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Familie will nicht dass ich psychsich krank bin

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 123981
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Gelöscht 123981

Gast
Ich ziehe demnächst in eine therapeutische Wohngruppe. Meine Schwester weiß davon und hat es gleich meiner Mutter erzählt. Diese rief mich an und meinte sie will das nicht und ein verstorbenes Familienmitglied hätte das auch nicht gewollt. Therapietechnisch fühlte ich mich sicher weil ich viele Perspektiven hatte. Suizidgedanken waren passé. Dann kam heute der Anruf meiner Mutter und ich fragte mich ob es ihnen lieber wäre wenn ich mich umbringe. Denn ich kann einfach nicht mehr wie ein Roboter funktionieren nur damit sie sich besser fühlen. Denn was könnten denn die anderen denken? In meiner Kultur gibt es keine psychischen Probleme.
Ich erwarte ja nicht dass sie applaudieren sondern es einfach akzeptieren. Ich bin ende juli hergezogen und nahm ne Überdosis weil ich in der Klasse nicht klarkam. War 3 Wochen stationär. Wollte das alles vor meiner schwester verheimlichen aber sie wusste dass was los ist. Als ich alles erzählte meinte sie ich wolle nur Aufmerksamkeit. Logik?
Die Ausbildung ist erstmal auf Eis gelegt.
Seit ich 17 bin hab ich psychische Probleme. Oft hab ich versucht zu erklären aber sie konnten oder wollten es nicht verstehen. Ich soll doch einfach funktionieren und ihnen keinen Ärger machen (so wirkt das). Mir mit 24 vorzuschreiben was ich zutun habe finde ich lächerlich. Ich bin auch ohne ihre Erlaubnis ausgezogen. Sie will meinen Vater jetzt einschalten. Soll sie doch. Aber heute habe ich nach langer Zeit wieder drüber nachgedacht mir was anzutun.
So langsam will ich mein leben endlich in den griff kriegen aber dann legt die eigene Familie mir Steine in den Weg. Ich werde so oder so nur das tun was für meine Psyche am besten ist. Dennoch ist es ein mieses Gefühl dass die Familie 0 dahinter steht nur weil es keine körperliche Erkrankung ist. Und da hab ich mich ehrlich gefragt ob es ihnen vllt lieber wäre ich würde mir das Leben nehmen und somit keinen "Ärger" mehr machen. Wahrscheinlich wäre es ihnen lieber ich hätte ein uneheliches Kind ohne Vater als das ich eind Paychotante bin. Ich hab wirklich drüber nachgedacht Suizid zu begehen aber ich will nicht mehr sterben.

Und ich versuche es positiv zu sehen. Es kann mich nur voranbringen meinen Weg zu folgen trotz jedem widerstand.

Meine Schwester fühlt aich auch für mich verantwortlich. Für sie und meine mutter bin ich noch ein Kind. Und es stimmt mit 24 bin ich noch sehr unreif. Jedoch wollen sie mir ihren Weg aufzwingen aber das funktioniert nicht. Ich bin kein Roboter den man einstellen kann.

Es belastet mich wirklich sehr. Und ich denkd ich werde mich erstmal nicht bei meiner Mutter melden. Ich hab genug der Bevormundung. Denn wenn ich nicht in diese TWG ziehe werde ich mir sicher etwas antun.
 
Was machen die dann mit psychisch Kranken? Im Hühnerstall anketten und totschweigen? (Solche Geschichten gehen hin und wieder durch die Medien.)
Die reden nicht darüber.
Oder es sind wirklich leute die das "Klischee" eines Verrückten wirklich bedienen.
 
Du kannst deine Familie nicht ändern. Ich vermute, dass deine Mutter einfach mit der Thematik überfordert ist. Meist haben gerade die Menschen der älteren Generationen Angst mit persönlichen seelischen Konflikten konfrontiert zu werden, weshalb sie sich panisch mit Händen und Füßen dagegen wehren.
 
Respekt das Du in die Wohngruppe gehst
ich weis hier von einem Psychisch Kranken der schon immer zuhause ist
der in Abständen ausrastet das letzte mal wurde er mit Zwangsjacke abtransportiert
vorher schlug er seinen Betreuer zusammen und würgte seine Mutter und Schwester
ein Vierteljahr war er im Sanatorium jetzt wieder daheim und ich finde es unverantwortlich sowas nicht in die geschlossene zu stecken bevor er seine nächsten Angehörigen noch fix und alle macht!
 
Leider hast Du nicht geschrieben, aus welcher Kultur Du stammst.

Ich vermute mal etwas in Richtung Asien, ansonsten (+/- arabisch etc ) hätte die Familie überhaupt nicht erlaubt dass Du ausziehst.
So gut deutsch wie Du schreibst scheinen sich Welten aufzutun, die zwischen den Werten der Herkunft und hiesigen bestehen.
Dein aktueller Platz ist aber scheinbar das "hier", also wirst du Dich entscheiden müssen, welchen Stil Du lebst.
Du hast Dich entschieden, in eine TWG zu ziehen. damit hast Du Dich gegen die Werte der Herkunft entschieden, die psychische Probleme überspielen.

Drüben, weit entfernt, wäre dein Weg ein anderer gewesen, aber Du bist eben nicht dort sondern hier.
Also begibst du Dich in die Hände von hiesigen Leuten die Dir helfen sollen.
Alternativ hättest du einfach ins Heimatland zurück gehen können um dort jemanden zu finden, der Dir anders hilft.

Da Du aber anscheinend hier sein möchtest und dir nach hiesigem Recht zusteht, dass Du das wählst, was Dir hilft, spielen andere Rechte von anderen Ländern keine Rolle.
Also ist es uninteressant, ob jemand aus Deiner Familie dir sagt, dass er denkt, dass Du in der Heimat eine andere Behandlung bekämst, die besser für Dich ist oder sein würde oder sein könnte.
Weil: es sind sie, die das denken aber nicht Du.

Meine Ansicht ist die..:
Chinesen z b wurde beigebracht, in der factory 16 Stunden an 6 Tagen zu malochen.
Sie können das gerne tun.
Hier macht man 8 Stunden an 5 Tagen. Ich finde, das reicht.
Dann gibt es Leute auf Haiti, die pflücken am Tag eine Kokusnuss und chillen am Strand.
Ihnen reicht das.

Warum nun aber ein Chinese nach Haiti zieht und sich dann umbringen will, weil die Familie sagt er arbeitet zu wenig, erschließt sich mir nicht.

Eigentlich müsstest Du der Familie klar machen, dass Du an dem Ort, an dem du Dich befindest, das tust, was dort verlangt wird.
Denn das Ergebnis wäre, dass Du hier, in der Fremde, damit genau so gut klar kommst wie drüben in der Heimat.
Klar kommen reicht.
Was wollen die sonst noch?
 
@Bodenschatz
Wir sind afrikanische Muslime oder muslimische Afrikaner? :3
Ich und meine Geschwister sind hier geboren und aufgewachsen. Ich wohne jetzt in derselben Stadt wie meine zweitälteste Schwester. Und sie ist sehr offen mit ihrer Meinung.
 
Oh, sie wollen nicht dass du krank bist, na mir kommen die Tränen!
Willst du doch auch nicht, deswegen machst du das ja.
Im Endeffekt ist nur wichtig, was dir gut tut, die anderen Leute sind erstmal zweitrangig, auch Familie.
 
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