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Extrem sexuelles Verhalten

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Anonym

Registrierter Nutzer, anonym
Ich bin Mitte 20 und weiblich - sehr weiblich. Ich habe einen außergewöhnlich kurvigen Körper und überhaupt keine Hemmungen, mich aufreizend zu kleiden. Ohne figurbetonte Kleidung, ohne tiefen Ausschnitt oder kurzen Rock fühle ich mich eigentlich sogar unwohl. Ich flirte viel und gern, spiele mit Reizen und genieße die Aufmerksamkeit.

Ich habe mir da nie besondere Gedanken drum gemacht, aber ich bemerke in letzter Zeit, dass ich immer extremer werde. Ich habe ständig sexuelle Gedanken. Ich habe bemerkt, dass ich in ganz normalen Gesprächen mit anderen Menschen zurücknehme, weil mir andauernd zweideutige Gedanken kommen. Teilweise fällt es mir schwer, mich auf das eigentliche Thema zu konzentrieren.

Ansonsten pflege ich ein gesundes Sexleben mit meinem Partner. Viel und wahnsinnig gut, aber keineswegs krankhaft nymphoman oder sowas. Allerdings mache ich mir schon Sorgen, ob ich gerade irgendeine Störung entwickle... in meinem Kopf geht es immer nur um irgendwas mit Sex.
 
Genieße es- diesen Zustand versuchen gefühlt 80% der ForumnutzerInnen zu haben.
 
diesen Zustand versuchen gefühlt 80% der ForumnutzerInnen zu haben.

Das Gefühl, dass meine Sexualität mich im Alltag schon einschränkt? Nein, das ist für mich nicht erstrebenswert.


Liebe TE, um Dir wirklich einen guten Rat geben zu können, sind es recht wenig Infos. Was verbindest Du denn mit Sexualität? Welchen Stellenwert hat sie in Deinem Leben generell?
 
Liebe TE, um Dir wirklich einen guten Rat geben zu können, sind es recht wenig Infos. Was verbindest Du denn mit Sexualität? Welchen Stellenwert hat sie in Deinem Leben generell?
Mir ist meine Sexualität sehr wichtig. Ich liebe Sex, habe viel ausprobiert und herausgefunden was mir gefällt, wobei ich keine außergewöhnlichen Vorlieben wie Fetische etc. habe. Also an und für sich recht normal und gesund, soweit ich das beurteilen kann. Sexualität ist eine der wenigen Dinge, die in meinem Leben gut "funktionieren". Ich hatte in der Vergangenheit große Probleme mit Gewalt, Depressionen, war teilweise suizidal, führte giftige Beziehungen und bin auch beruflich nie besonders erfolgreich gewesen. Mit meinen Reizen habe ich mir oft Bestätigung geholt, vermutlich ein gewisser Ausgleich zu meiner sonstigen Unzufriedenheit. Ich fühle mich in meinem Körper sehr wohl und genieße meinen Anblick sehr, obwohl ich mir auch meiner Makel bewusst bin, ohne mich dabei schlecht zu fühlen. Nur dieses extrem sexuelle Denken, das macht mir gerade Sorgen.
 
Hallo;

Ich kenne,sagen wir mal..so extreme Phasen..Also,das ganze ging mal fast 2 Jahre jeden Tag extrem Gut 3-5 x jeden Tag,locker.
Das Prägt,auch das Auge,das Unterbewusstsein,den Körper..

Wenn man viel und guten Sex hat,ist der Hormon Haushalt/Rausch entsprechend hoch und die Sinne und der Körper triggert alles, was dem ähnelt oder Möglich wäre..ganz harmlose Situationen und das Unterbewusstsein beflügelt gleich wieder gute Erinnerungen und was man daraus machen könnte.
Man driftet schnell in aktive Erinnerungen,die gar nicht lang her sind,ab.
Schau,wenn Du jeden Tag extrem viel Arbeitest und immer wieder das selbe machst,z.B Schreibmaschinen schreiben,nimmst das auch mit in die Gedanken nach Hause und deine Fingen tippen im Traum automatisch. XD
Oder eine 600 Km Autobahnfahrt in einem Stück durch mit den Fuß auf den Gas Pedal,hinterher noch im Bett hast du das rauschen im Blut und ein Bleifuß.
Weniger Sex und deine "Tag Träume" wären wieder normal von dannen 😀
Ich denke es ist alles Gut.Keine Sorge.
Beschäftigst dich halt viel damit^^
Daher kennt man auch das Wort "Sexistisch" meist von Männer ;D (nicht negativ gemeint)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Ich kann nachvollziehen, weshalb du dir Sorgen machst. Gedanken, die die Angewohnheit haben, ständig aufzutauchen können auch tatsächlich krankhaft werden.
Dies gilt aber imho nur dann, wenn durch sie das Gefühl entsteht, dass man "etwas verpasst", weil man ein gewisses Bedürfnis, das mit ihnen einhergeht, nicht befriedigen kann.

Wenn du also im Gespräch mit jemandem das Gefühl hast, etwas bestimmtes tun zu wollen (in diesem Fall, auf irgendeine Art Sex zu haben), dieses Bedürfnis aber nicht befriedigt wird, kann dies zu Frustration führen, die sich mit der Zeit entweder auf das Gemüt schlägt und Depressionen verursacht (durch die scheinbare Unerreichbarkeit einer Befriedigung), oder in einer Art Rastlosigkeit mündet, in der alternative Reize gesucht werden.
Bei letzterem ist das oft die Selbstbefriedigung.

Deinen Schilderungen nach zu urteilen, liegt aber bis jetzt bei dir keine Rastlosigkeit, keine Gemütsveränderung, oder ähnliches vor, sondern du äußerst die Furcht davor, dass du irgendeine Art von Krankheit entwickelst.
Solange dir aber keine Veränderungen, wie ich sie beschrieben habe, auffallen, kann ich dich glaube ich beruhigen: in diesem Fall ist wohl derzeit deine Libido nur etwas ausgeprägter als sonst, was sich jederzeit wieder ändern kann.

Es könnte allerdings sein, dass sich diese gesteigerte Libido aufgrund von anderen, völlig unabhängigen Problemen entwickelt hat.
Du sagst ja selbst, dass du mit deiner Sexualität sehr zufrieden bist. Hast du vielleicht momentan in der Arbeit, in der Beziehung mit deinem Freund oder im familiären Umfeld etwas, was dich belastet und für das Sex und sexuelle Gedanken eine "willkomene Abwechslung" sind?
Etwas derartiges könnte das vermehrte Auftreten von sexuellen Phantasien vielleicht erklären.


Viel Glück!
Nagelring
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir war eher, dass ich zu viel mich selbstbefriedige und dadurch meinen alltag eingeschränkt wurde zumindest im Denken. War nicht mehr so konzentriert und als ich versuchte weniger zu machen ist aber extrem schwierig gewesen wurde es bisschen besser. aber aktuell hab ich so eine phase, woe leicht wieder zurückkehrt, wahrscheinlich liegt an problemen.

mir ist aufgefallen je mehr probleme bzw es steht was großes an, wie auto verkaufen usw.. dann nimmt es leicht zu. aber ich finde es unangenehm und versuche aktuell es weiter zu reduzieren.

ob mit dem sexualem verhalten weiter bringt weiß ich nicht, aber vielleicht helfen diese informationen
 
Nur dieses extrem sexuelle Denken, das macht mir gerade Sorgen.

Finde nicht das du dir da ernsthafte Sorgen machen solltest. Das andere Extrem zu deiner Situation sind Menschen die überhaupt kein Funken ihrer Sexualität zulassen. Also ist es zum Teil sogar gesund seine Sexualtität zu leben das ist immerhin mitunter die schönste Sache am Leben. Die andere Seite der Medailie ist wie du ja schon selbst erkennst, da steckt etwas dahinter bei dir. Sprich du versuchst dir diese Bestätigung zu holen wie du beschreibst. An der Sache könntest du vll ansetzen um das ganze etwas zu reduzieren und es in einem gesunden Maß zu halten. Versuche auch ohne deine Sexualität dich Bestätigt zu fühlen. Das ganze kann man üben, sodass du einfach mal das sexistische ablegst und versuchst auf normaler Basis zu kommunizieren. Dies geht halt nur über Selbstreflektion. Sprich Fragen was versuche ich damit zu erreichen? Wie fühle ich mich wenn ich mal nicht mit meinen reizen in ein Gespräch gehe?

Ansonsten find ich das nicht unbedingt schlimm wie du dich verhältst und zu deiner Sexualität stehst - eher im Gegenteil =)
 
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