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Familienstellen

Hallo,

kennt sich jemand mit Familienstellen aus? Habt ihr da Erfahrungen?

Ich bin der Sache gegenüber etwas misstrauisch, da ich prinzipiell denke, dass man nicht für jemand anderes sprechen kann und man da Stellvertreter für Menschen einsetzt. Das heißt, die eigentliche Person kommt ja nicht zu Wort. Führt das dann nicht eher zu noch mehr Konflikten? Oder hilft es der betroffenen Person, sich ihrer Gefühle bewusst zu werden?

Wie denkt ihr darüber?
Habe die richtige Form noch nie gemacht, nur davon gehört.
Auf Station haben die Pfleger in einem verhaltenstherapeutisch ausgerichteten Gruppenangebot mal angeboten, eine runtergebrochen Form, seine Familie und / oder wichtige Menschen im eigenen Leben mit Hilfe von Figuren aufzustellen und darüber dann zu reden. Das hab ich gemacht, fand ich hilfreich.
Bezüglich Familienstellen, aus dem, was ich gehört hab von den Erfahrungen Anderer, ist das sehr intensiv. Ich würde sowas wenn nur machen, wenn ich schon therapeutisch gearbeitet habe, und stabil bin.
Aus einer anderen Erfahrung, die ich laienhaft einmal in der Freizeit genutzt habe, kann ich berichten, Dinge können ein Traumafass öffnen, und dann ist niemand da, der einen auffängt. Ich war zu dem Zeitpunkt aufgrund viel Therapieerfahrung fähig, damit umzugehen, wollte das aber auch nicht noch einmal durchmachen.
 
A

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Re: Familienstellen
Hallo Gelöscht 131880,

schau mal hier:
Familienstellen. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich hatte mich mal für so was angemeldet, bin aber dann doch nicht hingegangen.

Kritisch sehe ich zum Beispiel, dass nicht absehbar ist, wie das Ganze sich entwickelt. Je nachdem, sollte sichergestellt sein, dass man danach "aufgefangen" wird, also beispielsweise dass noch ein Nachgespräch paar Tage später angeboten wird.
 
Nein bisher nicht. Möchte allerdings nicht eine falsche Vorstellung davon haben, da in dem Bereich nicht viel Erfahrung mehr vom hören. War einmal bei sowas dabei und das fand ich nicht so gut, weil der Person die Antworten und Sätze vorgegeben wurden. Kann ja aber nicht ausschließen, dass das für manche funktioniert und möchte, das halt gerne verstehen. Ich beschäftige mich mit den verschiedenen Themen, um die Welt etwas besser zu verstehen. Und ich weiß halt auch nicht alles, von daher 🤷
Hey,

ich kenne das nicht so, dass da was vorgegeben wird, außer bei bestimmten Lösungssätzen.
 
Es gibt ja, was ich auch kenne, seriöse Familienberatungsstellen, Leute, die das können, die eben beraten, auch vermitteln bei familiären Konflikten. Das andere hier kenne ich selber nicht.
 
Vielleicht habe ich dich richtig verstanden, ich versuche mal eine Antwort.
Ich habe zweimal selber aufgestellt und einige Male als "Gast" bei anderen Aufstellungen mitgemacht. Ich habe es nicht erlebt, dass irgendetwas vorgegeben wurde. Das einzige was gemacht wurde, es wurde mir als Gast von dem Aufsteller gesagt, für wen ich aufgestellt werde, z. B. Tante Frieda. Die Aufstellungen haben mein Leben nicht verändert, mir sind in Bezug auf meine Familie nur einige Dinge klar geworden. Aber die Sachen waren nicht so weitreichend.

Es passieren bei den Aufstellungen Sachen, die man nicht aufdröseln kann. Wenn du Tante Frieda darstellst, dann bist du auf einmal Tante Frieda, die heimlich Zigarren geraucht hat. Genau so ist es mit anderen Personen. Es passiert einfach, dass du auf einmal jemand anderer bist. Ist die Aufstellung beendet, bist du wieder du selber.
 
Eigene Erfahrungen mit Familienstellen habe ich nicht.
Habe mich mal dafür interessiert aber mich dann letztendlich
doch nie angemeldet.
Vor Jahren wurde das mal als Gruppenveranstaltung überall
geradezu inflationär angeboten.
Als Laie kann man genau wie bei Hypnose oder Rückführungen die
Ausbildung/Qualifikation des Anbieters kaum bis gar nicht beurteilen.
Kann derjenige damit umgehen,das auffangen wenn etwas hoch kommt,
die Sache aus dem Ruder läuft ?
Falls nicht kann das richtig übel ins Auge gehen.
Ich habe für mich selbst von den Gruppenangeboten dann doch
lieber Abstand genommen.
 

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