@Violetta Valerie
Ich denke aber auch einer der starken Gründe warum heutzutage keiner mehr Lehrer werden will sind die Kinder.
In einer Klasse sind 33 Kinder um die man sich alleine kümmern muss.
Es gibt sicherlich Kinder dir richtige starke Probleme haben die ganze Zeit rum Pöbeln Eltern die nicht einsehen wollen das ihre Kinder nicht hyper intelligent sind und was weiß ich.
Ich habe vor paar Jahren mal eine Grundschullehrein kennengelernt. Sie meinte von den 33 Schüler die sie hat kann über die Hälfte kein Deutsch, dann gibt es noch Kinder die gehörten eher auf eine fröderschule und nicht auf einer Grundschule.
Und fünf Schüler haben über keine Probleme und genau diese fünf Schüler sollten am besten den Durchschnitt verbessern was nun mal nicht geht.
Auf jeden Fall: Das gehört ja auch dazu, dass der Arbeitgeber (also der Staat als Dienstherr) die Arbeitsbedingungen immer wieter verschlechtert: Eigentlich müsste man auf die neuen Herausforderungen im Lehrerberuf reagieren und zB kleinere Klassen machen.
Aber all das passiert nicht, so dass die Arbeitsbedingungen immer schlechter werden und sich keiner mehr diesen Job antun mag.
Dazu kommt, dass der Staat konsequent die bedürfnisse seiner lehrer ignoriert: Willkürliche Versetzungen usw.
Also es wird schon alles getan, um den Job so unattraktiv wie möglich zu machen.
Das gilt übrigens nicht nir für staatliche Schulen: Für Private gilt das natürlich genauso: Auch hier werden die Arbeitsbedingungen auf allen Gebieten immer schlechter.
Bei solchen Verhältnissen ist eher abzusehen, daß die Eltern der 5 guten Schüler diese bald an einer besseren Schule anmelden, wo der gesamte Schnitt besser und die Zahl der Kinder "mit Migrationshintergrund" niedriger ist. 28 schlechte Schüler ziehen die 5 guten eher nach unten, als daß die 5 die restlichen 28 hochziehen könnten. Ist nicht ihre Aufgabe, das Versagen der Schulbehörden auszubügeln!
ich habe man eine Zeitlang an einer reichen Privatschule unterrichtet: maximal 1% Migrationsanteil, aber Disziplinprobleme wie eine Brennpunktschule.
Das hat nichts miteinander zu tun!
Aber gerade mein Fach (Musik) ist ein Musterbeispiel, wie man einen Fachkräftemangel selbst produziert: In Bayern gibt es eine sehr begrenzte Zahl an Studienplätzen für dieses Fach. Extrem schwere Aufnahmeprüfung, dh kaum jemand schafft es überhaupt einen Platz zu bekommen. Später ist man für das was man in der Schule braucht fachlich komplett überqualifiziert und pädagogisch unterequalifiziert.
Und wer das Studium durchzieht, der kann eigentlich auch anderswo sein Geld verdienen, da Musiklehrer sowieso fast nie eine Beamtenstelle bekommen.
Dann sucht man sich halt einen anderen Job: Warum sollte man sich verheizen lassen? Aus meinem Abschlussjahrgang ist nicht mal die Hälfte in den Schuldienst gegangen.