für unternehmen (ob gewinnorientiert oder nicht) kann es u.u. sinnvoll sein, bei FB präsent zu sein. jede organisation sollte sich - wie ein privatmensch ja auch - aber im voraus darüber im klaren sein, was wann von wem gepostet werden darf und was nicht. dass unternehmen sich umfassend präsentieren, ist ja eine sache.
wenn das privatmenschen machen, hat das in meinen augen etwas von exhibitionismus. aber ich muss auch sagen, dass ich selber auch ein mensch bin, der sich nicht präsentiert, und das wirken im hintergrund bevorzugt. FB passt schon zu meiner persönlichkeitsstruktur nicht.
zuckerberg betont ja, dass er privatsphäre für überholt hält. ich halte die einstellung für potenziell gerfährlich, aber man muss ihm lassen, dass er in dieser hinsicht wenigstens offen ist.
dass nun dieses neue feature mit dem 'zeitstrahl des lebens' implementiert wurde, war vor dem hintergrund fast schon abzusehen.
verbieten kann und sollte man das nicht. und von daher begrüße ich, dass es wenigstens noch konkurrenz gibt, die diese exhibitionistische kultur nicht in dem maße wie FB unterstützt: bspw. twitter (auch wenn ich dort ebenfalls nicht angemeldet bin).
außerdem machen ja längst nicht alle nutzer den exhibitionsmus in dem maß mit, wie es zuckerberg sich wünscht.^^
auch wenn ich diese entwicklung ablehne, FB wird uns schon nicht 'auffressen'....