Habe die richtige Form noch nie gemacht, nur davon gehört.Hallo,
kennt sich jemand mit Familienstellen aus? Habt ihr da Erfahrungen?
Ich bin der Sache gegenüber etwas misstrauisch, da ich prinzipiell denke, dass man nicht für jemand anderes sprechen kann und man da Stellvertreter für Menschen einsetzt. Das heißt, die eigentliche Person kommt ja nicht zu Wort. Führt das dann nicht eher zu noch mehr Konflikten? Oder hilft es der betroffenen Person, sich ihrer Gefühle bewusst zu werden?
Wie denkt ihr darüber?
Auf Station haben die Pfleger in einem verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Gruppenangebot mal angeboten, eine runtergebrochen Form, seine Familie und / oder wichtige Menschen im eigenen Leben mit Hilfe von Figuren aufzustellen und darüber dann zu reden. Das hab ich gemacht, fand ich hilfreich.
Bezüglich Familienstellen, aus dem, was ich gehört hab von den Erfahrungen Anderer, ist das sehr intensiv. Ich würde sowas wenn nur machen, wenn ich schon therapeutisch gearbeitet habe, und stabil bin.
Aus einer anderen Erfahrung, die ich laienhaft einmal in der Freizeit genutzt habe, kann ich berichten, Dinge können ein Traumafass öffnen, und dann ist niemand da, der einen auffängt. Ich war zu dem Zeitpunkt aufgrund viel Therapieerfahrung fähig, damit umzugehen, wollte das aber auch nicht noch einmal durchmachen.