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Familienstellen

hallo cupcoffie,

danke für deinen Beitrag. Ich finde deine Einstellung zu diesem Thema sehr plausibel. Ich kann mich damit sehr gut anfreunden. Ich glaube Familienstellen ist ein sehr sensibles Thema, wobei man sehr gut aufpassen muss, vor allem es nicht als Allheilmittel zu betrachten. Meine erste aufstellung war auch sehr positiv, da kamen Dinge zum Vorschein, die die Stellvertreter darstellten,obwohl sie nichts davon wussten. Meine Zweite fand ich aber gar nicht gut, was mich dann dazu bewog, es als Humbug abzutun...
Herzlich Grüsse
 
Ich halte das Familienstellen für eine ganz tolle Möglichkeit die Verstrickungen der Familie zu lösen (allem voran: die Identifikation nachgekommener -dh. der Kinder- mit Ausgeschlossenen aus dem System). Die Lösung liegt hier also darin, die Konflikte in der Herkunftsfamilie beizulegen, die Ausgeschlossenen harmonisch wieder in das Familiensystem hineinzunehmen. Durch intensive emotionale Verbindungen erweitert sich das Familiensystem: zB. Mord, Vergewaltigung und große Erbschaft, die 1. Lieben.
Warum gibt es soviele Berichte über Heilung aber auch aufgetretene Krisen nach einer Familienaufstellung?
Das Niveau der Familienaufsteller ist sehr unterschiedlich. Eine therapeutische Ausbildung des Leiters ist KEIN Garant für eine gute Aufstellung. Gehen sie erstmal als Repräsentant zu einem Aufsteller und achten sie auf positives längerfristiges Feedback der Teilnehmer (eine "schöne" Aufstellung ist ebenfalls kein Garant für Erfolg, falls Widerstände übergangen worden sind).
Leider gibt es keinerlei offizielle Ausbildung für das Familienstellen, auch ein bei Hellinger ausgebildeter Familiensteller muss deswegen noch nicht gut sein. Ein Familiensteller muss ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern haben (wie soll er das sonst für andere bewerkstelligen?). Er muß die Aufstellungen absichtsfrei führen (nur so kann er in den Fluß mit einer größeren Bewegung des Heils gelangen). Er muss die Teilnehmer aufklären, wie sie mit dem neuen Bild umgehen sollen (NICHT darüber reden, nicht analysieren - bloss wirken lassen).

Zu dem Beispiel des Missbrauchs: 1. wichtig ist was hilft, nicht was unseren persönlichen egoistischen Rachegelüsten dient 2. Ein Kind will immer die Eltern lieben, egal was sie ihm angetan haben 3. Es gibt Fälle in denen sich das Kind unbewusst der Mutter anstatt angeboten hat. Dabei hat es nie eigene Verantwortung. Die Nützlichkeit der Sätze zeigt sich in der Aufstellung, was nicht wirkt, stimmt nicht. Deswegen ist es ja eine phänomenologische Methode und nicht eine die nach Lehrbuch ausgeführt werden kann oder darf.

Trauen Sie keinen Aufstellern die meinen: der Klient konnte die gezeigte Lösung halt nicht nehmen. Es bleibt zwar im Sinne des freien Willens die Leistung die Aufstellung umzusetzen beim Klienten, aber es liegt beim Aufsteller Blockaden und Widerstände ernst zu nehmen und darauf in der Aufstellung verständnisvoll einzugehen. Niemand blockiert eine Lösung aus freiem Willen: es wurde etwas übersehen.

MfG Angel
 
Hatte gestern 01.06.2013 Aufstellung bei G.W., habe den Eindruck, das diese Dame keine Ahnung hat.
Das Aufstellen ist ein machtvolles Instrument in Händen von Laien!
Ich konnte nur erfahren, dass meine Töchter mich nicht lieben können.
Es wurde keine Lösung angeboten.
Eine völlig unfähige Aufstellerin, sogar ohne Heilpraktikerausbildung.
Hätte ich das bloss nicht gemacht!
 

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