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Extrem depressiv und unglücklich im Studium

Es kann leicht sein, dass du mit dem fertigem Studium wieder Aufwind bekommst. Es kann sein, dass dir das Durchziehen deines Studiums wieder die Festigkeit gibt, die dir momentan abhanden gekommen ist.
Schiebs nicht auf, arbeite den Rückstand auf und freue dich auf das Ergebnis, auf den Gewinn, der dir dann ins Haus steht. Das scheint sehr wichtig für dich zu sein, für dein Selbstwertgefühl, für dein Ego, dass du geschafft hast, ein Studium erfolgreich zu belegen.
Ich wünsche dir ein klares, festes Vorankommen, die Konzentration, die du brauchst, Rückenwind und große Entschlossenheit: ich ziehe das jetzt durch, ohne Wenn und Aber, ich schaffe das, das geht, wenn ich ab nun mit Zögern Ende mach.
Viel Beistand meinerseits.
 
Meine Überlegung ist nämlich, dass du im Moment ganz heftige Zweifel hegst, die auf Vorurteilen basieren, nicht auf Tatsachen. Auf diese sollte man nicht achten. Depressionen, Ängste etc. sind keine guten Ratgeber. Ich bin schon öfters total eingebrochen in meiner Motivation, aber nachdem ich sehr zielbewusst bin, nehme ich solche Einbrüche nicht als wahr hin, ich halte fest an meinem Traum, solange nicht explizit bewiesen ist, dass es wirklich nicht geht, was ich mir ausgemalt habe ursprünglich.
Man kann sich ganz schön verirren, wenn man seinen Emotionen nachgibt. Die sind von Launen abhängig, bar jeder Vernunft. Wir wissen, dass alleine ein fertiges Studium wesentlich mehr Gehalt bringt, egal, in welches Fach du später wechselst, das kann dir dann keiner mehr nehmen. Liebe es, egal, wie lang es dauert, durchgehalten zu haben und nachher wähle dir aus, was sich dir öffnet. Hole dir den Schlüssel zu mehreren Berufen und einem Status, der dir sicherlich privat, wie finanziell gut nützen kann. Leg dich wieder ins Zeug, trauere später in Etappen nach, lerne wieder und mach dir Scheuklappen an, wo du nichts wahrnimmst, was hinter, neben, ober, unter dir so passiert.
Gute Nacht
träum deinen Traum zu Ende

Lieben Gruß

Hollunderzweig
 
Ein Sozialarbeiter redet noch viel mehr als ein Psychologe. Und ist darauf angewiesen, Kontakt zu anderen Menschen aufbauen zu können. Das ist seine Schlüsselkompetenz. Mit Depression und Sprachfehler geht das in dieser Form nicht.

Ich würde eine Ausbildung in einem medizinischen oder Helferberuf machen. Heilerziehungspfleger,, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Krankenpfleger. Du solltest nur schauen dass du eine Ausbildungsvergütung erhälst. Für den Rest gibt es SxhülerBaföG oder Berufsausbildungsbeihilfe ( bei einer betrieblichen Ausbildung).
 
Gibt es neben deinem derzeit laufenden Studium etwas, auf dem du aufbauen kannst? Hast du davor eine Ausbildung abgeschlossen bzw. was hast du vor deinem Studium gemacht? Auf etwas anderes umzusatteln birgt die erneute Gefahr zu bemerken, dass es dann wieder nicht passt oder ein Studium womöglich einfach nicht das Richtige ist. Dann ist weitere Zeit verloren. Manchmal gilt es blöd gesagt, sich einfach durchzubeißen. Und ich spreche da aus Erfahrung. Während meiner Bachelorarbeit ist ein junges und sehr nahestehendes Familienmitglied überraschend verstorben. Ich weiß bis heute nicht wie ich es trotz all der Trauer in dieser schweren Zeit geschafft habe, aber mit letzten Kräften habe ich es zuende gebracht. Vielen anderen geht es genauso wie dir, viele haben zu kämpfen. Einen Abbruch solltest du dir sehr gut überlegen.
 
Und was dein Alter betrifft: spielt heutzutage überhaupt keine Rolle mehr, schon gar nicht wenn du noch Ü30 bist.

Die Angst ein Versager zu sein solltest du hinter dir lassen. Richtig versagen ist genauso schwer wie richtig erfolgreich zu sein. Die allermeisten Menschen bewegen sich irgendwo dazwischen und da gehörst du auch dazu!
Ein richtiger Versager bricht sein Studium ohne Alternative ab, schließt sich zu Hause ein, setzt alle anderen ins Unrecht und bringt sich um. Davon bist du weit entfernt. Also mach was aus der Situation!
 
Hi.
Also es ist jetzt nicht so, dass ich kein Wort rausbekomme. Ich habe früher extrem gestottert, jetzt hat es sich gebessert. Aber trotzdem,wenn ich nervöser werde( bei einem Vortrag oder Vorstellungsgespräch) kommt das starke Stottern wieder. Eine Ausbildung in einem medizinischen Beruf wäre interessant. Ich weiss aber nicht ob ich Bafög bekomme, da ich ja schon 2 Jahre Bafög erhalten habe und bei einem so späten Wechsel es gar nicht möglich ist, befürchte ich. Außerdem hadere ich gerade sehr mit mir,da ich nicht einfach 2 Jahre hinschmeißen will. Was ist wenn das mit der Ausbildung auch nicht klappt?
 
Informiere dich einfach. Frag im Studentenwerk oder dem BAföG Amt nach, ob du bei einer schulischen Ausbildung für Beruf xy mit Beginn 1.9. was bekommst oder nicht. Am besten persönlich mit Termin hingehen und deinen aktuellen Bescheid mitnehmen. Da stehen viele Daten schon drin und überschlägig können sie dir das sagen.

Wenn kein Anspruch besteht wiederholst du das mit einer beruflichen Ausbildung. . Da gibt's ja eine Vergütung .Und dann kann man Berufsausbildungsbeihilfe beantragen.Ich glaube die Agentur für Arbeit zahlt das, kannst du ja nachgoogeln.

Erst wenn du das erledigt hast überlegst du weiter. Es ist schlecht, ohne Information Konsequenzen absehen zu wollen.
 
Und was dein Alter betrifft: spielt heutzutage überhaupt keine Rolle mehr, schon gar nicht wenn du noch Ü30 bist.

Die Angst ein Versager zu sein solltest du hinter dir lassen. Richtig versagen ist genauso schwer wie richtig erfolgreich zu sein. Die allermeisten Menschen bewegen sich irgendwo dazwischen und da gehörst du auch dazu!
Ein richtiger Versager bricht sein Studium ohne Alternative ab, schließt sich zu Hause ein, setzt alle anderen ins Unrecht und bringt sich um. Davon bist du weit entfernt. Also mach was aus der Situation!
Intelligenz, Können, Herausforderung, Fähigkeit etc. kontra Befürchtungen, Ängste, Zweifel, zu wem gesellt man sich, auf wen hört man, wem gibt man nach..?? Befürchtungen schwächen, lähmen. Wenn man sich denen hingibt, dann ist man gehandicapt. Diese Regungen sind es, die versagen lassen.
Bei solchen Gedanken-Geistern muss man sich an die drei Äffchen halten, die sich die Ohren zu halten, die Augen, den Mund, wenn diese auftauchen. Die muss man übergehen lernen, ignorieren lernen, wie Seiltänzer den Abgrund.
 

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