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Extreme Probleme durch Hochbegabung

🙂 Dem hab ich soweit eigendlich erstmal nichts mehr hin zu zu fügen da ich das jetzt beim analysieren schon selbst merke wo du's sagst.

Mitunter hab ich auch mein Umfeld zu sehr auf mich einwirken lassen, wobei mir ja selbst klar ist das es auch noch andere Menschen gibt, die mich sicher so akzeptieren wie ich bin und sich nicht immer so komisch verstellen wenn ich dann mal aus mir herraus komme 😉

Ja das liegt tatsächlich an meiner Überempfindlichkeit.. meine Eltern hatten das nicht leicht mit mir, ich hab stet's alle Regeln und Authoritäten gebrochen... 🙄

Wo du das alles so beschreibst.. Also ich weiß wo meine Stärken sind, klar, ich bin ja nicht auf den Kopf gefallen, es ist mir auch relativ egal wie Schlau ich bin oder nicht, da ich weiß was ich kann und wozu ich fähig bin.. aber ich weiß, das ich oft auch sehr starke emotionale Einbrüche habe.. die Antwort hab ich mir ja auch schon vorher gegeben, so wie du eben selbst.. Stabilität und Ruhe finden.. jaja,

Wieso ich mir da andauernd versuch selbst zu helfen? Mhm.. ich bin oft an die falschen Leute geraten und hab oft mitbekommen wie meiner Mutter das bei gewissen Ärzten erging, die aber auch nicht gerade ihren besten ruf genossen.. es gibt hier so einige Kandidaten denen man die Zulassung entziehen sollte, einmal wäre Sie zuvor schon fast wegen unterlassener Hilfeleistung verstorben, sowas macht sich halt eben dann auch bei mir gegenüber Ärzten bemerkbar in Sachen vertrauen. Da frag ich mich halt, wo sind die vernünftigen Ärzte und Therapeuten, die einem da wirklich helfen können und nicht nur ständig hinterfragen sondern auch mal etwas dazu sagen?! Natürlich haben diese auch gute Seiten und Absichten, klar! Sonst hätten Sie diesen Beruf auch nicht erlernt.. Und ich will denen das auch nicht verübeln! Keineswegs, aber vielleicht sind die Thera's in meinem Umkreis nicht das beste für mein Problem.

Einen habe ich zwar gefunden, bei dem ich momentan zwar nicht bin.. aber das werd ich definitiv wieder in Angriff nehmen. Falls es bei dem nicht klappt, ja wo gibt das gute Therapeuten, bzw was für welche lassen sich da empfehlen ? Und was für eine Therapie Richtung wären von euch aus so eine gute Meinung für mich? Momentan bin ich in einer Tageskilink.

Ich könnte da echt Aushilfe bei der Suche gebrauchen oder auch Ratschläge wie ich zumindest erstmal das Grübeln sonst noch lockern könnte.. raus gehen ist eine gute Idee, das werd ich gleich auch tun.

Manchmal, da brauche ich einfach jemanden, der mir wieder den Rücken stärkt.. und mir mal sagt wo's lang geht, wo ich mir hilfe holen kann, natürlich, das braucht jeder von uns, ich hab das nur leider seid 1-2 Jahren nicht mehr erfahren.

Ich vergleiche viel, das tu ich ja.. aber mir fällt es auch teilweise schwer mit meinen Fähigkeiten, welche mich abundzu immer wieder selbst überraschen. Das mit dieser Macke, das ich mich nicht immer so annehme.. das ist mein Perfektionismus.

.Wie das für mich war als ich damals vom Gymnasium flog.. mhm, ich weiß noch ganz genau wie das war, mit einer meiner schlimmsten Erlebnisse. Ich saß mit meiner Mutter und dem Rektor der Realschule damals zusammen, das war ein schreckliches Erlebnis. Einer der Gründe warum ich instabil und traurig wurde. Besonders der Satz, es würde für mich zur Reife beitragen so einen Rückschlag zu erleben. Oder, ich bräuchte Erfolgserlebnisse, die hatte ich gut genug auf der Schule, das hab ich bis heute nicht vergessen.

Nur allerdings wie recht du hast, ich bin schon sehr oft Stolz auf mich, wie das auch klingt.. gerade weil ich ungewöhnlich bin 🙂 da lauf ich abundzu auch mit einem freudigen Gesicht durch die Gegend und man wundert sich wieso ich so grinse.. 🙂

Wieso wenigstens, irritiert dich meine Schreibweise so sehr? 😀 Klar kann ich machen! 😉 Bin nur sehr Faul abundzu 🙂

Lieben Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
phui!wie heute alles als krankheit deklariert wird tztz 😉 vor nicht allzulanger zeit fand sich die welt noch wieder in schnöder gesegneter unwissenheit,aber nachdem sich psychologie aus philosophie entwickelt hatte ist alles plötzlich normal wahnsinnig oder wahnsinnig normal.ich muss zugeben ich bin das genaue ambivalent zu dir.ich verachte dummheit und lege kein wert auf ausdruck oder das wirken auf andere.das problem,welches du darlegst haben alle hochbegaben,mich eingeschlossen.es ist nicht nur,dass wir die welt nicht verstehen(verstehen im sinne von verständnis),sondern die welt umgekehrt auch uns nicht versteht.die norm akzeptiert nur die norm,klar,dass wir uns den depressiven näher fühlen,denn nur die dummen,emotional abgestumpften können sich eine solche ekelhafte,platte und promiskuative welt erdenken und auch noch schön finden ...uns andere macht das fertig.

ich werd bestimmt noch die in konversation einsteigen,hab nich alles gelesen war ein bissel faul,oder auf gut deutsch meine fresse ich bin auch auf dem linguistischen gebiet sehr hochbegabt,aber mann du schreibst echt mal viel 🙂

hmm ja nungut noch ein klein wenig über mich,als einstieg:

das problem des nichts tun und der emotionalen instabilität hatte ich auch lange und es dauert nochimmer an,allerdings habe ich etwas gefunden,was mir zu einem neuen leben verholfen hat,nach etlichen gescheiterten beziehungen,die aus der diskrepanz der ebenen auf denen komuniziert wurde immer wieder zum scheitern verurteilt waren,habe ich nun eine frau gefunden die auf meinem level ist und dieses sogar noch übertrifft,denn sie(39) ist etwas älter als ich(25) und hat dementsprechen mehr erfahrung und sie ist mir in meheren sachen überlegen,denn auf dem gebiet der mathematik und logik,habe ich rein garnichts zu bieten ,allerdings kann ich dinge die sie wiederum schlechter macht,aber was ich an ihr bewundere ist ihre gabe sich dinge plastisch vorzustellen,das kann ich nicht.etwas,das ich nicht gesehen habe,kann ich mir nicht vorstellen,wenn wir bei dingen bleiben die existieren,bei desexistenten dingen ist das etwas anderes =).ohne umschweife: Liebe und gleichzeitig die möglichkeit sich auf hohen ebenen zu verständigen,so wie die welt mit jemandem zu teilen,der die dinge sieht wie du ist enorm hilfreich.
beisp.: wir saßen am wasser,sahen den wellen zu und haben die chorona der sonne entdeckt,die durch das wasser gefiltert in allen ihren farbnuancen schimmerte,etwas,dass andere weder gewusst noch wahr genommen hätten.solchemomente sind wundervoll.
 
Zuletzt bearbeitet:
für mich hat das alles wenig mit hochbegabung zu tun,als viel mehr mit irgendeiner art von nicht bei sich sein,verwirrt sein.
ci würde wirklich netherapie anstreben wo die vergangenheit,kindheit bearbeitet wird. die ist wahrscheinlich völlig verdrängt und das bringt völlige verwirrnis mit sich.

hochbegabte machen doch wenigstens etwas aus ihrem talent, eigentlich sehe ich wenig der hochbegabung bei den dingen die du aufzählst
viel denken
mathe gut gekonnt,jetzt auch nicht mehr,
perfektionismus....welches nicht gelebt wird.

im grunde liest du dich als wärest du am leben vorbei, in deinem zuhause und machst nichts...
hast du jemals gearbeitet? hast du freunde? gehst du in die gesellschaft? hast du hobbys?

du lebst nicht, du denkst nur so scheint mir.....und bei diesem denken kommt nicht mal viel bei raus, ausser das du dir gedanken machst was mit dir ist...

ich denke da ist was ganz durcheinander...
was läuft denn in der tagesklinik?was sagen die über dich,wie arbeiten sie mit dir und deinem problem?(welches ich immer noch nicht verstanden habe.....)
irgendwie hats du nicht ins leben gefunden,denke ich....und das wahrscheinlich aufgrund der kindheit...

bitte nicht sauer sein,aber das sind so meine gedanken wenn ich dich hier so lese....
 
An Hochbegabte und Intelligente Menschen habe ich nur einen Rat:

Versuche einmal das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Dann wird alles sehr, sehr einfach.
 
Ordnungsliebend im bezug auf Perfektionistisch? Ja das bin ich, deswegen lass ich in meinem Leben auch sehr vieles stehen und liegen so wie es ist, weil mir da halt schon sehr viel entgleitet ist und mir das garnicht passt da ich das von anfang an gerne anders, perfekter gehabt hätte.

Ich versuch aufzuhören zu Denken, das tu ich meist.. in dem ich Schlafe, oder mich andersweitig mit Filmen oder Computerspielen ablenke ( was abundzu ja auch mal sehr viel Denken erfordert aber halt leichter ist ) oder eben Musik - tu ich momentan auch 🙂

Raus gehen könnte ich jetzt nicht.. da würde ich wieder zuviel nachdenken.

Danke für deinen Ruck bzw Tritt! Ich meld mich wieder

Ist mein 1. Kommentar hier..

Ich kann vieles von dem was du sagst sehr gut nachvollziehen, aber ich glaube nicht das ich Hochbegabt bin, meistens ist sogar eher das Gegenteil der Fall... Ich hab ständig gedanken im Kopf die ich eigentlich nich ausschalten kann und habe deshalb enorme Konzentrationsprobleme und dadurch auch Probleme in der Schule weil ich mich einfach nicht auf den Unterricht konzentrieren kann.

Zuhause lenke ich mich mit Musik und Filmen/Serien ab, ist irgendwie das einzige das wirklich hilft. Auch beim einschlafen hab ich Probleme, in der Regel dauert es 1-3 Stunden bis ich überhaupt erstmal einschlafen kann, selbst wenn ich eigentlich müde bin (schlafe zwischen 3-6 stunden in der Regel, wenn ich ausschlafen kann dann auch länger, wenn ich schlafe, dann schlafe ich!).

Bin auch ziemlich zurückgezogen und sehr Musik und eigentlich auch kulturell ziemlich interessiert, oft fehlt es einfach an Konzentration, lesen fällt oft ziemlich schwer weil ich immer wieder den Faden verliere und mir das, was ich lese nur schwer merken kann. Lesen selber kann ich aber eigentlich gut, nur auch hier wieder die Konzentration...

Früher dachte ich auch ich bin schlau, aber mittlerweile hat sich das ins genaue Gegenteil umgeschlagen.

Generell hast du hier in deinem Thread genau mich beschrieben - mit Außnahme der Hochbegabung.
Die ganze Zeit irgendwelche Gedanken im Kopf zu haben, die nichts mit der momentanen Situation zu tun haben, ist unglaublich ermüdend. Gleichzeitig fühle ich mich leer.

Wollte mich nur mal einklinken und dir sagen, dass ich vieles was du schreibst sehr gut nachvollziehen kann.
Ich analysiere mich und andere Personen bis ins unendliche und denke immer Dinge nach dem Prinzip "ok, war das jetzt richtig? Hab ich was falsch gemacht? Hab ich was vergessen? Warum hat er/sie das gemacht/gesagt?"

Ich bin übrigens auch relativ sensibel und versuche mich sehr in Leute hineinzuversetzen, glaube das nennt sich Empathie. Ich habe oft auch ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber anderen, selbst wenn ich nichts falsch gemacht habe.

lg
 
Hallo Lysander,

ich bin zufällig auf diese website gekommen. Ich bin 40 Jahre alt verheiratet und bin Vater zweier Kinder.
Ich war in meiner Kindheit extrem schüchtern, hatte kaum Freunde, hatte jedes Jahr im Gymnasium eine "Begabtenbescheinigung", war drittbester Abiturient im Jahrgang, unter den ersten 5% an der Uni.

Erst vor kurzem habe ich mich getraut einen IQ Test zu machen ( er hätte ja aussagen können dass ich Dumm bin) und habe einen Wert von 145 in einem Selbstest erreicht.)

Vielleicht wäre es aber auch eine Erleichterung gewesen, wenn ein niedriger Wert herausgekommen wäre. Dies hätte für viele meiner Fehler und Pannen in meinem Leben als Erklärung hinhalten können.

Während meinem sehr technischen Studium habe ich mich versucht ins Leben zu stürzen: In Theatergruppen zu spielen, in mehreren Bands zu spielen, in Musicals mitzumachen. Ich war auf vielen Partys hatte einen großen Freundeskreis, galt als humorvoll und intelleigent und habe mich immer:
Einsam gefühlt. ... Allein.

Mein ganzes Leben bis ich ungefähr 30 wurde habe ich mich aber selber immer als Versager gefühlt.
Ich hatte immer Angst vor bevorstehenden Prüfungen oder in der Arbeit vor Projekten und kaum dass ich Sie hinter mir hatte, begann schon die Angst vor den nächsten bevorstehenden Dingen.

Manchmal wenn ich Nachrichten höre oder menschliches Elend sehe muss ich spontan intensiv weinen, über das was anderen Menschen passiert. Manchmal muss ich auch spontan Freudentränen vergiessen über die Schöhnheit eines Baumes oder eines Baches. Dass ich sensibel bin kann ich in meiner sehr Top-Manager-mässigen Arbeitswelt nicht zeigen und selbst meine eigentlich liebevolle Frau hat mich schon als zu weich abgestempelt und als nicht Manns genug.

Manchmal kann ich im Gegenzug sehr arrogant und unsensibel und schroff sein. Vielleicht aus meiner fundamentalen Unsicherheit heraus.

Ich habe mir oft gewünscht ein einfaches simples Gemüt zu haben und nicht zu viele Talente und Fähigkeiten, denn dann wäre mir eine Berufswahl oder eine Berufung einfacher gefallen. Und nun da ich 40 bin, bin ich in der Karriere irgendwo als mittlerer Manager in einem Beruf hängegeblieben, der mir eigentlich keine Befriedigung verschafft.

Obwohl mein Leben äusserlich einigermassen erfolgreich aussieht:

-Ich bin verheiratet, bin Vater von 2 süssen Kindern, bin Abteilungsleiter mit einem Gehalt über 130K euro, habe ein Haus gebaut, ein Buch geschrieben und einen Baum gepflanzt, bin einen spirituellen Weg gegangen und habe auch da vieles erkannt ... -

... bin ich immer noch manchmal traurig und unsicher und fühle mich manchmal als Versager, der sein komplettes Leben vergeigt hat. Und ich weiss nicht mal genau sicher woher dieses Gefühl kommt.

Wenn ich mir selbst als Jugendlicher einen Rat zurufen könnte würde ich sagen:
"Wer bist Du? Was schafft Dir ehrliche innere verwurzelte Befriedigung? Was erzeugt in Dir Liebe? Finde das heraus und gehe keine Kompromisse aus finanziellen oder egoistischen/sozialstatus getriebenen Gründen ein."

"Finde heraus wer Du bist und bleib Dir absolut treu"

Ich wünsche Dir viel Glück, Heilung und das Du das findest oder auch verlierst -> was Du brauchst um glücklich zu sein. Ich wünsche diese uns allen.

Liebe Grüsse
Dein unbekannter Gast
 
ich glaub selbst nichtmal mehr drann das ich's bin und im grunde ist es mir jetzt komischerweise auch völlig egal ob begabung hin oder her.. mir ist das gefühl wichtiger.. naja, ob ich das momentan so genau sagen kann weiß ich selbst nicht, ich bin wirklich sehr verwirrt.. allerdings liegen mir momentan auch tränen in den augen und ein großer kloß im hals wenn ich eure antworten so lese.. ich weiß selbst nicht warum.. spontan würd mir selbst einfallen das ich mich selbst nicht so akzeptiere wie ich bin.. und wohl das erste mal so wirklich richtig hilfe annehm.. ich gesteh's mir nur nicht ein, ich will's nicht zulassen.. aus erlebnissen meiner kindheit/ vergangheit, weshalb und woher das genau jetzt kommt weiß ich nicht, wahrscheinlich durch die sammlungen.. und immer wieder eins oben drauf ins negative, bis über meine belastbarkeitsgrenze und ich habs nie gezeigt, weshalb weiß ich nicht, wohl aus angst... und wohl auch weils für mich unglaublich, einfach.. viel zu viel war.. und jetzt fließen fast andauernd tränen weil ich das gefühl hab, jetzt gehts zum ersten mal das ichs versuch, zuzulassen, ich hab, keine ahnung, das gefühl ich kann mich endlich mal anvertrauen.. ich bin noch in therapie ja.. danke noch einmal vielen dank für eure antwort
 
ich glaub selbst nichtmal mehr drann das ich's bin und im grunde ist es mir jetzt komischerweise auch völlig egal ob begabung hin oder her.. mir ist das gefühl wichtiger.. naja, ob ich das momentan so genau sagen kann weiß ich selbst nicht, ich bin wirklich sehr verwirrt.. allerdings liegen mir momentan auch tränen in den augen und ein großer kloß im hals wenn ich eure antworten so lese.. ich weiß selbst nicht warum.. spontan würd mir selbst einfallen das ich mich selbst nicht so akzeptiere wie ich bin.. und wohl das erste mal so wirklich richtig hilfe annehm.. ich gesteh's mir nur nicht ein, ich will's nicht zulassen.. aus erlebnissen meiner kindheit/ vergangheit, weshalb und woher das genau jetzt kommt weiß ich nicht, wahrscheinlich durch die sammlungen.. und immer wieder eins oben drauf ins negative, bis über meine belastbarkeitsgrenze und ich habs nie gezeigt, weshalb weiß ich nicht, wohl aus angst... und wohl auch weils für mich unglaublich, einfach.. viel zu viel war.. und jetzt fließen fast andauernd tränen weil ich das gefühl hab, jetzt gehts zum ersten mal das ichs versuch, zuzulassen, ich hab, keine ahnung, das gefühl ich kann mich endlich mal anvertrauen.. ich bin noch in therapie ja.. danke noch einmal vielen dank für eure antwort


ein schönes gefühl, las es einfach zu - alles weitere wird sich zeigen 😉🙂
 
Hallo Lysander,

ich bin zufällig auf diese website gekommen. Ich bin 40 Jahre alt verheiratet und bin Vater zweier Kinder.
Ich war in meiner Kindheit extrem schüchtern, hatte kaum Freunde, hatte jedes Jahr im Gymnasium eine "Begabtenbescheinigung", war drittbester Abiturient im Jahrgang, unter den ersten 5% an der Uni.

Erst vor kurzem habe ich mich getraut einen IQ Test zu machen ( er hätte ja aussagen können dass ich Dumm bin) und habe einen Wert von 145 in einem Selbstest erreicht.)

Vielleicht wäre es aber auch eine Erleichterung gewesen, wenn ein niedriger Wert herausgekommen wäre. Dies hätte für viele meiner Fehler und Pannen in meinem Leben als Erklärung hinhalten können.

Während meinem sehr technischen Studium habe ich mich versucht ins Leben zu stürzen: In Theatergruppen zu spielen, in mehreren Bands zu spielen, in Musicals mitzumachen. Ich war auf vielen Partys hatte einen großen Freundeskreis, galt als humorvoll und intelleigent und habe mich immer:
Einsam gefühlt. ... Allein.

Mein ganzes Leben bis ich ungefähr 30 wurde habe ich mich aber selber immer als Versager gefühlt.
Ich hatte immer Angst vor bevorstehenden Prüfungen oder in der Arbeit vor Projekten und kaum dass ich Sie hinter mir hatte, begann schon die Angst vor den nächsten bevorstehenden Dingen.

Manchmal wenn ich Nachrichten höre oder menschliches Elend sehe muss ich spontan intensiv weinen, über das was anderen Menschen passiert. Manchmal muss ich auch spontan Freudentränen vergiessen über die Schöhnheit eines Baumes oder eines Baches. Dass ich sensibel bin kann ich in meiner sehr Top-Manager-mässigen Arbeitswelt nicht zeigen und selbst meine eigentlich liebevolle Frau hat mich schon als zu weich abgestempelt und als nicht Manns genug.

Manchmal kann ich im Gegenzug sehr arrogant und unsensibel und schroff sein. Vielleicht aus meiner fundamentalen Unsicherheit heraus.

Ich habe mir oft gewünscht ein einfaches simples Gemüt zu haben und nicht zu viele Talente und Fähigkeiten, denn dann wäre mir eine Berufswahl oder eine Berufung einfacher gefallen. Und nun da ich 40 bin, bin ich in der Karriere irgendwo als mittlerer Manager in einem Beruf hängegeblieben, der mir eigentlich keine Befriedigung verschafft.

Obwohl mein Leben äusserlich einigermassen erfolgreich aussieht:

-Ich bin verheiratet, bin Vater von 2 süssen Kindern, bin Abteilungsleiter mit einem Gehalt über 130K euro, habe ein Haus gebaut, ein Buch geschrieben und einen Baum gepflanzt, bin einen spirituellen Weg gegangen und habe auch da vieles erkannt ... -

... bin ich immer noch manchmal traurig und unsicher und fühle mich manchmal als Versager, der sein komplettes Leben vergeigt hat. Und ich weiss nicht mal genau sicher woher dieses Gefühl kommt.

Wenn ich mir selbst als Jugendlicher einen Rat zurufen könnte würde ich sagen:
"Wer bist Du? Was schafft Dir ehrliche innere verwurzelte Befriedigung? Was erzeugt in Dir Liebe? Finde das heraus und gehe keine Kompromisse aus finanziellen oder egoistischen/sozialstatus getriebenen Gründen ein."

"Finde heraus wer Du bist und bleib Dir absolut treu"

Ich wünsche Dir viel Glück, Heilung und das Du das findest oder auch verlierst -> was Du brauchst um glücklich zu sein. Ich wünsche diese uns allen.

Liebe Grüsse
Dein unbekannter Gast


so eine gute Beschreibung/Antwort gehört nochmals zitiert. Ich denke diese Aussagen helfen mir weiter......
 
Hallo liebe Gemeinde,

Ich weiß das der Theard schon sehr alt ist, dennoch möchte ich ihn wieder reaktivieren weil ich vollkommen am Ende bin.

Meine letzten 7 Jahre waren.. seelisch und geistig absolut .. ich weiß es nicht, schrecklich.
 

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