicht ,,Guten Morgen" und ,,Gute Nacht" sagen, also eben lauter Kleinkram).

Auf alle Fälle ging es soweit, dass ich die Polizei rufen musste und das wollte ich NIEMALS tun, aber ich konnte nicht mehr anders. Meine Mutter hatte so einen starken psychotischen Anfall, dass mein Lebensgefährte sich mit 1 Liter Wein betrunken hat und mein kleiner Sohn von der Schreierei wach geworden ist und sich sehr gefürchtet hat.
Ich habe meiner Mutter gesagt, dass ich mittlerweile Angst vor ihr habe, weil ich ihr nichts Recht machen kann. Daraufhin ist sie wie von der Tarantel gestochen davon gerannt, hat sich MITTEN IN DER NACHT! angezogen und rumgeschrien, sie fährt jetzt fort und bringt sich um. Sie kommt nie mehr nach Hause, wir hätten sie in den Tod getrieben.

Ich hatte furchtbare Angst um meine Mutter und rief völlig hysterisch bei der Polizei an. Nach circa 10 Minuten war die Polizei da, meine Mutter sagte zu den Polizisten: ,,Ich weiß Sie müssen mich jetzt in die Psychiatrie bringen."
Die Polizisten sagten, sie wollen nicht vorschnell handeln und erst einmal eine Notfallärztin mit psychologischer Ausbildung vorbeikommen lassen. Die Ärztin meinte dann, das ihrer Ansicht nach keine Selbstmordgefährdung bei meiner Mutter vorliegt und gab ihr nur ein Beruhigungsmittel.

Als die Polizei und die Ärztin weg waren, sagte meine Mutter sehr hasserfüllt zu mir: ,,Du hast die Polizei kommen lassen um mich zu demütigen. Bloßgestellt hast du mich vor allen, das werde ich dir niemals verzeihen."
In jener Nacht weinte ich mich in den Schlaf, ich konnte und kann auch jetzt noch nicht begreifen, wie es soweit kommen konnte.
Das Schlimme ist, ich muss meine Mutter jeden Tag sehen, weil wir zusammen wohnen.
Heute hat sie für die ganze Familie gekocht und so getan, als wäre alles in bester Ordnung.
Ich bin noch immer sehr mitgenommen von der ganzen Sache und finde nicht in den normalen Alltag zurück.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

Schöne Grüße
Lena
 
Zieht aus, und zwar so schnell wie möglich.

Das es dir psychisch schlecht geht liegt in deiner Verantwortung! Dir wird es direkt besser gehen wenn du eine vernünftigere Lösung findest und ausziehst.

es ist eine Sache wenn du dir selbst eine so angespannte Situation wie mit deiner Mutter zumutest, aber eine andere Sache wenn du dein Kind mit reinziehst...das geht nicht! Du jammerst dass es dir schlecht geht, denkst du auch mal daran dass dein Kind traumatisiert wird und nen Schlag weg bekommt? Kinder merken alles...dein Kind merkt deine Unruhe, deine Unsymphathie gegenüber deiner Mutter etc. etc. auf dauer ist es auch fürs Kind sehr ungesund in einer solchen Umgebung aufzuwachsen. Da wird es die Wohnung im Untergeschoss kaum tun vermute ich...ggf wäre es günstiger wenn du weiter weg ziehst.

Wende dich umgehend an eine Familienberatungsstelle und sucht euch eine eigene Wohnung.

Eine psychotische Mutter gehört in Therapie und ein Partner der sich mit Alkohol die Kante gibt meiner Ansicht nach ebenfalls! Ich hoffe zumindest er ist kein arbeitsloser Säufer....sondern zumindest in der Lage dich und das Kind mit zu finanzieren?? Es ist fraglich ob dieser Partner nicht für dich eher eine Zusatzbelastung ist als jemand der zu dir steht und entlastet.

Meiner Ansicht nach brauchst du dringend psychologische Hilfe und Unterstützung, z.B kannst du in einer Verhaltenstherapie dran arbeiten dich vom Elternhaus abzunabeln. In einer Sozialberatung von Caritas oder Diakonie kannst

Warte nicht passiv ab dass es von allein wieder besser wird...wird es NICHT. Nur wenn du aktiv daran arbeitest deine Situation (Wohnsituation, Partnerschaftssituation, Situation mit deiner Mutter) zu verändern und zu verbessern wird es auch besser. Und das leichter als du vielleicht denkst.
Wie es aussieht ist dein Partner ebenfalls überfordert und eher der Typ der sich in Alkohol flüchtet anstatt mit klarem vernünftigen Verstand eine Lösung zu suchen und zu finden. Damit bleibt diese Arbeit dann dir überlassen solange du keinen anderen Partner hast der dir dabei mithilft.

Hilfe findest du kostenlos vor Ort bei Beratungsstellen und einem Psychologen.

Es ist relativ simpel mit älteren, ggf dementen und psychisch angeknaxten Menschen umzugehen...gewusst wie....das kann man lernen..entweder du lernst es oder du bist ehrlich genug zu dir selbst und siehst ein, dass es dir zu viel wird und ziehst aus.

Polizei rufen ist ungünstig..die können auch nichts machen...sozialpsychiatrischen Dienst dazunehmen ist günstiger. Das mit der Ärztin war gut...allerdings hat deine Mutter wohl mit der Polizeigewalt Schiss gekriegt und wurde giftig....Generell wäre aber auch deeskalatives Handeln ausreichend gewesen. Falls deine Mutter akut psychisch krank ist lass dir was einfallen dass sie in eine Therapie geht....

Allerdings haben auch psychisch Kranke Rechte und das Haus deiner Mutter ist ihr Haus! Beantrage ggf eine Pflegestufe bei der Krankenkasse für deine Mutter od.ä. Dann habt ihr ggf die Möglichkeit dass ein professioneller Pflegedienst ein Auge mit auf die Gesundheit deiner Mutter behält.

In deiner Situation würde ich grundsätzlich eher sagen: raus aus dem Haus aber schnell! Denn du zahlst an Nerven drauf was du ggf an Geld sparst, indem du bei deinen Eltern wohnen bleibst.



Viel ERfolg!
Tyra


weitere Möglichkeiten: Familienmediation, verbindliche Regelungen über Mediator und eine Familienhilfe die euch hilft bessere Strukturen aufzubauen.

Was macht dein Mann beruflich? Was arbeitest du?
 
Zuletzt bearbeitet:
200 Euro Kostgeld für drei Personen ist lächerlich wenig. Davon sind nichtmal die Lebenmittel abgedeckt, Miete zahlt ihr wohl gar nicht.

Es geht dich nichts an, wie hoch die Rente deiner Mutter ist.

Mir scheint, ihr wohnt nur dort, weils billig ist.

Deine Mutter wird auch nicht ohne Grund so außer sich geraten sein.

Und niemand hat deinen Freund gezwungen, sich zuszuschütten.

Faule Ausrede, dass es Schuld deiner Mutter war, weil sie ihn aufregte...

Und übrigens: Ihr "müsst" mitnichten dort leben.

Ihr wollt es.

Um das schöne Geld zu sparen.

Finde ich nicht in Ordnung.

Wäre ich deine Mutter, würde ich dich umgehend rausschmeißen.
 
Ich bin in der Ausbildung und finanziere mir trotzdem meine eigene Wohnung und mein Leben.Also dass deine Mutter sich umbringen wollte war quatsch.Wenn sie es hätte tun wollen dann hätte sie es nicht gesagt.Sie hat es gesagt um dir ein schlechtes Gewissen zu machen.Und dass dein Mann dich in so einer Situation mit deiner Mutter und vorallem mit deinem Sohn alleine lässt ist unterste Schublade.Auf ihn musst du sauer sein.Ist er so labil dass er sich nicht anders zu helfen weiß als zu trinken?Verantwortungslos!!!
Also ihr lebt da wirklich für lau.Totaler Luxus zumindestens finanziell.Aber du musst dir mal überlegen was wichtiger ist.Das finanzielle oder Frieden? Sucht euch ne Wohnung und zieht aus.Dann habt ihr vielleicht weniger Geld aber ihr und auch deine Mutter kommt mal wieder zur Ruhe.Und sich über die Mutter aufzuregen die euch alle drei für 200 Euro aufgenommen hat ist unverschämt.Ihr könnt nirgendswo sinst so günstig wohnen.Und gleich die Polizei zu rufen? Mit welcher Begründung.Manchmal flippt man halt aus...
 
An deiner Stelle würde ich mich bei meiner Mutter entschuldigen und das Kostgeld auf min. 400 Euro erhöhen.
Für Strom, Wasser, Lebensmittel, Internet, Heizung, Müll verbraucht ihr wahrscheinlich noch viel mehr.
 
Die Idee ist gut.

Aber als Mutter würde ich mich darauf nicht einlassen.

Wer weiß, was ich nach dem überzogenen Polizeiansatz noch zu erwarten hätte?

Kleiner Antrag auf Betreuung? Damit die Bude bald ganz ihr gehört?

Solche Gedanken kämen mir in den Sinn.

Ich würde sie rausschmeißen.

Und dann, mit gesunder Distanz dazwischen, wieder annähern.

Wahrscheinlich wird die TE das nicht wollen, da die Mutter sicher auch zum kostenlosen Babysitter taugt....Ist halt sehr praktisch.
 
Es wäre besser, wenn ihr auszieht. Du hast ja jetzt eine eigene Familie.

Dann fallen solche Streitigkeiten weg.

Ich an Deiner Stelle würd nicht wollen, von den Eltern versorgt u bekocht zu werden.

Nehmt Eure Verantwortung in die eigene Hand!!
 
Naja, da sie sowieso in kürzester Zeit ins Erdgeschoss ziehen werden, dachte ich, dass es die beste Lösung für die restl. Zeit zusammen ist.

Die Frage ist nur, wem gehört das Haus?
Wohnen die Eltern auch nur zur MIete oder sind sie die Eigentümer?
 
In der Regel gibt es immer Stress wenn die Kinder nicht irgendwann das Nest verlassen und nicht willens und/oder in der Lage sind sich ein eigenes Nest zu bauen....

Als Übergangslösung ist es ggf in Ordnung dass man mal bei den Eltern wohnt aber auf Dauer scheint es in diesem Fall ja nicht zu funktionieren.

200,- € Kostgeld für 3 Personen finde ich ebenfalls zu wenig und den Druck der Mutter kann ich nachvollziehen, wenn auch die Art und Weise der Eskalation ein wenig hottentotten-unreif wirkt. Es wäre günstiger die Sache rational zu klären, klare Grenzen zu setzen und Regelungen zu schaffen.
 
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