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Familie bricht auseinander

G

Gast

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Hallo, ich bin männlich und 34 Jahre alt, habe eine Frau und einen wunderbaren fünfjährigen Sohn. Seit gut 2,5 Wochen geht es mir jeden Tag schlecht. Unsere Wohnsituation ist folgende, wir haben ein Haus, was wir neben meinen Eltern gebaut haben, so ca 25 Meter daneben, es sind also unsere direkten Nachbarn, das Land habe ich damals von meiner Oma vererbt bekommen, das Haus läuft auf meinem Namen und wurde auch vor unserer Eheschließung gebaut. In dem Konflikt dreht es sich um meine Familie, kurz gesagt, meine Frau will das wir das Haus verkaufen, was noch lange nicht abbezahlt ist, und woanders hinziehen und neu bauen, ansonsten will Sie sich trennen. Stein des Anstoßes ist, dass sie meint meine Eltern, vorwiegend mein Stiefvater wären nicht gut für unseren Sohn. Mein Stiefvater ist sicherlich nicht der tollste Mensch auf dieser Welt und kann mit Kindern auch nicht so gut umgehen, daher kommt schon ab und an mal was "blödes" von Ihm, meine Frau denkt er würde Ihn absichtlich runtermachen wollen usw. Sie hat sogar schon Vermutungen geäußert, dass er noch weitaus schlimmeres mit ihm gemacht haben könnte, was aber nicht so ist. Man merkt unserem Sohn schon an, dass er zu meinem Stiefvater nicht so den guten Kontakt hat und vielleicht sogar ab und an ängstlich ist, dazu sei gesagt, dass er grundsätzlich eher ein ängstlicherer und zurückhaltender Typ ist nicht nur in Bezug auf seinen Opa. Es gab aber auch schöne Momente zwischen den beiden und die anderen Dinge sind jetzt auch nicht so als wenn er Ihn immer quälen würde, ich bin der Meinung er will ihm nicht extra schaden oder sowas. Unser Sohn wollte auch immer gerne zu meinen Eltern hin, er ist nie gezwungen worden dahin zu gehen, er wollte von selber, sicherlich hauptsächlich wegen meiner Mutter, aber wenn er so panische Angst vor meinem Stiefvater hätte, wie meine Frau es denkt, dann hätte er sicher nicht immer auf eigenen Wunsch hingehen wollen. Ich habe in Vergangenheit versäumt diese Sachen mit meinem Stiefvater anzusprechen und jetzt ist alles eskaliert. Vor gut zwei Wochen waren wir da zum Grillen und dann ist Keno beim Fussballspielen, wo mein Stiefvater auch mitgespielt hat, in einer AKtion mit Ihm gestürzt und hat sich das Knie aufgeschlagen und geweint und sagte er hat Angst usw. Daraufhin ging alles in die Brüche. Man muss dazu sagen, dass meine Frau meinen Stiefvater nicht leiden kann und das wird auch unser Sohn wissen, wenn bei uns zu Hause so über den geredet wird bekommt er das ja auch sicher mal mit, und im Moment des Sturzes hat er vielleicht gedacht, Opa hat Schuld, das ich gefallen bin, Mama mag den nicht, Mama hat recht, der ist wirklich böse. Aber wenn ich mit Ihm spiele und er tut sich dabei weh ohne das es Absicht war, dann bin ich auch erst mal der böse, so denkt er im ersten Moment halt. Ich hab Tags darauf mit meinem Vater gesprochen um das zu klären, dass er sein Verhalten ändern muss, keine komischen Sprüche mehr, die Keno verängstigen oder vielleicht sogar einschüchtern könnten. Aber das reichte meiner Frau nicht, Keno hatte im Zuge seines Sturzes danach zu Hause auch gesagt, dass Opa ihn schon mal gehauen hat, er hat aber auch schon gesagt dass er ihn nicht gehauen hat und so wie er die Situation geschildert hat, kann sie meiner Meinung nach auch nicht passiert sein, da Keno nie alleine da war, zumindest nicht wenn mein Stiefvater da war, ich war dann immer mit und bin mit sicher , dass ich so was mitbekommen hätte, und des weiteren bin ich der festen Überzeugung, das mein Stiefvater das nie machen würde, er hat ihn auch Lieb, auch wenn er manchmal ne komische Art hat und mit Kindern einfach nicht so gut umgehen kann. Keno hat auch schon behauptet ich oder meine Frau hätten ihn geschlagen, was nie der Fall war. Er sagt jetzt immer, das Opa böse ist, was aber vielleicht auch davon kommen kann, das er mitbekommt wie meine Frau zu Hause schlecht über meinen Stiefvater redet. Zwei Wochen habe ich versucht, diese Sache wieder hinzubekommen, meine Eltern sind zu uns gekommen um das Gespräch zu suchen und die Sache zu klären, das Gespräch ist vollkommen aus dem Ruder gelaufen meine Frau und meine Mama haben sich dann nur noch angekeift, meine Frau hat auch von Anfang an signalisiert, das sie kein Interesse an einer Einigung hat. Meine Mama kam dann einige Tage später nochmal alleine als ich arbeiten war zu meiner Frau um zu reden, sie hat die Tür aber gar nicht aufgemacht. Wir hatten soviel Streit zu hause n der letzten Zeit deswegen, sie läßt dann üble Beschimpfungen vom Stapel gegen meine Eltern und wenn mir dann die Tränen kommen, weil ich es nicht abkann, wenn sie so über meine Mutter herzieht, dann krieg ich auch einen auf den Deckel, warum ich denn weine, meine Familie ist halt so scheiße. Ich habe jeden Tag Bauchschmerzen und auch ab und an Durchfall, die letzten Tage ist es ruhig, aber nur weil ich meinen Eltern gesagt habe, das wir keinen Kontakt wollen und meine Mama dem unter Tränen zugestimmt hat und meine Frau davon ausgeht, dass wir wenn Sie wieder Arbeit hat, alles verkaufen und wegziehen, was ich aber gar nicht will und auch der Bruch zu meiner Familie, das macht mich fertig. Meine Frau hat sicherlich in einigen Sachen nicht unrecht aber so dramatisch wie sie es behauptet ist es nicht, denke ich. Meine Eltern lieben unseren Sohn und würden ihm nie absichtlich Schaden zufügen, meiner Meinung nach kann man die Situation klären, meinem Stiefvater klar machen wie er sich zu verhalten hat, wie ich es auch schon getan habe, aber meine Frau weigert sich. Unser Sohn hat mich schon mehrmals gefragt wann wir denn wieder zu Oma gehen und das er Oma lieb hat. Bei meiner Frau macht er das anscheinend nicht, vielleicht weil er weiß das meine Frau die nicht mag. Sie droht mit Scheidung, hatte sich schon informiert beim Anwalt wie sie das am besten anstellt, das unser Sohn nie mehr Kontakt zu meinen Eltern hat, mein Eltern würden andauernd trinken,mein Stiefvater ist Alkoholiker usw. meine Eltern trinken aber nicht andauernd, wenn die am Wochenende zusammensitzen mit meiner Schwester und deren Freund, die wohnen da auch, dann spielen die Karten oder halt beim grillen oder so, und dabei trinken die auch was, aber Keno ist dann e nie dabei und wir auch nicht und es ist jetzt auch nicht so dass die andauernd was trinken, unter der Woche gar nicht und auch nicht jedes Wochenende. Der Vater meiner Frau war Alkoholiker und ist daran auch gestorben, daher ist sie sehr sensibel was das angeht, das verstehe ich ja auch, aber sie dramatisiert die ganze Situation. Ich möchte meine eigene Famile zusammenhalten und auch nicht das Haus verkaufen und noch mal neu bauen, und die Situation mit meinen Eltern möchte ich auch so gerne wieder geklärt haben, für mich ist es momentan untragbar, aber meinen Sohn will ich nicht verlieren, ich hänge an ihm und er auch sehr an mir, er hat uns beide sehr lieb, ist aber wie alle immer sagen ein Papakind. bin einfach nur verzweifelt, weil es für mich keinen Ausweg gibt der mir zufriedenstellt, verkaufen wir uns ziehen weg und haben keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, dann hab ich das gefühl nicht mehr glücklich zu werden, will meine Frau die Scheidung wenn ich nicht wegziehen will, dann wäre ich auch unglücklich, total unglücklich wenn ich meinen sohn dann nur noch alle 14 Tage am Wochenende sehen könnte.
 
Sie hat sogar schon Vermutungen geäußert, dass er noch weitaus schlimmeres mit ihm gemacht haben könnte, was aber nicht so ist.
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dieser satz fiel mir sofort ins auge. was ist damit gemeint? deine frau sagt sowas doch nicht ohne grund. wenn dein stiefvater den jungen schlägt, dann hat deine frau recht. ihr müsst da weg ziehen.
 
Guten Abend,

Ohhh das ist sehr sehr hart und am allermeisten für Dich!

Es ist Deine Mutter, deine Eltern und für Sie nur die Schwiegermutter, Schwiegereltern.
Mit der Ehe zu deiner Frau hast du Dir deine "eigene" Familie aufgebaut. Du bist jetzt für Sie und Dein Kind verantwortlich....
Frauen wissen leider aus Kleinigkeiten, grosses zu machen aber auch ist es oft so, dass Männer die Frauen einfach nicht verstehen wollen bzw. können. Oftmals steckt viel mehr dahinter!

Meine Mutter ist manchmal mit Ihrer Gutmütigkeit gegenüber meiner Schwägerin soooo nervig, dass selbst ich es nicht ertragen kann. Ein Beispiel: Sie kauft gerne zuuu viel ein für den Fall, dass meine Schwägerin vorbei kommt u was benötigt (sie wohnt nicht nebenan) . U wenn sie kommt, will meine Mutter ihr gerne alles mitgeben. Egal wie oft meine Schwägerin NEIN sagt, "ach liebes, nimm doch!" ich musste Sie zur Seite ziehen und erstmal erklären, dass es mich nervt wie reagiert dabei ihre Schwiegertochter.... Bzw. Wie kommt sie sich vor. Egal wie lieb u nett eine Schwiegermutter es meint, Frauen haben entweder dass Gefühl, es muss mehr dahinter stecken (z.b. Warum besteht sie so hartnäckig drauf?) oder es wird wirkl nervig u lässig... Jeden Tag das gleiche.

Was ich bei meinem Bruder ganz toll finde, er steht meiner Schwägerin zu 90 % immer bei. Zumal sie aus Frankreich für ihn hergezogen ist, für ihn und nur uns hier hat! Zuviel darf sie sich aber auch nicht erlauben. Meine Eltern haben auch ein Mehrfamilienhaus. Als damals mein Bruder heiraten wollte, wollten meine Eltern ihm eine Wohnung kostenlos zur Verfügung stellen..... Mit Garten u allem. Die haben freundlich und dankend abgesagt, weil sie Probleme die In der Zukunft aufauchen können (wie bei euch leider jetzt) vermeiden.

Deine Mutter würde auch nieee Frieden finden, wenn sie der "Grund" wären, für eure Trennung und deinen Kummer.

Du kannst deiner Frau einen Kompromiss machen... Du verkaufst ihr zu liebe das Haus aber der Kontakt zu deiner Familie (vorallem Großeltern und Kind)darf bestehen!

Denn eine Familie besteht nicht nur aus Mama und Papa...

Ich drücke dir ganz fest die Daumen und wünsche euch nur das beste!
 
Lieber Gast,

eure Familie kenn ich nicht .... und eine Ferndiagnose ist kaum möglich.
Aber mein Eindruck ist, dass die Überreaktion Deiner Frau einen Hintergrund hat, den wir hier nicht kennen.

Mir kommt es so vor, als ob Deine Frau "ein Problem" hat, vielleicht eine unbewältigte Angst aus der Vergangenheit. Es könnte sein, dass es tatsächlich zu einer friedlichen Familiensituation kommt, wenn Du das Haus verkaufst und ihr in ausreichender Distanz wohnt.

Wenn meine Vermutung stimmt und Deine Frau ein hier noch nicht genanntes (psychisches) Problem hat - dann fürchte ich - wird Deine Frau dieses Problem durch den Umzug alleine nicht los. Du wirst es merken, ob meine Vermutung stimmt. Ich kann mich auch täuschen und Deine Frau hat lediglich einen Hass auf Deinen Vater..... was mir allerdings auch nicht gefallen würde. Immerhin ist er Dein Vater.

Wenn Deine Frau Dich als sympathisch und liebenswert empfindet, dann kann Dein Vater nicht alles falsch gemacht haben.

Dieses Nicht-reden-wollen mit der harmlosen und Frieden suchenden Schwiegermutter und dazu Beschimpfungen sind Verhaltensweisen eines Menschen, der in sich ein Problem trägt. Auch wenn ihr mit der Verhaltensweise Deines Vaters nicht immer einverstanden seid - so wäre mir an Deiner Stelle die Regel wichtig: Beleidigungen sind ein NO-GO. Man kann trotzdem höflich und respektvoll bleiben.

Aber zunächst solltest du es mit Hausverkauf und Wegzug probieren.... wie Ninive auch schon riet.

LG; Nordrheiner
 
Sie hat sogar schon Vermutungen geäußert, dass er noch weitaus schlimmeres mit ihm gemacht haben könnte, was aber nicht so ist.
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dieser satz fiel mir sofort ins auge. was ist damit gemeint? deine frau sagt sowas doch nicht ohne grund. wenn dein stiefvater den jungen schlägt, dann hat deine frau recht. ihr müsst da weg ziehen.



Das ist es ja, solche Vermutungen zu äußern rückt alles sofort in eine Ecke in der es meiner Meinung nach nicht hingehört, weil das so nicht ist und für diese Behauptung ihrerseits gibt es absolut keinen Grund, und es ist auch echt nicht fair meinen Eltern gegenüber. Ich bin mir 100 %ig sicher , dass unser Sohn da niemals Geschlagen worden ist oder sonst misshandelt. Als er als Baby mal wie verrückt geschrien hat und immer papa gerufen hat, ich war zu dem Zeitpunkt nicht zu hause, bin dann aber sofort nach Hause, da dachte sie auch erst ich hätte weiß Gott was mit ihm gemacht, dabei wollte er einfach nur zu mir....Es ist nicht alles falsch was sie sagt, aber sie übertreibt es so dermaßen und steigert sich da rein, das ist einfach meiner Meinung nach nicht richtig
 
Lieber Gast,

eure Familie kenn ich nicht .... und eine Ferndiagnose ist kaum möglich.
Aber mein Eindruck ist, dass die Überreaktion Deiner Frau einen Hintergrund hat, den wir hier nicht kennen.

Mir kommt es so vor, als ob Deine Frau "ein Problem" hat, vielleicht eine unbewältigte Angst aus der Vergangenheit. Es könnte sein, dass es tatsächlich zu einer friedlichen Familiensituation kommt, wenn Du das Haus verkaufst und ihr in ausreichender Distanz wohnt.

Wenn meine Vermutung stimmt und Deine Frau ein hier noch nicht genanntes (psychisches) Problem hat - dann fürchte ich - wird Deine Frau dieses Problem durch den Umzug alleine nicht los. Du wirst es merken, ob meine Vermutung stimmt. Ich kann mich auch täuschen und Deine Frau hat lediglich einen Hass auf Deinen Vater..... was mir allerdings auch nicht gefallen würde. Immerhin ist er Dein Vater.

Wenn Deine Frau Dich als sympathisch und liebenswert empfindet, dann kann Dein Vater nicht alles falsch gemacht haben.

Dieses Nicht-reden-wollen mit der harmlosen und Frieden suchenden Schwiegermutter und dazu Beschimpfungen sind Verhaltensweisen eines Menschen, der in sich ein Problem trägt. Auch wenn ihr mit der Verhaltensweise Deines Vaters nicht immer einverstanden seid - so wäre mir an Deiner Stelle die Regel wichtig: Beleidigungen sind ein NO-GO. Man kann trotzdem höflich und respektvoll bleiben.

Aber zunächst solltest du es mit Hausverkauf und Wegzug probieren.... wie Ninive auch schon riet.

LG; Nordrheiner


Mein Problem ist ja, das mir bei dem Gedanken zu verkaufen und wegzuziehen schon regelmäßig schlecht wird mit Bauchschmerzen usw. Ich möchte das eigentlich nicht, meine Frau übertreibt da meiner Meinung nach, es ist nichts was man nicht im Gespräch klären könnte, was ich und meine Eltern auch schon mehrfach versucht haben, sie weigert sich nur einfach und sie will ja wegziehen, damit es gar keinen Kontakt mehr gibt zu meiner Familie, also wegziehen und danach den Kontakt wieder langsam aufbauen will sie ja nicht, sie will weg damit unser Sohn die vergisst und später gar nicht mehr kennt.
Alles was war oder ist, liegt jetzt auf einmal an meiner Familie, sie geht seit 3,5 Jahren nicht mehr arbeiten, auf Grund dessen und das sie immer meint sie muss irgendwas bestellen, hauptsächlich Klamotten ist unserer finanzielle Situation auch nicht die beste, man kommt immer irgendwie durch, mit geliehenem Geld von meinen Eltern oder verkauft Sachen wie Kinderwagen usw. Jetzt konnte Sie nie arbeiten, weil Ihre ganzen Wehwehchen anscheinend davon kommen, dass meine Familie sie immer belastet, vorher hieß es immer irgendwas am Haus ist nicht in Ordnung, sie war der festen Überzeugung wir haben Schimmel, obwohl ich sicher war, das wir kein Schimmelproblem haben, bei uns ist es nirgends feucht, habe ich ihr zu liebe und weil ich sonst ja immer hingestellt werde als würde ich die Gesundheit meines Sohnes absichtlich gefährden, beim Gesundheitsamt angerufen und jemanden kommen lassen, der dann bestätigt hat, dass wir kein Schimmelproblem haben.
Ich habe einfach das Gefühl, das es jetzt das ist was sie stört, in 2 Jahren ist dann wieder was anderes usw. Ich lebe seit über zehn Jahren schon so, dass ich immer versuche alles so zu machen, damit sie zufrieden ist und nicht meckert, naja klappt auch nicht immer so gut...
Damit wir zusammensein konnten bin ich damals zu Hause ausgezogen, sie hatte bis dahin bei ihrem alten Freund gewohnt, daher brauchten wie eine eigenen Wohnung, dann als wir gebaut haben, hat sie mir die Pistole auf die brust gesetzt, entweder bauen oder sie trennt sich, dann zwei Jahre später mit dem Nachwuchs dasselbe, ich meine unser Sohn ist das Beste was mir je passiert ist, aber immer nur, mach das jetzt so oder wir trennen uns, und jetzt ist es wieder dasselbe, deine Eltern oder wir hieß es nur, kann meine Gefühle meine Trauer über die Situation zu Hause nicht rauslassen, da ich dann wieder angemeckert werde.
 
Dieser zweite Post bestätigt, daß leider Deine Frau die "Böse" ist und nicht Dein Vater. Sie ist es, die sich nicht verträgt/vertragen will. Sie ist es, die Dinge behauptet und unterstellt, die nie passiert sind. Sie ist es, die das Kind als Druckmittel gegen Dich verwendet, wenn sie mit Trennung droht. Sie ist es, nach deren Pfeife Du tanzen sollst, was anscheinend nicht so gut klappt, solange Deine Eltern in der Nähe sind. Du bist wohl eher der nah am Wasser gebaute gutmütige Typ, der so lange nachgibt, bis er der Dumme ist, oder?
Und Dein Sohn kommt in dieser Hinsicht nach Dir. Du hast vermutlich Recht wenn Du schreibst, Dein Sohn hält Deinen Vater für böse nicht weil er böse ist oder mal komisch daherredet (das tun viele, mit denen man im Ernstfall Pferde stehlen könnte), sondern weil seine Mutter ihm das vorgibt und einredet und er es ihr recht machen will, weil sie ja seine Mutter ist und so weiter.

Und jetzt will sie Dich mit aller Gewalt, zu der sie fähig ist, von Deinen Eltern trennen, um ihre Macht zu festigen, das Druckmittel dazu ist der Sohn. Meine Vor-Autoren haben recht, da ist auf Seiten Deiner Frau leider ein ziemlich massives Problem vorhanden, wenn man Manipulation von Menschen aus Egoismus und Eigennutz nicht einfach als allgemeine Charakterschwäche der Betreffenden betrachtet.
Kaufwahn, psychosomatische (oder komplett vorgespielte) Gesundheitsbeschwerden unter "großzügigem" Verzicht auf eigene Berufstätigkeit... Deine Frau stellt sich dar als ein Prinzeßchen auf der Erbse, um die sich die ganze Welt gefälligst zu drehen hat, und Du sollst das Mittel dazu sein. Vermutlich war ihr früherer Freund froh, sie los zu sein, wenn sie sich ihm gegenüber genauso benommen hat.

Tut mir leid, aber wenn Du jetzt keine innere Stärke gewinnst und ihr Paroli bietest, wird sie ihre Macht über Dich ständig ausbauen, und Du wirst ständig unglücklicher werden, weil sie Dir immer wieder den Entzug des Sorgerechts für den Sohn als Drohung vor die Nase halten wird, um ihren Willen durchzusetzen, wie man dem Esel eine Karotte vor die Nase hält, damit er den Wagen zieht.

Setz doch ihr zur Abwechslung mal die Pistole auf die Brust, indem Du sagst, wenn Ihr tatsächlich in eine neue Wohnung umzieht, ist nix mehr mit Kaufwahn und sie muß sich eine Arbeit suchen, weil für das halbfertige vorhandene Haus nicht viel Geld zu erzielen sein wird, um Euch die Kosten für eine neue Wohnung leisten zu können. Rechne mal ein paar (realistisch aussehende) Zahlen zusammen und dann frag sie, was sie dann zusteuern wird. Und dann schau Dir ihre Reaktionen an! (...wie wird sie wohl reagieren?...)

Denn auf Hilfe von Seiten Deiner Eltern darf und soll sie dann auch nicht hoffen, auch das mußt Du ihr klipp und klar sagen - und Du mußt Deine Eltern entsprechen vergattern, daß die das auch so mitmachen! Ihr nicht mehr Geld leihen oder zustecken - der einzige, der noch was zugesteckt kriegen darf, ist allein das Kind!
Laß Dich von ihr nicht mehr unter Druck setzen, egal womit sie droht, egal ob Dir dabei die Tränen kommen. Dreh Deine Tränendrüse in Zukunft zu, und beweise Stärke und Konsequenz, keine Nachgiebigkeit mehr!

A propos Kaufwahn - wie zahlt sie das? Mit einem Kinderwagenverkauf hier und da wird das sicher nicht gedeckt, denn im Einkauf kosten Kinderwägen ja auch. Hat sie ein eigenes Konto, oder Vollmacht über Deines? Hat sie das geliehene Geld wieder zurückbezahlt? Habt Ihr einen Ehevertrag mit Zugewinngemeinschaft, oder wie sieht es da aus? Ich denke, angesichts der Lage wird es Zeit, sich sicherheitshalber mit einem Anwalt zu besprechen, vor allem um ihr finanziell Grenzen zu setzen. Damit sie gar nicht erst in die Lage kommt, Dich in irgendeiner Form "auszunehmen", nicht direkt und nicht über das Kind (Druckmittel!). Wenn sie kaufen und Luxus haben will, muß sie sich selber das Geld verdienen, mit zerbrechlichem Prinzeßchen-Gehabe darf nichts mehr sein.

Und da mir die Andeutungen von wegen "mehr" von Seiten Deines Vaters gar nicht gefallen - in den Ruch von Kindsmißbrauch oder -mißhandlung kommt ein Mann sehr schnell, ganz besonders wenn eine boshafte Weibsperson darauf hinarbeitet - diesen Ruch wieder zu verlieren ist dagegen praktisch unmöglich, irgendwas bleibt immer hängen - solltest Du Dich auch mal - allein, ohne sie - mit einem Mitarbeiter des Jugendamts besprechen. Nur so für alle Fälle, denn wenn sie tatsächlich was versucht, in Sachen Trennung, weil ihr Zirkusgaul (sprich: Du) nicht so springen will wie gewollt, dann hast Du bereits den Fuß in der Tür des Jugendamts.
Nicht nur in Hinblick auf die Manipulierung des Kindes, sondern auch im Hinblick auf den Ruf Deines Vaters.

Und wenn Du Probleme haben solltest, beim Anwalt oder Jugendamt die richtigen Worte zu finden, um die Lage adäquat zu beschreiben - dann druck einfach Deinen gesamten Thread hier samt Antworten aus und gib ihn den Leuten zu lesen. Hier hast Du geschrieben, wie sich die Lage für Dich darstellt. Hier hast Du Antworten von anderen, die Dich und die Deinen nicht persönlich kennen, die nur anhand Deiner Darstellungen urteilen können. Das Jugendamt und auch der Anwalt schauen sich die Lage vor Ort genauer an, wenn sie was taugen. Laß sie auch mit Deinen Eltern reden (ohne Dich, in eigener Sitzung) wenn nötig. Je mehr Stimmen die Lage darstellen, um so besser. Sollte dann Deine Frau später kommen von wegen Trennung, weil Du nicht mehr auf ihre Kommandos parierst... dann wird sie nämlich Probleme haben, alle Schuld auf Dich und Deinen Vater abzuwälzen.
 
Dieser zweite Post bestätigt, daß leider Deine Frau die "Böse" ist und nicht Dein Vater. Sie ist es, die sich nicht verträgt/vertragen will. Sie ist es, die Dinge behauptet und unterstellt, die nie passiert sind. Sie ist es, die das Kind als Druckmittel gegen Dich verwendet, wenn sie mit Trennung droht. Sie ist es, nach deren Pfeife Du tanzen sollst, was anscheinend nicht so gut klappt, solange Deine Eltern in der Nähe sind. Du bist wohl eher der nah am Wasser gebaute gutmütige Typ, der so lange nachgibt, bis er der Dumme ist, oder?
Und Dein Sohn kommt in dieser Hinsicht nach Dir. Du hast vermutlich Recht wenn Du schreibst, Dein Sohn hält Deinen Vater für böse nicht weil er böse ist oder mal komisch daherredet (das tun viele, mit denen man im Ernstfall Pferde stehlen könnte), sondern weil seine Mutter ihm das vorgibt und einredet und er es ihr recht machen will, weil sie ja seine Mutter ist und so weiter.

Und jetzt will sie Dich mit aller Gewalt, zu der sie fähig ist, von Deinen Eltern trennen, um ihre Macht zu festigen, das Druckmittel dazu ist der Sohn. Meine Vor-Autoren haben recht, da ist auf Seiten Deiner Frau leider ein ziemlich massives Problem vorhanden, wenn man Manipulation von Menschen aus Egoismus und Eigennutz nicht einfach als allgemeine Charakterschwäche der Betreffenden betrachtet.
Kaufwahn, psychosomatische (oder komplett vorgespielte) Gesundheitsbeschwerden unter "großzügigem" Verzicht auf eigene Berufstätigkeit... Deine Frau stellt sich dar als ein Prinzeßchen auf der Erbse, um die sich die ganze Welt gefälligst zu drehen hat, und Du sollst das Mittel dazu sein. Vermutlich war ihr früherer Freund froh, sie los zu sein, wenn sie sich ihm gegenüber genauso benommen hat.

Tut mir leid, aber wenn Du jetzt keine innere Stärke gewinnst und ihr Paroli bietest, wird sie ihre Macht über Dich ständig ausbauen, und Du wirst ständig unglücklicher werden, weil sie Dir immer wieder den Entzug des Sorgerechts für den Sohn als Drohung vor die Nase halten wird, um ihren Willen durchzusetzen, wie man dem Esel eine Karotte vor die Nase hält, damit er den Wagen zieht.

Setz doch ihr zur Abwechslung mal die Pistole auf die Brust, indem Du sagst, wenn Ihr tatsächlich in eine neue Wohnung umzieht, ist nix mehr mit Kaufwahn und sie muß sich eine Arbeit suchen, weil für das halbfertige vorhandene Haus nicht viel Geld zu erzielen sein wird, um Euch die Kosten für eine neue Wohnung leisten zu können. Rechne mal ein paar (realistisch aussehende) Zahlen zusammen und dann frag sie, was sie dann zusteuern wird. Und dann schau Dir ihre Reaktionen an! (...wie wird sie wohl reagieren?...)

Denn auf Hilfe von Seiten Deiner Eltern darf und soll sie dann auch nicht hoffen, auch das mußt Du ihr klipp und klar sagen - und Du mußt Deine Eltern entsprechen vergattern, daß die das auch so mitmachen! Ihr nicht mehr Geld leihen oder zustecken - der einzige, der noch was zugesteckt kriegen darf, ist allein das Kind!
Laß Dich von ihr nicht mehr unter Druck setzen, egal womit sie droht, egal ob Dir dabei die Tränen kommen. Dreh Deine Tränendrüse in Zukunft zu, und beweise Stärke und Konsequenz, keine Nachgiebigkeit mehr!

A propos Kaufwahn - wie zahlt sie das? Mit einem Kinderwagenverkauf hier und da wird das sicher nicht gedeckt, denn im Einkauf kosten Kinderwägen ja auch. Hat sie ein eigenes Konto, oder Vollmacht über Deines? Hat sie das geliehene Geld wieder zurückbezahlt? Habt Ihr einen Ehevertrag mit Zugewinngemeinschaft, oder wie sieht es da aus? Ich denke, angesichts der Lage wird es Zeit, sich sicherheitshalber mit einem Anwalt zu besprechen, vor allem um ihr finanziell Grenzen zu setzen. Damit sie gar nicht erst in die Lage kommt, Dich in irgendeiner Form "auszunehmen", nicht direkt und nicht über das Kind (Druckmittel!). Wenn sie kaufen und Luxus haben will, muß sie sich selber das Geld verdienen, mit zerbrechlichem Prinzeßchen-Gehabe darf nichts mehr sein.

Und da mir die Andeutungen von wegen "mehr" von Seiten Deines Vaters gar nicht gefallen - in den Ruch von Kindsmißbrauch oder -mißhandlung kommt ein Mann sehr schnell, ganz besonders wenn eine boshafte Weibsperson darauf hinarbeitet - diesen Ruch wieder zu verlieren ist dagegen praktisch unmöglich, irgendwas bleibt immer hängen - solltest Du Dich auch mal - allein, ohne sie - mit einem Mitarbeiter des Jugendamts besprechen. Nur so für alle Fälle, denn wenn sie tatsächlich was versucht, in Sachen Trennung, weil ihr Zirkusgaul (sprich: Du) nicht so springen will wie gewollt, dann hast Du bereits den Fuß in der Tür des Jugendamts.
Nicht nur in Hinblick auf die Manipulierung des Kindes, sondern auch im Hinblick auf den Ruf Deines Vaters.

Und wenn Du Probleme haben solltest, beim Anwalt oder Jugendamt die richtigen Worte zu finden, um die Lage adäquat zu beschreiben - dann druck einfach Deinen gesamten Thread hier samt Antworten aus und gib ihn den Leuten zu lesen. Hier hast Du geschrieben, wie sich die Lage für Dich darstellt. Hier hast Du Antworten von anderen, die Dich und die Deinen nicht persönlich kennen, die nur anhand Deiner Darstellungen urteilen können. Das Jugendamt und auch der Anwalt schauen sich die Lage vor Ort genauer an, wenn sie was taugen. Laß sie auch mit Deinen Eltern reden (ohne Dich, in eigener Sitzung) wenn nötig. Je mehr Stimmen die Lage darstellen, um so besser. Sollte dann Deine Frau später kommen von wegen Trennung, weil Du nicht mehr auf ihre Kommandos parierst... dann wird sie nämlich Probleme haben, alle Schuld auf Dich und Deinen Vater abzuwälzen.


Viele der Dinge die Du schreibst sind richtig, leider weiß ich vieles auch schon selber, oder denke zumindest das es so ist. Es ist halt sehr schwierig, ich möchte das meine Familie zusammenbleibt und auch das man sich mit meinen Eltern wieder annähert, aber das scheint unmöglich, daher spreche ich das Thema in den letzten Tagen gar nicht mehr an, da ich es einfach sonst nicht mehr schaffe, ich bin nicht für Streit und Auseinandersetzungen gemacht, das setzt mit so zu, so dass ich das Thema verschweige um Ruhe zu haben, was nicht der richtige weg ist, dass weiß ich auch.
Meine Mama hat mir am Wochenende unter Tränen gesagt, dass wenn wir es denn so wollen es keinen Kontakt von deren Seite mehr gibt, wir aber deshalb nicht das Haus verkaufen sollen und wegziehen sollen.
Als ich einkaufen gefahren bin hat Keno im Auto meine Mama gesehen, die war gerade draußen im Garten, da hat er wie wild an die Autoscheibe geklopft und Oma gerufen und dann zu mir gesagt, Papa da müssen wir aber auch mal wieder hingehen...Wenn er so panische Angst vor meinem Stiefvater hätte würde er da doch nicht hinwollen oder? Er weiß doch das mein Stiefvater auch da ist. An dem besagten tag, als er bei Fußballspielen mit meinem Vater gefallen ist und sich das Knie aufgeschlagen hat hat er geweint und sprach auch von angst und er will da nicht sein... Aber es war meiner Meinung nach und ich bin auch nicht allwissend, dadurch dass er weiß, dass meine Frau schlecht über meinen Stiefvater denkt und er dann dachte Mama hat ja doch recht....
Es ist einfach nur besch....Ich bin dankbar für Eure Worte, vieles was Ihr schreibt weiß ich insgeheim auch schon selber, auch dass mir kein Anderer helfen kann. Ich weiß nur nicht wie es werden soll, bei dem Gedanken alles zu verkaufen und mit meiner Familie zu brechen geht es mir schlecht, aber andersherum bei einer eventuellen Trennung meinen Sohn nicht mehr jeden Tag zu sehen, mit ihm zu spielen und ihn nicht mehr Abends ins Bett bringen zu können und ihm eine Geschichte vorlesen zu können, das würde mich richtig fertig machen.
Ich will auch nicht das mein Sohn sich zwischen uns Entscheiden muss, sich bewusst gegen einen Elternteil zu entscheiden muss doch grausam für ein Kind sein, zumal er beide lieb hat auch wenn er mehr Papakind ist.

So wie die Situation jetzt ist geht es mir schlecht, eß weniger, schlaf unruhiger, immer wenn ich nicht abgelenkt bin wieder diese Gedanken...Aber mit den beiden Wegen die sich anscheinend nur Auftun wäre ich auch unglücklich...

Meine Eltern wären auch jetzt nach dem ganzen Streit auf jeden Fall bereit reinen Tisch zu machen es wieder zu versuchen, mein Stiefvater war ja auch bereit wie er mir sagte, seinen Umgang mit unserem Sohn zu verändern und ihn nicht in Situationen zu bringen in denen er sich unwohl fühlt....Weil vor allem meine Mama auch an mich denkt und möchte das es mir gut geht, manchmal denke ich das es meiner Frau relativ egal ist wie es mir mit dieser Situation geht. Zu Hause kann ich meine Gefühle diesbezüglich nicht rauslassen, da es sonst wieder ärger gibt, warum ich meiner Familie hinterhertrauere, die sind halt sch....

Ich will meine Familie aber nicht aufgeben, meine eigene nicht und meine Eltern auch nicht, sicherlich haben die ihre Probleme und mein Stiefvater ist nicht immer der allerbeste, hat halt seine Eigenarten, und das Haus welches meins ist, läuft alles über mich und ist vor der Ehe gebaut, will ich auch nicht einfach hergeben, es würde schließlich immer mein bleiben, als Altersvorsorge usw.

Vielleicht muss ich nochmal erwähnen, sobald ich denn ernsten Verdacht hätte oder es wissen würde, das unser Sohn bei meinen Eltern schlecht behandelt wird oder geschlagen wird oder noch schlimmeres, wäre ich der erste der den Umgang verbieten würde und dann auch wegziehen würde, wenn das nämlich so wäre, könnte ich meinen Eltern nie wieder in die Augen gucken.

Das kann doch alles nicht wahr sein, man muss so was doch regeln können, indem man Sich ausbricht oder ähnliches, auch wenn ich meine Eltern jetzt gar nicht mehr sehe, ich weiß das meine Mama sehr oft zu Hause sitzen wird und weint, sie hat Ihren Enkel so lieb und ich glaube auch meinem Stiefvater, das er ihn liebt und nie absichtlich schaden würde, er hat halt eine oftmals merkwürdige Art an sich, die man vielleicht mit einer blöden Frase wie Früher war das halt so, beschreiben könnte.
 
Lieber Gast,

unter Berücksichtigung Deines letzten Beitrages ziehe ich meine Empfehlung "Haus verkaufen" zurück.

Es scheint mir mehr als deutlich, dass Deine Frau vor irgendeinem Problem wegläuft. Dieses Problem ist in Deiner Frau vorhanden. Wir können diesem Problem lediglich keine genaue Bezeichnung geben.

Aus meiner Sicht läuft es bei ihr vermutlich so: Immer wenn sie ihr Problem spürt, verhält sie sich wie eine Person, die vor ihrem Feind davonlaufen will. Und da sie nicht weglaufen kann, sucht sie sich eine Ersatzlösung, einen Ersatz-Fluchtweg. Dadurch kommt es zu solchen "Wenn......dann...." Aktionen. Und Du oder ggf. andere Personen sollen für sie die Lösung bewirken, was natürlich nicht funktioniert. Und immer wenn ihre Vorstellung, was der andere unbedingt tun sollte, für den anderen (für Dich) nicht nachvollziehbar ist und sie daher auf Widerstand stößt, greift sie zu dem Mittel der Erpressung: "Wenn Du nicht das tust was ich will, dann...."

Wenn-Dann-Sätze drücken die Erpressung aus.

Ich vermute, Deine Frau fühlt sich nicht psychisch krank. Sollte sie sich krank oder hilfsbedürftig fühlen, sollte sie zu einem Psychologen/Therapeuten gehen.

Wenn es aber zutrifft, dass Deine Frau sich nicht krank oder hilfsbedürftig fühlt, dann solltest Du darauf bestehen, dass sie "für alle Fälle" zu einem Psychologen/Therapeuten geht. Deine Argumentation könnte folgende Logik aufweisen: "wir haben durch Fachleute festgestellt, dass die Wände keinen Schimmel haben. Und jetzt lassen wir untersuchen, ob sich der Schimmel nicht ggf. in Deinem Herzen, in Deiner Psyche befindet."

Du kannst sicher nicht davon ausgehen, dass Deine Frau dieser Idee jubelnd zustimmen wird. Um Deinem Vorschlag Nachdruck zu verleihen, würde ich folgenden Gedanken mit ihr besprechen: "Du hast Dich in der Vergangenheit geirrt. Es hat sich gezeigt, dass Deine Wahrnehmung - was ist jetzt das Problem und wie lässt es sich gut lösen - mit der Realität nicht übereinstimmte. Beispiel Schimmel, Feuchtigkeit.

Von daher würde ich wie folgt argumentieren:
"Ein Hausverkauf ist eine weitreichende Maßnahme. Natürlich stimme ich Dir zu. Aber bevor ich das durchziehe, möchte ich abklären lassen, ob wir damit wirklich das Problem lösen. Und deswegen gehen wir gemeinsam zu einem Psychologen und lassen uns beraten, ob unsere Problemerkennung sowie unser Lösungsverhalten wirklich gut ist. Und nur wenn der Psychologe das Problem sowie die Lösung ähnlich sieht wie Du, dann ziehe ich das durch."

Und von diesem Moment einer solchen Aussprache mit Deiner Frau an solltest Du Dich von "wenn-dann"-Erpressungsversuchen nicht mehr beeindrucken lassen. Droht sie mit Scheidung... dann soll sie ... Ich bin mir ziemlich sicher: Wenn Du jetzt das Haus verkaufst und ihr wegzieht und Deine Frau keine psychologische Hilfe erfährt, dann ist es nur eine Frage der Zeit und sie wird Dich mit irgendetwas anderem erpressen wollen.

Nicht ganz ausschliessen kann ich, dass Deine Frau ggf. psychologisch keine Probleme hat, sondern lediglich eine schrecklich narzisstische Person ist. Und auch ist möglich, dass sie sowohl stark narzisstisch ist als auch ein psychisches Problem hat.

In jedem Fall halte ich es für verkehrt, den Erpressungsversuchen Deiner Frau nachzugeben. Ggf. kommt es dann zu einer Scheidung. Aber dann gilt aus meiner Sicht: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Jedoch am meisten hoffe ich, dass ihr eine friedliche Lösung findet und dazu könnte ein Therapeut oder ein Psychologe gute Hilfe leisten.

LG; Nordrheiner
 
Um so wichtiger ist es, sich von neutraler Stelle Hilfe zu holen. Jugendamt und Anwalt, bevor Deine Frau von sich aus tätig werden kann. Wenn Du an dem, was Du hier gepostet hast, kein Jota verändern willst, wenn alles so stehen bleiben kann, weil es exakt die Lage beschreibt - dann ergreife von Dir aus die Initiative.

Ja, meistens entscheiden Gerichte, wenn es zum schlimmsten kommt, zugunsten der Mutter, aber nicht immer. Sprich mit Deinen Eltern darüber, aber erst mal nicht mit Deiner Frau, und auch Deine Eltern sollen ihr gegenüber erst mal dichthalten. Sollte nicht schwer sein, wenn so wenig Kontakt besteht. (Paß auf, wenn sie Deinen Computer kontrollieren sollte, und laß keine verdächtigen Papiere herumliegen - Ehefrauen schnüffeln gerne, vor allem wenn sie ahnen, daß was unangenehmes im Busch ist! Trau schau wem, sei nicht leichtsinnig!)

Und dann laß es eskalieren, irgendwie. Dreh ihr das Konto ab, wenn es Deiniges ist, oder reagier einfach nicht mehr auf ihre Trennungsdrohungen, frag sie "ganz nebenbei" nach ihren (!) Plänen wieder arbeiten zu gehen und ihr Teil für einen Umzug zu leisten (den Du in Aussicht stellen kannst, aber nicht machen mußt - ganz im Gegenteil, ich rate dringend davon ab! Aber Du kannst ja erst mal so tun, als ob Du auf diese Forderung eingehen willst - mach lautstark Pläne und Kostenvoranschläge, such Dir Wohnungsangebote heraus, rechne ihr vor, wieviel eine Wohnung woanders - Kauf, nicht Miete - kosten würde und so weiter, mit dem Ergebnis, daß auch sie ihren Prinzessinnenhintern in Bewegung Richtung Arbeit versetzen müßte. Und Kaufanfälle dürfte es selbstverständlich auch nicht mehr geben, da nicht mehr drin.)

Und erst dann, wenn sie mit Anwalt und Trennung und Kind-Mitnehmen drohen sollte, dann erst legst Du Deine Karten auf den Tisch wie im Spiel von Hase und Igel und sagst, daß JA und Anwalt bereits eingeschaltet sind und Bescheid wissen, quasi bereits auf dem Sprung sind tätig zu werden. "Do your worst - Kobra, übernehmen Sie."
Sei hart - und konsequent.
Und nie zu stolz, notfalls Hilfe von Dritten zu erbitten oder anzunehmen.
 

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