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Gast
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Hallo,
es erdrückt mich fast. Ich selbst habe ja auch meine Probleme, aber zu Hause ist die Stimmung teilweise so unerträglich. Das deprimiert mich dann nur noch mehr.
Mein Bruder (19) kifft seit dem er so 14 Jahre alt ist. Zwischenzeitlich hat er aufgehört, aber als sein bester Freund vor 2 Jahren umgekommen ist fing er wieder an. Er ist sehr leicht reizbar und wird extrem aggresiv.
Er hat schon Löcher in die Tür gehauen und brüllt herum.
Meine Eltern wissen nicht mit ihm umzugehen. Er glaubt, er ist der Buhmann zu Hause, der sowieso nur alle enttäuscht und da meine Eltern oft mal mit ihm schimpfen, bestätigt es das für ihn.
Bei uns wird generell eigentlich kaum miteinander gesprochen. Jeder lebt so ein bischen für sich.
Letztens ist es dann fast ausgeartet, aber dann haben wir uns alle zusammen an einen Tisch gesetzt und geredet. Dabei erzählte er, dass er spielsüchtig war (wir hatten uns schon immer gewundert, wohin sein ganzes Geld verschwindet), aber seit 2 Monaten nicht mehr im Casino war.
Ich dachte danach, es würde besser werden, da das Aussprechen wohl wirklich gut war. Er versucht auch mit dem Kiffen aufzuhören. Doch dann letztens war er wieder im Casino. Er lernt einfach nicht daraus, obwohl er selbst meinte, es wäre dumm.
Er hat eine Freundin, mit der er sich oft streitet. Ich möchste ja eigentlich nicht schlecht über meinen Bruder reden, aber ich glaube er ist so der Typ, den man sonst als "Assi" bezeichnen würde, wenn Fremde ihn so erleben würden. Er brüllt seine Freundin an während sie weint und bezeichnet sie im Streit sogar als dumme H*** etc.
Dabei kann er sonst so lieb sein, man würde das wirklich nicht von ihm erwarten. Aber er ist einfach so extrem aggresiv und hat sich nicht unter Kontrolle, das gibt er selbst zu.
Wir wissen nicht mehr weiter. Mein Vater ist eben selbst ausgerastet und meinte, wenn das so weiter geht, dann kann er gehen. Wie hilft man ihm denn am besten? Muss er erstmal "auf die Schnauze" fallen, um daraus zu lernen? Oder soll man ihn einfach versuchen weiter zu unterstützen? Ich versuche schon immer zu vermitteln, aber es wird irgendwie doch nicht besser. Meine Mutter ist schon völlig fertig mit den Nerven und kann nicht mehr schlafen vor Sorge.
Wir wissen nicht, wie man ihm helfen kann.
Hat hier vielleicht jemand einen Rat?
Würde mich freuen mal andere Meinungen zu hören.
Liebe Grüße,
Christine
es erdrückt mich fast. Ich selbst habe ja auch meine Probleme, aber zu Hause ist die Stimmung teilweise so unerträglich. Das deprimiert mich dann nur noch mehr.
Mein Bruder (19) kifft seit dem er so 14 Jahre alt ist. Zwischenzeitlich hat er aufgehört, aber als sein bester Freund vor 2 Jahren umgekommen ist fing er wieder an. Er ist sehr leicht reizbar und wird extrem aggresiv.
Er hat schon Löcher in die Tür gehauen und brüllt herum.
Meine Eltern wissen nicht mit ihm umzugehen. Er glaubt, er ist der Buhmann zu Hause, der sowieso nur alle enttäuscht und da meine Eltern oft mal mit ihm schimpfen, bestätigt es das für ihn.
Bei uns wird generell eigentlich kaum miteinander gesprochen. Jeder lebt so ein bischen für sich.
Letztens ist es dann fast ausgeartet, aber dann haben wir uns alle zusammen an einen Tisch gesetzt und geredet. Dabei erzählte er, dass er spielsüchtig war (wir hatten uns schon immer gewundert, wohin sein ganzes Geld verschwindet), aber seit 2 Monaten nicht mehr im Casino war.
Ich dachte danach, es würde besser werden, da das Aussprechen wohl wirklich gut war. Er versucht auch mit dem Kiffen aufzuhören. Doch dann letztens war er wieder im Casino. Er lernt einfach nicht daraus, obwohl er selbst meinte, es wäre dumm.
Er hat eine Freundin, mit der er sich oft streitet. Ich möchste ja eigentlich nicht schlecht über meinen Bruder reden, aber ich glaube er ist so der Typ, den man sonst als "Assi" bezeichnen würde, wenn Fremde ihn so erleben würden. Er brüllt seine Freundin an während sie weint und bezeichnet sie im Streit sogar als dumme H*** etc.
Dabei kann er sonst so lieb sein, man würde das wirklich nicht von ihm erwarten. Aber er ist einfach so extrem aggresiv und hat sich nicht unter Kontrolle, das gibt er selbst zu.
Wir wissen nicht mehr weiter. Mein Vater ist eben selbst ausgerastet und meinte, wenn das so weiter geht, dann kann er gehen. Wie hilft man ihm denn am besten? Muss er erstmal "auf die Schnauze" fallen, um daraus zu lernen? Oder soll man ihn einfach versuchen weiter zu unterstützen? Ich versuche schon immer zu vermitteln, aber es wird irgendwie doch nicht besser. Meine Mutter ist schon völlig fertig mit den Nerven und kann nicht mehr schlafen vor Sorge.
Wir wissen nicht, wie man ihm helfen kann.
Hat hier vielleicht jemand einen Rat?
Würde mich freuen mal andere Meinungen zu hören.
Liebe Grüße,
Christine