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F*ck WM!

  • Starter*in Starter*in naradchjela
  • Datum Start Datum Start

Wie erlebst du die WM?

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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    41
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
AW: Fu** WM!

tschuldigung, hatte das nicht verstanden.
also, kommt es dir darauf an, dass das eine ohne das andere nicht existieren kann? wenn alle leute weiß wären, (weiß im sinne von völlig gleich) hätten sie keine orientierung mehr, würden blind werden. man orientiert sich an dem, was anders/schwarz ist. das sehe ich auch so.
aber was genau willst du damit sagen? denkst du, ich kenne kein glück? ne, sorry, ich versteh grad nicht mehr, worum es dir genau ging *betreten zu boden schau*
 

Hallo naradchjela,

schau mal hier: F*ck WM!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

AW: Fu** WM!

Günter meinte:
Die Frage "Na, wie geht es?" ist eine Floskel. Ein Teil der Konventionen, mit denen man Kontakt aufnimmt, bevor man ein Gespräch führt.

1. Schritt: Dem anderen zeigen, dass man ihn wahrgenommen hat
Hallo (oder Guten Tag)
- Hallo (oder Guten Tag)
2. Schritt: Kontaktaufnahme
Na, wie geht es?
- Gut (oder Wie soll es gehen? Wie immer.)

Früher konnte man Menschen, die eine Therapie gemacht hatten, oft daran erkennen, dass sie auf die Frage "Wie geht es Dir?" kurz nachgedacht und eine echte Antwort gegeben haben.

Günter

Und darum breche ich mit dieser Frage "Warum?" die Verschlossenheit auf und rege zum Nachdenken an. Mal mehr mal weniger und weil es mich wirklich interessiert. Nicht als Floskel.
 
AW: Fu** WM!

Günter meinte:
Die Frage "Na, wie geht es?" ist eine Floskel. Ein Teil der Konventionen, mit denen man Kontakt aufnimmt, bevor man ein Gespräch führt.

1. Schritt: Dem anderen zeigen, dass man ihn wahrgenommen hat
Hallo (oder Guten Tag)
- Hallo (oder Guten Tag)
2. Schritt: Kontaktaufnahme
Na, wie geht es?
- Gut (oder Wie soll es gehen? Wie immer.)

Früher konnte man Menschen, die eine Therapie gemacht hatten, oft daran erkennen, dass sie auf die Frage "Wie geht es Dir?" kurz nachgedacht und eine echte Antwort gegeben haben.

Günter
bei uns in der klasse ist es eher so:
person 1 gut gelaunt: "hey, na wie gehts?"
Person 2 mit glücklicher stimme: "super"
person 1 leicht miesepetrig: "na, dann is ja alles gut"

wenn mich jemand "wie gehts" fragt, sag ich meistens: "geht schon."
irgendwie die falsche antwort, denn danach ist das gespräch meistens aus. LOL
 
AW: Fu** WM!

naradchjela meinte:
tschuldigung, hatte das nicht verstanden.

Liebe Nadja,

ich will sagen, dass meiner Meinung nach das eine ohne das andere nicht existiert. Wie in der Musiktheorie: Thema und Kontrapunkt.

Wie kann ich Glück kennen, wenn ich nicht Unglück erlebt habe?

Wie kann ich Freude kennen, wenn ich nicht Leid erfahren habe?

Wie kann ich das Leben schätzen, wenn ich nicht den Tod (nicht den eigenen) miterlebt habe?

Das sind doch auch emotionale Geschichten.

Stelle Dir mal vor, Du bist unglücklich, weil Du eine ganze Woche nur trockenes Brot und Wasser bekommst. Für Dich könnte es ein Unglück sein, da Du vielleicht eine andere Küche gewöhnt bist.

Ein anderer Mensch auf der Welt ist glücklich, wenn er 3 Tage die Woche trockenes Brot und Wasser bekommt. Für ihn ist es Glück, da er tagelang nichts bekommen hatte.

Daher meine Erfahrung, ich kann nur das Glück als Glück erleben, wenn ich auch das Unglück kenne. Dann können einem auch schon kleine Dinge viel Freude und Glück vermitteln.

Gruß

Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Fu** WM!

Störer meinte:
Liebe Nadja,

ich will sagen, dass meiner Meinung nach das eine ohne das andere nicht existiert.

Wie kann ich Glück kennen, wenn ich nicht Unglück erlebt habe?

Wie kann ich Freude kennen, wenn ich nicht Leid erfahren habe?

Wie kann ich das Leben schätzen, wenn ich nicht den Tod (nicht den eigenen) miterlebt habe?

Das sind doch auch emotionale Geschichten.

Stelle Dir mal vor, Du bist unglücklich, weil Du eine ganze Woche nur trockenes Brot und Wasser bekommst. Für Dich könnte es ein Unglück sein, da Du vielleicht eine andere Küche gewöhnt bist.

Ein anderer Mensch auf der Welt ist glücklich, wenn er 3 Tage die Woche trockenes Brot und Wasser bekommt. Für ihn ist es Glück, da er tagelang nichts bekommen hatte.

Daher meine Erfahrung, ich kann nur das Glück als Glück erleben, wenn ich auch das Unglück kenne. Dann können einem auch schon kleine Dinge viel Freude und Glück vermitteln.

Gruß

Thomas
damit hast du völlig recht.
 
AW: Fu** WM!

naradchjela meinte:
damit hast du völlig recht.


Darum sehe ich die negativen Erfahrungenl, die ich im Leben machen musste letztendlich noch nicht mal als etwas negatives, da sie mir auch den Blick für das positive im Leben gezeigt haben. Und daher kann ich eine Unzufriedenheit mit meinem Leben nicht feststellen. Das eine gehört dazu wie auch das andere. Und wenn man dies wirklich realisiert hat, wo ist dann noch das Problem?
 
AW: Fu** WM!

Störer meinte:
Darum sehe ich die negativen Erfahrungenl, die ich im Leben machen musste letztendlich noch nicht mal als etwas negatives, da sie mir auch den Blick für das positive im Leben gezeigt haben. Und daher kann ich eine Unzufriedenheit mit meinem Leben nicht feststellen. Das eine gehört dazu wie auch das andere. Und wenn man dies wirklich realisiert hat, wo ist dann noch das Problem?

ein guter denkschritt, aber leider nicht so leicht umsetzbar. niemand freut sich, wenn es ihm schlecht geht, auch wenn er weiß, dass er auch das "gute gefühl" nur als solches erkennen kann, wenn er auch das schlechte kennt.
wenn es jemandem schlecht geht, dann geht es ihm schlecht. er ist dann auch traurig, depressiv, am ende, kaputt, am heulen, allein und so weiter. der gedanke, dass ihm dieses elend auch die schätzung von glück ermöglicht, kann ein trost sein, aber keine Problemabschaffung.

PS im nachhinein betrachtet, wie du es beschrieben hast, ist es natürlich nicht mehr so krass, wie im augenblick.
 
AW: Fu** WM!

Hallo Nadja,

ich kann da halt nur von meinen eigenen Erfahrungen und Konsequenzen sprechen und den Erfahrungen, die ich für mich daraus gezogen habe. Natürlich freut sich niemand auf unangenehme Dinge aller Art, aber die sind halt oft unausweichlich. Und dann muss man da durch mit dem Wissen, dass es auch wieder bessere Zeiten gibt. Und wenn man dies durchexerziert hat, ich spreche nur von mir, dann wirft mich bei neuen unangenehmen Dingen dies nicht mehr um, weil ich weíß, dass es wieder besser wird und dies so erlebt habe. Es geht halt immer bergauf und bergab. Aber das ängstigt mich nicht mehr.

Vielleicht habe ich da auch nur Glück gehabt, dass ich es so sehe. Wer weiß. Ich muss es nehmen wie es ist.

Liebe Grüße

Thomas
 
AW: Fu** WM!

Offensichtlich hattest du Glück, denn der Aufschwung kommt nicht immer,
aus Gründen wie ich bei Post #295 beschrieben habe.
 
AW: Fu** WM!

Schmusebär meinte:
Offensichtlich hattest du Glück, denn der Aufschwung kommt nicht immer,
aus Gründen wie ich bei Post #295 beschrieben habe.

Mag sein. Aber deswegen komme ich mir jetzt nicht vernachlässigt vor. Ich gebe Dir auch in dem Recht, was Du gesellschaftspolitisch vertrittst. Wir sind uns da nicht so unähnlich. Ich finde es schlimm, dass Du diese Erfahrung machen musstest. Aber hast Du unabhängig davon und später nicht auch mal wieder positive Erfahrungen machen dürfen?

Und damit ich da etwas, was die Menschlichkeit betrifft, bewirken kann, bin ich im sozialen Bereich aktiv ehrenamtlich tätig und das schon seit vielen Jahren neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit. Man darf die Mitmenschen nicht links liegen lassen. Das hat kein Mensch verdient. Die positive Menschlichkeit, die darf nicht auf der Strecke bleiben und diese Gefahr sehe ich heute immer mehr. Und das ist nicht gut.
 
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