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Familienbetrieb

Unhappy97

Neues Mitglied
Hallo Zusammen
Ich bin 22 Jahre alt und habe eine Ausbildung bei meinem Vater absolviert. Nach der Ausbildung bin ich geblieben, da mein Vater immer wieder sagte, er würde es ohne mich nicht schaffen. Ich wollte nicht unhöflich oder undankbar sein. Seit Beginn meiner Ausbildung bin ich unglücklich, ich habe meinen Vater auch nicht mehr so lieb wie früher. Ich bin total am Ende... Ich wollte die Ausbildung gar nicht, aber da ich nichts gefunden habe, musste ich bei ihm anfangen. Versteht mich nicht falsch, ich bin wirklich dankbar, dass ich dank mein Vater etwas habe. Es stört mich, wenn das mein Vater mich ohne Grund anschreit. Er weiss ganz genau, dass ich mich nicht wehren kann und das ich sofort anfange zu weinen. Ich möchte auch ausserhalb des Geschäftes nichts mehr mit meiner Familie machen, ich möchte nur alleine sein. Sobald mein Vater redet, bin ich genervt. Meiner Mutter habe ich mal indirekt gesagt, dass ich nicht immer bei ihm arbeiten werde. Was hat meine Mutter gesagt? „Du wirst immer bei deinem Vater arbeiten“.... Ich möchte etwas neues ausprobieren, ich möchte mich weiterentwickeln, ich möchte spass im Leben haben. Ich liebe meine Familie, aber ich möchte neue Gesichter sehen... Ich fühle mich alleine, falsch verstanden und unglücklich. Manchmal fühle ich mich gefangen und ich will wieder frei sein....
 

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SFX

Aktives Mitglied
Hallo,

ja, es ist eine sehr schwierige Situation! Schon die Ausbildung im elterlichen Betrieb zu machen, ist eigentlich keine gute Idee gewesen.

Normalerweise macht man gerade deshalb die Ausbildung in einem anderen Betrieb, damit man Neues kennenlent um dann die neuen Ideen, Kenntnisse und Fähigkeiten mit in den Familienbetrieb zu nehmen, falls man eventuell zurückkehrt und das Geschäft vielleicht eines Tages übernimmt! Wenn man die eigenen Kinder ausbildet, "brät der Betrieb im eigenen Saft" und es kommt einfach nichts neues hinzu, es weht kein frischer Wind!

Kannst du eventuell eine eigene Filiale eröffnen, die du dann in einem anderen Ort selbstständig leitest? Das wäre die beste Möglichkeit jetzt in deiner Situation, das würde dir sicherlich viel helfen und du könntest trotzdem Aufträge für deinen Vater bearbeiten.

Apropos dein Vater: Der soll mal schön brav zu dir sein, gerade WEIL er es ohne dich nicht mehr schafft! ;)

Liebe Grüße und alles Gute,
SFX

PS: Möchtest du uns wissen lassen, um welchen Betrieb es sich handelt? Je nachdem kann das entscheidend sein!
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Vermutlich liegt es daran, dass Dein Vater Deine "Erziehung" innerlich noch nicht abgeschlossen hat.

Auf Augenhöhe begegnen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber eher selten, ja.
Bei Euch spielt aber eine Rolle, dass er erstens als Chef, zweitens als Vater nicht auf Vorschläge angewiesen ist und Dir deswegen auch kein Mitspracherecht einräumen wird.
Als Arbeitnehmerin bist Du nun vollends abhängig, und das spürst Du so auch.
Du kannst Deinen Vater garantiert nicht ändern. Er hat den Laden weitergebracht und weiss das. Also macht er alles richtig. Denkt er.

Ich rate Dir jetzt und hier nichts, ich mag mich nicht zwischen Euch stellen. Du musst die Lösung für dich finden und vertreten. Mach das aber bitte.
 

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