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Familie macht mich kaputt

wird ja niemand der Peter zugeschoben.
Die Frage ist ja , warum fährt man nicht selber zu den Eltern und die Frau bleibt zuhause.
Weil er ja Zeit mit seiner Familie verbringen will, die Frau aber keinen Bock hat, zur Mutter zu fahren, weil Kontaktscheu und die Mutter nervt, rastet sogar aus, wenn er nicht anrückt.

Das ist schon ein Dilemma.
 
Ich lese das so, dass die Eltern einen unerhörten Druck auf den Sohn ausüben- warum wird jetzt der Frau der schwarze Peter zugeschoben?

Was soll der Sohn machen, seine Schwester ersetzen?

Sie sollen ihn und seine Familie in Ruhe lassen und sich erst wieder melden, wenn sie das mit der Schwester verarbeitet haben.

Lieber TE ich würde dir raten, den Kontakt ganz einzustellen und dich ganz deiner Familie zu widmen.
Wenn, dann können deine Eltern dich besuchen- aber nur, wenn sie deine Frau nicht nerven!
Wie kaltschnäuzig muss man sein, um solche Tips zu geben.
Es ist kein Haustier verstorben, sondern die Tochter
Jetzt soll, nach deiner Vorstellung, der Sohn auch noch den Kontakt abbrechen
und seine trauernden Eltern alleine lassen.
Bei evtl. Besuchen, bekommen sie auch noch Verhaltensregeln, damit die Gattin bloß nicht genervt reagiert.
So stellt man sich Familienzusammenhalt vor😳
 
Der TE muss eben Position beziehen, setzt er sich gegen seine Frau durch oder gegen seine Mutter oder findet er einen Kompromiss.

Vielleicht könnte eine Lösung auch so aussehen, dass man näher zusammen zieht?
Oder eben sich klar abgrenzt.

Die Frage ist, was macht den TE kaputt?
Wenn es wirklich die Familie ist, dann womöglich doch denKontakt abbrechen?

Aber wer ihn nun kaputt macht, scheint ja auch nicht abschließend geklärt.
 
Wenn Eltern solch einen extremen Druck wegen der Besuche machen würde ich versuchen andere Helfer und Kontakte für sie zu finden und die Besuche zu ihnen reduzieren .
Das ist ja das Problem, er würde gerne reduzieren, versucht er es, dann gibts Ärger, man macht Vorwürfe, klagt, zeigt, dass man auf keinem Fall hinnehmen will, dass er nicht auftaucht. Sie sagen dann, das ist böswilliges Verlassen, man tut das nicht, wenn er nicht kommt, dann gehts ihnen schlecht und er ist schuld.
Das hat die Mutter meines Partners auch so gemacht. Ihr wurde wirklich immer sehr schlecht, wenn er nicht kam, das war nicht gespielt und jedesmal, wenn er da war, dann konnte man sehen, wie sie sich entspannte. Angst vorm Alleinesein.

Sie könnten eine Therapie brauchen. Man zögert das Kommen geschickt hinaus, vertröstet und dehnt nach und nach den Zeitraum, bis sie umgewöhnt sind. Das kann man sanft und schleichend machen, ohne dass sie das kapieren. Lieb hinhalten und aushalten, dass es zuerst schwierig ist, aber man gewöhnt sich wirklich dran, wenn man konsequent ist. Wie Nahrung umstellen.
 
Es wäre sicher gut, die Situation mit etwas mehr Leichtigkeit zu sehen, aber das gelingt nach so einem schlimmen Schicksalsschlag wohl nicht.

Die Männer in diesem Land sind einfach etwas zu weich- wenn ich ganz ehrlich bin, rate ich ihm dazu, sich gegen seine Frau durchzusetzen, weil sein Gefühl sagt ihm ja eigentlich, dass seine Mutter gerade ein Recht auf seine Anwesenheit hat.
 
Die Frage ist, was macht den TE kaputt?
Sein Unvermögen gelassen zu sein und über dieses Gehabe drüberzustehen. Das darf einem nicht nervös machen, wenn ständig "Mahnungen" eintreffen und Forderungen. Wenn man hat, gibt man, bis dahin muss man warten.

Ehrlich gesagt, müssen wir nicht alle lernen, auszuhalten, dass man drückt und schiebt und versucht, uns zu etwas zu bringen, was jenen gefallen würde? Ich selbst probiere ja auch, mich durchzusetzen und wenn ich Grenzen aufgezeigt bekomme, dann nehme ich die hin. Aber vorher teste ich das aus und die andern bei mir. Das weiß ja keiner, wo die Grenze ist. Das muss man verklickern.

Die Mutter meines Freundes wurde rücksichtsvoller, als ich sie mal ins Gebet nahm. Er war zehn Stunden ohne Rast und Ruh und dann machst du ihm auch noch die Hölle, ist dir egal, wie es IHM geht?
 
Ja das fehlt, dass die Mutter ihn fragt, wie es ihm geht, was er mit seiner Zeit anfangen möchte.

Es klingt schon nach sehr vielen Forderungen.

Und was macht der TE wenn die Frau( typisch deutsch) einfach ihre Sachen packt, weil er immer nur noch zu Muttern fährt…?

Aber dazu müsste man mal den TE hören, sonst kann das alles nur recht spekulativ sein, finde ich.
 
Mich würde auch an erster Stelle interessieren, was der Sohn, also der TE, möchte. Zudem das ganze ja schon länger geht (der erste Thread dazu ist von 2017 habe ich gerade mit Schrecken gesehen!) und nicht erst seit dem Tod der Schwester ( dazu mein herzliches Beileid).
Wenn ich lese, dass es eine feste Abmachung für einen Besuch alle vier Wochen gibt, bekomme ich schon Beklemmungen. Ich besuche jemanden, wenn ich es möchte und nicht nach dem Kalender. Erst recht nicht, wenn ich dann noch angeschrieen werde, wenn es mal nicht klappt.

meine Mutter hat mich angebrüllt, dass ich sie alleine lasse und mich nicht um sie kümmere, seit meine Schwester nicht mehr da ist
Du bist nicht der Lückenfüller für deine Schwester. Sie hat vor Ort gewohnt, du nicht. Vielleicht hatte sie auch eine engere Bindung zur Mutter, das weiß ich nicht. Jedenfalls kann nicht von dir erwartet werden, dass du deine Besuche jetzt auch noch verdoppelst, weil sie nicht mehr da ist.

Natürlich könnte eine Lösung darin bestehen, dass ich öfter allein zu meinen Eltern fahre - aber ich bin auch Vater, unter der Woche berufstätig und auch öfter auf Dienstreise; daher kann ich nicht so einfach am Wochenende allein wegfahren
Würdest du das denn grundsätzlich wollen? Oder nur tun, weil es gefordert wird und wärst lieber zu Hause? Oder hast Angst vor dem Stress mit deiner Frau?

Die Frage ist ja , warum fährt man nicht selber zu den Eltern und die Frau bleibt zuhause.
Das würde ich bei den üblichen Besuchen auch vorschlagen, wenn die Frau eh keinen Bock hat. Ich lasse meinen Freund auch meistens allein zu seiner Mutter fahren, weil ich mir dabei nur überflüssig vorkomme.
Ich kann aber auch die Frau des TE verstehen, wenn sie genervt ist, dass ihr Mann sich mit über 40 immer noch von seiner Mutter herumkommandieren lässt. Die eigene Familie sollte nun mal an erster Stelle stehen.
 
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Sein Unvermögen gelassen zu sein und über dieses Gehabe drüberzustehen. Das darf einem nicht nervös machen, wenn ständig "Mahnungen" eintreffen und Forderungen. Wenn man hat, gibt man, bis dahin muss man warten.

Ehrlich gesagt, müssen wir nicht alle lernen, auszuhalten, dass man drückt und schiebt und versucht, uns zu etwas zu bringen, was jenen gefallen würde? Ich selbst probiere ja auch, mich durchzusetzen und wenn ich Grenzen aufgezeigt bekomme, dann nehme ich die hin. Aber vorher teste ich das aus und die andern bei mir. Das weiß ja keiner, wo die Grenze ist. Das muss man verklickern.

Die Mutter meines Freundes wurde rücksichtsvoller, als ich sie mal ins Gebet nahm. Er war zehn Stunden ohne Rast und Ruh und dann machst du ihm auch noch die Hölle, ist dir egal, wie es IHM geht?
Ich glaube tatsächlich auch, dass der Druck und das unangenehme Gefühl über die Erwartungshaltung der Eltern aufgebaut wird und es genau das ist, was den TE am meisten zu schaffen macht. Wenn man da sein Lebenlang unter dem Diktat gelebt hat und so groß geworden ist, dann hat sich da auf Seiten der Eltern eine Erwartung manifestiert. Der folgsame Sohn kommt nicht dagegen an. Versucht er es, eskaliert die Mutter und wird laut. Wie bei einem autoritär erzogenen Kind - nur dass er keines mehr ist und versäumt hat und immer noch versäumt, das klarzumachen. An dieser Stelle ist er stattdessen wieder eingeknickt und es hagelte Vorwürfe. Vielleicht täte es der Situation gut, das mal durchzufechten und zu sagen, wenn dieses ständige Nachfragen nicht aufhört käme man gar nicht mehr. Deutlich erwachsener wäre natürlich, das mal gezielt zur Sprache zu bringen, wenn man gemeinsam und ruhig am Tisch sitzt. Da würde ich aber raten, vorher Regeln festzulegen: Kein Geschrei, keine Vorwürfe. Mein Tenor wäre: Ich möchte gerne und aus freien Stücken zu euch kommen. Nicht nach dem Kalender und nicht unter Zwang. (Wobei ich sagen muss, dass ich bis jetzt nicht verstanden habe, ob auch der TE nicht so oft hin will oder nur seine Frau nicht. Blöd und auch ärgerlich, dass er zu seinem eigenen Thread nichts mehr beiträgt.)

Ich finde übrigens die Haltung der Frau sehr egoistisch. Sie lebt mit einem Mann zusammen, der noch Familie hat. Grundsätzlich finde ich es da nicht zuviel verlangt, wenn man sich da auch als Partnerin mal blicken lässt und zwar ohne Theater. Das klingt schon sehr nach Diva und ich frage mich, ob der TE sie vor seinen Eltern noch gesichtswahrend protegieren muss, damit sie weiter als liebe Schwiegertochter dasteht. Denn eigentlich ist ja gerade sie diejenige, die ständig Terz macht. Das würde auch erklären, warum er so unter Druck steht.

Ich wiederhole gerne auch den Vorschlag für Skype. Einfacher geht Kontakt doch wohl wirklich nicht. Als unsere Tochter in den USA war konnte sie darüber sehr innig Kontakt mit uns, vor allem aber ihren Großeltern halten. Da schreibt man den Eltern eine gut verständliche Einwahlanleitung und dann kommen auch die damit zurecht, auch wenn die nicht so technikaffin sind.
 
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