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Hi Zusammen,
ich möchte euch gerade mal von meinem Problem schildern, da ich in meinem Umkreis leider wenig die Möglichkeit habe, fundierte Meinungen zu bekommen.
Und zwar studiere ich dual Maschinenbau im nunmehr 4. Semester, wobei es mir von Anfang an nicht gefiel. Bereits nach einem Semester wollte ich abbrechen, wobei mein Vater jedoch klar forderte, dass der "Plan B" erst vollständig ausgearbeitet werden sollte! Da meine Noten der ersten Klausurphase dann doch sehr gut waren, habe ich mir eingeredet, dass es gar nicht so schlimm ist, was aber einfach nicht stimmt. Auch jetzt aktuell habe ich noch eine deutliche 1 vor dem Komma, aber das fußt nicht auf besonderem Interesse, sondern einfach auf exzessiven Lernen vor den Klausuren.
Auch der Ausbildungs-Teil in der Firma ist schrecklich. Nachdem ich vier Monate neben putzen und "schraube lösen und festziehen" nichts gemacht habe, ist nun die Panik ausgebrochen, da meinem Chef aufgefallen ist, dass in zwei Wochen die Abschlussprüfung ist. Da die Bedingungen für die weiteren Jahre in dem Betrieb auch alles andere als gut aussehen, möchte ich nun nach Bestehen der Ausbildung dort aufhören und grundständig weiter studieren. Mit der Firma wird es dsbzgl. sicher Stress geben, ich habe aber noch nichts gesagt, da ich warten will bis die Prüfungen vorbei sind.
Nachdem dieser Plan so gut wie sicher ist, geht es aber weiter mit zig ungeklärten Fragen. Bevor ich dazu komme, aber noch ein nicht ganz unwichtiges Detail:
Neben dem Abitur habe ich damals eine Firma gegründet. Das ganze ist bis heute immer etwas gewachsen und es macht mir echt riesen Spaß dort mit dem Kunden zu agieren, zu kalkulieren, zu produzieren, zu organisieren ... Ich habe einfach alles selber in der Hand und dafür dass alles nach der Arbeit von zu Hause aus läuft, ist es auch relativ erfolgreich. Ich verdiene damit schon recht gutes Geld, aber natürlich nicht so viel, dass ich davon Leben kann. Es wäre aber mein Traum, dass es so wäre...
Hier liegt auch der Grund, warum ich mich nicht für das Studium aufraffen kann. Das andere interessiert mich einfach viel mehr. Klar, rational sagt jeder "Konzentrier' dich auf dein Studium", aber das ist leichter gesagt, als getan. Ich komme mir schon etwas vor, wie die, die in der Schule anstatt zu lernen auf dem Fußballplatz standen oder so..
Nun also, was tun?
Bisher sind meine Gedanken so, dass ich von Maschinenbau zu Wirtschaftsingenieurwesen wechseln möchte, da ich 1.) einige bisher erbrachte Leistungen anrechnen lassen könnte (wenn ich an der Uni bleibe) und 2.) etwas wirtschaftliches Wissen bekommen könnte, das mir im Rahmen meiner Firma echt fehlt.
In einigen Studienberatungen kam dann aber öfters die Frage auf "Wofür denn der Ingenieur? Das scheint gar nichts für Sie zu sein!" Meine Antwort war, dass ich es halt einfach zur Sicherheit mache, weil man als Ingenieur recht sicher nicht auf der Straße sitzt. Außerdem bin ich immer recht skeptisch bei diesen "Mode-Studiengängen", die jeder macht weil sie cool klingen, aber am Ende keiner braucht. Gelegentlich helfe ich noch in der Firma eines Freundes aus, die viel mit Menschen zusammenarbeitet und damit genau das Gegenteil von dem in meinem eigentlichen Beruf ist. Hier höre ich auch dauernd "Maschinenbau? Du musst doch irgendwas anderes machen, das passt doch gar nicht..."
Ich könnte jetzt noch Seiten mit dem Thema füllen, aber in der Hoffnung, dass es sich jemand bis hierhin noch durchließt, hoffe ich einfach mal auf Eure Reaktionen.
Vielen Dank schonmal 🙂
ich möchte euch gerade mal von meinem Problem schildern, da ich in meinem Umkreis leider wenig die Möglichkeit habe, fundierte Meinungen zu bekommen.
Und zwar studiere ich dual Maschinenbau im nunmehr 4. Semester, wobei es mir von Anfang an nicht gefiel. Bereits nach einem Semester wollte ich abbrechen, wobei mein Vater jedoch klar forderte, dass der "Plan B" erst vollständig ausgearbeitet werden sollte! Da meine Noten der ersten Klausurphase dann doch sehr gut waren, habe ich mir eingeredet, dass es gar nicht so schlimm ist, was aber einfach nicht stimmt. Auch jetzt aktuell habe ich noch eine deutliche 1 vor dem Komma, aber das fußt nicht auf besonderem Interesse, sondern einfach auf exzessiven Lernen vor den Klausuren.
Auch der Ausbildungs-Teil in der Firma ist schrecklich. Nachdem ich vier Monate neben putzen und "schraube lösen und festziehen" nichts gemacht habe, ist nun die Panik ausgebrochen, da meinem Chef aufgefallen ist, dass in zwei Wochen die Abschlussprüfung ist. Da die Bedingungen für die weiteren Jahre in dem Betrieb auch alles andere als gut aussehen, möchte ich nun nach Bestehen der Ausbildung dort aufhören und grundständig weiter studieren. Mit der Firma wird es dsbzgl. sicher Stress geben, ich habe aber noch nichts gesagt, da ich warten will bis die Prüfungen vorbei sind.
Nachdem dieser Plan so gut wie sicher ist, geht es aber weiter mit zig ungeklärten Fragen. Bevor ich dazu komme, aber noch ein nicht ganz unwichtiges Detail:
Neben dem Abitur habe ich damals eine Firma gegründet. Das ganze ist bis heute immer etwas gewachsen und es macht mir echt riesen Spaß dort mit dem Kunden zu agieren, zu kalkulieren, zu produzieren, zu organisieren ... Ich habe einfach alles selber in der Hand und dafür dass alles nach der Arbeit von zu Hause aus läuft, ist es auch relativ erfolgreich. Ich verdiene damit schon recht gutes Geld, aber natürlich nicht so viel, dass ich davon Leben kann. Es wäre aber mein Traum, dass es so wäre...
Hier liegt auch der Grund, warum ich mich nicht für das Studium aufraffen kann. Das andere interessiert mich einfach viel mehr. Klar, rational sagt jeder "Konzentrier' dich auf dein Studium", aber das ist leichter gesagt, als getan. Ich komme mir schon etwas vor, wie die, die in der Schule anstatt zu lernen auf dem Fußballplatz standen oder so..
Nun also, was tun?
Bisher sind meine Gedanken so, dass ich von Maschinenbau zu Wirtschaftsingenieurwesen wechseln möchte, da ich 1.) einige bisher erbrachte Leistungen anrechnen lassen könnte (wenn ich an der Uni bleibe) und 2.) etwas wirtschaftliches Wissen bekommen könnte, das mir im Rahmen meiner Firma echt fehlt.
In einigen Studienberatungen kam dann aber öfters die Frage auf "Wofür denn der Ingenieur? Das scheint gar nichts für Sie zu sein!" Meine Antwort war, dass ich es halt einfach zur Sicherheit mache, weil man als Ingenieur recht sicher nicht auf der Straße sitzt. Außerdem bin ich immer recht skeptisch bei diesen "Mode-Studiengängen", die jeder macht weil sie cool klingen, aber am Ende keiner braucht. Gelegentlich helfe ich noch in der Firma eines Freundes aus, die viel mit Menschen zusammenarbeitet und damit genau das Gegenteil von dem in meinem eigentlichen Beruf ist. Hier höre ich auch dauernd "Maschinenbau? Du musst doch irgendwas anderes machen, das passt doch gar nicht..."
Ich könnte jetzt noch Seiten mit dem Thema füllen, aber in der Hoffnung, dass es sich jemand bis hierhin noch durchließt, hoffe ich einfach mal auf Eure Reaktionen.
Vielen Dank schonmal 🙂